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Essen + TrinkenReview 2420

Vergiss dein Racletteöfeli: Echte Käseliebhaber brauchen dieses Teil!

Raclette wie beim Profi, das versprechen die grossen Racletteöfen in unserem Sortiment. Ich habe einen davon getestet und tatsächlich: Ich will gar nicht mehr zurück zum Raclette mit Pfännli.

Sie sind für mich stets die Rettung an Weihnachtsmärkten landauf, landab: Die Racletteverkäufer. Sie spannen die halben Käselaibe unter eine Heizschlange und servieren dir Raclette, so wie es sein sollte, nämlich als tellerfüllende Portion mit brauner Kruste.

Tatsächlich ist diese Urform des Raclette die einzig richtige. Raclette im Tischöfeli mag ja eine tolle Partyvariante sein, der Käse wird aber nie so cremig und gleichzeitig perfekt überbacken aus den kleinen Pfännchen herausflutschen. Weil ich vor ein paar Wochen im Wallis war und dort von der lokalen Biokäserei einen halben Laib Raclette mitgenommen habe, bat ich das Team zum «Raclette Tuesday».

Zweckmässigkeit statt Design

Während du Tischöfen in sämtlichen Formen, Farben und Designs findest, sind Racletteöfen für halbe Käselaibe keine Bijous. Sie scheinen dir schon zu sagen: «Ich bin hässlich, aber ich kann's.» Das zeigt sich auch bei der Funktion der Öfen: Kein optionaler Tischgrill, keine Regler für Temperatur, das sind Öfen für Raclettepuristen – alles andere ist Käse. Ich habe mich in diesem Test für das Modell «TTM Ambiance» entschieden, in dem sich ein halber Käselaib einspannen lässt.

  • Ambiance
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TTM Ambiance
Dank TTM-Produkten wird es Dir leicht fallen, in froher Runde Familie und Gäste kulinarisch zu verwöhnen.
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Der Zusammenbau des Ofens ist denkbar einfach: Die Halterung für den Käse schraubst du auf das dafür vorgesehene Gewinde, dann montierst du den eigentlichen Ofen mit einer simplen Handschraube. Einstecken, Schalter umlegen und schon heizt der Ofen auf. Die Käsehälfte schraubst du – wie in einem Schraubstock – in den Käsehalter, bis sie sitzt. Dann kann's schon losgehen.

Spann mich ein! Ein halber Käse, in der Halterung befestigt.

Mach dich auf Stress gefasst

Das ist kein Gerät für Schnarchnasen. Sobald die Käsehälfte zirka zwei Zentimeter unter der Heizung platziert ist, dauert es nur etwa eine Minute, bis du das Raclette runterschaben kannst. Wer die Maschine bedient, kann kaum mitessen. Eigentlich ist das Akkordarbeit: Du drehst die Halterung aus der Hitze, kippst den Käse an, streichst ihn weg, schneidest die gebratene Rinde weg und drehst den Käse wieder in die Hitze. Etwas umständlich ist die Höhenverstellung: Weil die Käsehalterung an einem langen Gewinde befestigt ist, musst du jeweils den ganzen Käse ein paar Mal herumdrehen. Gross gestört hat mich das System aber nicht. Eher schade ist, dass kein spezielles Raclettemesser beigelegt wurde. Ich musste mit einem gewöhnlichen Messer abschaben und die Rinde abschneiden.

Resultat: Ein kleines Schlachtfeld.

Schabernack: Ein richtiges Raclettemesser wäre besser gewesen.

Apropos Schlachtfeld: In der Theorie funktioniert der Racletteofen sehr gut, auch in der Praxis ist das Abschaben dank des Kippmechanismus ziemlich einfach... solange noch genügend Käse eingespannt ist. Wenn sich das geschmolzene Gold aber dem Ende zuneigt, wird das Käseschaben zum Spiessrutenlauf: Der weiche Käse ist dann schwierig im Schraubstock festzumachen. Hier sind die kleinen Racletteöfeli weitaus sauberer. Der Hersteller sollte sich dazu etwas ausdenken, damit der Käselaib auch bis zum letzten Stück verzehrt werden kann. Übrigens funktioniert dieser Ofen nicht nur mit runden Käsen. Auch Raclette im Block kannst du zubereiten – auch dort zeigen sich dieselben Probleme.

Mondlandschaft: Am Schluss wird's schwierig.

Nieder mit dem Individualismus – jeder soll das Gleiche essen

Klar: Du kannst in dieser Maschine nicht zehn verschiedene, exotische Raclettearten machen, sondern nur eine. Aber musst du denn wirklich immer Raclettekäse mit getrockneten Mangostücken, japanischen Bergpilzsprösslingen oder argentinischen Heublumen drin haben? Nein! Wehret den Anfängen! Eine Raclettesorte reicht vollkommen, wenn sie gut ist. Und Raclette gelingt in einer solchen Maschine einfach besser. Es bekommt eine bessere Kruste, schmilzt gleichmässiger und ist cremiger. Und auch der Abwasch ist nicht viel aufwändiger als bei den Pfännli. In einer Welt, in der es Spülmaschinen mit Fondue-Raclette-Programm gibt, sowieso. What a time to be alive!

Hau rein: Raclette, wie Gott es erschuf.

Muss ich mein Öfeli entsorgen?

Also nur noch Raclette aus der Maschine? Das kommt drauf an: Wenn du oft Raclette für weniger als vier Personen zubereitest, dann lohnt sich ein grosser Racletteofen nicht. Wenn du aber eine grosse Familie hast oder nur für Gäste Raclette machst, dann ist ein Ofen die beste Anschaffung. Das Raclette wird besser und du sparst Geld, weil Käse am Stück günstiger ist. Auch wenn ich nicht plane, einen Stand am Weihnachtsmarkt zu eröffnen: Ich kaufe mir das Teil. Das Leben ist schliesslich zu kurz für schlechtes Raclette. Und: Wer braucht schon eine Tischgrillfunktion?

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User

Simon Balissat, Zürich

  • Editor
Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell.

24 Kommentare

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User Sebastian Karlen

Willkommen in der Normalität

15.11.2018
User Anonymous

wenn sich der Käse zu Ende neigt nimmt man ihn raus und ersetzt ihn durch einen neuen Käseleib. Der übrig gebliebene Rest wird in Streifen geschnitten und kann oben drauf gelegt werden. Oder man isst ihn danach einfach kalt zum Abendessen. Käse ist immer gut :-)

19.11.2018
User b.emmisberger

Das Ei des Columbus!

22.11.2018
Antworten
User monsteralex

Aie tu nous fais mal avec ton article même si tu as l’air passioné par le plat de ma région. Pour que tu sois un vrai valaisan il faut que je tu corriges 4 choses :
- On dit « en Valais » et pas « au Valais » sauf si t’es un cul de Vaudois (là c’est peine perdue)
- Ce ne sont pas des tommes mais des fromages. Tu peux dire une demi meule, une demi fromage ou alors une demi-pièce.
- on sert la raclette directement dans l’assiette et on la mange avec des patates pas sur du pain sauf si on est bien caché en Suisse Allemande.
- oublie tes champignons asiatiques et autres clowneries, prends plutôt des petits cornichons et oignons au vinaigre. En Valais on aime aussi l’émincé de veau à la Zurichoise mais on ne mets pas des câpres ou des anchois dessus.

Voilà j’espere qu’avec mes conseils tu apprécieras encore plus ce plat unique.

Enjoy

Alex

22.11.2018
User Superanny

en fait il est un cul de vaudois .... l

23.11.2018
User Sophie Boissonneau

Bonjour Alex, merci pour les remarques. Je ne suis pas vaudoise, mais j'ai corrigé. Je confirme qu'en Suisse Allemande la raclette est bien souvent servie sur du pain dans les marchés de Noël. Promis je ne succomberai pas à ces charlatans ;)

27.11.2018
Antworten
User allezbalet

Raclette im Block? Dann behalte doch lieber dein Öfeli. Ansonsten Willkommen in der Normalität. :)

15.11.2018
User denis.megevand

Pour faire fondre le talon (c'est ainsi qu'on appelle la fin de la demi meule), j’avais imaginé le couper en tranches et le faire fondre sous le corps de chauffe. Après avoir cassé un certain nombre d'assiettes posées en équilibre sur le porte-fromage, j'ai pensé faire un support métallique fixé à la place du fromage. En pensant que je n'étais pas le premier à avoir eu ce problème, et en fouinant un peu, j'ai trouvé que TTM eux-même (les fabricants de ton four, entreprise bien valaisanne, installée à Sierre) commercialisait cet accessoire bien pratique. ttmsa.ch/fr/shop-online/pro...
Cela dit, ils ont également des couteaux à raclette qui te permettront de faire carrément "pro". ttmsa.ch/fr/shop-online/pro...
J'ajoute que je n'ai rien à voir avec la firme en questions, si ce n'est une relation de clientèle.
Et pour améliorer ton repas, ajoute une entrée de viande séchée et n'oublie pas le Fendant. Bonne dégustation.

22.11.2018
User hosae

Hey Simon. Lass uns noch ganz crazy ein paar Fondue-Set Produkte testen. Bei digitec vor'm Shop oder so :D

18.11.2018
User markuskümi

Habe 2 von diesen öfen und bin mega zufrieden. Um das Problem mit dem restlichen Käse zu lösen gibt es vom Hersteller Bleche zum einschieben namens Resty. Geht supper!

22.11.2018
User Anonymous

Mag sicher toll sein, aber den Artikel auf dem Buckel vom klassischen Racletteöfeli zu machen ist schon etwas gesucht. Wer macht schon Raclette nur für Gäste und ist nur Riesenportionen Käse auf dem Teller? Gemütlichkeit sieht anders aus :-)

22.11.2018
User peter.vonhunerbein

Danke für den Hinweis auf Resty von TTM. Werdde ich mir sofort besorgen.

22.11.2018
Antworten
User 4maz

Kannst am Schluss die Schale mit Alufolie auslegen und so bis zum guten Ende abschaben!

22.11.2018
User Puma67

Von wegen Stress mit Raclette streichen.
Raclette soll gemütlich sein, am besten mit Freunden oder mit Familie geniessen.
Tip, man muss den halben Käse nicht einspannen. Geht viel besser wenn du ihn in die Hand nimst und abstreichst. Auch für den Rand viel Praktischer. Der Käse kann so zwischendurch neben dem Ofen abgelegt werden und bleibt somit nicht an der Hitze! Ein gutes Küchen-Messer ist Pflicht!
Das Messer auf dem Foto ist unbrauchbar, deswegen das Schlachtfeld!
Spezial Raclette-Messer gibt es und sind gut.
Nicht vergessen ein gutes Glas Fendant, Santé 😉

22.11.2018
User ch.raimann

ich bevorzuge den blockkäse, für das ist dieses gerät nicht geeignet, und wer hat schon einen halben käselaib zu hause....
habe den swing von stöckli… da geht prima ein block drauf, und der effekt ist der gleiche zudem kann man den käse bis zum schluss abschaben, da es keine einspannvorrichtung gibt, sicherlich ist mein gerät auch noch kleiner was im haushalt ja sehr nützlich ist...

22.11.2018
User peter.vonhunerbein

Ich liebe diesen Ofen und habe schon einige male Gäste damit beeindrucken können. Der Preis ist fair. Die Erlebnis- und Genussqualität ist Spitze ! Neben dem beschrieben Nachteil bei der Verwertung des restlichen kleinen Stückes (das ist ein Krampf!) gibt es auch noch das Problem, dass man schon einige Gäste braucht um einen 2.4 kg halben Laib auch aufzubrauchen. War der Laib einmal auf dem Ofen ist der Rest rasch zu verbrauchen. Sehr gut geht dafür Auflage für Toast Hawaii. Am nächsten Tag. Da spielt die Käseform keine Rolle mehr. Das man als Gastgeber zu tun hat stört mich nicht, dass macht auch Spass. Zuerst hatte ich ein grosses Pfadfindermesser zum Abkratzen benutzt, dann habe ich das richtige Messer (Migros Doit auf Bestellung 24.90 CHF Ttm Profi Raclettemesser -> lohnt sich) gefunden. Es funktioniert bestens. Galaxus sollte doch direkt mit anbieten. Zur Behandlung der sich aufwölbenden Rinde nehme ich einfach eine grosse Küchenschere, auch das funktioniert bestens vo allen wenn alles scho sehr weich ist. Ihr Artkel hat mich voll angesprochen bravo !

22.11.2018
User peter.vonhunerbein

Dann gibt es wohl zum Samichlaus bei Galaxus ein Tagesangebot Set TTM RAckettegrill mit Profimesser und Resty zum attraktiven Preis Herr BALISSAT ?

22.11.2018
Antworten
User gregoire.titze

On dit EN Valais, et pas AU Valais !!!

22.11.2018
User Jeff_1982

On peut dire les deux

27.11.2018
Antworten
User galaxus

Une tomme !? Non mais je rêve ! Une "meule" de fromage à raclette, pas une tomme.

24.11.2018
User Valie Varda

Die teiler sind ja nett, aber sie sind auf Strom angewiesen... Da bevorzug ich die Trisas-Dinger mit Rechaudkerzen, die auch offgrid funktionieren ;D

04.12.2018
User luciolis

Cursus universitaire:

Licence Langues, littératures et civilisations étrangères (LLCE) à l'Institut Catholique d'Études Supérieures (La Roche-sur-Yon, France)
Master Traduction professionnelle et spécialisée (TPS) à l'Université Catholique de l'Ouest (Angers, France)
Diplôme universitaire d'interprétation de relation à l'Université Catholique de l'Ouest (Angers, France)

On voit que ça n'a pas été EN Valais manger une MEULE de fromage !

24.11.2018
User Sophie Boissonneau

Bonjour luciolis,
Je suis effectivement française et ne connais par conséquent pas toutes les subtilités de la langue régionale. J'essaie de m'adapter, mais il peut y avoir quelques ratés. Sachez que j'accepte avec joie vos commentaires et les applique, tant qu'ils restent courtois et respectueux. Je suis en tout cas ravie que cet article ait suscité autant de réactions francophones!

27.11.2018
User olivierarbenz

Bonjour,
C'est un acte de courage que d'écrire un article sur une telle institution qu'est la raclette ! Surtout si la rédactrice est française et que l'article porte sur la raclette valaisanne.
Je suis désolé de contredire Alex, mais mon "postérieur" est vaudois et j'utilise le terme "en Valais". (et non "au Valais".)
Cependant, je confirme que le fromage à raclette fabriqué par nos amis Valaisan est exceptionnel et chaque fois que je vais en Valais, c'est avec grand plaisir que je ramène du fromage à raclette d'alpage au lait cru. Au fait, il existe d'autres appareils plus petit et tout aussi performant.....et surtout moins cher. Mais cela, je le laisse aux fins connaisseurs !

03.12.2018
Antworten