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Sind Hifi-Kopfhörer die besseren Gamer-Headsets?

Wieso kaufen wir Kopfhörer von Herstellern, die auf Peripherie spezialisiert sind, statt von renommierten Audiospezialisten? Ich mach den Vergleich zwischen dem Astro-A50-Headset und den Studiokopfhörern Beyerdynamic DT880 Pro – mit Fokus auf Surround Sound.

«Vergiss die ganzen Gamer Headsets. Wenn du Wert auf guten Sound legst, kauf dir richtige Hifi-Kopfhörer.» Diesen Satz habe ich in den letzten Jahren immer wieder gehört, wenn ich mich mit der Sound-Thematik in Games auseinandergesetzt habe. Auch die digitec-Community bläst ins gleiche Horn wie ich beim Test der neuen Logitech-Headsets festgestellt habe. «Das ultimative Sounderlebnis hat man mit der Creative Soundblaster AE5 und einem Beyerdynamic DT 770 oder 990», schreibt User Schmisi. Irgendwas muss also dran sein.

Zwar bin ich mit meinem Astro A50 äusserst zufrieden, aber das Wissen, dass der Sound noch viel besser klingen könnte, nagt an mir. Darum mache ich den Test aufs Exempel. Die Kollegen vom Category Management haben freundlicherweise bei Beyerdynamic angefragt und mir ein paar schicke Kopfhörer besorgt. Eigentlich wollte ich nur ein Modell und zwar den DT 880, dessen Name im Internet am meisten gefallen ist. Beyerdynamic hat mir jedoch gleich drei Modelle zukommen lassen. Den DT 880 Pro, ein MMX 300 und ein Custom Game.

  • DT 880 PRO (Over-Ear, Grau)
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Beyerdynamic DT 880 PRO (Over-Ear, Grau)
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  • MMX 300 2. Gen. (Over-Ear)
  • MMX 300 2. Gen. (Over-Ear)
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Premium Gaming-Headset für präzisen, räumlichen und druckvollen Klang.
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Beyerdynamic Custom Game
Full Sound Ahead
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Da es mir explizit um den Vergleich mit Hifi-Kopfhörern geht, fokussiere ich mich im Test auf den DT 880 Pro (250 Ohm).

Die Wahl der richtigen Kopfhörer

Auf dem Papier sind Kopfhörer von Audio- und Peripherie-Herstellern sehr ähnlich. Schalldruckpegel, Frequenzbereich, Treibergrösse sind auf beiden Seiten in verschiedenen Ausführung zu finden. Den erster Unterschied gibt es bei der Impedanz (Ohm). Während Headsets in der Regel irgendwo zwischen 16 und 80 Ohm liegen, kannst du Studiokopfhörer mit bis zu 650 Ohm kaufen. Kopfhörer mit einer grösseren Impedanz liefern höhere Auflösungen und können theoretisch den besseren Klang erzeugen. Sie benötigen aber oft Verstärker mit darauf ausgelegter Leistung. Smartphones oder Onboard-Soundkarten sind für solche Kopfhörer meist zu schwach. Hier kommt ein DAC (Digital-Analog-Konverter) ins Spiel. Dazu mehr im nächsten Punkt.

Was die Spezifikationen nicht verraten, ist, wie die Lautsprecher (Treiber) genau aufgebaut sind. Hier gibt es weit mehr Unterschiede als die Grösse (40 mm, 50 mm etc.) und da ist dann auch mein Latein erschöpft. Aber darum mache ich ja auch den Hörtest.

Professionelles Testsetup.

Wo sich Gaming-Kopfhörer von Hifi-Kopfhörer ausserdem Unterscheiden ist bei den Funktionen: Makro-Tasten, Fernbedienung, RGB-Beleuchtung, Abmischung von Game- und Chat-Sound etc. suchst du vergeblich. Wenn das Geld, das durch das Weglassen dieser Features gespart wird, in die Qualität der Lautsprecher fliesst, ist mir dieser Tausch recht.

Eine wichtige Frage ist auch: offen oder geschlossen. Kopfhörer mit offener Bauweise werden gerne in Studios eingesetzt und sollen den natürlichsten Klang liefern. Dafür hörst du aber auch jedes Geräusch von aussen. Wenn du dich damit im Zug abkapseln willst – Fehlanzeige. Geschlossene Systeme dichten den Bereich zwischen Ohr- und Treiber besser ab und sorgen damit für einen stärkeren Bass. Dafür ist auch der Anpressdruck auf den Kopf grösser.

Lass dich von der Bezeichnung «halboffen» nicht täuschen. Mit dem DT 880 Pro hörst du alles um dich herum.

Der DT 880 Pro ist halboffen, was ein Kompromiss aus beidem ist. Allerdings kann ich mir gar nicht vorstellen, wie Kopfhörer noch offener sein können. Habe ich die Dinger auf, höre ich jedes Wort um mich herum. Keine Spur von Isolation gegen Aussen. Vom Tragekomfort sind sie ausgezeichnet, da sie relativ wenig Druck auf den Kopf ausüben. Die Velours-Polster streicheln sich fast so geschmeidig wie ein flauschige Katze.

Kopfhörerverstärker oder lieber Onboard-Sound?

Die einfachste Methode ist es, den Kopfhörer direkt am Mainboard anzuschliessen. Was früher als absolutes No Go war, ist heute Gang und Gäbe. Die Soundchips sind deutlich besser geworden und klingen nicht mehr wie aus einer Mülltonne. Falls deine Kopfhörer wie meine Astro A50 per USB oder Toslink angeschlossen werden, übernimmt aber sowieso der Chip im Kopfhörer die Audioverarbeitung.

Der SoundblasterX G6 ist eine USB-Soundkarte und Kopfhörerverstärker in einem.

Schliesst du die Kopfhörer hingegen analog per 3.5-mm-Kabel an, dann kommt die Onboard-Soundkarte zum Einsatz. Je nachdem, wie viel Ohm die Kopfhörer besitzen, ist hier bereits Schluss mit Lustig. Selbst die besten Mainboards haben zu schwache Audioverstärker verbaut, um anspruchsvolle Kopfhörer mit hoher Impedanz anzusteuern. Der Sound ist dann sehr leise.

Anspruchsvolle Gemüter greifen darum zu einer Soundkarte (intern oder USB), die aus DAC und Verstärker besteht. Prinzipiell macht dieses Upgrade aus drei Gründen Sinn. Erstens, um wie oben erwähnt, Kopfhörer mit mehr Ohm anzutreiben. Zweitens, weil die Soundverarbeitung besser sein soll. Drittens, weil Soundkarten und DACs oft eine virtuelle Surround-Funktion besitzen. Ich hab zum Creative Sound BlasterX G6 gegriffen, weil das Teil im Internet in den Himmel gelobt wird. Und das Internet lügt bekanntlich nie.

  • Sound BlasterX G6 (USB)
  • Sound BlasterX G6 (USB)
  • Sound BlasterX G6 (USB)
CHF 141.–
Creative Sound BlasterX G6 (USB)
7.1 HD externe Gaming-DAC- und USB-Soundkarte mit Xamp-Kopfhörerverstärker für PS4, Xbox One, Nintendo Switch und PC. Upgraden Sie ihr Spiel.
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Soundcheck: DAC vs. Onboard-Sound

Um die Soundqualität zu vergleichen, lasse ich meine Referenz, das Astro A50, gegen das Beyerdynamic 880 Pro antreten. In mehreren Testszenarien wechsle ich so schnell es geht, zwischen den Geräten hin und her. Da ich dafür immer erst die Windowseinstellungen ändern muss, vergehen jeweils ein paar Sekunden. Das soll laut meinem audiophilen Kollegen Aurel Stevens bereits ausreichen, dass sich das Gehirn nicht mehr an der vorherigen Klang erinnern kann. Ich kann dir aber jetzt schon verraten, dass der Unterschied sehr wohl hörbar war.

Onboard-Soundkarten sind längst nicht mehr so schlecht wie ihr Ruf.

Zuerst vergleiche ich aber den DAC mit meinem Mainboard, um zu testen, ob der Verstärker wirklich was bringt. Ich besitze ein Gigabyte Z270X-Gaming 5, das auf den Audiochip Sound Blaster X-Fi MB5 setzt.

Testsetup

  • Beyerdynamic DT 880 Pro
  • Alle Soundeffekte deaktiviert
  • Stereomodus
  • Neutraler Equalizer
  • Gleiche Musik-Auswahl (Google Music 320kbits)
  • Gleiche Spiele-Auswahl («Overwatch», «Apex Legends», «The Division 2», «Battlefield 5», «Doom»)
  • 7.1-Testaudio von «Soma»

Das erste, das auffällt, ist, dass das Mainboard zu wenig Spannung für den 250-Ohm-Kopfhörer liefert. Der Sound ist auf der maximalen Stufe zu leise. Das Problem umgehst du, indem du dir beispielsweise ein Modell mit 32 Ohm holst. Aber auch fernab der Lautstärke schneidet der Sound BlasterX G6 hörbar besser ab. Bei Musik fällt es am deutlichsten auf. Mit der Onboard-Karte klingt es, als ob ein leichter Nebel über der Musik hängt. Sobald ich auf den DAC wechsle, lichtet er sich und der Sound ist klar und kräftig.

Auch bei der «Soma»-Demo, wo sich der Spieler durch schummrige Gänge bewegt und aus allen Ecken unheimliche Geräuschen kommen, klingt der Sound mit dem DAC räumlicher und knackiger.

Mit seinen 250 Ohm ist der Beyerdynamic DT 880 Pro nicht der ideale Kopfhörer für den Vergleich mit einer Onboard-Karte. Dafür ist der Sound zu leise. Dennoch ist der Unterschied zum Sound BlasterX G6 klar bemerkbar. Ich muss aber auch sagen, dass der Onboard-Chip einen guten Job macht. Wer nie den Direktvergleich macht, wird auch kaum was auszusetzen haben.

Soundcheck: Beyerdynamic 880 Pro vs. Astro A50

Testsetup

  • Einmal mit und einmal ohne Soundeffekte
  • Neutraler Equalizer
  • Gleiche Musik-Auswahl (Google Music 320kbits)
  • Gleiche Spiele-Auswahl («Overwatch», «Apex Legends», «The Division 2», «Battlefield 5», «Doom»)
  • 7.1-Testaudio von «Soma»
  • Testsounds für Frequenzbereich, Treiber, Dynamic Range etc.

Ohne zusätzliche Audio-Effekte (DTS:X etc.) klingt der DT 880 Pro quer durchs Feld klarer und präziser. Der Klang vom Astro A50 ist leicht verklärt und Richtungswechseln sind weniger fliessend vom einem Ohr zum andern. In «Apex Legends» ist der Qualitätsunterschied besonders auffällig. Dort klingt der DT 880 Pro, als ob er mit einer höheren Bitrate gefüttert wird.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die halboffene Bauweise. Der Sound klingt damit tatsächlich sehr luftig – fast zu sehr. Da ich auf kräftige Bässe stehe, vermisse ich den Wumms, wenn ich in «Apex Legends» eine Wingman abfeuere oder in «The Division 2» mit einer Shotgun die Strasse aufmische. Zeit, am DAC rumzuschrauben.

Da ich den Astro A50 fast ausschliesslich mit aktivierten Raumklangfunktion DTS Headphone:X 2.0 betreibe, mache ich einen zweiten Vergleich mit Audio-Effekten. Beim Sound BlasterX G6 stelle ich in der Sound-Blaster-Connect-Software Surround auf 40/100, Crystalizer auf 50/100 und den Bass auf 50/100. Ausserdem aktiviere ich den 7.1-Modus.

Die Soundblaster-Connect-2-Software hilft beim Feintunen der Kopfhörer.

Damit kommt der DT 880 Pro so richtig auf Touren. Beim Anfang der «Soma»-Demo umhüllt mich eine Klangkulisse aus tropfendem Wasser und unheimlichem Rauschen. Das Öffnen der schweren mechanischen Türen gibt ein befriedigendes «Katschung» von sich. Als ich auf die A50 wechsle, denke ich erst, ich hab die falsche Datei erwischt. Wo ist das Wasser, wo das Rauschen? Beim zweiten Hinhören ist es da, aber es vermischt sich zu stark mit dem Rest der Geräusche. Auch die Türen klingen beim Öffnen völlig unspektakulär.

Das gleiche Bild ergibt sich bei den Testspielen. Der DT 800 Pro liefert ein komplexeres und klareres Klangbild ab als der Astro A50. Dort rumst es zwar dank der geschlossenen Bauweise und DTS:X mehr, aber ich merke klar, wie ich mehr Begeisterung verspüre bei den Kopfhörern von Beyerdynamic. Das Klangbild ist grösser und vielfältiger, während sich beim Astro A50 Geräusche teilweise überlagern.

Da mir Beyerdynamic mit dem MMX 300 noch ein Gamer-Headset mitgeschickt hat, hab ich auch dort reingehört. Es verfügt ebenfalls über geschlossene Bauweise und liefert für mich persönlich die beste Mischung aus Klang und Bass von den dreien.

Soundcheck: Surround Sound

Die DT 880 Pro klingen besser, aber wie steht es um die Surround-Fähigkeit? Da Hifi-Kopfhörer keine eigene Software besitzen, musst du dir mit externen Mitteln behelfen. Bei mir übernimmt diese Aufgabe ebenfalls der Sound BlasterX G6. Schliesse ich die Kopfhörer mit dem 3.5-mm-Kabel an, kann ich in den Einstellungen zwischen Stereo, 5.1 oder 7.1 wählen. Schliesse ich die Kopfhörer dagegen am Mainboard an, sind sie lediglich Stereo. Den virtuellen Surround kannst du mit verschiedenen Programmen erzeugen. Windows bietet Windows Sonic for Headphones an. Für 10 Franken kannst du Dolby Atmos freischalten. Razer bietet Razer Surround und dann gibt es da noch Hesuvi, das aus einer Sammlung verschiedener Surround-Sound-Algorithmen besteht. Eine besonders ausgeklügelte Software, die aber etwas mehr Kenntnisse verlangt.

Die Software Hesuvi macht jeden Kopfhörer Surround-fähig.

Alle Varianten klingen überraschend gut. Mit allen hüllt dich der Sound ein und kriegt deutlich mehr Volumen. Alle schwächeln jedoch, wenn es darum geht, Geräusche direkt hinter dir zu simulieren. Für meine Ohren klingt es dann meist wie von vorne, einfach leiser. Einen Effekt wie mit Lautsprechern, wo ich mich bei lauten Geräuschen hinter mir instinktiv umdrehen will, um nach dem Rechten zu sehen, habe ich nur einmal erlebt: und zwar in «The Division 2». Ich war mitten in einem Feuergefecht, als ich das Gefühl hatte, da ist doch was hinter mir. Im nächsten Moment sehe ich, wie einer dieser Suicide Bomber von hinten in mich reinrennt und sich in die Luft jagt. In diesem Moment hat der Surround einwandfrei funktioniert.

Genauso wie beim Klang des Headsets kommt es auch beim Surround auf die persönliche Präferenz an. Mein Favorit wäre Hesuvi, wenn die Einrichtung und die Bedienung nicht etwas umständlich wären. Die Software bietet definitiv am meisten Einstellungsmöglichkeiten. Ich bleibe bei Sound Blaster Connect, da ich mir damit zusätzliche Programme spare und das Resultat in etwa gleich gut ist.

Mikrofon

Wenn du kein Mikrofon nachrüsten willst, kannst du auch zum Beyerdynamic MMX300 greifen.

Etwas, das ich bisher nicht angesprochen habe, ist das Mikrofon. Ein entscheidender Grund, warum man sich ein Headset kauft. Hifi-Kopfhörer wie der DT 880 Pro besitzen keines. Allerdings gibt es praktische Ansteckmics wie das Antlion Modmic. Das klebst du an der Ohrmuschel an und das zusätzliche Kabel führst du am bestehenden Kopfhörerkabel entlang. Alternativ benutzt du ein Tischmikrofon. Die Qualität des Modmic ist den digitec-Usern zufolge erstklassig.

Fazit: Wenn du es mal gehört hast, gibt es kein zurück

Für mich ist die Sache klar. Hifi-Kopfhörer sind die besseren Gamer-Headsets. Das Beyerdynamic 880 Pro klingt eindeutig besser als meine treuen Astro A50. Es ist, als ob ich vorher einen Schleier über den Ohren gehabt hätte. Besonders in Verbindung mit dem DAC von Creative drehen die Kopfhörer so richtig auf. Auf Surround Sound muss man auch nicht verzichten, weil die Software dafür ohnehin mit allen Kopfhörern verwendet werden kann.

Mein neues Lieblingssetup: Sound BlasterX G6 zusammen mit dem MMX 300.

Zwischen dem Astro A50 und dem DT 880 Pro mit DAC liegen für meine Ohren aber nicht Welten. Besonders wer nie den Direktvergleich macht, wird auch kaum was zu Meckern haben. Der Unterschied ist aber eindeutig da und für mich gibt es kein Zurück mehr. Wenn du wie ich auf kräftigeren Sound und Bässe stehst, dann empfehle ich den Griff zum Beyerdynamic MMX 300. Das hat ausserdem ein integriertes Mikrofon. Das Headset sitzt zwar etwas fester, aber der Sound ist genau nach meinem Geschmack.

Gaming-Headset oder Hifi-Kopfhörer?
Welche Kopfhörer benutzt du zum Zocken?

Gaming-Headset

44%

Hifi-Kopfhörer

45%

Monitor/TV-Lautsprecher

1%

Lautsprecher-System

7%

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Philipp Rüegg, Zürich

  • Senior Editor
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

72 Kommentare

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User BMASTER91

Schön einen solchen Beitrag zu sehen. Ich habe den Sprung vor Jahren schon gemacht und blicke nicht zurück.

Hatte in der Zwischenzeit aber einmal ein Gaming Headset ausgetestet, das sehr wenig Bass haben soll. Mein Gott bin ich erschrocken, als ich den ersten Schuss in CS:GO abgab. Hatte schon lange nicht mehr so extrem viel und vorallem schlechten Bass wie bei diesem Headset xD

Ich bleib bei meinen HiFi Kopfhörer von Beyerdynamic und Co.

11.04.2019
User trialgod

Das mit dem Bass ist wirklich schlimm. Viele verwechseln Bass mit Dröhnen und Wummern. Ich benutze nun schon seit fast 10 Jahren DT880Pro/AKG 701 und seitdem finde ich selbst tlw. recht teure Kopfhörer wirklich schlecht was das angeht. Es gibt wirklich kaum gute Geräte im normalen Consumermarkt. Besonders grässlich ist das bei Bluetoothkopfhörern mit ANC. Und das schlimmste ist dieses "beats" Geschwür.

Wenn die Hörgewohnheiten so "geschult" werden ist es kein Wunder.

@Philipp
Benutz die HiFi-Sachen mal über längere Zeit. Du wirst dein Gehör dadurch trainieren. Bei mir hat es gut 2 Wochen gedauert, bis ich den AKG 701 mochte, weil das so komplett ungewohnt war und dieser noch etwas "analytischer" und detailreicher als der DT880 ist. Wenn du dann wieder zurück wechselst, wird dir der Unterschied dann noch viel grösser vorkommen.

12.04.2019
User Anonymous

Absolut einverstanden. Das Problem; nun brauchst du einen guten Kopfhörer-Verstärker um einen klaren Sound zu erzeugen. Dazu sollte ein nicht randständiger DAC davor kommen und darauf sollte nun auch ein anständiges Audioformat abgespielt werden. Also brauchst du alles in Flac. An dem Punkt angelangt, fehlt dir das ganze für unterwegs - nun wird's langsam ein teurer Spass. Mir ist es jeden Rappen wert soweit. Ich frage mich immer, warum beim Handy, TV, Notebooks usw. so auf Pixel/Bildqualität geachtet wird - der Ton hingegen ist allen Wurstsalat...

12.04.2019
Antworten
User Quanti

Dieses Setup sollte ausgestellt werden zum testen! <3

11.04.2019
User cryptexmarble

Soundblaster DAC

lol !!!!!

12.04.2019
User timo

Schöner Test, mit ein paar Kleinigkeiten die jedoch in der Erklärung nicht 100% richtig sind.
Zunächst hat die reine Impedanz alleine keine Aussagekraft darüber wie einfach oder schwer ein Kopfhörer anzutreiben ist. Das ist ein wir verbreitet Trugschluss, den schaut man sich bspw. Die Kopfhörer mit Tesla-Technologie von Beyerdynamik an, haben die gerne Mal 600 Ohm und sind sehr einfach anzutreiben, da die Treiber einen guten Wirkungsgrad haben. Bei AKG ist es umgekehrt, die k701 haben eine Recht niedrige Impedanz (<100 Ohm) aber sind vglw. schwer anzutreiben.

Auch hilft der DAC (Digital zu Analog Converter) dabei noch nicht, sondern ein AMP (Amplifier=Verstärker) wird benötigt. Im Falle deiner USB-Soundkarte handelt es sich um ein Kombigerät, es gibt aber auch häufig beides separat und ein reiner DAC hat meist kaum Power und wird nicht ausreichen, daher benötigt man meist beides, außer man kurz das Mainboard DSC und schließt den AMP dort analog an. Ich bin aber schon lange kein Fan von den internen Soundkarten, ob auf Mainboard oder nicht.

Außer für's Mikro, da reicht der s Anschluss an Mainboard völlig.

12.04.2019
User timo

Autokorrektur und gewackel früh morgens in Zug... Hoffentlich kann man's trotzdem verstehen :D

12.04.2019
User Philipp Rüegg

Danke für den Hinweis. Ich schreib das mit der Impedanz noch etwas klarer.

12.04.2019
User alibaber

Hifi = 2kanal = stereo kopfhörer. Hifi hat nichts mit surround zu tun. Titel ist total verwirrend. Man sollt erstmal wissen was hifi heisst bevor man so einen titel schreibt. Total unlogisch und falsch. Beim zocken setzt man klar auf surround kopfhörer und nicht auf hifi kopfhörer. Warum löscht du meinen kommentar. Kannst du mit fehlern nicht umgehen?

15.04.2019
User hechti

Ein Surround Kopfhörer ist eh nur Möchtegern Surround... Raumklang ist nicht ausschließlich abhängig von der Anzahl der Boxen bzw Ausgabegeräte. Ein guter stereo Kopfhörer hat schnell Mal einen besseren raumklang als ein "Surround Kopfhörer"... Du bist viel zu laut für deinen Erfahrung und Wissensstand mein junge...

16.04.2019
User timo

Kann da Hechti nur zustimmen. Surround-Kopfhörer Zeichen sich nur dadurch aus, dass sie Betrug am Kunden sind. Das sind Produkted designed von der Marketingabteilung. Bevor du so laut wirst, setzt du dich besser hin und liest dir Mal was wissenschaftlich halbwegs fundiertes durch statt der Werbetexte von Razer oder Konsorten. Das was Softwareseitig an Surround-Simulation möglich ist, ist unabhängig von den Kopfhörern und Kopfhörer mit mehr als 2 Treiber (InEars Mal ausgelassen, das ist nochmal ein ganz anderes Feld) sind Konstruktionsfehler.

16.04.2019
Antworten
User Mr.Shin-Chan

Bin mit meinen Beyerdynamic DT 1990 Pro und 770 Pro mega zufrieden (einmal offen für "luftig" und weniger schweiss, einmal geschlossen für bässe). Dabei werden die beiden 300 Ohm Kopfhörer durch meine Asus Xonar STX betrieben. Hatte noch nie besseren Sound :-D Kann jedem der seinen Ohren und seiner Laune etwas gutes tun will HiFi Kopfhörer empfehlen!

12.04.2019
User Schmisi

@Phillipp Rüegg
Top Artikel und danke für die Erwähnung :-D
Du solltest in der Soundblaster Software weniger mit dem Crystalliser und dem Bass arbeiten. Ich habe das alles ausgeschaltet und mache die Einstellungen nur im Equalizer. Da wird der Sound nochmals besser. Der Bass mit dem Regler klingt definitiv schlechter als wenn du die tiefen Frequenzen im Equalizer hochdrehst... :-D
Grüsse Schmisi

12.04.2019
User Philipp Rüegg

Danke für den Tipp. Muss ich mal ausprobieren. Dort braucht es halt etwas mehr Feingefühl und Erfahrung als wenn man einfach an ein paar Reglern drehen kann ;)

12.04.2019
User alibaber

Hifi = 2kanal = stereo kopfhörer. Hifi hat nichts mit surround zu tun. Titel ist total verwirrend. Man sollt erstmal wissen was hifi heisst bevor man so einen titel schreibt. Total unlogisch und falsch. Beim zocken setzt man klar auf surround kopfhörer und nicht auf hifi kopfhörer.

15.04.2019
User Schmisi

Das stimmt so nicht. Die Soundkarte macht einen virtuellen Surround Sound den man mit Stereokopfhörern wiedergeben kann... das ist sogar um einiges besser als Surroundkopfhörer

16.04.2019
Antworten
User KINGP7N

Guter Artikel! Ja die meisten bleiben immer noch an diesen "Gaming Headsets" hängen. Klar sind viele davon ganz ok, jedoch in Sachen Qualität und im Punkt Preis / Leistung kein Thema mehr. Gerade die BeyerDynamic DT 770 / 880 sind was vom Besten zu diesem Preis und schlagen praktisch alle Gaming Headsets um Welten.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen, welche man nicht einfach ignorieren sollte! z.B. Gibt es da das Sennheiser GSP 600, welches zwar ebenfalls unter dem Synonym Gaming Headset läuft, jedoch Klangtechnisch locker und mindestens auf der Höhe eines DT 770 wäre. Zusammen mit dem Mikrofonverstärker ist das GSP 600 eines der absolut besten Headsets für den PC.

12.04.2019
User SwissCrow85

Wenn das GSP 600 genau so klingt wie das GSP 500, dann ziehe da sogar den Sennheisern das HyperX Cloud Alpha vor.
Das GSP 500 drückt richtig unangenehm auf dem Kopf und der Klang ist selbst mit Sounkarte eher dumpf und mir zu basslastig.
Ich bevorzuge aber generell eher offene Kopfhörer.

12.04.2019
User KINGP7N

Zum GSP 500 kann ich nichts sagen, der 600er ist jedoch top und schlägt ein Cloud Alpha locker.
Zugegeben, die GSP Reihen empfinden ein paar Leute als unangenehm. Ich hingegen finde, dass sie in Sachen Komfort einfach perfekt abgestimmt sind und sich ausserdem noch um ein Vielfaches einstellen lassen, um so einen top Sitz zu garantieren!

25.04.2019
Antworten
User OliKaupp

Pro Tip:
Der Beyerdynamic DT 880 Edition klingt genau so gut* wie der DT 880 Pro für einen geringeren Preis und als USB AMP/DAC empfehle ich wärmstens den FiiO Olympus2 E10K, welcher deutlich weniger kostet als der von Creative, fantastisch klingt, ohne separate Treiber Software auskommt (Plug'n'Play) und momentan sogar bei Digitec im Angebot ist.

Beyerdynamic DT 880 Edition (Over-Ear, Silver, Black)

FiiO Olympus2 E10K (USB-DAC)

*What is the difference between Pro and Edition models of DT 770, DT 880 and DT 990?
support.beyerdynamic.com/hc...-

12.04.2019
User H4d3s

virtuellen Surround -> GSX 1000 von Sennheiser
meiner Meinung nach ein top Produkt
das Tracking ist mega

11.04.2019
User Lord_Bender

Sennheiser GSX 1000 ist nur 16-150 ohm

24.04.2019
Antworten
User Czerni

Würde sich die Anschaffung eines DAC lohnen, wenn man ein Headset à la MMX 300 hat (hab noch keins aber liebäugle mit der Anschaffung)? Oder ist da der Sprung nicht gross genug, um das Geld rechtzufertigen?

11.04.2019
User Philipp Rüegg

Durchaus. Ich benutze aktuell die MMX 300 mit dem G6 und finde es klingt ein gutes Stück besser als mit der Onboard-Karte. Aber du kannst es auch erst mal ohne DAC versuchen. Für nicht-Audiophile ist der Unterschied nicht gigantisch.

11.04.2019
User altesohr

Ist sicher besser mit einer DAC Karte. Am Anfang geht es aber auch ohne und die MMX300 haben ja 32Ohm und sind somit nicht so schwierig zu treiben. Bei einem Desktop PC kann man für den Anfang auch zu einer günstigen gebrauchten PXI Soundkarte greifen, diese haben auch schon einen besseren Output als die onboard Soundkarten.

11.04.2019
User AlexS

Interessant, dass dedizierte interne Soundkarten nicht erwähnt werden. Es gibt auch noch andere Alternativen. Ich hatte eine zeitlang den Cambridge Audio DacMagic Plus über USB angeschlossen, zur Zeit aber die Asus Strix Raid DLX im Einsatz. Die Asus Soundkarte ist einem externen DAC in etwa ebenbürtig und bietet noch ein paar Features dazu. Am meisten liebe ich das Umschalten von Lautsprecher zu Kopfhörer per Druck auf den Lautstärkenregler.
Die Onboard-Soundkarte kann man auch per Optical Out (SPDIF) über einen DAC, Z.B. einen Kopfhörerverstärker, ausgeben. Von daher hat man eine Grosse Auswahl mit vielen Optionen. Am Ende habe ich mich aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, die Asus Soundkarte einzusetzen.
Cambridge Audio DacMagic Plus (DA Wandler, Premium)
ASUS Strix RAID DLX (PCI-E x1)

11.04.2019
User Whiteangel13

Hatte das MMX300 habe nachher das DT990Pro und Sorry dieser Qualitäts Sprung ist enorm habe eine Woche Später das MMX300 gleich verkauft hab mir dann noch das Micro Charge Anyway X411 (Diverses Zubehör) gekauft und das für fast die Hälfte eines MMX300 Auch sehr zu empfehlen ist das AKG K702 und der absolute Preis Hit das Superlux HD681

11.04.2019
User hegamer

Du wirst keinen Unterschied zwischen dem Digital-Analog-Converter (DAC) des Mainboards und dem einer Soundkarte ob extern oder intern bemerken. Auch der Autor hier hat sicherlich nicht den DAC gehört. Was wahrgenommen wird ist die zusätzliche Leistung des Verstärkers und eine bessere Qualität des Ausgangsignals. Ich habe das MMX300 und es profitiert nicht mehr oder weniger als andere Kopfhörer von einer Soundkarte. Ich würde dir zu einer externen Lösung raten. Irgendwas Billiges mit USB reicht völlig um die meisten Kopfhörer zu betreiben. Mit einer externen Karte wird das Rauschen was oft auf der vorderen Steckbuchse vorhanden ist praktisch eliminiert. Die gibt es auch mit Mic-Anschluss, welcher auch oft rauscht. Ansonsten ist etwa der Fiio E10k günstig und in der Lage jeden Kopfhörer ausreichend zu versorgen. Von internen Karten rate ich bis auf den Pro-Bereich völlig ab.


FiiO Olympus2 E10K (USB-DAC)

11.04.2019
Antworten
User SwissCrow85

Ich bin vor ein paar Jahren von einem Logitech G430 Gaming Headset auf den Beyerdynamic DT880 Edition mit Modmic umgestiegen. Für die Ortung in Games ist der DT880 Edtion besser geeignet als ein DT990 Pro bzw. das MMX300, da der Bass nicht angehoben ist, was aber nicht heisst, dass das MMX300 ein schlechtes Headset ist.

Ich hatte in den Jahren diverse Kopfhörer von AKG und auch den Beyerdynamic T1 2 Gen. Fürs Gaming eignete sich der T1 2Gen. für mich nicht so, dafür bei Musik um so besser. Ich bin zum Schluss gekommen, dass man keinen 1000.- Kopfhörer fürs Gaming benötigt. Für mich ist der Sprung zu einem 1000.- Kopfhörer nicht so extrem mit einem Wow Effekt verbunden gewesen, als dies noch beim Wechsel vom Logitech Gaming Headset der Fall war.
Aus diesem Grund werde ich mir bei Gelegenheit den Amiron Home kaufen und bin mit 500.- nicht gleich 1000.- los und habe doch einen etwas besseren Klang.

Ich spiele momentan nur noch an den Konsolen und da nutze ich das HyperX Cloud Alpha Headset, welches für mich ein top P/L Verhältnis hat und auch noch richtig gut klingt. Es ist auch robust und hochwertig verarbeitet und flexibel einsetzbar. Natürlich klingt ein Beyerdynamic Kopfhörer lebendiger und luftiger als das Cloud Alpha, aber für 100.- kriegt man ein tolles Gaming Headset, bei welchem man kein Modmic anbringen muss.

Trotzdem habe ich mir das Beyerdynamic Tygr Bundle bestellt, da ich den Beyerdynamic Klang auch an den Konsolen haben möchte.

Das MMX300 wäre eigentlich geeigneter, aber es sitzt mir zu straff auf dem Kopf und ich mag geschlossene Kopfhörer zu Hause nicht so. Ausserdem höre ich mich beim Sprechen im selber und das stört mich bei geschlossenen Kopfhörer/Headsets.

11.04.2019
User KINGP7N

Zudem ist das MMX300 schlicht völlig überteuert. Wenn man bedenkt, dass darin GENAU die gleichen Komponenten wie im DT 770 pro schlummern. mit einem Clip On Mic für 15.- bis du dann etwa halb so teuer unterwegs... nur so als Tip! :-)

12.04.2019
Antworten
User de-lux

Ich habe von Speedlink die Medusa (mit Software+USB Anschluss), von Teufel den Cage (mit Software+USB Anschluss) und von Sennheiser den Game Zero (ohne Software+Klinke3,5).
Meist benutze ich die Medusa, aber nur aus Bequemlichkeit, Teufel und Sennheisser bieten da schon ein besseres Hörerlebnis (Sennheiser primär für meinen Junior).
Für Mucke taugen alle 3 was, wobei Teufel und Sennheiser mehr Präzision bieten und Bass.
Beim Gaming und Skypen sind Sennheiser und Teufel auch besser vom Klang.
Vorteil bei allen 3, sie haben ein Mikro und benötigen keine Zusatz-Hardware. Selbst beim Sennheiser mit dem Klinkenstecker fand ich den Ton und die Sprache sehr gut ohne Extras.
Wobei durch experimentieren und tüddeln vielleicht mehr Genuss rauskommen würde, aber als Casual User kann ich die Medusa für unter 100,- CHF empfehlen, Sennheiser und Cage sind bei 100,- + CHF und 200,- +CHF besser, was sich aber auch im Preis bemerkbar macht. Aber es lohnt sich.
PS: Die Cage drücken mehr am Ohr als die Sennheiser, schirmen aber auch mehr ab.

11.04.2019
User primapseiko

Habe den DT 880 seit vielen Jahren. Für zuhause ist die halboffene Bauweise Top.

11.04.2019
User Mr.Shin-Chan

Bin mit meinen Beyerdynamic DT 1990 Pro und 770 Pro mega zufrieden (einmal offen für "luftig" und weniger schweiss, einmal geschlossen für bässe). Dabei werden die beiden 300 Ohm Kopfhörer durch meine Asus Xonar STX betrieben. Hatte noch nie besseren Sound :-D Kann jedem der seinen Ohren und seiner Laune etwas gutes tun will HiFi Kopfhörer empfehlen!

11.04.2019
User lidlman1230

Ich habe das auch schon gemacht, war eine sehr gute Entscheidung!

12.04.2019
User fiergna

Guter Artikel,

Ich bin auch vor ein paar Jahren auf das Beyerdynamic MMX300 1.Gen umgestiegen, bereue es nicht. Als DAC verwende ich den RME Babyface Pro da ich noch Monitor Lautsprecher zum Musikhören verwende. Gut am Babyface Pro ist das sich das abmischen zwischen Game Sound und Discord/Teamspeak in der Software dazu perfekt einstellen lassen.

Ich habe vor kurzem beim ausmisten mein altes Gaming Headset gefunden (Sharkoon X-Tatic pro) und getestet, ich war überrascht wie schlecht sich dieser angehört hat.

12.04.2019
User draganm

Wichtig zu erwähnen wäre, dass sogennatne "echte" 7.1 Surround Kopfhörer tatsächlich 7 einzelne Lautsprecher am Ohr verbauen, was zu echtem Surround führen soll. In der Praxis kriegt man Sound aus der Mülltonne weil 7 schwache mini Treiber < 1 grosser Treiber.
Soundblaster hat vermutlich die beste Surround Virtualisierung am markt. Surround auf 67%, Crystalizer auf 20% und Bass gar nicht anrühren, wenn überhaupt dann wie Schimsi unten schreibt via Equalizer steuern. Mit meinem SB AE5 und Philips Fidelio x2 ein Ohrenschmaus.

Hatte mal Probeweise einen Sennheiser GSX 1000 versucht... don't do it.

12.04.2019
User bumi84

Schöner und guter Artikel.
Ich war mal der Meinung, mit einem Steelseries Siberia V2 einen guten Kauf gemacht zu haben und war eigentlich zufrieden, bis das Mikrofon von einem Tag auf den anderen nicht mehr funktionieren wollte. Ich hätte auch einfach ein neues (Tisch/Ansteck)Mikro kaufen können, aber das war mir irgendwie zu blöd.

Also hab ich Geld in einen Sennheiser HD579 plus einen FiiO E10k DAC investiert. Heute lache ich über mein Steelseries Headset.
Es geht noch immer besser als mit dem HD579, aber mir ist er unglaublich an's Herz gewachsen. So was von bequem und das Klangbild entspricht absolut meinem Geschmack. Die beyerdynamic hab ich auch getestet (diverse Modelle), aber gefielen mir nicht.

12.04.2019
User trialgod

Noch eine Anmerkung zu "offen" und "halboffen". Der 880 ist für seine halboffene Bauweise schon wirklich sehr sensibel was Umgebungsgeräusche angeht und im Büro gar nicht zu gebrauchen. Das muss aber nicht zwingend auf andere KH mit der gleichen Bauweise zutreffen. Hier hilft leider nur ausprobieren.
Bei meinem offenen AKG 701 hört man die Umgebung aber noch etwas deutlicher. Da darf wirklich gar nichts nerven, schon ein hochdrehender Lüfter PC ist da mMn störend. Das ist beim 880er nicht ganz so schlimm.

12.04.2019
User Anonymous

Leider haben sich da ein paar technische Fehler eingeschlichen. Grundsätzlich sind niederohmige Lautsprecher und Kopfhörer deutlich anspruchsvoller was den Verstärker angeht. Um es mal bildlich auszudrücken: Wird ein niederohmiger Kopfhörer an einen Verstärker angeschlossen, so wird jener nahezu kurzgeschlossen. Es fliessen deutlich höhere Ströme (U=R*I), was schnell zu Verzerrung führen kann. Um einen vernünftigen Dämpfungsfaktor zu erzielen, muss die Ausgangsimpedanz des Verstärkers sehr tief sein. Ein zu geringer Dämpfungsfaktor führt zu unsauberen Transienten, da der Verstärker die Membranmasse nicht zu bremsen vermag. Für Laien am deutlichsten hörbar wird dies im Bassbereich.

Auch die Aussage, dass niederohmige Kopfhörer leiser seien stimmt so nicht, besonders wenn noch gewisse Grenzwerte an Verzerrung beachtet werden. Entscheidend hierfür ist die Sensitivität: welcher Lautstärkepegel wird bei einer gegebenen Leistung erzeugt?
Zwar können niederohmige grundsätzlich höhere Sensitivitäten erreichen, doch das ist dann eher was für Leute die Kopfhörer entwickeln. Wenn der DT880Pro am On-board-Vertärker zu leise war, dann liegt das nicht an der Impedanz, sondern daran, dass professionelle Kopfhörer auf Qualität hin optimiert sind, statt auf maximalen Lautstärkepegel bei geringer Leistung.

13.04.2019
User alandyla

Hab die normalen DT 880 mit 600 Ohm und ich liebe sie. Manchmal wenn ich länger nicht am PC war, erstaunen sie kich heute noch!

13.04.2019
User AlexS

Für alle Interessierten.. Beyerdynamic hat auch eine Outlet Shop. Das beyerdynamic Outlet bietet generalüberholte Produkte aus Warenrücksendungen an.
beyerdynamic.de/outlet.html...
Lässt man sich die Ware in die Schweiz liefern, können Zollgebühren anfallen.

13.04.2019
User AlexS

..nicht zu vergessen, dass auch B-Ware zu reduzierten Preisen verkauft wird.
Auch die erhältlichen Ersatzteile zu etlichen Produkten in der Zeit der Wegwerfartikel sind zu erwähnen.

13.04.2019
Antworten
User Firun

Es ist zwar totaler Overkill, aber Gaming mit nem Audioquest Dragonfly Red DAC und Sennheiser IE800 In-Ears ist schon was ganz anderes... man hört Dinge, die sonst einfach untergehen. Aber das extra dafür kaufen?

14.04.2019
User Milago16

Betreibe auch ein Beyerdynamic DT880 Edition zum zocken. Ich würde nie mehr tauschen wollen. Dazu ein billiges Ansteck-Mikro und das „Headset“ ist komplett :D

14.04.2019
User Quanti

Der Creative 7.1 unterstützt bis zu 600Ω. Den DT880 EDITION kann man mit einer Impedanz von 600Ω kaufen. Reicht da der Creative 7.1 wirklich aus oder wäre es besser einen Verstärker zu kaufen, welcher mehr Unterstützt? Wenn ja, gibt es ein Produkt welches besser als der Creative 7.1 ist?

14.04.2019
User Schmisi

Ich habe die 250 Ohm Version und wenn ich die Lautstärke auf 50 stelle bläst es mir den Kopf weg. Normal habe ich auf 32-38 Im Windows. Also denke es sollte locker reichen für 600 Ohm. (Soundblaster AE5)

26.04.2019
Antworten
User roqueriz0r

Beyerdynamics T5P 2nd GEN ^^ *ichkotzegeld*

15.04.2019
User martin_veit

Es fehlt noch eins. Mein Lieblings PC Lautsprecherhersteller Genelec. Test Genelec 8030 gegen Logitech !!!

16.04.2019
User danidan6

J'ai un DT 770 Pro depuis plusieurs années et il m'est impossible de le lâcher contre un casque standard. Vous devriez l'essayer car il est en plus en écoute fermé. L'isolation est le son est juste parfait!

29.04.2019
User Quanti

Wo finde ich "7.1-Testaudio von «Soma»"? Würde das auch gerne hören.

01.05.2019
User Philipp Rüegg

Du findest das File in der Hesuvi-Software oder direkt über Google Drive drive.google.com/uc?id=1XHo...

02.05.2019
Antworten
User Quanti

Ich habe mir jetzt dieses Setup gekauft, bin bin sehr enttäuscht bis jetzt! Erstens habe ich kein Sound vom Mic wenn ich denn Direct Mode des BlasterX G6 verwende! Zweitens haben ältere Games oder Games von kleineren Studios keinen Ton, wenn den G6 bei den Windows Einstellungen auf 32bit steht.. somit unbrauchbar das ganze

05.05.2019