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Dyson PencilWash: So klein und leicht war bisher noch kein Nassreiniger

Dyson baut das Reinigungs-Portfolio aus. Der neue PencilWash ist ein klassischer Nassreiniger, allerdings kleiner und leichter als die Konkurrenz – auch solche aus dem eigenen Haus.

Das Konzept ist nicht neu. Der PencilWash hat einen Wassertank und befeuchtet automatisch eine Rolle. Diese wischt den Boden, wobei Schmutzwasser und Partikel automatisch von der Walze abgezogen und in separaten Behältern gesammelt werden.

Genauso funktionieren viele Nassreiniger der Konkurrenz, aber auch Dysons eigener Clean+Wash Hygiene. Dieser wurde vor kurzem in der zweiten Generation mit leichten Verbesserungen lanciert.

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Ein Stab und eine Walze – viel mehr ist da nicht

Der PencilWash ist nun der kleine Bruder dieser Geräte. Er hat dieselben Grundfähigkeiten, ist aber viel kompakter und kleiner. In der Bauweise (und in der Namensgebung) erinnert er an den Akkustaubsauger PencilVac.

Wie der Staubsauger hat auch der Nassreiniger Motor, Akku und viel Technik in den Stiel gebaut, der trotzdem nur rund vier Zentimeter Durchmesser hat. Der Rest der Technik, wie der Frischwassertank und die Walze, steckt direkt in der Bodendüse. Der PencilWash besteht also nur aus Griff und Düse.

Der Nassreiniger ist kompakt und leicht, er lässt sich einhändig nutzen.
Der Nassreiniger ist kompakt und leicht, er lässt sich einhändig nutzen.

Insgesamt wiegt er nur 2,2 Kilogramm inklusive Frischwasser. Zum Vergleich: Der normale Nassreiniger wiegt 3,82 Kilogramm, also fast das Doppelte. Im ersten Hands-on zeigt sich auch, dass sich das neue Modell mit einer Hand gut bedienen lässt. Ich kann es mit leichter Handneigung steuern, dank der Rollenbewegung rutscht der PencilWash fast selbständig vorwärts.

Wenn ich unter Möbeln putzen will, kann ich den Stiel bis zum Boden runterdrücken und so in einer Lücke mit nur 15 Zentimetern Höhe wischen. Das neue Dyson-Modell ist also klein, kompakt und ideal für den schnellen Einsatz zwischendurch.

Für kleine Flächen und leichte Verschmutzung

Aber das Konzept hat auch Nachteile. So reichen der Akku und der Frischwassertank mit 300 ml nur für rund 30 Minuten und eine Reinigungsfläche von maximal 100 Quadratmetern, danach muss ich Wasser auffüllen und das Gerät 3,5 Stunden an den Strom hängen. Der grössere Dyson Clean+Wash Hygiene schafft 350 Quadratmeter.

Die Rolle wischt den Boden und reinigt sich gleich selbst.
Die Rolle wischt den Boden und reinigt sich gleich selbst.

Auch bei der Reinigungsleistung wirst du mit dem PencilWash Abstriche machen müssen. Wie genau, ist ohne Test noch schwierig zu sagen. Doch Dyson lässt durchblicken, dass das grössere Modell mit hartnäckigem Schmutz und festem Material besser klarkommt. Der PencilWash ist eher als Ersatz fürs wöchentliche feuchte Aufnehmen gedacht. Oder um kurz etwas wegzuwischen.

Nach der Reinigung kann ich den unteren Teil der Düse zur Seite herausziehen. Dort finde ich einen Behälter für grössere Partikel und einen Schmutzwassertank. Beides kann ich direkt entleeren und abwaschen. Die Mikrofaserrolle muss ebenfalls von Hand gereinigt werden. Es gibt nicht, wie bei den grösseren Modellen, eine Basisstation, die das übernimmt.

Der untere Teil der Düse mit Rolle, Schmutzbehälter und Abwassertank.
Der untere Teil der Düse mit Rolle, Schmutzbehälter und Abwassertank.

Der offizielle Verkaufspreis des PencilWash liegt bei 349 Franken oder Euro. Damit ist er rund 150 Franken oder Euro günstiger als der grössere Clean+Wash Hygiene. Der Verkauf beginnt in den nächsten Tagen und Wochen. Wann genau er bei uns im Shop erhältlich ist, ist noch unklar.

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