Flammkuchen mit Sellerie-Apfel-Suppe
Jede Woche koche ich im Livestream – und du bist dabei. Montags und donnerstags gibt es Essen aus der Ego-Perspektive und meiner Küche. Heute gibt es Flammkuchen und ein Apfel-Selleri-Süppchen.
Flammkuchen wird schnell als «Elsässer Pizza» abgetan. Dabei ist der dünne Fladen so viel mehr als das. Oder eher: so anders als Pizza. Die süssen Zwiebeln sind ideale Partner für den rauchigen Speck. Was dem Flammkuchen an Umami in Form der Tomaten fehlt, macht er mit crèmigem Sauerrahm wett. Zudem bietet der Flammkuchen mehr Spielraum für Experimente. Während ich bei Pizza purist bin, belege ich den Flammkuchen gerne mit Zutaten wie Lachs oder Himbeeren.
Zum Flammkuchen gibt es heute ein Süppchen aus Sellerie und Apfel.
Zutaten für zwei Personen
Flammkuchen
- 110 Gramm Mehl
- 10 ml Olivenöl
- 50 ml Wasser
- 1 Prise Salz
- 200 ml Sauerrahm
- 2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
- 4 Scheiben Speck, in Streifchen geschnitten
Sellerie-Apfel-Suppe
- ½ Bund Frühlingszwiebeln mit dem Grün kleingeschnitten
- 100 g Apfel, in Würfel geschnitten
- 100 g Knollensellerie, in Würfel geschnitten
- 4 dl Gemüsebouillon
- 1 dl Vollrahm
- 1 Prise Zucker
- 1 Prise Currypulver
Rezept
Flammkuchen
- Zutaten bis und mit Salz rund 10 Minuten zu einem Teig kneten, bis der Teig weich und samtig ist, von Hand oder in der Maschine.
- Teig in einer Schüssel zugedeckt eine halbe Stunde stehen lassen
- Teig halbieren, so dünn wie möglich ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben
- Zuerst Sauerrahm, dann Zwiebeln und Speck verteilen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
- Ofen so hoch wie möglich vorheizen, mindestens 250 °C, mehr ist besser
- Flammkuchen im Ofen circa 10 Minuten backen
Sellerie-Apfel-Suppe
- Frühlingszwiebeln in Butter oder Olivenöl andünsten
- Sellerie und Äpfel dazugeben, etwas mitdünsten, dann mit 1 dl Gemüsebrühe ablöschen und weich kochen
- Suppenansatz pürieren und mit soviel Brühe aufschütten, bis sie dickflüssig, aber kein Brei mehr ist
- Rahm dazugeben, noch einmal kurz aufkochen
- Currypulver zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch einmal mit dem Pürierstab schaumig schlagen
Die weiteren Folgen der Serie findest du hier
Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell.
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