Tipps für einen gepflegten Garten
Hintergrund

Tipps für einen gepflegten Garten

Madeleine Bello
Zürich, am 23.03.2016
Ein schöner Garten benötigt eine liebevolle Pflege. Ich habe hier einige Tipps für euch, die euch für die Gartenarbeit hilfreich sein sollen.

Tipp 1: Der perfekte Rasen

Der perfekte Rasen bekommt im Frühling einen ersten Schnitt: drei bis vier Zentimeter sind optimal. In der Folgezeit wirkt sich ein regelmässiges Mähen günstig auf den robusten Wuchs aus. Mähe deinen Rasen ein- bis zweimal die Woche um maximal die Hälfte der Wuchshöhe. Neben dem Mähen empfehlen wir, den Rasen ein- bis zweimal im Jahr zu vertikutieren. Das Vertikutieren hilft gegen das Wachstum von Moos, das vor allem in schattigen Bereichen zum Problem werden kann. Ausserdem belüftet das Anritzen der Grasnarbe mittels Vertikutierer die Wurzeln und fördert so die Rasengesundheit. Zwei bis drei Millimeter Vertikutiertiefe reichen dabei völlig aus. Regelmässiges Unkrautjäten und Düngen runden die Perfekte Rasenpflege ab.

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Tipp 2: Ein schöner Rasen braucht Wasser

Trockenphasen können deinen Rasen schnell in Mitleidenschaft ziehen. Der Grund: Je nach Temperatur, Bodenbeschaffenheit und Luftfeuchtigkeit verliert ein Quadratmeter Rasenfläche durch Verdunstung bis zu vier Liter Wasser pro Tag. Weil die Graswurzeln aber nur etwa 15 Zentimeter tief in den Boden ragen, sind die Wasserreserven schnell aufgebraucht. Darum: Bewässere deinen Rasen je nach Bodenbeschaffenheit ein- bis zweimal pro Woche ausgiebig. Während es Rasenflächen auf Sandböden in trockenen Zeiten alle drei bis vier Tage nach einem kräftigen Schluck Wasser dürstet, reicht bei lehmigen bis tonigen Böden in der Regel eine Bewässerung pro Woche.

Die beste Zeit für die Bewässerung ist spät abends oder früh morgens, denn auf dem abgekühlten Boden verdunstet das Wasser weniger schnell als auf dem tagheissen Untergrund. Automatische Bewässerungssysteme machen dies möglich, ohne dass du dich morgens früh aus dem Bett quälen musst. Dieser Trick erfreut übrigens nicht nur die Pflanzen, die sich rechtzeitig vor der nächsten Tageshitze wieder mit ausreichend Wasser vollsaugen können, sondern auch dein Portemonnaie! Und noch ein letzter Tipp: Der Rasen direkt unter Bäumen benötigt wegen den durstigen Baumwurzeln mehr Wasser, der Rasen im Schatten hingegen deutlich weniger – hier kannst du Wasser sparen.

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Tipp 3: Die richtige Heckenpflege

Schön geschnittene Pflanzen sind Kunstwerke im Garten. Hecken sind aber auch pflanzliche Trennwände. Sie unterteilen, trennen oder schaffen Räume. Deshalb gibt es in der Schweiz nicht nur verschiedene gesetzliche Bestimmungen, sondern auch praktische und naturgegebene Gründe, die für eine regelmässige Heckenpflege sprechen. Aber keine Angst: Mit den richtigen Gartenwerkzeugen lassen sich Hecken ohne grossen Aufwand schneiden und pflegen. Wir empfehlen einen ersten sanften Schnitt nach dem Austrieb. Um den 24. Juni treiben die Hölzer dann ein zweites Mal aus. Die sogenannten Johannistriebe und die daraus entstehenden Blätter unterscheiden sich in der Farbe meistens deutlich vom regulären Trieb. Weil das Gehölz nach dem zweiten Blattaustrieb keinen Zuwachs mehr erfährt, kannst du die Hecken im Juli hervorragend sanft in die gewünschte Form bringen. Bevor du mit dem Schnitt deiner Thuja-Hecke startest, empfiehlt es sich, zwischen den Ästen zunächst nach eventuell brütenden Vögeln Ausschau zu halten. In diesem Fall müsstest du den Hecken Schnitt nämlich verschieben.

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Tipp 4: Ordnung ist das halbe Leben

Die Gartenarbeit ist erst beendet, wenn die benutzten Geräte gereinigt und vor Umwelteinflüssen geschützt verstaut sind. Ganz einfach gilt: je besser die Werkzeugpflege, desto länger die Freude an den hochwertigen Werkzeugen. Unserer Erfahrung nach eignet sich ein Gerätehaus optimal für das Verstauen des Materials. Es bietet Sauberkeit, Ordnung und Schutz vor ungeliebtem Rost. Das erleichtert die Arbeit und spart erst noch eine Menge Geld fürs Ersetzen der liebgewonnenen Geräte.

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Madeleine Bello
Madeleine Bello
Brand Communications Manager, Zürich
Meine Inspiration und Energie finde ich in der Natur – sei es beim Wandern oder Skifahren in den Bergen oder beim Reisen in fremde Länder. Zu begeistern bin ich darüber hinaus für Fotografie, TV-Serien, DIY-Projekte, Kaffee und gutes Essen.

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