

Ich habe mein Trockenshampoo ersetzt – durch dieses Gesichtspuder
Mein liebstes Trockenshampoo ist streng genommen gar keines. Warum ich stattdessen auf ein K-Beauty-Puder schwöre und welche Vorteile es gegenüber klassischen Haarprodukten hat, liest du hier.
Ich habe im Laufe der Jahre unzählige Trockenshampoos ausprobiert – und wurde unzählige Male enttäuscht. Die einen riechen so intensiv, dass mich der Duft im Laufe des Tages überwältigt. Andere hinterlassen ein pappiges Gefühl oder einen weissen Schleier auf dem Haar, oder noch schlimmer: bröckelige Rückstände, die verdächtig nach Schuppen aussehen. Vom Sprühnebel ganz zu schweigen. Wer den Dunst schon einmal in einer kleinen Badezimmerkabine versehentlich eingeatmet hat, weiss, wovon ich spreche.
Mittlerweile habe ich jedoch ein Produkt entdeckt, das alle diese Problemchen löst – aber eigentlich gar kein Trockenshampoo ist: das «No Sebum Mineral Powder» der koreanischen Marke Innisfree. Das feine Puder ist eigentlich für das Gesicht gedacht, wo es überschüssigen Talg absorbieren und für eine ebenmässige Textur sorgen soll. Ein K-Beauty-Klassiker, den ich seit Jahren nutze und schon unzählige Male nachgekauft habe.

Per Zufall entdeckt
Als ich letztens in den Ferien kein Trockenshampoo dabei hatte, kam mir die Idee, stattdessen zu meinem Gesichtspuder zu greifen. Dabei wurde ich positiv überrascht. Kein beissender Geruch, keine weissen Rückstände, keine unangenehme Textur. Stattdessen nahm das ultrafeine Puder ganz ohne die typischen Nebenwirkungen vieler Trockenshampoos dezent überschüssiges Öl auf. Besonders auf Reisen finde ich ausserdem praktisch, dass das «No Sebum Mineral Powder» gleich zwei Aufgaben erfüllt und ich somit Platz sparen kann. Hinzu kommt, dass das Puderdöschen äusserst kompakt ist.
Die Anwendung ist denkbar unkompliziert: Ich gebe zunächst etwas Puder in die Handflächen und arbeite es dann mit den Fingern in den Haaransatz ein. Alternativ funktioniert auch eine Puderquaste als Applikator. Dafür würde ich aus hygienischen Gründen allerdings nicht dieselbe verwenden, die du für das Gesicht nutzt. Für ein optimales Ergebnis anschliessend die Haare kurz durchbürsten. Übrigens lassen sich auch fettige Stirnfransen damit schnell retten.

Natürlich ersetzt das Innisfree-Puder nicht jedes Trockenshampoo. So enthalten viele davon zusätzliche Inhaltsstoffe, die zum Beispiel für mehr Volumen sorgen oder einen leicht reinigenden Effekt haben. Das Gesichtspuder verfolgt als Trockenshampoo zweckentfremdet einen deutlich einfacheren Ansatz: Es absorbiert Öl. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür macht es genau das ausgesprochen gut und sieht dabei selbst bei meinen dunklen Haaren erstaunlich natürlich aus – und fühlt sich auch so an.
Fazit
Zwei tolle Produkte in einem
Pro
- vielseitige Anwendung
- kompaktes Döschen
- natürliches Finish

Hat grenzenlose Begeisterung für Schulterpolster, Stratocasters und Sashimi, aber nur begrenzt Nerven für schlechte Impressionen ihres Ostschweizer Dialekts.
Unsere Expertinnen und Experten testen Produkte und deren Anwendungen. Unabhängig und neutral.
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