Salone del Mobile: Highlights vom zweiten Tag
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Salone del Mobile: Highlights vom zweiten Tag

Pia Seidel
Zürich, am 11.04.2019
Bilder: Thomas Kunz
Seit gestern sind Fotograf Thomas Kunz und ich anlässlich der Möbelmesse «Salone del Mobile» in Mailand unterwegs. Wirf einen Blick auf die Bilder von heute und folge uns. Wir füttern diesen Beitrag laufend mit weiteren Updates – Fortsetzung folgt.

Wenn du in Mailand unterwegs bist, fühlst du dich manchmal wie in Trance – du läufst zahlreiche Kilometer, isst im Gehen, trinkst zu viele Espressi, und vor allem siehst du mehr Dinge, als dein Gehirn verarbeiten kann. Umso wichtiger sind Zusammenfassungen wie diese. Sie bieten die Möglichkeit zu reflektieren, was die einzelnen Arbeiten gemeinsam haben. Wenn du nicht warten möchtest, bis ich dich hier auf dem Laufenden halte, kannst du Thomas und mir auf Instagram folgen oder das Best-of von gestern anschauen:

*Mailänder Möbelmesse:** Highlights des ersten Tages
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Besser zusammen

Das skandinavische Label Menu zeigt seine Neuheiten dieses Jahr im Kollektiv mit anderen Marken. Wie zum Beispiel Tubes, die meiner Meinung nach die schönsten Radiatoren produzieren. Diese lassen sich nämlich im ersten Moment gar nicht als solche erkennen. Die Heizkörper wirken vielmehr wie Dekorationsobjekte für die Wand.

Von links nach rechts: Eine reduzierte Garderobe von «Menu» und ein Heizkörper, der in der Wand fast verschwindet von «Tubes».
Von links nach rechts: Eine reduzierte Garderobe von «Menu» und ein Heizkörper, der in der Wand fast verschwindet von «Tubes».
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Handgemachtes

Gibt es nur einmal: Der Kerzenständern von Malwina Kleparska.
Gibt es nur einmal: Der Kerzenständern von Malwina Kleparska.

Der Trend hin zum Handgemachten geht weiter. Künstlerin Malwina Kleparska kreiert organische Objekte aus Steinzeug-Ton. Auch wenn die Keramikobjekte optisch einer Skulptur gleichen, besitzen sie eine Funktion: Sie dienen als Vasen oder Kerzenständer.

Die Rückbesinnung auf traditionelles Handwerk zeigt sich auch bei Lederwaren. Ein Beispiel dafür ist die Ausstellung des spanischen Modeunternehmens Loewe. Es hat Flechter aus der ganzen Welt herausgefordert, mit einem neuen Material – Leder – für sie moderne Körbe zu kreieren.

Von Hand geflochtene Körbe aus Leder der japanischen Designer Jiro Vonezawa und Shizu Shokino für «Loewe».
Von Hand geflochtene Körbe aus Leder der japanischen Designer Jiro Vonezawa und Shizu Shokino für «Loewe».
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Das Kollektiv «Trove» aus Melbourne präsentiert eine ausgefallene Kollektion handgemachter Lampen, die aus brasilianischen Kristallen bestehen.
Das Kollektiv «Trove» aus Melbourne präsentiert eine ausgefallene Kollektion handgemachter Lampen, die aus brasilianischen Kristallen bestehen.
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Rohes Material

«Steinmauern stellen die Verbindung von der Natur zu unserer Kultur dar.» Hermès
«Steinmauern stellen die Verbindung von der Natur zu unserer Kultur dar.» Hermès
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Das Ausstellungskonzept des französischen Unternehmens Hermès präsentiert seine Home-Kollektion besonders ungewöhnlich: Ein Spaziergang durch ein Labyrinth führt an den einzelnen Designs vorbei und macht neugierig auf das, was als nächstes kommt. Die einzelnen Mauern bestehen aus getrockneten Steinwänden. Sie stellen eine Verbindung zwischen der Natur und unserer Kultur her.

Die Hipster der Interior-Szene: Emiliano Salci und Britt Moran

Die zwei Innenarchitekten von Dimore Studio lassen sich jedes Jahr für die Messe etwas Neues einfallen: Dieses Mal haben sie die Designerin Gabriella Crespi eingeladen, in ihren Räumen auszustellen. Die Entwürfe der Italienerin sind dafür bekannt, sich an der Schnittstelle zwischen Produktdesign und Kunst zu bewegen. Ihre Kollektion wird deswegen künstlerisch inszeniert und neben Sandlandschaften gezeigt.

Die Frage, die alle im Raum beschäftigt: Wer räumt den Sand nachher wieder weg?
Die Frage, die alle im Raum beschäftigt: Wer räumt den Sand nachher wieder weg?
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Pia Seidel
Pia Seidel
Senior Editor, Zürich

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres. – Albert Einstein


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