Yogaprodukte aus Kork sind angesagt
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Yogaprodukte aus Kork sind angesagt

Patrick Bardelli
Zürich, am 03.07.2020
Korkt er? Ja, er korkt. Nicht der Douro sondern der Yogablock. Unterdessen gibt es eine ganze Reihe Produkte aus diesem nachhaltigen Material. Fazit: Kork ist cool.

Yoga ist im Trend. Yogaprodukte aus Kork sind noch trendiger. Ich bin es nicht, denn ich mache weder den Sonnengruss noch den Upward Facing Dog. Deshalb gebe ich Matte, Block und Co. von Sveltus, die wir neu in unserem Sortiment haben, an meine Frau Daniela weiter. Sie besucht seit kurzem wieder einen Hatha-Yogakurs. Sie testet die Produkte und fragt auch gleich Pascal de Carvalho nach seiner Meinung dazu. Er ist zertifizierter Yoga-Lehrer.

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Die Korkmatte

Die rutschfeste Unterseite besteht aus Schaumstoff, die antibakterielle Oberseite aus Kork. Beim Praktizieren hat Pascal festgestellt, dass er bei gewissen Positionen, die einen guten Halt bedingen, ins Rutschen kommt. Daher empfiehlt er diese Matte nicht für Vinyasa Flow. Ausserdem ist Pascal sehr gross, die Matte fast zu klein für ihn. Dennoch kann er sich vorstellen, sie in seinen Kursen für Kinder und Jugendliche einzusetzen. Denn sie hat eine gute Dicke und fühlt sich angenehm an.

Daniela schätzt an der Matte, dass sie angenehm riecht. Ausserdem gefallen ihr, im Vergleich zu vielen Konkurrenzprodukten, sowohl Haptik als auch Optik. Die Korkmatte ist sehr leicht, super, wenn du zu Fuss oder mit dem Velo ins Yoga unterwegs bist, und sie ist einfach zu reinigen. Klare Kaufempfehlung.

Die Korkrolle

Die Korkrolle ist sehr gut für bestimmte Asanas mit Schwerpunkt Wirbelsäule und kann gut zum Dehnen und bei Entspannungsübungen (Savasana) eingesetzt werden. Auch hier überzeugt das natürliche Material im Vergleich zu den Produkten aus Kunststoff. Und nicht nur das: Pascal arbeitet in der Meditation oder bei gewissen Übungen für den Rücken bisher mit Dinkelkissen. Diese verformen sich jedoch, was gegenüber der stabilen Korkrolle ein Nachteil ist. Daumen hoch von Pascal und Daniela für die Rolle.

Das Yogarad aus Kork

Laut Hersteller ist das Rad ideal, um dich in deiner Bewegung zu unterstützen und in die gewünschte Pose zu führen. Es hilft, den ganzen Körper zu dehnen und Flexibilität zu entwickeln. Das Rad ist dank des Korkdesigns widerstandsfähig. Und was meint der Yoga-Lehrer dazu? «Beim Rad drücken die Aussenkanten zu stark in den Rücken, was unangenehm ist. Bezüglich Grösse ist das Rad für mich optimal und dehnt sehr gut die Wirbelsäule.»

Und was sagt Daniela? «Sieht lustig aus, dieses Tool. Meine erster Gedanke: Was macht man damit? Für mich ist dieses Rad zu gross und zu sperrig. Vielleicht etwas für Fortgeschrittene. Ich brauche es nicht.»

Der Ball

Das sagt Pascal dazu: «Der Korkball ist sehr gut, um punktuelle Verspannungen im Körper zu lösen. Positiv an diesem Ball ist, dass er sich nicht so leicht eindrücken lässt und dadurch gestaute Energie gelöst werden kann.» Für Daniela ist das Material hier ein grosser Pluspunkt. Verglichen mit anderen Massagebällen ist Kork angenehm, nicht zu hart, nicht zu weich.

Der Block

Dieser Block ermöglicht es dir, dich selbst herauszufordern, einige der schwierigeren Positionen und Bewegungen in deinen Yogaeinheiten auszuführen. Leicht zu greifen, rutschfeste Oberfläche und dank des Korkdesigns sehr widerstandsfähig. Soviel aus der Sveltus-Marketingabteilung. Für Daniela gilt hier dasselbe wie für den Ball. Gutes, natürliches Material, besser als viele der Kunststoffprodukte. Auch Pascal arbeitet in seinen Kursen ausschliesslich mit Korkprodukten.

Erster Eindruck

Insgesamt gute Produkte, die durchaus auch den Ansprüchen eines Yogalehrers genügen. Kork ist ein Material, das sich grundsätzlich besser als Kunststoff anfühlt. Vieles in diesem Bereich enthält in der Regel PVC. Das ist alles andere als umweltfreundlich und schlecht für die Gesundheit. Mit Kork gehst du einen Schritt in die andere Richtung. Oder einfach: Kork ist cool.

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Patrick Bardelli
Patrick Bardelli
Senior Editor, Zürich
Es zählt nicht, wie gut du bist, wenn du gut bist. Sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.

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