Serbisches Maisbrot Proja mit Eintopf

Simon Balissat
Zürich, am 22.05.2020
Ich koche immer ab 11 Uhr im Livestream auf Youtube und Facebook. Die Einkaufsliste und das Rezept des Tages findest du auf dieser Seite. Viel Spass beim Nachkochen.

Deine Inputs sind meine Inspiration. Ich habe eine Nachricht aus Belgrad erhalten, ich solle doch auch mal serbisch kochen. Angehängt war das Rezept für Proja, serbisches Maisbrot, das mir sehr ähnlich wie Focaccia erscheint. Dass es mit Feta-Käse gefüllt ist, hat mich überzeugt.

Daher gibt es Proja und Bohneneintopf

Zutaten für beides

  • Eier
  • Maismehl (gibt es im Reformhaus)
  • Weissmehl
  • Milch
  • Backpulver
  • Neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen)
  • Pepperoni
  • Lauch
  • Weisse Bohnen eingeweicht oder aus der Dose
  • Rüebli
  • Selleri
  • Lauch
  • 1 Dose Tomaten
  • Tomatenmark

Rezept

Proja

  • 2 Tassen Maismehl
  • 1 Tasse Weissmehl
  • 1 Tasse Sonnenblumenöl
  • 2 Tassen Milch
  • 3 mittelgrosse Eier
  • 1 Backpulver (10/15g Säckchen)
  • ca. 2 Teelöffel Salz (je nach Käseart)
  • Feta
  • Alle Zutaten ausser Käse mit dem Mixer zu einem Teig rühren
  • Den Käse in den Teig bröseln
  • Grosses viereckiges oder rundes Backblech einölen und Teig darauf verteilen
  • 40 Minuten bei 180° C backen, bis der Kuchen schön braun ist

EIntopf

Der Eintopf ist eine geniale Resteverwertung für Gemüse. Bloss Tomaten, Bohnen und Pepperoni sollten immer drin sein.

  • 2 Zwiebeln, in Stücke geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • Gemüse, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 Stück Speck ohne Schwwarte, in Würfel geschnitten
  • Paprika
  • Bohnenkraut
  • Peterli
  • Tomatenmark
  • 1 Dose Pelati
  • Den Speck in wenig Olivenöl andünsten, Zwiebel und Knoblauch mitdünsten
  • Sobald alles schön glasig ist, das Gemüse beigeben und unter Rühren mitdünsten
  • Tomatenmark und Kräuter beigeben, kurz unterrühren, Pelati und so viel Wasser beigeben, dass das Gemüse knapp bedeckt ist
  • Eintopf kochen, bis das Gemüse weich und alles etwas eingekocht ist
Live bei *«Schnitz und Drunder»: Lasagne Teil 1**Video
placeholder

placeholder

2 Personen gefällt dieser Artikel


Simon Balissat
Simon Balissat
Senior Editor, Zürich
Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren