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Wenn Kompaktkameras ausgedient haben, wieso gibt es die Ricoh GR III?

Kompaktkameras haben es schwer neben den immer besseren Smartphone-Kameras. In Nischen können sie sich aber immer noch behaupten. Sonst hätte Ricoh bestimmt nicht das neue Modell GR III lanciert. Oder?

Kompaktkameras waren ursprünglich als ständige Begleiter gedacht, damit du keine Gelegenheit zum Fotografieren verpasst. Also hauptsächlich für Schnappschüsse. Doch heute übernimmt diese Funktion dein Smartphone.

Trotzdem kommen auch im Jahr 2019 immer noch neue Kompaktkameras auf den Markt. Wie zum Beispiel die Ricoh GR III, die ich gerade ausprobiert habe.

  • GR III (18.30 -  mm, 24.24MP, WLAN)
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Ricoh GR III (18.30 - mm, 24.24MP, WLAN)
Die Ricoh GR Serie mit ihrer mehr als 20-jährigen Geschichte, steht wie kaum eine andere HighEnd Digitalkamera für eine aussergewöhnliche Bildqualität, die in der Kombination mit einem leichten und kompakten Gehäuse, prädestiniert für die Schnappschussfotografie ist.

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Drei Gründe, die für Kompaktkameras sprechen

Das bringt mich auf eine grundsätzliche Frage: Wer kauft sich heute noch eine Kompaktkamera – und wozu? Noch dazu, wenn sie so teuer ist?

Kompaktkamera-Grund Nr. 1: Der Zoomfaktor

Smartphones können nach wie vor nicht richtig zoomen. Sie haben zwar meist mehrere Objektive mit unterschiedlichem Bildausschnitt, aber das ist nicht vergleichbar mit einem richtigen Zoom-Objektiv. Selbst die angekündigte Periskop-Technologie von Oppo dürfte in der Qualität nicht an das Objektiv einer Kompaktkamera herankommen.

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Weil sie sich damit von den Smartphones abheben können, haben die Kamerahersteller die Zoomfähigkeiten in Kompaktkameras ans Limit gepusht. Hier hat Panasonic zum Beispiel ein 15-fach-Zoom in einem kompakten Gehäuse untergebracht.

  • TZ202 (24 - 360 mm, 20.10MP, 10FPS, WLAN)
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CHF 659.–
Panasonic TZ202 (24 - 360 mm, 20.10MP, 10FPS, WLAN)
Kompaktes Reisezoom-Flaggschiff mit 15x-Leica-Zoom, 1-Zoll-MOS-Sensor, Sucher und erweitertem 4K
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Kompaktkamera-Grund Nr. 2: Die Bildqualität

Die Sensoren und Objektive bei Smartphones sind aufgrund ihrer winzigen Abmessungen limitiert. Zwar ist es den Smartphone-Herstellern gelungen, diese Mängel durch Software-Tricks abzumildern. Was das Huawei P30 leistet, um ein aktuelles Beispiel zu nennen, ist schon beeindruckend. Doch rein physikalisch gesehen bleibt ein Nachteil gegenüber Geräten mit grossen Sensoren. Diese durch Mehrfachaufnahmen und «künstlicher Intelligenz» zusammengerechneten Bilder sind ausserdem nicht jedermanns Sache. Mich stört vor allem, dass ich keinerlei Kontrolle darüber habe, was genau passiert. Teilweise rechnet die KI groteske Fehler herbei.

Am Punkt der Bildqualität setzt beispielsweise Sony mit seiner RX100-Reihe an – bis heute sehr erfolgreich.

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Kompaktkamera-Grund: Nr. 3: Die Bedienung

Beim Smartphone hast du keinen rechten Griff. Du verdeckst manchmal mit deinen Fingern das Objektiv. Du kannst nichts blind erfühlen, sondern musst immer auf den Bildschirm schauen. Seien wir ehrlich: Kamera-Einstellungen am Smartphone vorzunehmen, ist ein Gefummel. Je mehr Möglichkeiten eine App zur Verfügung stellt, desto schlimmer wird es. Kein Wunder, knipsen alle mit Vollautomatik.

Kompaktkameras dagegen haben ergonomisch angeordnete Knöpfe, Tasten, Räder und Steuerkreuze. Häufige Einstellungen sind sofort griffbereit. Die manuellen Einstellungen sind nicht nur eine theoretische Möglichkeit, sondern tatsächlich brauchbar.

Beispiel Canon G1X Mark III: Zu sehen sind hier das Moduswählrad (links), ein eigenes Drehrad für die Belichtungskorrektur (ganz rechts) und ein allgemeines Drehrad (vorne rechts). Dazu kommen diverse weitere Tasten auf der Rückseite neben dem Bildschirm.

In welche Nische passt die Ricoh GR III?

Ich habe Zoom, Bildqualität und Bedienung als die drei Hauptargumente für Kompaktkameras genannt. Wie passt nun die Ricoh GR III da rein? Erfüllt die Kamera diese Anforderungen?

Das Zoom-Argument ist schnell abgehandelt: Die Ricoh GR III hat kein Zoom. Sie hat ein Weitwinkel-Objektiv mit unveränderbarem Bildausschnitt – also ganz ähnlich wie ein Smartphone. Hier gibt es keinen Vorteil.

Die Bildqualität: Gut, könnte aber noch besser sein

Die Kamera hat einen Sensor in der Grösse APS-C. Das ist für eine Kamera dieser Grösse extrem gross. Der Sensor ist zum Beispiel grösser als bei den Systemkameras von Olympus und Panasonic. Die Beschränkung auf einen festen Weitwinkel macht einen APS-C-Sensor in diesem kompakten Gehäuse erst möglich. Auf die Zoomfähigkeit hat Ricoh also zugunsten des grossen Sensors verzichtet.

Die Ricoh GR III hat im Gegensatz zum Vorgängermodell einen eingebauten Bildstabilisator. In Kombination mit dem Weitwinkelobjektiv kann ich so 1/10 Sekunde aus der freien Hand belichten, mit etwas Glück sogar noch länger. Das führt dazu, dass ich kaum je mehr als 1600 ISO benötige. Und bei diesem ISO-Wert stimmt die Qualität.

Testaufnahme mit 2000 ISO
Das Rauschen wird wie üblich erst in der Vergrösserung sichtbar.

Sollte es allerdings doch einmal nötig sein, mit sehr hohen ISO-Werten zu fotografieren, dann bleibt die Bildqualität deutlich hinter meiner Nikon D7500 zurück. Diese hat ebenfalls einen APS-C-Sensor, das Bildrauschen sollte also ungefähr auf dem gleichen Niveau sein. Ist es aber nicht, da gibt es nichts schönzureden.

51200 ISO, unbearbeitetes JPEG aus der Kamera
Die Nikon D7500 zeigt bei 51200 ISO deutlich weniger Blösse.

Die Bedienung: Volle Punktzahl

Bleibt noch die Bedienung. Das Erste, was auffällt: Die Kamera ist sehr schnell ein- und ausgeschaltet. Das ist wichtig bei einer Kamera, die auf Schnappschüsse und Street Photography ausgelegt ist, und ein Schwachpunkt vieler anderer Kompaktkameras.

Die Rädchen sind klein, ich komme aber problemlos damit zurecht, ohne hinzusehen. Sie machen einen soliden Eindruck. Mir passiert es bei dieser Kamera auch nicht, dass ich unabsichtlich etwas verstelle. Das Moduswählrad ist arretiert und kann nicht versehentlich gedreht werden. Es bewegt sich nur, wenn ich gleichzeitig auf den kleinen Entsicherungsknopf drücke.

Wichtiger als gedacht: Der Makromodus lässt sich mit einem Klick ein- und ausschalten. Im normalen Modus kannst du bis auf zehn Zentimeter ran, das ist schon recht gut. Im Makromodus sind es sechs Zentimeter. Bei mehr als zwölf Zentimeter ist der Makromodus allerdings unfähig, scharf zu stellen. Daher muss ich oft hin und her wechseln und bin froh, dass das so einfach geht.

Auch sonst ist der Autofokus leicht zu bedienen und zu verstehen. Das Fokusfeld verschiebe ich einfach mit dem Steuerkreuz. Damit dies nicht versehentlich geschieht, muss ich zuerst die OK-Taste drücken. Ein Tipp auf die Wippe öffnet das Schnellmenü, aus dem sich der Fokusmodus ändern lässt.

In diesem Schnellmenü sind auch andere wichtige Dinge direkt zu erreichen: Belichtungsmessung, RAW/JPEG, Bildschirmhelligkeit und Bildstile. Falls du andere Einstellungen schnell erreichen willst, lässt sich das Quick Menü deinen Bedürfnissen anpassen.

Disp blendet wichtige Aufnahmedaten ein, ohne den Bildschirm zuzumüllen. Sehr gut gelöst ist meiner Meinung nach die horizontale und vertikale Wasserwaage. Platzsparend und übersichtlich.

Die Anzeige während der Aufnahme.

Für ISO, Weissabgleich und Betriebsmodus gibt es separate Tasten. Die Wippe dient der Belichtungskorrektur. Du kannst drei Benutzermodi abspeichern.

Foto-Kurztipp: Speichere deine Kamera-Einstellungen im <strong>Benutzermodus</strong>
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Foto-Kurztipp: Speichere deine Kamera-Einstellungen im Benutzermodus

Der Löschvorgang ist vom Feinsten. Habe ich mit RAW und JPEG fotografiert, kann ich jedes Mal wählen, ob ich beides, nur das RAW oder nur das JPEG löschen will. Nach dem Löschen muss ich nicht erst wieder die Löschtaste drücken, wie das bei den meisten anderen Kameras der Fall ist, sondern ich kann so lange mit dem Löschen von Einzelbildern fortfahren, bis ich abbreche. Super!

Der Löschvorgang.

Auf mich wirkt das alles sehr durchdacht, ausgereift und übersichtlich. Ich habe noch nie mit einer Ricoh fotografiert und komme auf Anhieb perfekt zurecht, obwohl die Kamera recht komplex ist.

Und sonst so?

Die Kamera hat 2 GB internen Speicher. Das reicht für 140 JPEGs oder 40 RAW-Fotos. Superpraktisch, gerade für so Typen wie mich, die gerne mal ohne Speicherkarte abdüsen. Eigentlich unverständlich, wieso heutzutage nicht alle Kameras einen anständigen internen Speicher haben.

Weniger begeistert bin ich von der Akkulaufzeit. Sie reicht gerade so knapp für einen Tagesausflug. Mit dem mitgelieferten Ladegerät lässt sich die Batterie nur via Kamera laden. Selbst wenn du zwei Akkus hast, musst du also beide im Voraus aufladen.

Lieferumfang der Ricoh GR III

Die Kamera beherrscht Intervallaufnahmen und Mehrfachbelichtung. Beides ist miteinander kombinierbar. Besonders schnell sind weder der Autofokus noch die Serienbilder (4 fps). Aber das macht nichts, weil die Kamera vom ganzen Konzept her nicht auf Sport und Action ausgelegt ist. Ach ja: Ein beweglicher Bildschirm wäre für Vlogging und Makroaufnahmen nett gewesen.

Fazit

Die Bildqualität ist völlig in Ordnung, allerdings weniger gut als bei anderen APS-C-Kameras. Gegenüber einem heutigen Smartphone mit Top-Kamera ist das kein Argument. Die Bedienung hingegen schon. Sie ist etwas vom Besten, was ich je bei einer Kompaktkamera gesehen habe. Weil die Ricoh GR III auch sehr zuverlässig und robust wirkt, macht es einfach Spass, immer und überall mit ihr zu fotografieren – und das ist das Wichtigste für gute Bilder.

Die Ricoh hat somit einen ähnlichen Anwendungsbereich wie eine Smartphone-Kamera: Hauptsächlich Schnappschüsse und Street Photography, zwischendurch mal eine Landschaftsaufnahme – das alles aber mit besserer Bedienung. Das ist zugegebenermassen eine sehr spezielle Nische. Doch ich mag es, wenn sich ein Hersteller besonderen Bedürfnissen annimmt, statt die breite Masse zu bedienen.

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David Lee, Zürich

  • Senior Editor
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

17 Kommentare

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User ddamski

Es wird zwar die ISO Qualität verglichen mit die D7500 aber es wurde nichts geschrieben betreffend der optischen Qualität dieser Kamera in Kombination mit dem Objektiv. Die Schärfe ist auf ein anderes Niveau was nicht die D7500 erreichen kann mit ein 18mm Objektiv. Selbst meine FF Kamera kann hier nicht mithalten mit ein 28mm Objektiv. Also wer das Gefühl hat, man kann diese Kamera mit ein Smartphone vergleichen was die Bildqualität angeht, irrt sich sehr stark. Sogar das Bokeh in diese Brennweite ist fantastisch. Die Brennweite ist natürlich nicht jedermanns Sache. Die Akkulaufzeit könnte natürlich besser sein... Trotzdem für mich, meine nächste "Immer dabei - Kamera"

17.04.2019
User michele.lehmann79

die ricoh gr ii hat mich bis heute sehr gut bedient! die Kamera ist ein kleines Wunder

18.04.2019
Antworten
User Anonymous

Ich bin einer dieser komischen Gestalten, welche sich die GR III bestellt hat und zwar als Hauptkamera. Zugegeben, ich hab noch eine alte Spiegelreflex rumliegen, die bleibt aber meistens zu Hause. Die GR III ist ein absolutes Nischenprodukt und nicht wirklich für die Massen gedacht. Sie ist klein, dezent und robust. Perfekt für Street Photography, aber auch fürs Wandern. Dadurch, dass sie klein und dezent ist, getraut man sich eher, die Kamera mitzunehmen (Partys etc.) und auch Fotos zu schiessen, ohne gleich die Aufmerksamkeit aller zu erregen. Das sie kein Zoomfunktion, drehbares Display etc. hat, stört mich nicht im geringsten. Im Gegenteil, ich verliere damit nicht ewigs Zeit, mit den Gimmicks rumzuhantieren und kann u.a dank "Snapshot-Funktion", abdrücken und mich auf die Bildkomposition fokussieren. ok, den optischen Sucher werde ich mir gönnen müssen, da dies meines Erachtens zum "Akt des Fotografierens" dazugehört. Aber solche Argumente treffen wohl eher auf komische Gestalten wie mich zu und nicht die Masse.

PS: Ich hatte zuvor die Sony rx100m3 mit Sucher, schwenkbarem Display, Zoom etc. Die Gimmicks und den Zoom benutzte ich, bis auf den Sucher nie wirklich. Ansonsten war sie eine tolle Kamera. Ich hoffe der Dieb hat mit ihr genau so Freude wie ich sie hatte.

16.04.2019
User Anonymous

PPS: Mich würde jedoch noch die RAW Bildqualität im Vergleich zur Sony rx-100 V A-Version interessieren. ;)

16.04.2019
User 27eleven

Hast du. Geh auf dkamera.de und vergleiche die GR3 mit der RX100 (Testbericht GR3, unter Bildqualität kannst du die Zweitkamera angeben). Letztere schneidet viel besser ab. In dieser Kategorie ist Sony unschlagbar.

17.04.2019
User ddamski

@27eleven auf dkamera.de ist nur die ricoh gr digital iii zu finden vom Jahr 2009. Die raw qualität der neue GR III kannst du sehen im dpreview.com unter sample images und studio shot comparison. Ich habe grad die raw qualität gesehen in vergleich mit den 1 " sensor der RX100, die ricoh ist besser was auch zu erwarten ist. APC > 1"Bildsensor

17.04.2019
User 27eleven

@Ddamski: jepp, habe die falsche angeschaut. Die Ricoh ist tatsächlich nicht von schlechten (aber hässlichen) Eltern :-)

17.04.2019
User NoApple

Die GRIII hat einen APS-C Sensor (von Sony nehme ich mal an), der viel grösser ist als der 1 Zoll Sensor in der RX100 Reihe. Da wird sie sicher weniger rauschen als eine 1 Zoll Kamera. In Foren wird jedoch berichtet, dass sie mehr rauscht als andere APS-C Kameras.

18.04.2019
Antworten
User Yuppie

Die GRIII oder aber auch die Lumix LX100 -II sind perfekte shoot and point Kameras die in der Tradition der Streetfotografie perfekt funktionieren. Und ja, wie immer, es ist letztendlich scheissegal, was für gimmicks eine Kamera hat, grösstenteils werden die Fotografen nicht besser nur weil sie bessere Kameras haben.

17.04.2019
User Anonymous

Diese Kamera mag sicher gut sein. Aber wie Du geschrieben hast, werden viele Aspekte der Smartphone heute schon durch das Smartphone abgedeckt.
und wenn ich fürs Mittelklassephone schon 350 bis 500 Franken ausgab, dann mag ich ehrlich gesagt nicht nocheinen Tausender für die Kompaktkamera nachschieben.
Das Pricing ist klar noch aus dem letzten Jahrtausend - viel zu hoch, so werden die Kompaktkameras leider aussterben.

16.04.2019
User NoApple

Die GR III ist auch nicht als Smartphone Ersatz gedacht, sondern für den gut situierten Hobbyfotografen als Dritt-, Viert- oder Fünftkamera. Oder dann für den Streetfotografen der nicht auffallen will.

16.04.2019
Antworten
User NoApple

Ich habe mir die Ricoh GR III sehr interessiert beäugt als sie vorgestellt wurde. Aber das Ding ist hässlich wie die Nacht. Ricoh Tradition hin oder her. Was noch schlimmer ist, dass Ricoh wieder kein Kippdisplay einbaut. Das ist einfach ein No Go. Und da auch kein Sucher da ist, war die GR III für mich raus. Ausserdem wären mir 35mm KB lieber gewesen als 28. Sorry. Habe eine X100F gekauft. Die ist zwar nicht so kompakt aber dafür schön und sie hat einen Sucher und 35mm KB. Da kann ich auch auf das Kippdisplay verzichten.

16.04.2019
User Anonymous

oooh da gebe ich dir Recht, die Fujis sind schon ganz genial. Hab mich auch mit einer x-t3 angefreundet vor einem halben Jahr. Hammer. Würde die nie mehr hergeben.

23.04.2019
Antworten
User Wohlstandskind

Ich finds sensationell, dass Ricoh die GR Serie weiter führt.
Seit fast 5 Jahren bin ich im Besitz der ersten Version und sie ist zu meinem Kameraliebling geworden.
Du kannst sie überall mit hinnehmen. Wenn du bei der DSLR noch überlegst ob du sie wirklich mitschleppen willst, ist die GR schon im Hosensack verschwunden.
Wenn du sie dann raus nimmst hast du im Gegensatz zu 99% der Kompaktkameras je einen Regler für Belichtungszeit und Blende, wie ich es mir von der DSLR gewöhnt bin :)
Die Kamera ist wie eine DSLR mit fixem Weitwinkel die in die Hosentasche passt. Was will man mehr?

"Leider" funktioniert meine GR noch problemlos, darum gibts (noch) kein neues Spielzeug ^^

19.04.2019
User inbox.note

Kompakt Kameras haben ein echter Blitz. Ein 10 Jahr altes Low Kompaktkamera macht im dunkeln, bessere Fotos als ein 700CHF Smartphone.

17.04.2019
User NoApple

Erstens hat die GR III keinen eingebauten Blitz und zweitens versauen die eingebauten Winzblitze in der Automatikfunktion eh nur das Bild. Mit der GR III kann man bestimmt wie bei anderen APS-C Kameras auch bei miesen Lichtbedingungen ohne Blitz fotografieren, sofern sich keine Personen oder Tiere im Bild befinden. Der Sensor ist stabilisiert.

18.04.2019
Antworten