Huawei vs. USA: Das jüngste Opfer im Handelskrieg und die Folgen

Dominik Bärlocher
Zürich, am 20.05.2019
Der Entscheid aus dem weissen Haus ist gefallen: Amerikanische Firmen dürfen nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass Huawei per sofort nicht mehr auf Google Services zurückgreifen darf.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China, zwischen Donald Trump und Huawei, hat eine neue Dimension erreicht. Seit vergangenem Donnerstag ist der Name des chinesischen Konzerns auf der schwarzen Liste der US-Amerikaner. Amerikanische Firmen dürfen ab sofort keine Geschäfte mehr mit Huawei treiben.

Ab sofort verliert Huawei den Zugang zu Google Services und dem privilegierten Zugang zu frühen Builds des Betriebssystems Android. Aktuelle Geräte wie das Huawei P30 Pro sind nicht betroffen. Künftige Geräte könnten betroffen sein. Da die Situation sich aber erst noch entwickeln muss, ist das noch völlig unklar.

Am Freitag war noch unklar, wie stark Huawei von den Sanktionen betroffen sein wird, da das US-Handelsdepartment abklären wollte, ob bestehende Netzwerkbetriebe und bestehendes Netzwerkequipment beeinträchtigt sein könnte. Die Frage, wie stark Huawei vom Eintrag auf der Liste betroffen sein wird, war bis gestern Sonntag unklar.

Das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet davon, dass Chiphersteller wie Intel, Qualcomm, Xilinx und Broadcom die Geschäfte mit Huawei einstellen werden. Dabei beruft sich das Portal auf nicht direkt identifizierte Quellen. Huawei hat hier den wohl bestmöglichen Ausgangsstandpunkt, da ihre Mobiltechnologie auf Kirin Systems-on-a-Chip (SoC), also dem Herzen eines jeden Tablets und Smartphones, läuft. Das Kirin SoC wird bei Huawei in-house entwickelt und verlässt sich nur bei den Einzelteilen auf Chiphersteller als Zulieferer.

Das Wichtigste in Kürze

  • Huawei darf nicht mehr mit US-Firmen zusammenarbeiten
  • Huawei hat keinen Zugriff mehr auf Pre-Releases Androids
  • Huawei darf keine Google Services mehr fix verbauen, diese können aber von Usern nachgerüstet werden
  • Diese Sanktionen sind Teil eines längeren Handelskrieges mit den USA
  • Diese Sanktionen sind ein aktueller Zustand und können sich jederzeit wieder ändern
  • Aktuelle Huawei Phones laufen laut Google weiterhin wie gewohnt weiter mit Services und Updates
  • Huawei darf nach wie vor Android Phones bauen, muss aber bei der Entwicklung ohne den Support Googles auskommen, darf nur AOSP verwenden
  • Huawei arbeitet seit sechs Jahren an einem eigenen mobilen Betriebssystem. Weitere Details sind unbekannt
  • Wie künftige Huawei Phones und Tablets aussehen werden, ist unbekannt

20. Mai 2019: Google und Huawei bestätigen

In einem Tweet des offiziellen Android-Accounts bestätigt Google die Sanktionen.

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“ For Huawei users' questions regarding our steps to comply w/ the recent US government actions: We assure you while we are complying with all US gov't requirements, services like Google Play & security from Google Play Protect will keep functioning on your existing Huawei device. ”
@Android, 20. Mai 2019

Übersetzung:

“ Zu den Fragen der Huawei-Nutzer in Bezug auf die jüngsten Aktionen der US-Regierung: Wir versichern euch, dass wir konform mit allen Anforderungen der Regierung gehen und Services wie Google Play und Security von Google Play Protect weiterhin auf euren Huawei-Geräten laufen werden" ”
@Android, 20. Mai 2019

Dies betrifft vermutlich auch die Geräte aus dem Hause Honor, denn Honor ist eine Tochter und/oder Schwester Huaweis.

Huawei bestätigt dies in einem Mail vom Morgen des 20. Mai 2019:

Huawei hat weltweit bedeutende Beiträge zur Entwicklung und zum Wachstum von Android geleistet. Wir haben als einer der globalen Key-Partner von Android eng mit ihrer Open Source Plattform gearbeitet, um ein Ecosystem zu entwickeln, von dem sowohl die Nutzer als auch die Industrie profitieren.

Huawei wird weiterhin Sicherheitsupdates und Services für alle bestehenden Huawei und Honor Smartphones sowie Tablets zur Verfügung stellen.

“ Das betrifft verkaufte und lagerhaltige Geräte weltweit. Wir werden weiter daran arbeiten ein sicheres und zukunftsfähiges Software-Ecosystem zu entwickeln, um die bestmögliche Nutzererfahrung weltweit zu bieten. ”
Pressemitteilung Huawei, 20. Mai 2019

Die Gegenwart: Alles nicht so wild? Oder doch?

Die Sanktionen gegen Huawei klingen erstmal vernichtend ernst. Doch das müssen sie nicht sein. Dato 20. Mai 2019 ist die Welt konfrontiert mit einer Situation, die sich erst noch entwickelt. Wie die Ereignisse des Konflikts zeigen, ist Gesagtes und offenbar Beschlossenes oft nur Säbelrasseln. Deadlines und Massnahmen werden als Abschreckung eingesetzt und nicht als etwas, das tatsächlich Konsequenz haben soll. Die jeweilige Gegenseite weiss das natürlich und kann so Druck ausüben oder auf einen Bluff spekulieren und abwarten, ob die Gegenseite die Drohung wahr macht.

Es kann also sein, dass Huawei ohne Googles direkten Support weiterarbeiten muss. Doch weder die US-Regierung noch China noch Google können Huawei die Möglichkeit, mit Android zu arbeiten, entziehen. Dies, weil Android ein inhärent offenes Betriebssystem ist. Jeder kann es anpassen, auch du.

Die Google Play Services, also der gesamte App-Store und dessen Integrationen und APIs hingegen trifft das hart. Sie werden möglicherweise auf Huawei Phones, aktuelle Geräte ausgenommen, nicht mehr zu finden sein. Doch die Services können einfach nachgerüstet werden.

Zukunftsvision I: AOSP für Huawei

Obwohl Huaweis Logo prominent in der PowerPoint-Präsentationen an Googles jährlichem Entwicklerkongress Google I/O erschienen ist, darf Google Huawei keinerlei Technologie mehr übergeben. Das bedeutet nicht, dass Huawei nicht mehr mit Android arbeiten darf. Android ist eine offene Plattform, die von jedem benutzt und verändert werden darf. Sprich: Jeder Entwickler hat Zugriff auf die Basisversion Androids, selbst wenn er nicht Pre-Releases aus dem Hause Googles erhält oder bei der Gestaltung neuer Features mit Google zusammenarbeitet.

Diese Basisversion heisst Android Open Source Project (AOSP).

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Sollte Huawei weiter mit Android arbeiten wollen und sollten die Handelsgesetze weiterhin in der Form vom 20. Mai 2019 bestehen, dann muss Huawei auf AOSP aufbauen. Praktisch bedeutet das im Kontext der aktuellen Emui-Version:

  • Google Play Store wird entfernt, kann aber von Usern nachgerüstet werden
  • Google Security Updates werden nicht automatisch eingespielt
  • Google Services werden entfernt, können aber von Usern nachgerüstet werden
  • Google Apps sind nicht mehr vorinstalliert, können aber von Usern nachgerüstet werden
  • Updates werden wohl langsamer werden

Aktuelle Geräte sind laut Google von diesen Massnahmen nicht betroffen.

Zukunftsvision II: Huawei OS als dritter Player

Als dritter Kämpfer im Handelskrieg stellt sich Huawei den Regierungen. Die South China Morning Post hat am 27. April 2018 einen Artikel veröffentlicht, in dem Huawei bekanntgibt, dass sie seit sechs Jahren an einem eigenen mobilen Betriebssystem arbeiten. Wie dieses Betriebssystem heisst, funktioniert oder aussieht, ist am 20. Mai 2019 nicht bekannt.

Zukunftsvision III: Huawei US

Da die Zusammenarbeit Huaweis und Googles nur durch die Tatsache beeinträchtigt wird, dass Google in den USA sitzt und Huawei in China, kann Huawei eine Tochterfirma in den USA gründen. Diese juristische Person, das theoretische «Huawei US» wird dann die Entwicklerverträge mit Google abwickeln und rechtlich befindet sich dann alles auf US-Boden.

Dies ginge dann zumindest auch auf Papier mit Donald Trumps Plänen einher, den US-Arbeitsmarkt mit neuen Stellen zu beleben.

Kontext: Causa ZTE

Im Kontext des Handelskrieges zwischen den USA und China und Mobiltelefonherstellern bietet sich der Vergleich mit ZTE an. Der chinesische Hersteller ist im April 2018 auf die schwarze Liste gesetzt worden und durfte nicht mehr mit den USA zusammenarbeiten. Nur einen Monat später ist der Betrieb weitgehend eingestellt worden, bis der Name ZTEs im Juli wieder von der Liste verschwunden ist.

ZTE stand auf der schwarzen Liste, wurde dann aber entfernt
ZTE stand auf der schwarzen Liste, wurde dann aber entfernt
Politico

Nach vier Monaten aus dem Business, in der ZTE lediglich offene Aufträge und Rechnungen beglichen und dabei massiv Verluste eingefahren hat, ist ZTE wieder im Rennen und arbeitet an 5G-Technologie. Zudem ist Senator Joe Liebermann neu Lobbyist für den Konzern in Washington.

Laut South China Morning Post hat ZTE im ersten Halbjahr 2018 einen Verlust in Höhe von 1.1 Milliarden US-Dollar eingefahren. Im ersten Halbjahr 2019 werden Profite in Höhe von bis zu 260 Millionen US-Dollar erwartet.

Causa ZTE ist ein Beispiel dafür, wie sich eine Geschichte wie die Huaweis entwickeln kann, aber nicht muss. Ferner ist Huawei signifikant grösser als ZTE. Im letzten Finanzjahr der beiden Unternehmen, das ohne US-Interaktion ausgekommen ist, 2017, hat ZTE laut Reuters einen Profit von 723.52 Millionen US-Dollar eingefahren, während Huawei laut China Daily 7.55 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet hat.

Der US-Handelskrieg im Überblick: Die Fehde mit Trump

Die Sanktionen gegen Huawei gründen im fortwährenden Handelskrieg, den die USA unter Präsident Donald Trump gegen China führen. Experten sind sich nicht einig darüber, wie sinnvoll, nachhaltig oder schädlich dieser Krieg ist. Die Regierung Trumps hat bereits vor etwa drei Jahren mit den Säbeln in Richtung China gerasselt.

28. Juni 2016: «Der grösste Job-Diebstahl der Geschichte»

Während seiner Kampagne zur Wahl zum Präsidenten hat Donald Trump während einem Auftritt in Pennsylvania Pläne angekündigt, die gegen unfaire Handelspraktiken der Chinesen vorgehen sollen. Er hat Zölle angekündigt, die später den Chinesen auferlegt wurden.

Trump bezeichnet die Praktiken der Chinesen als «Grösster Job-Diebstahl in der Geschichte».

31. März 2017: Trump unterschreibt

Donald Trump, mittlerweile gewählter Präsident der vereinigten Staaten von Amerika, unterschreibt zwei Executive Orders – Durchführungsverordnungen –, die die Zollgebühren chinesischer Firmen stärker einfordern sollen. Vor allem subventionierter Handel und Anti-Dumping-Handel ist betroffen.

Die zweite Verordnung befiehlt eine Untersuchung: Die Gründe für das US-Handelsdefizit sollen ergründet werden.

7. April 2017: Donald Trump trifft Xi Jinping

Donald Trump trifft Xi Jinping im Ressort Mar-a-Lago
Donald Trump trifft Xi Jinping im Ressort Mar-a-Lago
South China Morning Post

In einem Treffen in Donald Trumps Mar-a-Lago Ressort in Florida beschliessen Trump und der chinesische Ministerpräsident Xi Jinping eine 100tägige Phase der Gespräche über den Handel zwischen den zwei Ländern.

19. Juli 2017: Ernüchterung

Die Gespräche scheitern.

Ziel war, dass die beiden Nationen Wege finden, die Schulden der Amerikaner gegenüber den Chinesen zu reduzieren und die Schaffung neuer Schulden zu mindern.

14. August 2017: Section 301

Als erster Schlag gegen China beordert Donald Trump eine Untersuchung unter Section 301 der US-Handelslegislative. Section 301 berechtigt den Präsidenten der vereinigten Staaten jedes passende Mittel zu ergreifen, um Handelsbeziehungen abzubrechen, die internationale Handelsabkommen verletzen oder ungerechtfertigt, unvernünftig oder diskriminierend sind oder den Handel der USA belasten oder behindern.

17. Januar 2018: Die Busse

Donald Trump kündigt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an, China mit «einer Busse» zu belegen. Hintergrund sind Anschuldigungen über den Diebstahl geistigen Eigentums. Beweise, Details oder konkrete Indizien liefert Trump im Interview nicht.

Donald Trump während dem Oval Office Interview
Donald Trump während dem Oval Office Interview
flickr.com

«Es ist nicht nur China. China ist nur das grösste. Es sind alle», sagt Donald Trump im Interview.

22. Januar 2018: Waschmaschinen werden verzollt

Die Regierung Trumps belegt importierte Waschmaschinen und Solarpanels mit Zöllen. Das betrifft nicht nur Waschmaschinen und Solarpanels aus China, sondern alle Waschmaschinen und Solarpanels, die importiert werden.

8. März 2018: Stahl und Aluminium werden teurer

Die Regierung Trumps beschliesst weitere Zölle. Importierter Stahl wird mit 25% Zoll belegt, Aluminium mit 10%. Auch diese Zölle betreffen den gesamten importierten Stahl und alles Aluminium, nicht nur das aus China.

2. April 2018: China schlägt zurück

China beschliesst Zölle von bis zu 25% auf 128 amerikanische Produkte

3. April 2018: Der Konflikt erhitzt sich

Die USA beschliessen Zölle von 25% auf Waren im Wert von 50 Milliarden US Dollar.

4. April 2018: China ist dran

China beschliesst Zölle auf US-Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar.

16. April 2018: ZTE wird getroffen

Der Mobilfunkhersteller ZTE wird auf dieselbe schwarze Liste gesetzt, auf der Huawei neu auch ist. Dies, weil der Hersteller laut South China Morning Post zugegeben hat, dass er Technologie an den Iran verkauft hat. Laut den USA ein Vergehen gegen den Handel unter Section 301.

27. April 2018: Huawei überrascht

Die South China Morning Post veröffentlicht, dass Huawei seit sechs Jahren an einem mobilen Betriebssystem arbeitet, das im Notfall Android ersetzen soll.

ZTE malt schwarz

Bloomberg berichtet, dass ZTE den Betrieb mit 80 000 Mitarbeitern weitgehend eingestellt hat. Alle offenen Aufträge werden beglichen, was danach kommt, sei unbekannt.

15. Juni 2018: Eine Deadline am Horizont

Die USA setzen ein Umsetzungsdatum der Zollverordnungen. Ab dem 6. Juli gelten Zollerhebungen von 25% auf Waren im Wert 34 Milliarden US-Dollar. Ebenfalls werden die Zollgebühren für weitere 16 Milliarden Dollar schwere Waren geltend.

China erhebt in der Folge Zölle auf Waren aus den USA im Wert von 34 Milliarden US-Dollar.

10. Juli 2018: Weitere Zölle

Die USA veröffentlichen Pläne, die Zollgebühren von 10% auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar erheben sollen.

13. Juli 2018: ZTE darf wieder mit den USA

The Verge berichtet, dass ZTE von der schwarzen Liste entfernt worden ist.

1. August 2018: Donald Trump schreitet ein

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump
USA Today

Donald Trump befiehlt, dass die am 10. Juli angekündigten 10% der Zölle auf die chinesischen Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar auf 25% angehoben werden sollen.

7. August 2018: Eine weitere Runde

Ein Muster spielt sich ein. Die USA veröffentlicht eine Liste, auf der chinesische Produkte stehen, die mit 25% Zoll belegt sind. Warenwert: 16 Milliarden US-Dollar.

China belegt US-Produkte mit Zöllen. Warenwert: 16 Milliarden US-Dollar.

23. August 2018: Zollbestimmungen werden aktiv

Die Zollbestimmungen über die Listen vom 7. August werden umgesetzt.

7. September 2018: Neue Drohungen

Präsident Donald Trump droht weitere Zölle über Waren im Wert von 267 Milliarden US-Dollar an.

24. September 2018: Noch eine weitere Runde

Die USA bestimmen 10% Zoll auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar. Die Regierung kündigt an, dass die Zölle am 1. Januar 2019 auf 25% steigen werden.

China schlägt mit Zöllen auf Waren im Wert von 60 Milliarden US-Dollar zurück.

1. Dezember 2018: Die USA und China reden miteinander

Die USA und China einigen sich auf 90 Tage, in denen beiden Nationen darauf verzichten, neue Zollerhebungen zu beschliessen. Donald Trump gibt sich damit einverstanden, die Zölle, die am 1. Januar zu erhöht werden sollen, bis März 2019 nicht zu erhöhen. Bis dahin wollen China und die USA Gespräche halten. China gibt sich damit einverstanden, «eine sehr bedeutende Menge» Waren aus den USA zu kaufen.

24. Februar 2019: Trump bricht sein Wort

Donald Trump beschliesst, die Zollgebühren am 1. März 2019 nicht zu erhöhen. Die Drohung, die Gebühren zu erhöhen, bleibt aber bestehen, hat aber kein Umsetzungsdatum.

5. Mai 2019: Trump droht

Donald Trump kündigt an, dass die Zollgebühren am 10. Mai 2019 auf Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar von 10% auf 25% erhöht werden.

8. Mai 2019: Die Drohung wird offiziell

Die Regierung Trumps kündigt amtlich an, dass die Zollgebühren am 10. Mai 2019 auf Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar von 10% auf 25% erhöht werden. Reuters berichtet, dass China die meisten Zusicherungen aus den Gesprächen mit den USA nicht mehr als bindend ansieht.

16. Mai 2019: Zweiter Schlag gegen Huawei

Die Regierung Trumps setzt das chinesische Unternehmen Huawei auf die schwarze Liste. Ab sofort ist es US-amerikanischen Unternehmen nicht mehr erlaubt, mit Huawei Geschäfte zu machen.

17. Mai 2019: Hoffnung für Huawei

Die US-Handelskammer prüft, ob die neuesten Sanktionen gegen Huawei bestehende Netzwerke oder Infrastrukturen empfindlich stören würden.

19. Mai 2019: Huawei ohne Android

Google darf nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten. Huawei bleibt die Ausweichmöglichkeit, auf die freie Version Androids AOSP zurückzugreifen und weitere Android-Versionen mit ihrer Benutzeroberfläche Emui sowie weiteren proprietären Features so zu bauen.

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Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher
Senior Editor, Zürich
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

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