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Wieso Kryptowährungen physisches Geld ersetzen werden

Bezahlen mit Bargeld hat ausgedient. Münzen und Noten sterben aus, Bitcoins und Co. drängen sich als Nachfolger auf. Werden Kryptowährungen zum neuen Standard?

Die Entwicklung der Gesellschaft hin zu einem komplett bargeldlosen System ist beinahe abgeschlossen. Egal, ob im Restaurant, an der Migros-Kasse oder im Shopping Center: Kaum jemand zahlt heute noch bar. Twint, Apple Pay oder kontaktlos mit Debit- beziehungsweise Kreditkarte zahlen ist einfacher. Viele haben kein Portemonnaie mehr, nur noch ein Smartphone und einen kleines Card Wallet.

Kryptowährungen hingegen sind auf dem Vormarsch und erleben einen zweiten Frühling. Denn Geld – egal in welcher Form – interessiert sich nicht dafür, was du denkst. Es ist ein primitives Mittel, um eine Gegenleistung zu erhalten. Ob du mit Papierscheinen oder digitalen Coins zahlst, kümmert niemanden. Münzen und Noten existieren nur noch, weil einige verängstigte Puristen verzweifelt daran festzuhalten versuchen. Was sie zwar wissen, aber nicht wahrhaben wollen: Bald schon wird Bargeld ausgestorben sein.

Die guten, alten Zeiten: So sah der Handel im 18. Jahrhundert aus. Quelle: qiio.de

Fiatgeld – es werde Kryptos

Bargeld hat noch nicht existiert, als der Handel unter Menschen als eine der ersten wirtschaftlichen Aktivitäten entstand. Damals zahlten Händler mit Warengeld, sprich mit Gütern wie Nahrungsmitteln oder Edelmetallen. Streng genommen zahlten sie nicht, sondern tauschten. Es gab keine Münzen oder Noten, trotzdem hat alles reibungslos funktioniert. Die Wirtschaft florierte. Übrigens: Auch heute noch ist der Bezahlprozess ein simpler Tausch – egal, ob mit Bargeld oder elektronisch.

Was also ist der Unterschied zwischen Bargeld und Kryptos? Was macht Geld in den Augen vieler – fälschlicherweise – so viel besser? Ignorante Finanzfachleute bezeichnen Bitcoins und Co. als zum Scheitern verurteilte Spekulationsblase, weil der Kryptomarkt alle gängigen Merkmale wie beispielsweise zu hoch bewertete Vermögensgegenstände aufweist. Das Problem an den bisherigen Crashes waren aber nicht die Kryptowährungen per se, sondern die viel zu hoch bewerteten ICOs (Initial Coin Offerings) und die damit verbundenen (zu) grossen Töne, welche die Initianten spuckten. Kryptos waren neu, in aller Munde und bereit für Grosses – dennoch wurden sie zu Beginn überschätzt. Aber: Bitcoins und Co. haben die Crashes überstanden, Investoren und Anleger zogen ihre Lehren daraus und haben das System weiterentwickelt.

Bitcoins versus Bargeld – wer ist David und wer Goliath? Quelle: huffpost.com

Ich glaube, also zahle ich bar

Weil Bargeld auch nur ein simples Tauschmittel ist, wird es aussterben, sobald sich eine effizientere Möglichkeit findet und durchsetzt. Die Zeit ist nun reif, reif für Neues, Effizienteres und Moderneres. Aus diesem Grund zahlt heute kaum jemand mehr bar, sondern mit Karte. Der Wert des Geldes ist nicht an ein Warengut gebunden – sein Preis ist unabhängig und der Wert hängt davon ab, wie hoch wir ihn schätzen beziehungsweise er uns diktiert wird. Wer also sagt, dass Fiatgeld nicht auch eine Bubble ist?

Wenn wir heute nicht mehr an den Wert von Bargeld glauben würden, was wäre es dann morgen noch wert? Ohne die lange Vorgeschichte, die ihm innewohnenden Traditionen und die beruhigenden Worte der Zentralbanken, was spricht da noch für die Existenz von Bargeld? Falls Kryptowährungen aufgrund ihrer Schnelllebigkeit oder Volatilität eine Bubble sind, dann sind es auch Aktien, Bonds und jede andere Art von Geld – es sind künstlich geschaffene Tauschmittel, an deren Wert wir glauben, der durch den Staat bestimmt wird und bei dem wir hoffen, dass er möglichst lange möglichst stabil bleibt.

Mehr Schein als Sein? Die europäische Zentralbank in Frankfurt. Quelle: zdf.de

Wieso vertrauen wir Regierungen, wenn’s um den Wert und die Art des Geldes geht, aber immer weniger, wenn’s um politische Entscheide geht, welche Gesetze und Steuern betreffen? Wie können wir ihren Versprechen in und ihrer Arbeit an einer besseren Zukunft misstrauen, aber den von ihr vorgegebenen Geldwert nicht hinterfragen? Aus all diesen Gründen sind Kryptowährungen die Zukunft. Nicht, weil ein paar Millennials damit reich wurden und daran festhalten. Sondern, weil Kryptos wegen ihrer unbestreitbarer Vorteile das neue Betriebssystem für eine dezentralisierte demokratische Welt sind.

Viva la revolución!

Ein Beispiel gefällig? Dank Bitcoins und Co. umgehen zahlreiche Venezolaner die im eigenen Land vorherrschende Inflation. Kryptowährungen: Eine Alternative mit gewaltigem Zukunftspotenzial. Es ist kein Vertrauen in eine Regierung mehr nötig, die bestimmt, wie viel Geld wert zu sein hat. Bei einem Eingriff im Falle einer Finanzkrise muss die Bevölkerung keine Sparkurse mehr akzeptieren, während die eigentlichen Schuldigen mit dem Schrecken davonkommen. Schliesslich hängt die (finanzielle) Zukunft eines Staates nicht mehr von der Launen der Regierung ab, sondern von den Geldgebern selbst.

Ja, es kann sein, dass Kryptos überbewertet sind. Ja, auch sie können manipuliert werden. Ja, Krypto-Mining verbraucht ebenfalls viel Energie. Und nein, sie sind nicht immer die einfachste Lösung, speziell was High-Frequency-Trading betrifft. Und trotzdem: Was bleibt, ist die alles entscheidende Frage des Preises. Was ist es dir wert, die Sicherheit zu haben, dass jede und jeder, der sein Geld in einem der unveränderbaren Krypto-Accounts hat, mitbestimmt, wie sich das Ganze entwickelt? Die einseitige Entscheidungsfindung bezüglich Preissetzung durch die Regierung wird beim Modell mit Kryptowährungen vom gemeinsamen Konsens abgelöst.

Wird immer wahrscheinlicher: Das Zahlen mit Kryptos löst Bargeld ab. Quelle: Bitcoin PR Buzz

Das Ende ist nah

Ist ein System besser als ein anderes, wird es dies unaufhaltsam auslöschen. Und das ist gut so. Es ist noch nie passiert, dass sich ein unterdurchschnittliches System lange halten konnte – es sei denn, es ist das kleinste von allen Übeln. Nicht zufällig haben sich DVDs gegen VHS, Google gegen Yahoo oder Facebook gegen MySpace durchgesetzt. Aus denselben Gründen werden Bitcoins und Ethereum Bargeld als Zahlungsmittel verdrängen.

Wer das Prinzip des Fiatgeldes nicht versteht, darf nicht darüber urteilen, ob Kryptos Bargeld irgendwann ablösen werden. Dasselbe gilt für die Funktionsweise des Krypto-Minings – wenn du es nicht verstehst, steht es dir nicht zu, es als Bubble abzustempeln. Denn: Vollständige Transparenz, lückenlose Aufzeichnungen und Crowd-Funding machen Kryptowährungen zu einer mehr als ernst zu nehmenden Gefahr für die Existenzberechtigung von Bargeld. Das ist keine Vorhersage, sondern ein Fact.

Spätestens dann, wenn du im digitec-Shop bei der Abholung deines TVs gefragt wirst, ob du mit Bitcoins, Ethereum oder Tether zahlen möchtest, wirst du an mich denken.

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Raphael Knecht, Zürich

  • Teamleader Editorial digitec
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug, wobei die Musik mein stetiger Begleiter ist. Ohne bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions könnte ich nur schwer leben.

67 Kommentare

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Es gelten die Community-Bedingungen

User JTR.ch

Geld ist nicht ein technisches Gadget und daher ist der Vergleich mit technischer Entwicklung Nonsense. Das Bargeld bleibt gerade in der Schweiz noch ganz lange erhalten. Keiner von uns wird deren Ende noch erleben, auch wenn es sicher irgendwann kommt. Aber beim Geld sind sehr viele Leute konservativ und zurückhaltend. Da hängt mehr zusammen als bei anderen technischen Lösungen. Es geht um Werte, Sicherheit und Emotionen und nicht zu vergessen der wichtigste Faktor: Politik!

29.05.2019
User Darklingking

die Kryptowährungen müssten fest an eine Wärung gebunden werden --> eine Kryptowährung KryptoFranken zum beispiel. Erst dann würde auch jeder der Währung vertrauen schenken !

29.05.2019
User JTR.ch

Kryptowährung sind im Zeitalter des Klimawandels keine Antwort sondern ein weiteres Problem (Energieverschwendung). Warum sollte ich Geld immer aufwendiger berechnen lassen, wenn ich es auch einfach drucken kann? Macht absolut keinen Sinn. Kryptowährung darf kein Erfolg sein, sonst sagt es sehr viel über diese Generation aus (lernresistent).

29.05.2019
User RealMajor

@Darklingking nööö genau eben nicht, darin liegt ja genau der reiz von crypto, die unabhängigkeit von offiziellen landeswährungen, wie zb dem usd mit der ölpreisbindung.

Zudem ist zB ein bitcoin viel mehr ein asset als eine währung, darum will man ja auch mehr crypto etf etablieren auch offiziell auch aktiengesellschaften und andere firmenkonstrukte damit traden können, zudem ist die volatilität bei den meisten cryptos gewollt und eine regulierung von den meisten beteiligten auch eher unerwünscht.

...es existieren ja auch schon regulierte und zentralisierte crypto produkte welche die meisten aber nicht besonders populär sind im moment... kann dann mal in zukunft schon mal kommen das auch offizielle nationalwährungen mit cryptos experimentieren wird aber imo wohl noch ne lange weile brauchen bis sie fiatmoney ablösen werden können eher immer nur alternativ währung ala venezuela.

Wie von JTR.ch gesagt, der finanzmarkt ist wie gesagt nicht umsonst konservativ... die nächste blase platzt bestimmt... sei es immobilien, aktion, öl, gold or was auch immer.. tulpen waren auch mal der hit =D

29.05.2019
User RealMajor

@JTR naja die vorteile liegen auf der hand, klimawandel hin oder her, wenn das vertrauen in die die das geld drucken schwindet flüchtet sich der markt in andere werte... geld ist so billig wie schon sehr lange nicht mehr und dies hat schon seine gründe.

29.05.2019
User Anonymous

@JTR.ch genau darum wird das Plastikgeld gewinnen auch gegenüber dem Bargeld die Cryptos sehe ich auch nicht als Konkurenz. Man hat keinen Durchblick wer dahinter die Fäden zieht und fett Kohle macht.

29.05.2019
Antworten
User burruchaga

Du hast Deine Meinung, Raphael Knecht. Dein gutes Recht. Was ich aber furchtbar finde ist dieser besserwisserische und herablassende Ton: "verängstigte Puristen", "ignorante Finanzfachleute", "fälschlicherweise", "darf nicht darüber urteilen". Hast Du die Weisheit mit Löffeln gefressen? Bist Du der Diktator hier? Und es gibt nur noch wenige, die bar zahlen? In welcher Blase lebst Du? Pures Mainsplaining eines Schwätzers!

30.05.2019
User duenner

+1 - vor allem die Arroganz die aus dem Artikel spricht ist echt widerlich. Jetzt kommt dann sicher der Hinweis, dies sei Sartire - Dummkopf 😍🤮😂

31.05.2019
Antworten
User JoelRoth

«Bargeld stellt das von den privaten Haushalten in der Schweiz meistgenutzte Zahlungsmittel dar. Von den erfassten Zahlungen werden 70% bar abgewickelt.» Schweizerische Nationalbank, Zürich/Bern 2018, Zahlungsmittelumfrage 2017

Ihre Aussage: «Die Entwicklung der Gesellschaft hin zu einem komplett bargeldlosen System ist beinahe abgeschlossen.», stellt die Glaubwürdigkeit des gesamten Artikel in Frage.

30.05.2019
User RealMajor

Jep ich sag auch Bargeld lacht =D und das wohl noch für eine sehr lange zeit, höchstens das stimm"volch" verkackts wieder mal an der urne '^ ^

30.05.2019
Antworten
User sapht

Netter Troll-Artikel, danke :-)

30.05.2019
User RealMajor

eher Troll-Bait Artikel XD... die comments blubbern nur so was von "Anti" ...haben ned besonders viel ahnung und deswege wird ja au schon alles brav gebashed was ned gechecked und zu faul ist sich darüber zu informieren... sicher nur der neid auf die schönen gewinne die die interessierten einstreichen konnten =D mehr muss man wohl gar nimmer sagen

30.05.2019
Antworten
User amigafreak

Es wird immer bemängelt, dass die Währungskontrolle beim Staat liegt. Bei Kryptowährungen liegen sie, je nach Währung, bei Privatunternehmen oder noch schlimmer bei irgendwelchen ominösen Privatpersonen. Also wenn ich die Wahl habe, vertraue ich hier dann doch eher dem Staat. Und die Entwicklung wird ja eher dahin führen das jeder seine eigene Kryptowährungen etablieren wird und man am Ende in einem Währungschaos endet.
Und ich weiß auch nicht ob Bargeld vs. Kryptowährung der richtige Vergleich ist. Auch herkömmliche Währung wird grossteils nur digital gebucht. Der Vergleich müsste viel tiefgreifender sein. Zum Beispiel auch mal die Risiken von Kryptos aufzeigen. Wie zuletzt als der Initiator einer Kryptowährung hunderte von Millionen mit ins Grab genommen hat. Es gibt durchaus Risiken bei Kryptos und die werden selten analysiert oder einfach unter den Tisch gekehrt.

30.05.2019
User Anonymous

Das einzige was meiner Meinung nach Kryptos am leben hält ist der Traum vom grossen Geld mit wenig Einsatz. Das sind die Geschichten die man gehört hat von Leuten die am Anfang eingestiegen sind. Sobald dieser Traum verblast wird auch der Wert sinken weil das interesse verschwindet.

30.05.2019
User RealMajor

komisch... casinos und lotto gibts immer noch und dort gewinnen sogar noch weniger und das ganze ist noch staatlich gefördert =D aber schön mal einfach was dazu gesagt haben ohne irgendeine Ahnung zu haben XD

30.05.2019
Antworten
User Anonymous

Selten (abgesehen von dem ganzen Klimagedöns) einen größeren Schwachsinn gelesen.

29.05.2019
User Darkflame_11

Du sprichst mir von der Seele.

30.05.2019
User gm5star

Ein Troll-Artikel mit einem sehr fragwürdigen Unterton. Hinter unserem CHF und anderem FIAT Geld liegt eine Wirtschaftsleistung. Keine Firma wird, auch nicht in absehbarer Zeit, Dir ein Haus bauen und sich in irgendwelchen Kryptos, die irgendwo auf der Welt auf die Beine gestellt werden (mit fragwürdigen Praktiken), bezahlen lassen. Keine Bank wird das finanzieren. Zudem ist sicherlich der Bitcoin nicht Zukunft, energietechnisch gesehen ja ein Witz. Das einzige was von diesem gedöns in 20 Jahren sich wohl etabliert haben wird ist die Blockchaintechnologie, aber sicher nicht Bitcoin und Ethereum. Und solange der Staat nichts anderes vorschreibt stirbt Bargeld nicht so schnell aus.

31.05.2019
Antworten
User michabadan

Kryptos sind derzeit kein taugliches Zahlungsmittel, weil sie viel zu grossen täglichen Schwankungen ausgesetzt sind. Wenn ich als Händler eine Marge von 5% habe, akzeptiere ich doch kein Zahlungsmittel, das am nächsten Tag vielleicht 5% weniger wert ist und mit diesem Kurszerfall meinen Gewinn wegfrisst. Stabile Kryptos werden indessen eine grosse Zukunft haben, weil insbesondere das IoT mit kleinsten Einheiten vollaumatisch über sie abgerechnet wird. Da braucht es wirklich keine Banken mehr.

30.05.2019
User RealMajor

sagt ja auch niemand der wirklich ahnung hat, nochmals der bitcoin ist viel mehr ein digital asset als ein zahlungsmittel und für eine offizielle und landeswäḧrung absolut ungeeigenet.

Wohingegen die volatilität spricht starke kurschwankungen sind beim bitcoin absolut erwünscht, da es zZ vA ein sehr interessantes spekulations vehikel ist...

Gibt genügend andere crypto produkte deren kurse wesentlich stabiler sind siehe MIOTA od Ripple diese hingegen sind nicht dezentral wie zB der Bitcoin.

Zudem sieht es ein händler völlig anders, so kommt er zu guten konditionen an ein digital asset und er muss ja die bitcoins nicht gleich in fiat exchangen... ein grösser retailer wie digitec hat zeit und kann die bitcoins dann in fiat wechseln wenn es ihm richtig erscheint und wenn dies erst in 6monaten od 3 jahren ist und auf einmal hat das asset 300% an wert zugelegt ;-) schein IMHo kein schlechter deal zu sein und das risiko ist kalkulierbar...

es ist ja zudem kein händler gezwungen bezahlung in crypto anzunehmen, nur die offiziellen landeswḧrungen müssen akzeptiert werden zur bezahlung von warenverkehr.

30.05.2019
User Sandro88

Ach RealMajor, du hast leider keine Ahnung, weder von Wirtschaft noch wie ein Unternehmen funktioniert...

30.05.2019
User RealMajor

also Sandro88 von dir habe ich jetzt nix neues erfahren von was ich noch nix wüsste, denn belehr mich doch wenn du so pralle bescheid weisst =D lmao ...aber ausser super bekloppten sprüchen kommt da wohl nix =D lasse mich aber gerne überraschen ;-)

30.05.2019
User RealMajor

zu mehr ausser kommentarlos downvoten, blöden sprüchen und besserwisserei sind ja eh die aller meisten eh nicht fähig '^ ^ naja ich kuck mir mal halt mein crypto wallet an und denke mir halt nur noch meinen teil =D wayne interessierts =P

viel spass euch noch, bei dieser deppen olympiade
hasta la pasta

30.05.2019
User gm5star

Woher soll Digitec Zeit haben 3 Jahre ihre Bitcoineinnahmen zu bunkern? Lieferanten wollen auch bezahlt werden und Mitarbeiter wollen auch ihren Lohn. Und solange die kein Bitcoin annehmen "müssen" würde Digitec Bitcoin auch nicht als Zahlungsmittel annehmen. Evtl führen sie es ein, weil wohl nicht mal 0.5% der Kunden so zahlen würden. Würden aber von heute auf Morgen alle bei Digitec in Bitcoin zahlen könnte man den Laden dicht machen. Eine ganze Volkswirtschaft muss auf so ein System vertrauen. Ohne staatliche Regulierung und Freigabe wird das nie geschehen, dass Millionen Leute in der Schweiz ja und Amen sagen wie zum CHF wenn man ein Auto oder Haus kauft. Der Bitcoin ist aktuell nichts anderes als ein Anlageprodukt wie tausende andere auch.

31.05.2019
Antworten
User Anonymous

Nun das bessere hat immer gewonnen ich glaube kaum, dass Cryptos besser sind als Bares. Die Instabilität und der unübersichtliche Hintergrund von Cryptos sind die Gegner. Ich würde eher auf Paypal/Twint/Kredikarte/EC Karte setzen als auf Cryptos. So meine Meinung, dass Problem ist ohne Bargeld haben die Banken volle Kontrolle und das sehen gewisse Leute aber viele auch nicht. Die Banken leihen Geld von uns und verlangen auch noch Führungsgelder das wiederum spricht für die Cryptos. Ich setzte aber trotzdem auf "normales" Geld in einsen und nullen.

29.05.2019
User Sandro88

Warum macht der Autor so ein Durcheinander zwischen digitalen Bezahlmethoden/Bargeld/Kryptos? Ich kann komplett bargeldlos bezahlen ohne mit Kryptos etwas zu tun haben... also komplett digital sein

30.05.2019
User duenner

Spätestens dann, wenn du im digitec-Shop bei der Abholung deines TVs gefragt wirst, ob du mit Bitcoins, Ethereum oder Tether zahlen möchtest und keine Alternative angeboten wird, werde ich den Shop wechseln 😂😂😂

31.05.2019
User Craz7Shadow

"Aus denselben Gründen werden Bitcoins und Ethereum Bargeld als Zahlungsmittel verdrängen. & Wer das Prinzip des Fiatgeldes nicht versteht, darf nicht darüber urteilen, ob Kryptos Bargeld irgendwann ablösen werden."

Wenn du nicht verstehst das Fiatgeld auch elektronisch sein kann, dann darfst du wohl auch nicht urteilen! Fiatgeld hat die digitalisierung schon lange hinter sich, korrekt, weil viele mit Karte zahlen. Bleibt aber weiterhin Fiatgeld und keine Krypto. Ein so voreingenommener Artikel wie dieser hier habe ich schon lange nicht mehr auf Digitec gelesen.

31.05.2019
User Wohlstandskind

"Denn: Vollständige Transparenz, lückenlose Aufzeichnungen ... machen Kryptowährungen zu einer mehr als ernst zu nehmenden Gefahr für die Existenzberechtigung von Bargeld." Spricht für mich eher für Bargeld als für Kryptowährungen. Dazu kommt, dass ich mit Bargeld auch ohne Internet & Strom etwas bezahlen kann.

31.05.2019
User zombilla

Aiiii, so viel Naivität tut weh und ist Digitec unwürdig. Dass Münzen und Papiergeld verschwinden ist fast schon Tatsache. Wir bezahlen heute normalerweise digital. Ich halte meistens meine Kreditkarte oder das Telefon ans Terminal, natürlich ohne Krypto-Currency. Wo ist das Problem? Krypto-Currency ist etwas anderes, das dieser Autor als Revolutions-Instrument versteht. Gegen wen und was?

30.05.2019
User Anonymous

Knecht: "Kaum jemand zahlt heute noch bar. " - Realität: Fast 3/4 der privaten Zahlungen erfolgen bar, die Bargeldmenge ist in den letzten Jahren in der Schweiz gestiegen. (Quelle: SNB)

31.05.2019
User Anonymous

Ich sehe in der Migros im Coop oder im Aldi noch sehr viele Leute mit Bargeld bezahlen. Ich schätze viele fundierte oder auch provokative Artikel von Digitec. Bei gewissen Artikeln wünschte ich mir aber einen "Dieser Artikel gefällt mir nicht" oder einen "Missbrauch melden" Button. Egal ob es die Privatmeinung eines Mitarbeitenden ist...

31.05.2019
User gm5star

Sorry,aber solange Ihr (Digitec) den Kram der bei Euch im Regal steht nicht via Bitcoin beim Händler einkaufen könnt, werdet ihr kaum was anderes als FIAT Geld annehmen. Selten so einen seltsamen Artikel gelesen. Ich finde es seitens Digitec bisschen ein Armutszeugnis, einen Artikel in diesem Unterton rauszulassen. Schlechte Reputation, Andersdenkende (Eure Kunden die auch in 10 Jahren noch mit 99.9% in CHF zahlen werden) quasi als Deppen darzustellen.

31.05.2019
User Darklingking

Ein weit unterschätzes Thema ist aber die Blockchain!

Solange die Blockchain nicht effizient implementiert wurde --> ist der Energieverbrauch bei einer Transaktion so hoch, dass es sich einfach nicht rentiert jeden Kauf mit Kryptowärhungen abzuschliessen. Dies ist auch der Grund warum mindesten für z.B. 200Franken eingekauft werden muss !

29.05.2019
User RealMajor

der enegieverbrauch ist deswegen hoch damit die netzwerksicherheit innerhalb einer blockchain gesichert ist und nicht unvaldierte transaktionen in die blöcke geschrieben werde, dies hat alles seine richtigkeit so...

siehe "51% blockchain attack"

btw börsen und banken und fast frequency trading sind auch nicht gerade als stromsparend bekannt da spielt der verbrauch der blockchain selbst nur eine sehr sehr marginale rolle ;-) stromverbrauch der finzanbrache steigt sowieso und sei es nur für die klimaanlage in der teppichetage, mit oder ohne blockchain ist völlig wurst.

man könnte mit dem selben argument auch das WEF abschaffen, dies ist sicherlich auch nicht "stromsparend" ;-) alle die "CEO" spezies die täglich in der Welt rumjetten =D schert das doch einen feuchten...

29.05.2019
User RealMajor

yum lecker downvote zum frühstück =D und natürlich gibt es bestrebungen die energie bilanz von dezentralen blockchains zu verbessern, dies auch im bezug auf die transaktionsleistung...

dies ist aber recht komplexes thema und es gibt noch keine patentlösung dafür, underschieden wird mit proof of work und proof of stake, desweiteren macht man versuche mit sidechains und sharding und anderen ideen, wobei eine hardfork wenn möglich vermieden wird und PoS nach wie vor immer noch als sicherste lösung gilt.

und dann gibt eben noch zentrale cryptos die weder noch PoW oder PoS kennen ;-) deren stromverbrauch ist dann auch wesentlich geringer aber sind als asset nicht sonderlich interessant

30.05.2019
User RealMajor

ehmm korrektur PoW natürlich =) proof of work ist immer noch sicherste lösung für eine dezentrale blockchain, hab mich vertippt oben '^ ^ sry

30.05.2019
User Sandro88

Warum vergleichst du den Stromverbraucht von HFT (es heisst übbrigens high frequency trading...) mit der von Krypto-Transaktionen? Zwei komplett unterschiedliche Sachen...

30.05.2019
User RealMajor

@Sandro88 wenn du gelesen und verstanden müsstes du nicht so wahnsinnig klugscheissen ;-) scheint aber wohl nicht so deine stäke zu sein.

Die frage die du stellst beantwortet sich wohl von selbst, sonst liest du es halt nochmals ganz ganz langsaaaaam XD evtl geht ja doch noch n licht auf

30.05.2019
Antworten
User abraxas23

Bitcoins waren eine gute Idee aber Spekulanten haben sie kaputt gemacht. Als Spekulationsobjekt sind Bitcoins genial, als Währung ist es eine Katastrophe. Die Eliten streben nach Überwachung und dazu braucht es den gläsernen Menschen, deswegen ist ihnen Bargeld ein Dorn im Auge. Die Behauptung man müsse Bargeld verbieten, um organisierte Kriminalität zu bekämpfen, ist nur ein Vorwand. Erstens sind die Eliten selbst die Strippenzieher hinter der organisierten Kriminalität, zweitens kann die Mafia auch Bitcoins verwenden, drittens sind die Währungen der Mafia Diamanten, Drogen und Daten.

Man kann Bitcoins als Spekulationsobjekt kreieren oder als Währung, beides geht nicht. Der Versuch beides zu kombinieren, wird den Bitcoins das Genick brechen. Kleine Investoren werden mit Bitcoins massenweise Geld verlieren, und genau das wird für die Regierungen der Vorwand sein, um einzuschreiten und Bitcoins entweder zu verbieten oder zum Privileg der institutionellen Investoren zu machen. Es wird für die Zentralbanken dann leicht sein eine Verstaatlichung von Kryptowährungen zu fordern, das heisst nur sie werden dann das Recht haben Bitcoins zu verwalten, was den Aspekt der Anonymität und Souveränität zunichte machen wird.

Das Problem von Papiergeld besteht in der Inflation, die durch die Zentralbanken kreiert wird als Folge der Geldmengenausweitung, eine versteckte Steuer für den Bürger, denn Inflation bedeutet Abwertung von Sparguthaben. Die Idee einer gesunden Ökonomie besteht darin die Geldmenge dem Wirtschaftswachstum anzugleichen. Es ist nicht einzusehen wie das Bitcoin-Mining einen Betrag zum Wirtschaftswachstum leisten soll. Man mag einwenden der massenweise Erwerb von Grafikkarten für das Mining kurbele die Wirtschaft an oder der massive Stromverbrauch fördere den Bau neuer AKWs, aber das klingt doch eher nach Ausreden.

Mancher mag einwenden mit dem Bitcoin-Mining bei dem es um das Lösen komplexer Algorithmen geht, habe die NSA einen genialen Weg gefunden zur Lösung ihrer kryptografischen Probleme Privatcomputer in Beschlag zu nehmen, indem man die Rechenleistung dorthin auslagert und somit die eigenen Computerfarmen entlastet. Das Bitcoin-Mining sei die Coverstory, um private PCs für die NSA zu hijacken.

Das Prinzip des Quantencomputings könnte die Idee des Bitcoin-Mining untergraben, weil ein Quantencomputer dazu in der Lage wäre eine enorme Menge an Bitcoins in kurzer Zeit zu minen, was zu einer massiven Inflation führt. Die Eliten, die hinter den Zentralbanken stecken, hätten somit wieder einmal das Monopol der Geldschöpfung an sich gerissen, weil sie über das Geld verfügen solche Quantencomputer zu erwerben. Wie viele Bitcoins kann die NSA bereits heute mit konventionellen Supercomputern minen?

Gehen wir also zurück zum goldgedeckten Papiergeld. Dumm nur, dass die Golddeckung des Frankens nicht mehr existiert, und somit die Grundidee werthaltigen stabilen Papiergeldes längst Geschichte ist.

08.06.2019
User Anonymous

Bevor du so einen Müll zusammen schreibst hättest du dich lieber einmal genauer informieren sollen. Unglaublich mit welcher Oberflächlichkeit hier "Zeug" zusammengeschrieben und veröffentlicht wird.
Schon allein diese Aussage ist grundfalsch. - Denn Geld – egal in welcher Form – interessiert sich nicht dafür, was du denkst. Es ist ein primitives Mittel, um eine Gegenleistung zu erhalten. Ob du mit Papierscheinen oder digitalen Coins zahlst, kümmert niemanden-.
Du hat wohl noch nie in einer Bank gearbeitet oder mit dem Finanzsystem in irgendeiner Weise, ausser bezahlen in der Migros, zu tun gehabt. Jeder interessiert sich für die Finanzflüsse und alle elektronischen Zahlungen werden lückenlos überwacht.
Es lässt sich als lückenlos nachweisen was du wann wo bezahlt hast und daraus lässt sich relativ einfach ableiten wer du bist, für was du dich interessiert und so weiter und so fort.... Die Liste ist endlos. Noch naiver geht es kaum noch!!!

29.05.2019
User Anonymous

Nun recht hast du mit dem Punkt der Überwachung. Allerdings wie man zahlt ist den Leuten nicht egal und den Banken auch nicht. Die Banken wollen erstens dein Geld bei ihnen und dafür sollst du auch die anfallenden Kosten übernehmen, sodass sie sich um die Vermehrung deines Geldes für ihre Zwecke sorgen können. Dann wollen die Leute stabilität welche nicht durch Kryptowährungen gegeben ist. Normale Währungen steigen und sinken absehbar/sind berechenbar. Kryptos steigen und fallen weil der Wert nicht durch die Wirtschaft sondern durch die Nachfrage kommt. Dazu einen undurchsichtigen Hintergrund genau so wie keine Kenntnisse über die Wahrscheindlichkeit eines Hackerangriffs. Man vertraut den Banken sicher mehr als Kryptos. Somit ist es nicht wirklich egal.

29.05.2019
User RealMajor

@anon red/flash frage mal einen geschädigten anleger wie stark die noch den banken vertrauen wenn diese super seriösen unternehmen sich wieder mal milliarden ver"gambled" haben und alle alterseinlagen futsch sind, alle die ihre häuser verloren haben sind ja auch ganz sicher selbstschuld...

und ja die zinsen auf pensionkassengelder sind kaum noch zu erwirtschaften ;-) vertrauen und zukunftsperspektiven sehn IMHo defintiv anders aus

29.05.2019
User Anonymous

Ich habe einige Jahre im und für den bargeldlosen Zahlungsverkehr gearbeitet und weiss daher ganz genau warum Banken den haben wollen. Abgesehen davon, dass elektronischer Zahlungsverkehr total überwacht werden kann und auch wird entfällt das Bargeldhandling, was die Banken jedes Jahr hunderte Millionen kostet.
Schon jetzt hat sich elektronisches Geld vollkommen der Regulierung und Kontrolle des Staates entzogen. Bargeld wird wenigstens immer noch durch die Nationalbanken kontrolliert. Das Bargeldvolumen ist aber im Vergleicht zum elektronischen Geldvolumen, den sogenannten Buchgeld und Potenzen höher, sodass der steuernde Einfluss der Nationalbanken marginal ist. Was alle Krisen der vergangenen Jahrzehnte bewiesen haben.
Kryptowährungen sind Erfindungen privater Akteure die damit Geld verdienen wollen. Komplett unreguliert und komplett manipulierbar. Nur das Zahlungsverfahren ist durch die Blockchain Methodik (oder andere neuere) vermeintlich sicher. Auf die Manipulierbarkeit hat das aber keinen Einfluss.
Das Thema ist sehr sehr komplex und ich könnte ein Buch darüber schreiben. Aber das bringt uns hier nicht weiter.
Wichtig ist, wollen wir als Bürger die totale Überwachung? Im Zusammenspiel mit unseren Aktivitäten im Netz und den sogenannten sozialen (in meinen Augen asozialen) Medien entsteht dann wirklich der komplett gläserne und steuerbare Bürger. Wir sind dann nur noch Marionetten.

29.05.2019
User Anonymous

@RealMajor Banken werden nur ein Problem wenn sie Bankrot gehen für die normalen Anleger die Alterseinlagen machen. Wer eine Risikoanlage bei der Altervorsorge macht dem ist sowiso nicht zu helfen. Lieber selbst anlegen. Und Frag mal die Leute die bei über 15000 Bitcoins gekauft haben.....Wie gesagt Geld/Währungen haben die Wirtschaft als Rückhalt Kryptos nur die Nachfrage auf diese eine Währung.

30.05.2019
User RealMajor

ich frage sicher nicht leute die hoch kaufen und tief verkaufen XD egal ob bitcoins oder sonst was

schon lustig als ich hier kurz vor xmas schrieb gute zeit um crypto vA bitcoins zu kaufen für 2k7 schön downvotes kassiert hab aber jetzt wo der kurs wieder bei 8k5 ratet mal wer nun lacht =D

das was du sagts ist ja schon irgendwie paradox, 1. man soll den banken vertrauen aber wenn sie einen übers ohr hauen mit finanzanlagen denn ist man auf ein mal selbst schuld...

ist doch logo das dem unbedarften anlegern nie was von risiko erwähnt wird, das kommt erst wenn alles den bach runter ist und das ganze vor gericht landet, hauptsache der kunde hat den haftungsausschluss unterschrieben ;-) naiv wäre noch untertrieben

30.05.2019
Antworten
User LoXeras.com

sehr schön! Schaut euch mal crypto.com an, Bezahlen mit Cryptos, Feeless ;)
Währe ne gute Alternative für Digitec

29.05.2019
User Darklingking

du kannst auf Digitec mit Cryptowährungen bezahlen ;)

29.05.2019
Antworten
User lucasbetschart

Bitcoin, nicht Krypto.

29.05.2019
User Anonymous

Kryptos sind alle Währungen auch der Bitcoin

29.05.2019
Antworten