Tschüss Plastik – Hallo Bambus!
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Tschüss Plastik – Hallo Bambus!

Pia Seidel
Zürich, am 07.06.2019
Bambusmöbel und -accessoires spriessen genauso schnell aus dem Boden, wie ihr natürlicher Rohstoff nachwächst.

Einen «Planeten B» gibt es nicht. Umso wichtiger ist es, dass Designer sich bemühen, umweltfreundliche Alternativen zu Plastik und Holz in ihre Entwürfe einfliessen zu lassen. Sie beeinflussen durch ihre Materialwahl und ihr Handwerk die Nachhaltigkeit direkt. In der Architektur ist der stabile Rohstoff Bambus bereits stark vertreten. Nun haben es Designer im Produktdesign für sich entdeckt.

Für Bambusmöbel müssen keine Bäume gefällt werden. Auch vergehen keine Jahrzehnte, bis der Rohstoff nachwächst. Er lässt sich biologisch aubbauen und als Ausgangsmaterial für Bioplastik verwenden. Einige der Süssgras-Arten wachsen bis zu einem Meter am Tag. Sie benötigen im Vergleich zu Baumholz weniger lang, bis sie erntereif sind. Die dänische Marke We Do Wood arbeitet zum Beispiel mit Moso-Bambus. Es verholzt laut ihrer Angaben innerhalb von vier Jahren. Esche, Eiche oder Birke gelten erst nach mindestens vierzig Jahren als reif und damit baufertig.

Vorbildlich voraus

Im Inneneinrichtungsbereich wirken Bambusmöbel im Vergleich zu sterilen, unifarbenen Designs besonders einladend. Ihre natürliche Maserung, die sich aus den einzelnen Bambusrohren ergibt, macht sie einzigartig. Das Material ist trotz seiner Leichtigkeit robust und langlebig.

Der «Nomad Chair» lässt sich zusammenklappen. Bild: We Do Wood
Der «Nomad Chair» lässt sich zusammenklappen. Bild: We Do Wood
«Shoe Rack» ist ein luftiges Regal, das sich an unterschiedliche Schuhgrössen anpassen lässt. Bild: We Do Wood
«Shoe Rack» ist ein luftiges Regal, das sich an unterschiedliche Schuhgrössen anpassen lässt. Bild: We Do Wood

Es gibt mittlerweile Labels, die sich ausschliesslich dem natürlichen Rohstoff verschrieben haben. Dazu gehören beispielsweise Cinas oder Ay illuminate. Auch We Do Wood trennt Design- und Nachhaltigkeitsprinzipien nicht. Die Kollektion ist rundum ökologisch vertretbar. Für farbige Akzente kommen wasserbasierte Farbe und für Verbindungen formaldehydfreier Kleber, der als krebserregend gilt zum Einsatz. Die Marke bezieht ihre Materialien nur von FSC-zertifizierten Lieferanten, die sicherstellen, dass das Produkt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammt und fair produziert wird.

Fivesquare (50 x 8.5 x 120 cm)
198.–
we do wood Fivesquare (50 x 8.5 x 120 cm)
Field Table (130cm)
1095.–
we do wood Field Table (130cm)
Nomad Chair
784.–
we do wood Nomad Chair
Button
181.–
we do wood Button

Neben Möbeldesignmarken gibt es Marken für Accessoires, die Plastik verabschieden. Strawganic, Woodcessories und Bambuu widmen sich Peripherie sowie Dingen, die du unterwegs benötigst. Strawganic produziert beispielsweise Strohhalme oder Zahnbürsten aus Bambus, um den vergänglichen Konsum der Plastikvarianten zu stoppen.

Bild: Strawganic
Bild: Strawganic
Travel- Set (5Stück)
24.50
Strawganic Travel- Set (5Stück)

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Pia Seidel
Pia Seidel
Senior Editor, Zürich

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres. – Albert Einstein


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