Du bist nicht mit dem Internet verbunden.
Galaxus Logo
News & Trends Essen + Trinken15

Dieses vegane «Fleisch» will Berge versetzen

Nachdem das «Helvti Diner» in Zürich die veganen Burger von «Beyond Meat» aus den USA etabliert hat, setzt es jetzt auf Burger «Made in Europe». Das ist konsequent. Ganz nebenbei schmecken die «Moving Mountains» Burger auch besser.

Vor ein paar Monaten hat das «Helvti Diner» in Zürich die US-Überflieger Burger von «Beyond Meat» ins Sortiment genommen. Die ehrgeizige Mission des Start-ups: Fleisch durch eine umwelt- und tierfreundliche, vegane Variante zu ersetzen. Der Erfolg gibt ihnen recht. Der Aktienkurs schiesst durch die Decke. Ich habe den veganen Burger schon getestet und für gut befunden. Jetzt stellt das Zürcher Restaurant auf «Moving Mountains» um. Die britische Firma produziert in Europa und ist damit nachhaltiger als das aus den USA importierte «Beyond Meat». Und es schmeckt besser, wie ich an einer Degustation erfahren durfte.

Kein Fleisch, aber echt lecker

So muss ein Burger sein

Die Struktur des Burgers erinnert an blutig zubereitete Hackfleischburger. Sie ist weniger fest als die von «Beyond Meat» und irgendwie… fleischiger. Der Geschmack ist auch beim neu lancierten Burger nicht wirklich fleischig. Sauce und Zutaten müssen hier noch den Grossteil des Aromas stemmen. Stimmt der Preis, bestelle ich diesen Burger im Restaurant und habe ein gutes Gewissen dabei. Mehr Geschmack als der Burger hat das vegane Hotdog-Würstchen. Als Hauptbestandteil dienen geräucherte Sonnenblumenkerne. Wer hier aber einen körnigen Hotdog erwartet, ist fehl am Platz. Die Konsistenz ist der von Brät verblüffend ähnlich. Einzig der Kunstdarm verrät, dass es sich hier nicht um ein echtes Wienerli handelt. Im Restaurant bestelle ich den Hotdog nicht. Das hat weniger mit der Wurst zu tun. Hotdog ist für mich ein Snack und keine vollwertige Mahlzeit.

Veganes Wienerli

Ob Mahlzeit oder Snack, Fleischalternativen sind der Trend schlechthin. Bald dürfte auch das Schweizer Start-up «Planted» im Markt mitmischen. Sie wollen mit pflanzlichem Chicken den Markt aufmischen. Das «Helvti Diner» ist auch dort an vorderster Front: CEO Christian Kramer ist in Verhandlungen. Du wirst es hier erfahren, wenn du weiter unten beim Autorenprofil auf «Autor folgen» drückst.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

<strong>Zum Klimastreik</strong>:  Fake-Poulet gegen den Kollaps
News & TrendsEssen + Trinken

Zum Klimastreik: Fake-Poulet gegen den Kollaps

«Privat lebe ich vegan»
PortraitGarten

«Privat lebe ich vegan»

Avatar

Simon Balissat, Zürich

  • Editor
Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell.

1 Kommentar

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen

User Alex2600

Etz hab ich hunger!

15.06.2019