Rüste dich für dein Survival-Abenteuer
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Review

Rüste dich für dein Survival-Abenteuer

Pascal Biri
Zürich, am 24.06.2016
Survival ist die Kunst, mit so wenig Ausrüstung wie möglich in der Wildnis zu überleben. Die richtige Vorbereitung bei einem Survival-Abenteuer ist sehr wichtig, vor allem wenn du so etwas noch nie gemacht hast. Hier erfährst du, wie du dich richtig vorbereiten und Gefahren im Vorfeld erkennen kannst.

Heutzutage kann man es sich kaum noch vorstellen ohne technische Hilfsmittel zu überleben. Das Spannende an einem Survival-Abenteuer ist, dass man lernt sich auf seine eigenen Fähigkeiten zu konzentrieren und diese zu nutzen, um in der Wildnis überleben zu können.

7 Tipps, die dir bei deinem Survival Abenteuer hilfreich sein werden:

1. Gebietauswahl

Fürs Erste ist es wichtig das richtige Gebiet auszuwählen. Wenn dein Abenteuer in einem Wald stattfinden wird, dann musst du ein Gebiet wählen, das nicht zu gross ist, um dich nicht zu verlaufen. Im Waldabschnitt sollten Waldwege oder wiedererkennbare Plätze vorzufinden sein, so dass du dich daran orientieren kannst.

2. Partnerwahl

Das Abenteuer sollte nicht alleine stattfinden, mindestens ein Partner sollte schon dabei sein. Falls etwas passiert, könnte dieser dann den Notruf absetzen. Vor Aufbruch muss darüber hinaus eine weitere Person informiert werden, die über den exakten Aufenthaltsort Bescheid weiss.

3. Kleidungswahl

Achte darauf Kleidung im „Zwiebel-Schicht-System“ zu tragen, damit du auf jede Temperatur vorbereitet bist. Kunstfaserstoffe solltest du vermeiden, da diese bei offenem Feuer in Kontakt mit Funken schmelzen können.

4. Nahrung

Denk daran Trockennahrung mitzunehmen – Notnahrung in Form von Nüssen und Trockenobst.

5. Essbare Pflanzen

Greife auf Pflanzen zurück, welche du im Wald findest und die essbar sind. Bevor du diese verspeist, musst du sie aber gründlich waschen. Hier findest du eine kurze Auflistung: * Löwenzahn * Gänseblümchen * Wiesenschaumkraut * Knoblauchhederich * Brennnessel * Erdbeere (wild)

6. Giftige Pflanzen

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Beeren und Pilze, die du auf keinen Fall essen solltest, da diese giftig sind. Die Bestimmung der Pflanzen ist nicht immer einfach und wenn du dir hier unsicher bist, gehst du besser auf Nummer sicher und lässt die Finger davon.

Unser Buchtipp für das Bestimmen und Verwerten von Pilze:

7. Ausrüstung

Achte darauf, die richtige Ausrüstung dabei zu haben. Je erfahrener du bist, desto weniger dieser Produkte wirst du mitnehmen müssen.

  • Übernachten

Für den Anfang bist du bestimmt froh, wenn du ein Zelt samt Schlafsack und Trekkingmatte dabei hast und noch nicht selbst mit Ästen und Blättern für eine Überdachung und einen trockenen Untergrund sorgen musst.

The Two Man Tent (Kuppelzelt, 2Pers., Orange)
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Poler The Two Man Tent (Kuppelzelt, 2Pers., Orange)

In einem guten Trekkingrucksack findest du Platz für deine gesamte Ausrüstung.

  • Nahrung

Das Alpinist 2-Kochsystem ist ein Komplettsystem zum Kochen und Essen für zwei Personen, ausgestattet mit doppelwandigen Edelstahl-Isobechern und DeepDish Tellern.

Messer, Gabel und Löffel sind hitzestabil und mit einem praktischen Zubehörkarabiner versehen, um es einfach an deinem Rucksack befestigen zu können.

Alpinist 2 System
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  • Wasser

Neben Nahrung ist Wasser das zweite Grundbedürfnis, das du bei deinem Abenteuer befriedigen musst. Trinke niemals Wasser aus Bächen, Flüssen oder Seen, ohne es zuvor keimfrei zu machen, denn unsere Darmflora ist an diese Bakterien nicht mehr gewohnt und würde mit Durchfall und Erbrechen reagieren. Frisches Quellwasser ist frei von Keimen und Bakterien und kann ohne Bedenken getrunken werden, alles andere musst du abkochen oder z.B. mit dem Guardian-Wasserentkeimer entkeimen.

Der aufsteckbare Aluminium Becher der Feldflasche eignet sich auch zum Aufkochen von Wasser. Das mitgelieferte Nylon-Etui kann am Gurt befestigt werden.

  • Koch-/Feuerstelle

Zum Kochen wirst du eine Feuerstelle benötigen. Eine Schaufel wird dir hilfreich sein, wenn du dir einen kleinen Graben für eine Feuerstelle ausgraben möchtest. Lege danach Steine rund ums Feuer, um die Gefahr vor Verbrennungen zu reduzieren. Das dafür benötige Holz musst du natürlich selbst sammeln und gegebenenfalls spalten. Für den Anfang wirst du über eine Anzündhilfe noch dankbar sein.

  • Licht

Wenn das Feuer mal ausgeht und du noch nicht so erfahren bist, wird eine LED-Lampe sehr hilfreich sein um trotzdem Licht zu haben. Die Taschenlampe ist wichtig, falls du nachts unterwegs bist, weil du z.B. eine Nachtwanderung machst oder dich nachts kurz von der Feuerstelle entfernst.

Gefahren (er)kennen und vermeiden

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Viele Menschen haben Angst vor wilden Tieren. Viele Tiere wie z.B. Wildschweine oder auch Wölfe sind aber eher scheu und vermeiden den Kontakt zum Menschen.
  • Solltest du Wildtieren begegnen, ist es wichtig, dich ruhig zu verhalten und nicht panisch davonzulaufen.
  • Die gefährlichsten Tiere sind Zecken, doch davor kannst du dich schützen.
  • Die grösste Gefahr geht von Hunger, Durst, Kälte/Hitze und Verletzungen aus – auch diesen Punkten kannst du mit der richtigen Ausrüstung entgegen wirken.

Fazit: Gehe auf keinen Fall unnötige Risiken ein!

Folgende Produkte helfen dir, dich vor diesen Gefahren zu schützen bzw. Verletzungen zu behandeln:

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Pascal Biri
Pascal Biri
Category Buying Manager, Zürich
Ob auf dem Bike, um neue Trails abseits der Wege zu erkunden, oder um einfach nur die Füsse in die Höhe zu strecken – meine Freizeit verbringe ich am liebsten draussen in der Natur. Das ist für mich ein super Ausgleich. Es macht mir aber auch grossen Spass, ein DIY-Projekt anzugehen. In solchen Projekten kann ich mein Wissen aus dem Baubereich wieder auffrischen oder weiter vertiefen. Dabei sind schon einige lustige Projekte entstanden!

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