Wie gern ich jetzt alles im Griff hätte
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Wie gern ich jetzt alles im Griff hätte

Pia Seidel
Zürich, am 25.02.2021
Sinnvolle Helfer gehören in jedes Zuhause. Sie geben mir zumindest das Gefühl zurück, alles unter Kontrolle zu haben. Vor allem jetzt, wo die Räume multifunktionaler als sonst genutzt werden.

Ich packe meinen Blumentopf an und frage mich, ob ich das Hanteltraining später eigentlich noch brauche. Oder mir zumindest einige Squats sparen kann, weil ich gerade mehrmals in die Hocke gehe, um meine Pflanzen zu verschieben. Seitdem alles zu ist, mache ich mein Homeoffice regelmässig zum Home Gym. Das ständige Umstellen nervt. Und das nicht nur in diesem Zimmer. Hätte ich mich damals wenigstens für Blumentöpfe mit Griffen entschieden, wäre das Ganze etwas erträglicher. Die Auswahl hätte ich gehabt.

Damals habe ich das bogenförmige Anhängsel allerdings für unnötig gehalten. Keine meiner Tassen besitzt auch nur einen einzigen Griff. Heute sehe ich das anders – und sehe den Bogen überall. Vor allem in den Frühjahrskollektionen von skandinavischen Marken wie Ferm Living, Oyoy, Hübsch und Bloomingville.

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Die plötzliche Obsession erkläre ich mir damit, dass ich seit dem Lockdown mehr Zeit mit meiner Einrichtung verbringe. Ob für den Sport oder neue Hobbys – ich nutze sie anders als zuvor. Ich halte jeden Gegenstand mindestens doppelt so oft in den Händen. Sogar mein Kochwerkzeug. Deshalb fällt mir erst jetzt auf, dass vieles griffiger sein könnte.

Bild: Ferm Living
Bild: Ferm Living

Neuerdings nutze ich für den Tapetenwechsel zum Beispiel mal mein Tablett. Den Brunch, den ich früher auswärts im Restaurant hatte, verlagere ich jetzt ins Bett oder bei Sonne in den Garten. Könnte ich das Serviertablett an Henkeln festhalten, wäre die Angelegenheit weniger wackelig. Und ich würde (vielleicht) weniger Sachen verschütten. Wahrscheinlich nicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Auch der sperrige Sitzhocker und schwere Couchtisch in meinem Wohnzimmer könnten handlicher sein. Ich verweile dort nicht mehr nur zum Lesen oder Abtauchen in die digitale Welt, sondern mache es jetzt zum Atelier, das ich früher extern besucht habe.

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Ich halte nun den Staubsauger öfter in den Händen. Das stört mich eigentlich nicht. Es ist nur das lästige Umstellen der Dinge, die im Weg stehen. Egal, ob WC-Bürste oder Wäschekorb – ein Henkel wäre auch dabei von Vorteil.

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Bild: Ferm Living
Bild: Ferm Living

Es ist schön, dass es sich in Homeoffice-Zeiten endlich lohnt, immer frische Blumen zu haben. Vorher war ich viel zu selten daheim, um sie bestaunen zu können. Zurzeit erfreue ich mich an einem gelben Tulpenstrauss. Diesen mit Wasser zu versorgen, gleicht einem Drahtseilakt. Er befindet sich in einer kugelförmigen Glasvase, die hübsch und gleichzeitig furchtbar unhandlich ist. Mit Griffen wie diesen wäre sie perfekt.

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Bild: Ferm Living
Bild: Ferm Living

Mit anderen Worten: Gutes Design würde mir im Alltag mehr Halt geben. Wie die Gesichter, die ich mir aufhänge, damit ich wieder welche sehe, ist das Umzingeln mit praktischem Dingen ein weiterer Trick, mich in einer unkontrollierbaren Zeit zu motivieren.

Keine Angst. Ich habe noch alle Tassen im Schrank. Das Meckern ist auf hohem Niveau. Ich entsorge nicht gleich alles in meinem Haushalt, das keine Henkel besitzt. Fürs Erste liebäugle ich nur mit diesen besseren Versionen und teile sie mit dir. Einfach für den Fall, dass du auch mal wieder etwas voll im Griff haben möchtest.

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Pia Seidel
Pia Seidel
Senior Editor, Zürich

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres. – Albert Einstein


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