Hintergrund

Schafft es Roxy an die Schweizer Meisterschaft?

Roxana Fröhlich
Zürich, am 17.07.2017
Roxy arbeitet bei Galaxus und ist Bikini-Athletin. Dabei wollte sie sich ursprünglich nur gesund ernähren. Im vierten Teil ihres Berichts betritt Roxy die Bühne und erzählt vom Wettkampf.

Der Wettkampf begann eigentlich schon eine Woche zuvor: die «peak week». In dieser Woche wurde entladen und geladen. Was heisst das? Es geht darum, dass man überschüssiges Wasser verliert und sich danach auf eine schöne, füllige Form vorbereitet. In meinem Fall hiess das: 1.5 kg Glacé essen. Und das einen oder zwei Tage vor dem Wettkampf. Du schüttelst den Kopf? Es war geil! Ich setzte mich mit Ben & Jerrys auf die Couch, hatte soeben mein letztes Pussytraining absolviert und genoss das Ganze bei einem guten Film. Am nächsten Tag wies ich eine wunderschöne Form auf: aufgeladen und vollgepumpt von den kurzkettigen Kohlenhydraten sah ich nicht mehr so dünn aus. Die Muskulatur wies eine schöne Form auf. Ich konnte mich durchaus sehen lassen!

Nun ging es ans Eingemachte. Am Wettkampfort ankommen, schminken & stylen lassen, ein paar Reiswaffeln essen, Bräune auftragen und warten. Warten, bis man an der Reihe ist und endlich auf die heiss ersehnte Bühne darf. Nach dem Styling sah ich echt… wie eine waschechte Barbie Teresa aus:

Haarverlängerung, eine Tonne Bühnen Make-Up und falsche Wimpern. Ich fand es geil 😘 Mein Freund durfte mich mit einer bräunlichen Flüssigkeit und einer Malerrolle anmalen. Die Farbe dient dazu, dass die Muskulatur auf der stark beleuchteten Bühne durch Schatten besser hervorgehoben wird. Mit einem leicht bräunlichen Tan sieht man auch gleich schöner und attraktiver aus. Hinter der Bühne wurde mit meinen Freundinnen gequatscht, mein Freund war als treuer Begleiter stets an meiner Seite und ich hatte ein Buch sowie mein iPhone zur Ablenkung dabei. Nervös war ich anfänglich nicht, ich hatte eine Riesenfreude und konnte es kaum erwarten, die Bühne zu stürmen. Wir hatten eine angenehme Atmosphäre hinter der Bühne, da die Athletinnen meines Coaches einen eigenen Raum gemietet hatten. Ich habe diesen Tag, obwohl er schon über zwei Jahre her ist, in bester Erinnerung.

Reicht es oder reicht es nicht?

Ich weiss nicht, wie ich das Gefühl beschreiben soll, als es endlich so weit war. Kurz vor meinem Auftritt hinter der Bühne war ich voll mit Adrenalin. Ich war nervös, wackelig auf den Beinen und hoffte nicht zu stürzen oder irgendwas Peinliches zu tun. Aber das Gegenteil war der Fall. Als die Musik losging, stolzierte ich selbstbewusst auf die Bühne, machte die Posen und präsentierte meinen hart erarbeiteten Körper. Mein Coach hatte mich öfters lieb gemeint als «Rampensau» bezeichnet, da ich auf der Bühne eine tolle Präsenz und Selbstbewusstsein aufwies. Bei meinem allerersten Wettkampf habe ich irgendwie gespürt, dass ich einige Blicke auf mich ziehen konnte und ein paar Jury Mitglieder von mir überzeugen konnte. Ich wurde in einige Vergleiche aufgerufen, was eigentlich ein gutes Zeichen ist.

Ich kam unerwartet ins Finale unter die Top 6. Was für ein Gefühl! Finale?! Ich bin ein bescheidener Mensch und nicht pessimistisch, eher realistisch eingestellt. Niemals hätte ich mir das erträumt. Da stand ich auf der Bühne, gemeinsam mit einer meiner besten Freundinnen, die es ebenfalls ins Finale geschafft hatte und strahlte wie ein Honigkuchenpferd.

Alle Finalistinnen trugen glitzernde Bikinis und strahlten um die Wette. Eine schwierige Aufgabe für eine Jury. Es geht ja nicht um eine Punktzahl oder um die Leistung, sondern um das Aussehen und die Ausstrahlung von mehreren schönen Frauen. Dieser Umstand erschwert auch die Selbsteinschätzung. Bevor es weiterging, sollte es mehrere Stunden dauern. Das Warten fiel mir schwer. Aber egal, ich war im Finale!

Schliesslich ging es weiter und jede Finalistin durfte ihr Posing präsentieren. Um die Geschichte etwas abzukürzen: ich wurde Vierte. An meinem allerersten Wettkampf. Das Gefühl war unbeschreiblich. Es war toll zu wissen, dass man es geschafft hat. Dass man erreicht hat, was man sich erhofft und vor allem hart erarbeitet hat! Die Trainings hatten sich definitiv ausbezahlt. Die Pizza danach war ein Gaumenorgasmus. Nichts beschreibt es besser. Ich genoss den Abend mit meinen Freunden in vollen Zügen.

Qualifiziert für die Schweizer Meisterschaft

Ich war total stolz auf mich, überhaupt ins Finale gekommen zu sein. Aber das hiess noch mehr Arbeit, denn zwei Wochen später sollte schon die Schweizer Meisterschaft stattfinden. Mein Ziel war klar: Top 3. In diesen zwei Wochen führte ich einen innerlichen Kampf mit mir selbst. Ich übte enormen Druck auf mich aus. Ich musste noch besser werden, noch definierter, perfekter. Mein Posing musste sich verbessern und mein Auftritt sicherer werden. Eine Menge Arbeit für zwei Wochen.

Am Tag der Schweizer Meisterschaft fühlte ich mich sicherer, da ich noch mehr aus meinem Körper herausholen konnte. Das Posing sass noch besser und meine erste Wettkampferfahrung half mir ebenfalls. Ich wusste, wie es ablief und was meine Aufgabe war. Dennoch war der Druck, es besser als das letzte Mal zu machen, sehr präsent. Ich wollte und musste noch mehr brillieren und die Jury von mir überzeugen.

Als das Finale nahte, war ich so was von nervös! Aber ich wusste, dass mein Coach, seine Frau sowie mein Freund, meine Schwestern und noch mehr Bekannte im Publikum sassen und mich anfeuerten. Sie glaubten an mich! Wie beim letzten Auftritt war meine Freundin an meiner Seite. Ich fühlte mich nicht ganz alleine auf dieser grossen Bühne.

Als der vierte Platz aufgerufen wurde, war ich am Bangen: «bitte nicht meinen Namen, bitte nicht meinen Namen! » Glücklicherweise, war es nicht mein Name. Ich war in den Top 3! Ziel erreicht, alles andere war mir eigentlich egal. Was ich erst später erfuhr: Die Top 3 qualifiziert sich automatisch für die internationalen Wettkämpfe. Mit dem dritten Platz an der Schweizer Meisterschaft 2013 ging ich nun mit Freunden und Familie feiern. Müde und ausgelaugt, aber unendlich glücklich – was für ein Gefühl!

Teil 1 – 3 verpasst?

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Roxana Fröhlich
Roxana Fröhlich
Product Expert, Zürich
Ich mache gerne Kraftsport / Fitness, habe eine Schwäche für Pandas und bin ein Serienjunkie. Bei der Arbeit bin ich für den Uhren und Schmuck Einkauf zuständig. Glitzer, Glamour, Fashion und Trends- meine Welt! Wer mehr über mich erfahren möchte, checkt mein Instagram "roxyslifestyle" und meine Blogseite www.roxyslifestyle.com ab.

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