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Meinung 017

Digitec Galaxus und die Romandie: Mehr Liebe geht nicht.

Kürzlich berichtete Le Temps und weitere Westschweizer Medien darüber, dass Digitec Galaxus in der Romandie stärker wächst als in der Deutschschweiz. Als französischer Muttersprachler nehme ich diese Meldung gleich mal zum Anlass, ein wenig über die freundschaftliche Nachbarschaft zwischen der Deutsch- und Westschweiz zu sinnieren.

Digitec Galaxus liebt les Welsches – und umgekehrt
Firmenneuigkeiten

Digitec Galaxus liebt les Welsches – und umgekehrt

Sie sind da, die ruppigen Deutschschweizer. Manchmal wünschten wir uns, die Cornelias, Hansruedis und Regulas – diese ungebetenen Gäste mit unaussprechlichen Namen – würden sang- und klanglos verschwinden und nie mehr einen Fuss in unsere wundervolle Romandie setzen. Au revoir! Das finde nicht etwa ich, sondern unsere beliebteste Westschweizer Komikerin Marie Thérèse Porchet. Ihre Sketche sind legendär. Mais non!

Aber nein, wir Frankofonen lieben les Füdlibürger. Man könnte sagen, dass wir eine wahrlich währschafte Beziehung pflegen. Von anderen Deutschschweizer Firmen – ich will an dieser Stelle keine Namen nennen– werden wir oft vornehm ignoriert. Das finden wir als Minderheit natürlich gar nicht nett. Bei uns aber, bei Digitec Galaxus, verfolgen wir ganz «clairement» und vorbildlich einen nationalen, integrativen Ansatz. Dieser zieht sich bis zum Produkteportfolio durch. Die Bünzlis werden bei uns genauso fündig wie die Bonvivants.

Les Welsches mögen die Alémaniques auch trotz grauenhafter Sprache – dem Schwyzerdütsch – das eigentlich nicht wirklich eine Sprache ist, sondern eher eine Halskrankheit, mais bon. Wollen wir nicht polemisieren. Wie gesagt, wir pflegen ja eine wunderbare Nachbarschaft.

Was ich hier nochmals in aller Deutlichkeit sagen will ist: Digitec Galaxus ist trotz seiner Herkunft aus der Bünzli-Zone ein sehr beliebtes Unternehmen in der Westschweiz. Das ist einfach nur toll. Ich bin sogar der Meinung, dass andere Unternehmen ennet dem Röstigraben sich eine dicke, fette Scheibe von uns abschneiden könnten. C’est tout!

Merci beaucoup und «uf Wiederluege».

Hier geht's zum Artikel von Le Temps.

<strong>Francophones, francophiles</strong>, nous savons d’où vous venez
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Jean-François Arnaud, Zürich

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Bin immer gut drauf, Nuss- und CrossFit-Junkie, koche und backe fürs Leben gern. Ich liebe alles, was sich um Design dreht und schrecke vor nichts zurück, ausser vielleicht vor einem Teller Fenchel.

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