Ratgeber

So sehen deine Möbel teurer aus

Vanessa Kim
15.7.2019

Ich verrate dir, wie du deine eigenen vier Wände mit ein wenig Cash und etwas Fingerspitzengefühl hochwertiger aussehen lässt.

Für mein Penthouse mit Blick auf den Zürichsee spare ich noch. Und da ich eigentlich weiss, dass dieser Traum unerfüllt bleibt, weil mir dazu das nötige Kleingeld fehlt, richte ich mir einfach meine kleine Stadtwohnung, mit Panoramablick in die Küche meines Nachbarn, hübsch ein. Hübsch muss aber nicht zwingend teuer sein. Den Beweis dafür liefern Marken wie Bloomingville oder Nordal. Dafür musst du dich vor dem Kaufentscheid nur etwas schlaumachen und Zeit in die Recherche stecken. Oder du befolgst meine sieben Tipps, mit denen deine Inneneinrichtung im Nu hochwertiger aussieht.

#1 Frisch gestrichen

Der Blick in Hochglanzmagazine trübt dein Urteilsvermögen und steigert deine Erwartungen. Plötzlich willst du Dinge, von denen du gar nicht wusstest, dass du sie für dein Wohnglück brauchst. Was ich von den inszenierten Bildern gelernt habe: Für Shootings wird alles perfekt arrangiert und inszeniert. Dazu gehören schön gestrichene Wände, die quasi das A und O einer hübschen Wohnung sind. Es lohnt sich also, die Wände deines neuen Daheims beim Einzug auf jeden Fall streichen zu lassen, auch wenn es die Verwaltung nicht veranlasst.

#2 Statements setzen

Teure Stücke? Gerne, aber in kleinen Dosen. Investiere in ein bis drei Hingucker-Möbel, die aus der Masse herausstechen und arrangiere günstigere Stücke drumherum. Wenn du Glück hast, findest du solche Stücke auch in Brockis oder auf Flohmis. Auch hier ist Geduld gefragt. Neben meinem weissen «Eames Armchair» von Vitra, den ich mit einem günstigen Kunstfell in Szene setze, gehören zu meinen Design-Schätzen die transparente «Bourgie»-Leuchte von Kartell. Edle Akzente setzt du zusätzlich mit Duftkerzen, Zierkissen,
Körben, Kunstfellen und Vasen.

Die «Bourgie»-Stehlampe von Kartell ist in jeder Wohnung ein Blick-Garant. Bild: Kartell

#3 Pflanzen

Nichts lässt einen Raum schöner erscheinen als Pflanzen. Mein Herz schlägt bei weissen oder hellrosafarbenen Schnittblumen, die meine Stube im Nu aufwerten, höher. Ich weiss nicht warum, aber der Dienstag ist meiner Meinung nach der beste Tag für den Kauf von Schnittblumen. Erfahrungsgemäss halten sie dann am längsten. Wenn du keinen grünen Daumen hast, kannst du auch zu Kakteen greifen.

#4 Wandkunst

Diese Form der Kunst ist einer der besten Tricks in Sachen Raum-Upgrade. Dabei sollst du aber nicht deine alten Poster aufhängen – im Gegenteil. Die Rede ist von gerahmten Bildern oder Fotodrucken. Und wenn du trotzdem nicht auf dein Lieblingsposter verzichten kannst, lass dieses einrahmen. So sieht das Ganze gleich viel hochwertiger aus.

Mehrere Trends auf einen Streich: Pflanzen, Bilder in Rahmen und Kunstfell. Bilder: Bloomingville

#5 Hochglanz

Kupfer, Gold und Messing wirken nicht nur zeitlos und elegant, sondern geben deinen vier Wänden ein Insta-Upgrade. Dafür musst du nicht mal neues Mobiliar kaufen – eine Spraydose tut's auch. Mit der Sprühfarbe kannst du Kerzenständer, Bilderrahmen oder sonstige Dekorationen nach Belieben einsprühen. Bei Möbeln zum Beispiel die Tisch- oder Stuhlbeine. Beim Gedeck ist übrigens güldenes Besteck goldwert.

#6 DIY 2.0

Somit kommen wir direkt zum zweiten DIY: Günstige Möbel erkennst du oft an ihren simplen Türgriffen. Diese kannst du problemlos gegen einen hübscheren Knauf austauschen. So wird dein Möbelstück nicht nur zum Unikat, sondern sieht auch noch teurer aus, als es eigentlich ist. Ein kleiner Aufwand für den Wow-Effekt.

#7 Minimalismus

Je mehr Platz du hast, desto grösser wirkt der Raum. Übe dich darum beim Einrichten in «less is more» und trenn dich von allem, was du nicht mehr brauchst. Vollgestopfte Zimmer sehen unordentlich aus, auch wenn sie aufgeräumt sind. Krimskrams wie Aufladekabel und Co. lässt du nicht herumliegen, sondern verstaust es in dekorativen Boxen. Auch bei der Farbwahl ist weniger mehr. Wenn du dahinter nämlich ein Konzept erkennst, wirkt das Ganze durchdacht und geschmackvoll. Begrenze dich hierfür auf drei Farben, die miteinander harmonieren.

Hast du weitere Einrichtungstipps in petto? Verrate sie mir in der Kommentarspalte. Folge mir für weitere Tricks in Sachen Wohnen und Fashion mit einem Klick auf den Button bei meinem Autorenprofil.

Auftaktbild: Bloomingville

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Wenn ich mal nicht als Open-Water-Diver unter Wasser bin, dann tauche ich in die Welt der Fashion ein. Auf den Strassen von Paris, Mailand und New York halte ich nach den neuesten Trends Ausschau und zeige dir, wie du sie fernab vom Modezirkus alltagstauglich umsetzt. 


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