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Kryptos: Das sagen die Medien zu unserer neusten Zahlungsoption

digitec und Galaxus akzeptieren seit neustem auch Kryptowährungen. Schweizer Medien und internationale Blogger haben sich ob dieser Neuigkeit die Finger wund geschrieben. Wer den Schritt wegweisend findet und wer einen billigen PR-Stunt wittert, erfährst du in unserer Presse-Revue.

Mit einem derartigen Echo hatten wir nicht gerechnet: Mit unserer Medienmitteilung, dass wir ab sofort auch eine Reihe von Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren, haben wir eine überwältigende Berichterstattung losgetreten. Nicht nur Schweizer Medien, sondern auch dutzende von internationalen Krypto-Bloggern haben die Story aufgegriffen und für ihre Leser und Zuschauer Analysen geliefert.

Den Anfang machten in der Schweiz frühmorgens das Newsportal «Watson» und die Westschweizer Zeitung «Le Temps». Quintessenz des «Watson»-Berichts: Journalist Daniel Schurter schreibt, dass wir Kryptos als Zahlungsmittel in der Schweiz zwar «endgültig massentauglich» machen. Trotzdem ist er der Meinung, dass der Schritt «in erster Linie ein PR-Coup» sei. Die über hundert Kommentare belegen, dass sich auch die Leser nicht einig sind.

Eher kritisch sieht es auch die «Le Temps»: Journalist Florent Hiard schätzt, dass die Zahlungsoption wohl eher selten zum Einsatz kommen werde, denn die virtuellen Devisen seien noch längst nicht in den Gewohnheiten der breiten Bevölkerung angekommen.

«Sehr früh dran» mit dem Bitcoin-Coup

Marc Badertscher von der altehrwürdigen «Handelszeitung» schreibt in seiner Analyse, man könnte meinen, es gäbe «kein besseres Timing» für den Schritt. Schliesslich rolle national wie international eine Krypto-Welle an. Doch die Realität dürfte noch länger eine andere sein: Hierzulande bestehe wegen «der guten Währung» noch kein Bedarf, Bitcoin oder Ether «oder was auch immer» zu kaufen. «Die Kurse der Coins sind volatil, die Gebühren hoch. Kurz: Man zahlt drauf.»

Ganz anderer Meinung ist Roger Bittel vom Fachblog Cryptowelt.ch. In seiner täglichen YouTube-Livesendung wertet er die neue Zahlungsoption nicht nur als «sehr intelligenten Marketingschritt», sondern er vermutet auch, dass in der Konsequenz nun weitere Händler nachziehen werden. Gemäss Heidi Kölliker vom E-Commerce-Blog von Carpathia sind Schweizer Onlineshops, auf denen man mit Kryptowährungen bezahlen kann, jedenfalls immer noch eine Seltenheit.

Unser one-and-only Dominik Bärlocher war dann am Donnerstag auch noch bei DecentraLive in Zug zum Fachinterview.

Internationale Krypto-Blogger reagieren euphorisch

Geradezu euphorisch haben Krypto-Blogger rund um die Welt reagiert. So ist etwa Allen Scott von Bitcoinist.com überzeugt, dass nun, wo das «Amazon der Schweiz» einen «solch mutigen Schritt» gewagt habe, auch die Konkurrenz folgen müsse. Und Nicholas Ruggieri von Ethnews.com freut sich, wie locker Digitec Galaxus mit dem Thema umgeht: «It's just so … easy-going. In the announcement, Herren jokes that he's "expecting all the crypto millionaires in Switzerland to buy from us in the future ;-)," emoticon and all.»

Und zum Schluss wollen wir euch die Photoshop-Skills von Janet Sanchez von Coinnounce.com und Adrian Zmudzinski von Cointelegraph.com nicht vorenthalten:

Jetzt seid ihr gefragt

Was ist eure Meinung? Schlägt unsere neue Zahlungsoption ein wie eine Bombe? Oder ist die vermeintliche Innovation ein feuchter Furz? Wir freuen uns auf eure Diskussion und auf eure Teilnahme an unserer Umfrage.

Kryptos
Hast du vor, in Zukunft auf digitec und Galaxus mit Kryptowährungen zu zahlen?

Na klar. Da bin ich vorne mit dabei.

16%

Mal schauen.

18%

Sicher nicht. Meine Kryptos gebe ich nicht her. #hodl

13%

Nein. Ich habe keine Kryptos.

50%
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Alex Hämmerli, Zürich

  • Senior Public Relations Manager & Teamleader Translation
Ich bin bei digitec und Galaxus zuständig für den Austausch mit Journalisten und Bloggern. Gute Geschichten sind meine Leidenschaft; deshalb bin ich immer auf dem neusten Stand.

14 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen

User ASUS_Switzerland

ASUS Schweiz gratuliert Digitec zu diesem Schritt. Wer Fortschritt und Innovation anbietet, nutzt und fördert, dem gehört die Zukunft.

22.03.2019
User Anonymous

Auch fürs Mining-Geschäft nicht schlecht wenn die Adaption voranschreitet :-) Im Goldrausch war es auch besser, Schaufeln und Pickel zu verkaufen, statt selber nach Gold zu suchen. Daher haben die Chip-Hersteller grosses Interesse dass sich die Kryptos wieder aufrappeln. Verübeln kann man es ihnen nicht :-)

22.03.2019
Antworten
User Anonymous

Die meisten dürften dann wieder Kryptos kaufen, wenn er am steigen bzw bereits wieder Fall ist, statt jetzt günstig einzukaufen ;-)

22.03.2019
User Anonymous

Genau, würde ein Discount-Preisschild von -85% an Bitcoin hängen und dann noch so farbige Reklame mit Sale und Black Friday, die Leute würden durchdrehen. Beim Konsum funktioniert dieser Mechano, beim Investieren merkwürdigerweise nicht. Da kaufen die Leute teuer und verkaufen günstig, fahren Verluste ein und verteufeln die Broker, die Banken, Cryptos, ihren Hund, aber suchen den Fehler nie bei sich selber :-). Egal, Bin seit Dezember am auf Shopping-Tour. Die gute Nachricht ist, man hat noch bis Ende 2019 Zeit sich "günstig" einzudecken. Evtl. sogar noch für unter 3'000 USD. Nur so lange Vorrat.

22.03.2019
User Anonymous

^ Gute Entscheidung :P Welche Kryptos kaufst du denn mit dem Treuediscout?

22.03.2019
User KaffeetassenBegutachter

Das habe ich 2018 immer wieder gelesen. "Kauft jetzt, so günstig wirds nicht mehr!" lol

24.03.2019
User Anonymous

Ja also, wer 2018 gross eingekauft hat, ist relativ gutgläubig unterwegs und hat vermutlich keine Ahnung von Marktzyklen. Es ist schon klar, dass Bitcoin ab hier nochmals ein Stück nachgibt, aber wir sind relativ spät im Zyklus und 2019 wird hauptsächlich aus der Phase der Bodenbildung bestehen. Für die meisten relativ langweilig, aber es bietet die Möglichkeit relativ Nahe am Tief einzusteigen. Wichtig, nur so viel einsetzen, um ruhig schlafen zu können. Denn im schlimmsten Fall ist das Geld weg. Das muss man sicht bewusst ein.

25.03.2019
User Anonymous

[Anonymous] es gibt 2 "Strategien". Entweder du investierst einfach mal einen sehr überschaubaren Betrag in die 5-6 Coins mit den grössten Marktanteilen (CoinMarketCap.com) oder du liest dich intensiv in die Top 10-20 ein und überlegst dir, welches Konzept sagt dir am meisten zu, in welchem siehst du persönlich das grösste Potential/Zukunft. und dann beschränkst du dich auch auf ein paar wenige.

KaffeetassenBegutachter dann hast du den Leuten zugehört, die keine Ahnung haben, da kann ich auch nix für. Also wirst du noch länger warten und hoffen, er fällt unter 3000$? Kann sein, kann aber auch sein, dass er die nächsten Monate im Schnitt steigen wird. Wissen tut das niemand.

[Anonymous] ich bin mir noch unsicher, in wie fern mal die klassischen Aktien-Gesetze bei Kryptos anwenden kann. Es scheint mir doch irgendwie eine eigene Geschichte zu sein.

25.03.2019
Antworten
User netzhuffle

Leider geil.

22.03.2019
User Anonymous

Im Moment ist mit der Zahlungsgebühr von 1.5% eure Entscheidung ein "feuchter Furz", aber es ist sehr leicht diesen Furz zu trocken! Laut coinanlysis.io ist die Kreditkartengebühr mehr als 1.5% (und ihr übernehmt diese), wieso also nicht für Kryptowährungen?
Ich fände das sehr cool wenn ihr das überdenken würdet :)

Quelle: coinanalysis.io/switzerland...
PS: Bei der Abschaffung des Price-locks stimme ich dem Autor nicht zu, ich finde das sehr fair von euch, dass ihr den Preis lockt :)

22.03.2019
User Anter Dogan

wie wärs mit Amex?

28.03.2019
User c08w38

Ganz toll ... Aber, wie währe es mal mit Unterstützung für Apple Pay... DAS wäre ein echter Fortschritt!

22.03.2019
User Anonymous

Evtl. liegt es daran, dass Apple Pay lediglich die Hinterlegung einer Standardadresse erlaubt, was zwar praktisch ist, da nicht bei jedem Händler neue Adressdaten eingegeben werden müssen. Allerdings schränkt das auch die Möglichkeiten etwa bezüglich Lieferoptionen ein. Aus diesem Grund wird Apple Pay beim Versandhaus mit dem orangen Z nach der Testphase zurzeit nicht mehr weiterverfolgt.

22.03.2019
Antworten