Christian Walker
Hinter den Kulissen

Tagespreise bei Hardware: Das steckt dahinter

Hardwarepreise sind aktuell extrem volatil. Deshalb sind unsere Preise oft tagesaktuell gestaltet. Wieso dies so ist, erklären wir dir hier.

Wenn du Hardware-Käufe planst, merkst du schnell: Was du heute kalkulierst, kann morgen schon deutlich teurer sein. Vor allem beim Speicher steigen die Preise derzeit rasant. Deshalb können wir viele Konditionen nur noch für den jeweiligen Tag garantieren.

Hier erfährst du, warum die Preise so stark steigen – und wie du deine Beschaffung trotzdem wirtschaftlich planen kannst.

Warum steigen die Preise so rasant?

Aktuell herrscht ein riesiger KI-Boom. KI-Modelle werden mit enormen Datenmengen trainiert und benötigen dafür viel Speicher. Hersteller erhöhen deshalb Preise für HDDs, SSDs und RAM – und auch Lieferzeiten steigen. Wenn du dich für die genauen Hintergründe und Prognosen dieser Entwicklung interessierst, kannst du dich in den Artikeln von Kollege Kevin Hofer darüber informieren.

  • Hintergrund

    KI-Boom: Werden SSDs und HDDs die neuen Grafikkarten?

    von Kevin Hofer

  • News & Trends

    Speicherknappheit dürfte noch Jahre andauern

    von Kevin Hofer

Diese Hardware-Segmente sind besonders betroffen

Die aktuelle Marktsituation erhöht unsere Beschaffungskosten vor allem in diesen Bereichen:

  • Systemkomponenten: RAM-Module für Desktop-Systeme (DDR4/DDR5)

Teilweise können sich die Preise innert weniger Stunden ändern – so wie das kürzlich passiert ist: Ein Firmenkunde fragte bei uns zehn Business-Notebooks an und wir haben ein Angebot zu einem bestimmten Preis für ihn zusammengestellt. Nur 24 Stunden später änderte sich die Situation: Die Einkaufspreise für die verbauten Speicherkomponenten waren deutlich gestiegen. Und so kostete das gleiche Paket plötzlich 400 Franken mehr.

Das ist für ihn, aber auch für uns ärgerlich. Wir möchten dir stabile Preise und zuverlässige Kalkulationen bieten. In der aktuellen Marktlage geht das jedoch oft nicht. Wenn unsere Lieferanten ihre Preise kurzfristig erhöhen, müssen wir diese Änderungen weitergeben, damit wir weiterhin liefern können.

Unsere Erfahrung aus der Praxis: Bedenkzeit kostet im Moment Geld. Wenn dir ein Angebot vorliegt, solltest du möglichst schnell entscheiden. Bereits ein Tag kann den Unterschied machen.

Unsere Tipps, um Mehrkosten zu vermeiden

Für eine bessere Planbarkeit in der aktuellen Situation empfehlen wir dir folgende Schritte:

  1. Beschaffung früh starten

Prüfe geplante Hardware-Rollouts für 2026 möglichst früh und starte Beschaffungen rechtzeitig.

  1. Bestände sichern

Sichere dir Ersatzteile oder Upgrades, bevor Hersteller ihre Preise erneut erhöhen. Reagiere daher möglichst rasch.

  1. Budget-Puffer einplanen

Rechne bei der Budgetplanung einen finanziellen Puffer für Speicherkomponenten ein. So vermeidest du, dass du auf einem anderen Posten das Budget kürzen musst, um die Mehrkosten bei der Hardware zu decken.

Hole dein Angebot ein

Wenn du ein Angebot einholen möchtest, kannst du dies mit unserem Offerten-Tool für Businesskunden tun. Du erhältst sofort eine aktuelle Preisübersicht auf Basis der derzeit verfügbaren Kontingente.

Bitte beachte: Alle Angebote sind unverbindlich. Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. In Einzelfällen müssen wir Anfragen ablehnen, wenn benötigte Mengen nicht mehr verfügbar sind oder sich die Einkaufspreise unserer Lieferanten stark verändert haben.

Preiserhöhungen betreffen uns alle, lass uns gemeinsam eine Lösung für deine Hardware-Beschaffung finden. Unser Offerten-Team hilft dir gerne bei der Erstellung deiner individuellen Angebote.

Titelbild: Christian Walker

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