Was mir geholfen hat, besser einzuschlafen
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Was mir geholfen hat, besser einzuschlafen

Pia Seidel
Zürich, am 01.03.2019
Nachteule war schon als Kind mein Spitzname. Weil ich am Abend noch einmal richtig auffahre, brauche ich bis heute etwas, das mich herunterkommen lässt.

Als ich klein war, gehörten Rituale vor dem Schlafengehen dazu. Entweder bekam ich eine Geschichte von meinen Eltern erzählt oder ich schlief mit einem Hörbuch ein. Solche Abläufe haben sich über die Jahre gewandelt, bis ich irgendwann aus ihnen herausgewachsen bin. Dafür gibt es keinen speziellen Grund. Heute bemerke ich aber, dass ich zu oft hellwach im Bett liege und das, was damals für mich gut war, wieder in meinen Alltag integrieren möchte. Denn nicht jeder Tag ist Wochenende und mein Wecker klingelt mich unter der Woche früh raus. Seit Anfang Winter habe ich unterschiedliche Methoden wie zum Beispiel Yoga oder Zeichnen vor dem Schlafengehen ausprobiert. Diese drei simplen Dinge haben sich für mich als hilfreich herausgestellt:

Analog konsumieren

Nach 23 Uhr versuche ich alle Bildschirme um mich herum zu meiden. Denn fern zusehen und durch Instagram zu scrollen macht sich bei mir vorm Einschlafen nicht gut. Trotz der Nachteinstellung, die für wärmeres Licht sorgt, hält mich mein Handy mit grellem Bildschirm wach. Da ich ohnehin meinen Konsum von Social-Media-Apps eindämmen möchte, lese ich stattdessen. Auch höre ich Podcasts wie 99% Invisible oder Design Matters, bis mir die Augen zufallen. Im Vergleich zum Lesen funktioniert das Zuhören für mich besser, weil ich dafür kein Licht benötige. Für einen angenehmen Klang sorgt mein Bluetooth-Speaker, den ich ausnahmsweise mit meinem Smartphone steuere.

Warmes trinken

Das Geräusch vom kochenden Wasser meines Teekochers ist mittlerweile wie ein Intro zum Schlafengehen. Manchmal habe ich zwar keine Lust auf Tee, aber in der Regelmässigkeit liegt die Kraft. Der Pluspunkt meiner Lieblingskanne von Menu und ihrem Stövchen ist, dass ich meinen Tee damit warm halten und am nächsten Tag wieder aufwärmen kann, wenn ich nicht alles trinke. An ihr mag ich auch, dass sie ein passendes Sieb für lose Teesorten besitzt. Im Unterschied zu einem fixfertigen Beutel verlangsamt sich so der Prozess des Aufkochen und unterstützt so meine Zeremonie.

Verwöhnen

Zu guter Letzt erweist sich für mich das banale Hände-Eincremen als beruhigend. Mit einem Öl massiere ich Nägel sowie die Nagelhaut und mit einer Crème die gesamte Hand ein. Wahrscheinlich wirkt das Wunder, weil ich mich dabei auf etwas Taktiles konzentriere und meiner Haut «on top» etwas Gutes tue. Über Nacht ziehen die Wirkstoffe ungestört ein und ich wache mit weicher Haut auf.

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Pia Seidel
Pia Seidel
Teamleader Editorial Galaxus, Zürich

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres. – Albert Einstein


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