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10 hilfreiche Life Hacks aus der Küche, die du kennen musst

Wie schäle ich eine Orange, ohne dass mir danach die Augen tränen und mein Shirt verspritzt ist? Wie kriege ich das vermaledeite Eigelb weg vom Eiweiss? Wie kriege ich eine Flasche ohne Schraubverschluss auf? Dies und mehr erfährst du hier.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die Freude bereiten. Leider sind es – zumindest bei mir – aber auch die kleinen Dinge, die mich aufregen... insbesondere in der Küche. Zugegeben: Wenn ich beispielsweise beim Zwiebeln schneiden weine, dann, weil mir die armen Pflanzen leidtun. Aber bis ich es drauf hatte, das Eigelb vom Weiss zu trennen, dauerte es ewig. Hätte ich doch damals schon auf die folgenden Life Hacks zurückgreifen können.

Ich bin ein Knoblauch, holt mich hier raus!

Mein Kollege Philipp Rüegg erzählte mir vor einigen Tagen stolz, dass er den ultimativen Weg gefunden hätte, Knoblauchzehen schnellstmöglich zu schälen. Dem wollte ich natürlich auf den Grund gehen. Wie untenstehendes Video zeigt, funktioniert sein Life Hack nur bedingt: Er meinte, ich müsse die Zehen lediglich in eine Schüssel geben, das Ganze mit einer zweiten Schale abdecken und dann kräftig schütteln. Ein noch besserer Tipp ist allerdings das Zerquetschen mit dem Messer – zwar verlieren die einzelnen Knoblauchzehen ihre Form, allerdings sind sie so im Nu geschält.

Dick eingepackt

Dir sind die tollen Plastiksäcke ausgegangen, die du (mehr oder weniger) luftdicht verschliessen kannst? Dann bleibt dir nichts anders übrig, als Nachschub kaufen zu gehen. Oder du bist clever und hast Verschlüsse zu Hause, die alles schliessen, was geschlossen werden muss. Auch nicht? Dann sind Feuerzeug und Messer deine letzte Hoffnung. Erhitze mit dem Feuerzeug den Messerrücken, fahre damit über die zu versiegelnde Stelle beim Plastiksack – et voilà, zu ist das Ding.

Auf die inneren Werte kommt es an

Erdbeeren, die magst du. Sie schmecken auch lecker und sehen toll aus, so ganz in Rot. Im Sommer findest du sie in jedem Supermarkt – ein erfrischendes, gesundes Dessert nach dem Mittag- oder Abendessen. Wenn da nur nicht immer das doofe Grünzeug oben drauf wäre, dass du sowieso nie in einem Wisch abkriegst. Immer bleibt ein Mini-Stiel zurück. Okay, denn kannst du auch essen, davon ist noch niemand gestorben. Nehmen wir aber an, du möchtest das nicht: Ein Griff zum «Röhrli», von unten her durchstechen und schon ist die Erdbeere «entkernt».

Zugeknöpft

Seit sie im Coop und in der Migros fünf Rappen kosten, hast du sowieso viel weniger mit ihnen zu kämpfen. Dennoch erwischst du hin und wieder ein Exemplar, bezahlst es natürlich auch, packst deine Einkäufe rein und schnürst das Ding zu, damit auch ja nichts rausfällt. Zu Hause möchtest du die Katze natürlich aus dem Sack lassen, ohne letzteren komplett zu zerstören – schliesslich hast du dafür bezahlt! Aber die Plastikhülle will sich einfach nicht mehr öffnen lassen. Da hilft es, eines der beiden Enden oberhalb vom Knoten zusammen zu rollen und dann gegen die Mitte zu schieben. Schon kannst du die billige Tüte wiederverwenden.

Eine richtig scharfe Sache

Schlechte Messer gehören aus jeder Küche verbannt. Ebenso schlimm sind Messer, die nicht mehr schneiden. Die kannst du gleich in die Tonne kloppen, denn wer hat schon eine Schleifmaschine oder ähnliches zu Hause? Ich jedenfalls nicht. Was wir aber (hoffentlich) alle rumliegen haben, sind Teller und Tassen.

Bis in alle Ewigkeit und noch viel weiter

Es gibt Früchte, die solltest du noch am selben Tag verzehren. Dann sind da auch noch jene, die du etwas länger halten kannst, bis du sie isst. Bananen gehören wohl eher zum zweiten Typ. Du kannst sie gut und gerne einige Tage zwischenlagern, bevor sie den Weg in deinen Magen finden. Das reicht dir bei weitem nicht? Dann schnappst du dir am besten etwas Alufolie, wickelst sie um den Stiel der Banane und schon hält sie doppelt so lange.

Flaschenpost

Ei, ei, ei... da steht doch tatsächlich im Rezept, dass nur das Eigelb benötigt wird. Leider hast du aber keine Ahnung, wie du das gelbe Ding schadlos vom Rest trennst. Jedes Mal gab's bisher ein Chaos und einen gelb-weissen Cocktail. Klar, du kannst es mit den beiden Eischalen-Hälften versuchen – das dauert aber länger und führt oft nicht zum gewünschten Resultat. Viel einfacher ist dieser Tipp: Nimm eine leere PET-Flasche, drücke sie zusammen, leg die Öffnung direkt aufs Eigelb und lass die Flasche los. Schon wird der gelbe Kern wie durch Zauberhand ins Innere der Flasche gesogen. Mit einem leichten Drücken auf die Flasche beförderst du das Eigelb schliesslich an seinen Bestimmungsort.

Zieh dich aus, runde Maus

Ich esse nicht hunderte von Orangen. Aber ab und zu mag ich ein paar Schnitze – gerade im Sommer ist das eine willkommene Erfrischung. Den Saft mag ich nicht besonders, schon gar nicht auf meinem Shirt. Auch in den Augen ist der Nektar eher unerwünscht, das Zeug brennt wie die Hölle. Damit du die Frucht trotzdem geniessen kannst und alle Flüssigkeiten dortbleiben, wo sie hingehören, gibt's auch hier einen hilfreichen Trick. Schneide die Schale in der Hälfte rundherum ein, nimm einen Löffel, fahre unter die Schale und umrunde die Orange erneut. Danach kannst du die beiden Schalenteile einfach entfernen.

Wo ein Bier ist, ist auch ein Weg

Die Flasche ist kühl, der Durst da und die Partie hat bereits begonnen – keine Zeit, um aufzustehen und einen Flaschenöffner zu holen. Und die Holztisch-Kante ist dir auch viel zu schade. Musst du jetzt ohne Bier dem langweiligen Treiben zwischen Frankreich und Dänemark beiwohnen? Nein, das musst du nicht. Denn auf dem Tisch liegt auch noch die längst fällige Billag-Rechnung. Diese faltest du so oft wie möglich, klemmst das Papier unter den Rand des Flaschendeckels, hältst es mit einer Hand fest und schlägst mit der anderen Hand von unten leicht dagegen. Oder aber, je nach dem, wie fest der Deckel sitzt, hebst du den Verschluss wie mit einem herkömmlichen Öffner mühelos an. Prost!

Es gurkt mich an

Ich mag Racelette. Und ich mag Essiggurken. Aber ich hasse die Gläser, in welchen die Dinger gekauft werden können. Das erste Mal kann ich sie jeweils problemlos öffnen. Leere ich das Glas aber nicht auf Anhieb, bleibt vom Herausnehmen meist ein klebriger Rückstand an den Rändern, was ein erneutes Öffnen fast unmöglich macht. Ich war schon oft kurz davor, den gläsernen Behälter auf dem Boden zu zerschmettern, nur, um an das grüne, saure Gold im Innern zu gelangen. Aber damit ist spätestens mit diesem Tipp vorbei: Fülle eine Schale mit heissem Wasser und stelle das Glas mit dem Deckel nach unten für ungefähr eine Minute ins heisse Wasser – daraufhin sollte sich das Ganze spielend leicht öffnen lassen.

Wer zuletzt lacht, lacht am längsten

Du kannst es besser? Challenge accepted! Beweise es und schreibe mir deinen Life Hack für die Küche in die Kommentare – oder poste den Video-Link.

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User

Raphael Knecht, Zürich

  • Teamleader Heimdall
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug. Die Musik ist mein steter Begleiter. Und als Feinschmecker probiere ich oft neue Rezepte aus. Auch exotische Reisen, bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions gehören zu meinen Hobbys.

2 Kommentare

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User Anonymous

Das wichtigste zum Schluss: Wie kriegt man Bier am schnellsten kalt? Einfach in die Gefriertruhe schmeissen ist nicht effektiv genug. Nasses Haushaltspapier um die Flasche wickeln und dann erst in den Eisschrank. Habe es selber schon getestet und 2 Getränke gegeneinander antreten lassen.

29.06.2018
User tschumpel

Du kaufst eine Packung Spaghetti und regst dich darüber auf, dass die Folie beim Öffnen der Länge nach reisst? Die Packung samt Inhalt vertikal auf eine ebene Fläche schlagen und du hast eine perfekt geöffnete Verpackung und bist erst noch der Star in der Küche ;)

30.06.2018