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Liquid Pro Liquid metal (1g, 80W/m K)
CHF 23.60
Coollaboratory Liquid Pro Liquid metal (1g, 80W/m K)

Question about Coollaboratory Liquid Pro Liquid metal (1g, 80W/m K)

User felixhofer

Auf Youtube hat jemand ein ganz übles Video gepostet, der seinen Laptop-Kühler (Kupfer) mit Flüssigmetall behandelt hat, und wo das Ganze dann schlussendlich nicht mehr leitend sondern eine isolierende geworden ist mit der Zeit.
Jemand hat das chemisch erklärt (k. A., ob das stimmt). Auf jeden Fall sagte er sowas, dass sich das Flüssigmetall wegen der Teilchenladung mit dem Kupfer verbindet/eindringt, mit der Zeit immer mehr, und den Kühlkörper so eigentlich irreversibel schädigt.
Jetzt war mein bisheriger Kühler vernickelt, die Corsair AiO ist aber reines Kupfer. Jetzt meine Frage: Was ist in Shanghai gerade für Wetter? Nein Quatsch, mache mir jetzt natürlich Sorgen deswegen und da ich die eh gerade auf DoA-Garantie zurückschicken musste frage ich mich nun, ob ich das dann besser lassen soll bei einem neuen Kühler aus reinem Kupfer!?
Thx

11.12.2018
3 answers
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User felixhofer

Hallo, danke euch für eure Antworten!

Mal schaun, ob ich den Beitrag/das YT-Vid noch finde. Es geht dort irgendwie um reines Kupfer mit LM auf Silizium-Die und Luft. Während in meinem Fall reines Kupfer der WaKü (kupferfarben halt) auf vernickeltes Kupfer (silberner Heatspreader) gehen würde. Die Aussage war auch, dass im PC das ganze mit dem Heatspreader weniger mit Luft in Berührung komme aber dass das LM grundsätzlich mit Kupfer chemisch reagiere, deshalb irreversibel.
Ich setze LM jetzt auch schon eine Weile ein. Aber bei meinem bisherigen Kühler war der Block unten eben auch silbrig, vernickelt, deshalb dachte ich zuerst, das geht gar nicht, weil Alu. Und die Wakü ist eben reines Kupfer, schaut zumindest so aus, und nicht mehr silbrig vernickelt, deshalb meine Bedenken wegen obigem.

Merkt ihr denn auch temperaturmässig einen positiven Effekt oder ist's mehr für die gute Einbildung? Bei der bisherigen Luftkühlung meine ich schon mehrere Grad Unterschied zu erzielen... Weiss nicht mehr so genau. Bei der Corsair AiO habe ich jetzt jedoch das Problem, dass diese nicht plan auf der CPU aufzuliegen scheint (Broadwell-E). Musste wirklich wie siXtreme sagte einen ganzen See auftragen, damit es irgendwie "sinnvoll" Kontakt macht und hab schlussendlich an den Ecken der CPU rumgeschliffen und werde wohl noch mehr schleifen (müssen), da offenbar immer noch nicht optimal.

Was heisst "Flüssigmetall trocknet aus" und spielt das eine Rolle, solang der Kühler drauf bleibt? Normale Kühlpaste trocknet doch auch aus? Also bisher war das Metall bei mir schon innert kürzester Zeit nicht mehr flüssig, zumindest nicht so, wie aus der Spritze. Eher eine schmierige, silbrige Substanz. Vielleicht täuscht es auch nur, weil es nicht mehr so glatt glänzend ist wie neu.

@siXtreme: Du mit deiner Salzsäure ;) Habe das wahrscheinlich von dir schon irgendwo hier gelesen... Und wie schaut's denn mit Seife, Alkohol oder den Cleaning-Sets aus? Seife habe ich mit normaler WLP und LM gut Erfahrungen gemacht, Alkohol/Putzsprit eher nicht so. Aber da reden wirhauptsächlich vom wegputzen von vernickeltem Kupfer oder Händen.

12.12.2018
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User m-white

Hi, ich hab eine Wasserkühlung mit Kupfer in meinem Pc brauche das Flüssigmettal seid Jahren es giebt nichts besseres nie Probleme gehabt. Beim Laptop hab ichs auch gemacht alles tip top. Es wird ja empfohlen mit einer Kupferplatte zu arbeiten ja nicht mit Alu. Mach dier kein Kopf hau das drauf und wirst begeistert sein. Ich mach keine Werbung sag nur die Wahrheit.

11.12.2018
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User bdominik

Ich würder das flüssig Metall auf der neuen wakü nicht mehr nutzen habe es bei meiner 2 wakü auch nich mehr benutzt sehr komische Verfärbung auf dem Kupfer bei meiner ersten wakü

11.12.2018
User siXtreme

Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass Liquid Metal (LM) irreversible schäden an Kühlern verursacht. Die ist nur teilweise Richtig!!! LM sollte NIE mit Aluminium in berührung kommen, denn es zersetzt Alu innert wenigen Tagen vollständig. In Kombination mit Nickel passiert überhaupt nichts. In Kombination mit Kupfer, verfärbt sich das Kupfer mit der Zeit gräulich, was aber nicht weiter schlimm ist. Es beeinträchtigt weder die Funktion, noch die Kühlleistung. Es kann allerdings nicht sehe schön aussehen, wenn man vorhat, den Kühler wieder zu verkaufen. Aber auch dafür gibt es eine Lösung. Wenn man einen durch LM verfärbten Kühler hat, kriegt man die Verfärbung wieder los indem man den Kühlblock für ein paar Stunden in 5% Salzsäure stellt. Dabei unbedingt Schutzbrille und chemisch beständige Handschuhe tragen! Dieser Schritt ist aber wie schon gesagt eigentlich unnötig, da die Kühlleistung ja in keiner Weise beeinträchtigt wird.
Etwas was allerdings passieren kann ist, dass das LM nach 1-2 Jahren leicht austrocknet. Dies ist aber nur bei einigen wenigen LMs so, bei Coolaboratory und Thermaltake hab ich das LM seit 4 Jahren nicht gewechselt und die Kühlleistung ist immer noch unverändert. Beim Auftragen muss allerdings auf der CPU und auf dem Kühlblock etwas LM aufgetragen werden. Wenn nur auf einem von beiden aufgetragen wird, funktioniert LM unter Umständen gar nicht. Auch darf man nicht so viel auftragen, dass ein "See" entsteht. Es muss wirklick nur gerade die gesamte Fläche auf der CPU und dem Kühler bedeckt sein, das genügt.
ACHTUNG: LM ist elektrisch leitend, heisst also, das niemals LM Komponenten auf der CPU oder dem Mainboard berühren darf, sonst wird höchstwahrscheinlich etwas beschädigt. Das Risiko kann man stark minimieren, indem man rund um den CPU Die (Dort wo das LM schlussendlich wirklich hinsoll) eine Schicht Nagellack aufträgt. Diese verhindert im Falle das LM austritt den Kontakt zu den Komponenten und somit einen Kurzschluss. Dies ist auch ein Grund, warum LM in Laptops kritischer ist als im Desktop PC. Laptops werden immer "geschüttelt" usw, daher ist die Wahrscheinlichkeit grösser, das LM austritt. Ich habs bei meinem Laptop trotzdem gemacht; Hab einfach Nagellack ein wenig grossflächiger aufgetragen. LM zu verwenden ist immer mit minimal grösserem Risiko verbunden, als mit Wärmeleitpaste, weshalb deren Verwendung jeder selber beurteilen muss.
LG Toby

12.12.2018
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