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Was ich in der Hundeschule gelernt habe

Im Junghundekurs hat nicht nur mein Vierbeiner Finn etwas gelernt, sondern auch ich. Meine vier wichtigsten Learnings will ich dir nicht vorenthalten.

Bis zur 18. Woche ist dein Vierbeiner ein Welpe. Danach ist er bereit für die Hundeschule. In der Schweiz ist der Besuch leider kein Muss. Zumindest nicht für alle Rassen. Sehr zu meinem Leidwesen. Denn ich bin der Meinung, dass jeder Hund einen Kurs absolvieren soll – unabhängig von seiner Statur. Schliesslich lernt dort nicht nur deine Fellnase etwas fürs Leben, sondern auch der Halter selbst. Zurück zum eigentlichen Thema.

Seit vergangenem Jahr bin ich erstmals stolze Hundebesitzerin. Für mich war von Anfang an klar, dass ich ihn trotz seiner Grösse nicht wie ein Accessoire oder ein Baby behandle. Darum stand für mich ausser Frage, ob ich eine Hundeschule besuche oder nicht. Schliesslich konnte auch ich davon profitieren. Die vier wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe, will ich mit dir teilen.

#1 Bindung

Hunde sind treue Begleiter. Damit das so bleibt, musst du eine Bindung zu ihnen aufbauen. Das gelingt dir, indem du dich intensiv mit deinem Vierbeiner beschäftigst. Das heisst: Spielen, kuscheln spazieren und alles, was dazu gehört. Er muss wissen, dass er sich auf dich verlassen kann. Natürlich findet er dich auch spannend, wenn du Futter in deiner Hand hältst. Ziel ist es, das auch ohne Treats zu schaffen.

#2 Aufmerksamkeit

Damit kommen wir zum zweiten Punkt. Wenn dir dein Fiffi gehorchen soll, benötigst du seine Aufmerksamkeit. Diese bekommst du, indem du Augenkontakt mit ihm aufnimmst. Bei meinem Hund Finn funktioniert's am besten, wenn ich seinen Namen rufe, nicht zu laut, aber bestimmt und meinen Zeigefinger hochhebe. Jetzt schaue ich ihm direkt in seine Knopfaugen. Mein Finger bleibt auf Augenhöhe, bis ich seine volle Konzentration habe. Sobald das der Fall ist, sage ich bestimmt «Sitz» und wir sind bereit fürs Training oder was auch immer. In der Anfangsphase gehören Leckerli dazu, die kannst du aber Schritt für Schritt weglassen.

Klein aber oho: Finns Ego ist grösser als seine Statur.

#3 Gehorsam

Du bist der Boss respektive der Rudelführer. Das muss dein Vierbeiner von Anfang an wissen. Darum bekommst du vor ihm etwas zwischen die Beisserchen. Erst danach ist er an der Reihe. Dasselbe gilt für das Betreten von Eingangstüren. Zuerst gehst du rein, dann betritt dein Fellknäuel den Raum. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und mich mein Hund dort erwartet, muss ich als Erstes meinen Partner begrüssen und erst danach ihn. Zugegeben, das ist vor allem in der Anfangsphase schwierig, da Finn beim Aufschliessen der Haustür als erstes vor mir steht und freudig mit seinem Schwanz wedelt. So hart es klingen mag: Spring über deinen Schatten und ignoriere deinen Vierbeiner. Das ist ein wichtiger Schritt im Erziehungsprozess. Bitte auch deinen Besuch darum, erst dir und dann deinem Hund «Hallo» zu sagen.

#4 Konsequenz

Dein Hund ist ein Wiederholungstäter. Wenn du ihm einmal etwas durchgehen lässt, wird er es wieder versuchen. Sprich: Gibst du ihm einmal etwas Essbares vom Tisch, wird er es erneut probieren und weiterbetteln. Fang darum erst gar nicht damit an. Auch wenn er dich mit seinen grossen Knopfaugen anschaut. Schenk ihm, auch wenn er aufdringlich wird und am Bein zu dir hochkommen will, keine Beachtung. Versuch ungestört zu essen. In der ersten Zeit wird dir das bestimmt nicht leicht fallen, es wird aber immer einfacher.

Diese vier Tricks haben die Erziehung von Finn zwar nicht kinderleicht gemacht, aber definitiv vereinfacht. Welche wertvollen Tipps hast du aus der Hundeschule mitgenommen? Lass es mich wissen und hinterlasse einen Tipp in der Kommentarspalte.

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Vanessa Kim, Zürich

  • Editor
Wenn ich mal nicht als Open-Water-Diver unter Wasser bin, dann tauche ich in die Welt der Fashion ein. Auf den Strassen von Paris, Mailand und New York halte ich nach den neuesten Trends Ausschau und zeige dir, wie du sie fernab vom Modezirkus alltagstauglich umsetzt.

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