So macht das Basilikum nicht gleich schlapp
Hintergrund

So macht das Basilikum nicht gleich schlapp

Silvia Appel
am 30.11.2016
Mit Basilikum hat bestimmt jeder schon so seine Erfahrungen gesammelt. Tauscht man sich mit anderen zu diesem Kraut aus, wird schnell deutlich, dass Frust und Genuss nahe beieinander liegen. Damit der Genuss und die Freude am Basilikum künftig überwiegen, gibt es hier die unschlagbaren Tipps für ein glückliches Basilikum und einen noch glücklicheren Basilikum-Besitzer.

In jedem Lebensmittel-Supermarkt finden sich knackig frische Töpfe mit Basilikum. Das Kraut wurde unter besten Bedingungen im Treibhaus hochgezogen und für den Zeitpunkt des Verkaufs in Topform gebracht. Der Transport im LKW, das Herumstehen im Supermarkt und dann noch der Kurztrip in der Einkaufstasche – das steckt das zarte Basilikum nicht weg. Kein Wunder, wer von uns würde nach so einer Reise noch strahlen?!

Kaum ist alles überstanden steht die Pflanze jedoch vor einer ganz neuen Herausforderung: Eurer Küche. Dort ist die Luft, das Licht und das gesamte Klima natürlich keineswegs ideal für das verwöhnte Treibhaus-Basilikum. Man kann es ihm kaum übel nehmen, wenn es nach wenigen Tagen und der ersten Ernte zusammenbricht.

Vermehren oder aussäen

Viel besser klappt das Zusammenleben mit einer Basilikum-Pflanze, die man selbst herangezogen hat. Sie ist von Anfang an an das Klima in eurer Wohnung gewöhnt und muss keinen Transport überstehen. Entweder, ihr sät das Kraut aus oder macht es euch noch einfacher. Basilikum lässt sich total leicht über Stecklinge vermehren. Dazu könnt ihr euch noch einmal einen Kräutertopf besorgen. Davon macht ihr euch mehrere Stecklinge (ca. 8-10 cm lange Triebe und die unteren Blätter entfernen). Diese in eine Tasse, einen Eierbecher o.ä. mit Wasser stellen.

Vorbereiten des Stängels zur Aufzucht.

Wichtig ist, dass das Gefäss kein Licht durchlässt, denn Basilikum ist ein Dunkelkeimer. Nach wenigen Tagen zeigen sich die ersten Wurzeln. Nach rund 14 Tagen sind sie so stark, dass ihr jeden einzelnen Trieb in eine Topf mit reichhaltiger Bio-Blumenerde setzen könnt. Schon ist eure eigene Basilikum-Zucht fertig! So könnt ihr das ganze Jahr über verfahren.

Richtiges Ernten

Damit eure Pflanze lange hält ist aber auch das richtige Abernten ganz wichtig. Bloss nicht mit der Schere wahllos die Stängel abscheiden oder die Blätter abreissen. So wächst das Basilikum nicht weiter. Besser ist es dagegen, wenn ihr die Blätter kurz über der Blattachsel abknipst. Genau an der Stelle wachsen neue Blätter nach. Wenn diese gross sind könnt ihr die «alten» äusseren Blätter ernten.

Bitte Düngen

Basilikum gehört zu den Starkzehrern und braucht daher alle zwei Wochen einen kräftigen Schluck Bio-Flüssigdünger im Giesswasser. Auch ein Düngestäbchen kann diesen Job für euch übernehmen.

Diesmal klappts - versprochen.

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Silvia Appel
Silvia Appel liebt die Natur und ist besser bekannt als Garten Fräulein. Auf ihrem Blog schreibt sie über das Lebensgefühl Garten und Balkon. Sie gibt nützliche Tipps, leckere Rezepte und Dekoideen an ihre Leser weiter.

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