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Schluss mit Nummern: WhatsApp startet die Benutzernamen

WhatsApp führt Benutzernamen ein: Du kannst künftig chatten, ohne deine Handynummer zu zeigen. Die Reservierung läuft – allerdings ist die Funktion noch nicht überall da.

WhatsApp führt eine entscheidende Änderung ein: Wer dich künftig anschreibt, muss deine Mobilnummer nicht mehr kennen. Der Messenger führt nämlich eindeutige Benutzernamen ein. Über diese wirst du zukünftig Kontakte hinzufügen können, ohne deine Nummer preisgeben zu müssen. Der Startschuss zur Reservierung ist am gestrigen Montag gefallen. Die eigentliche Funktion schaltet WhatsApp im Lauf des Jahres schrittweise frei.

Wieso macht WhatsApp das?

Bisher hat jeder Kontakt Zugriff auf deine Handynummer. Zum Beispiel auch dann, wenn er oder sie mit dir nur in einer Chatgruppe ist. WhatsApp nennt den Schritt das «nächste grosse Datenschutz-Upgrade» des Unternehmens. Die Nummer hänge an zu vielen sensiblen Lebensbereichen, als dass man sie ungefragt mit jedem teilen wolle.

Die Funktion ist im Profilmenü enthalten.
Die Funktion ist im Profilmenü enthalten.
Quelle: WhatsApp

Sobald die Funktion freigeschaltet ist, wird nur noch der Nutzername angezeigt – ausser bei Kontakten, die deine Nummer bereits vor der Einführung gespeichert haben. Um dich bei WhatsApp anzumelden, brauchst du allerdings nach wie vor eine Mobilnummer.

Wie geht das?

Den Wunschnamen legst du in den Einstellungen an. Die Funktion findest du unter Android und iOS in deinem Profil. Allerdings ist die Funktion noch nicht überall zu sehen. Ändern oder löschen kannst du den Namen später jederzeit. Beim Wunschnamen gibt es ein paar Richtlinien.

So darf er nicht kürzer als drei und nicht länger als 30 Zeichen sein. Er muss mindestens einen Buchstaben enthalten und gewisse Sonderzeichen sind nicht erlaubt. Auch beim Namen gibt es einige Einschränkungen, wie Hatespeech, Obszönitäten oder geschützte Markennamen und Ähnliches. Eine Nutzersuche gibt es nicht. Wenn du jemanden anschreiben willst, musst du den Namen exakt kennen. Das soll Spam und ungewollte Anfragen eindämmen.

Wenn du ganz sichergehen möchtest, aktivierst du zusätzlich den optionalen «Username Key». Ist dieser Schlüssel gesetzt, reicht der blosse Benutzername nicht mehr aus. Fremde brauchen auch den passenden Code, um dir überhaupt die erste Nachricht zu schicken.

Beim Registrieren solltest du dich aber beeilen: Da jeder Nutzername eindeutig sein muss, wird er auch nur einmal vergeben.

Titelbild: Shutterstock

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Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.


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