Dinge im Haushalt stilvoller aufbewahren
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Dinge im Haushalt stilvoller aufbewahren

Pia Seidel
Zürich, am 27.08.2020
So aufgeräumt wie im Prospekt dürfte es in deiner Küche nicht aussehen. Kein Wunder, hier wird ja auch gekocht. Trotzdem kannst du mit ein paar Tricks die Ordnung behalten.

Um optische Ruhe zu schaffen, verstecke ich alle Haushaltshelfer wie Putzmittel und Frischhaltefolie im Schrank. Reicht der Platz dort nicht mehr aus, finde ich andere Wege, alles unter Dach und Fach zu bringen. Manchmal genügen schon einige Ordnungshelfer, um mehr Struktur zu bekommen. Teure massangefertigte Einbauten kann ich mir so sparen.

Vorräte lagern

Für ein harmonisches Gesamtbild lohnt es sich, Flüssigkeiten wie Öl und Essig in Spender umzufüllen. Verzichte auf hässliche Verpackungen der Supermärkte. Essig- und Ölspender aus Keramik gibt es passend zum Tafelgeschirr. Für mehr Sauberkeit und Ästhetik auf der Arbeitsplatte lagerst du Esswaren wie Brot am besten im Kasten. Mittlerweile gibt es Designs mit einem schicken Holzdeckel, der gleichzeitig als Schneidebrett dient.

Dank Keramikgefässen ist «alles in Butter» – und umgekehrt. Ob florale Dessins oder grafische Formen – dekorative Butterdosen sind nicht nur in der Küche, sondern auch auf dem Esstisch die hübschere Alternative zu beschichtetem Papier oder Kunststoffverpackungen.

Obst und Gemüse, das nicht kühl gelagert werden muss, landet in eleganten Schalen oder Holzkisten statt in der Verpackung. Varianten mit Deckeln lassen sich stapeln. Das spart Platz. Dosen haben dieselbe Wirkung. Sie lassen Krimskrams elegant verschwinden. Platziere transparente Vorratsdosen hinter geschlossenen Türen und stelle die blickdichten in offene Regalen. Ausgefallene Muster schmücken den Raum besonders schön.

Ester
14.–
Villa Collection Ester

Küchenhelfer mal anders inszenieren

Damit alles in Reih und Glied steht und dabei gut aussieht: Der Blumentopf «Edge». Bild: Skagerak
Damit alles in Reih und Glied steht und dabei gut aussieht: Der Blumentopf «Edge». Bild: Skagerak
Details wie ein Griff aus Leder veredeln eine einfache Küchenrolle. Bild: Skagerak
Details wie ein Griff aus Leder veredeln eine einfache Küchenrolle. Bild: Skagerak

Blumentöpfe wirken wohnlicher als Chromstahlhalterungen. Zweckentfremde sie und mache sie zum Auffangbecken Dinge wie Kochlöffel. Dasselbe gilt für Küchenrollen. Auf einem edlen Papierrollenhalter aus Holz oder Messing werden sie fast schon zum Blickfang. Abroller aus Kunststoff oder Chromstahl wirken oft zu kühl. Gekaufte Spülmittelflaschen sind selten ästhetisch. Wenn du es in einen Seifenspender umfüllst, gewinnt der Bereich um dein Spülbecken sofort an Glanz.

Altpapier und Karton sauber verstauen

Der Zeitungsständer aus Metall packt Papierabfall ordentlich ein. Bild: Oyoy
Der Zeitungsständer aus Metall packt Papierabfall ordentlich ein. Bild: Oyoy
Räumt Unansehnliches sauber auf: Der Bambus-Korb mit Ledergriff «Sporta». Bild: Oyoy
Räumt Unansehnliches sauber auf: Der Bambus-Korb mit Ledergriff «Sporta». Bild: Oyoy

Ein guter Ort für Textilien und Papierkram sind Aufbewahrungskörbe sowie Wäschekörbe. Nimm ein Modell mit Henkel. So kannst du den Korb platzsparend an die Wand hängen und ihn bei der nächsten Abfuhr bequem nach draussen tragen. Für Altpapier kannst du dir alternativ auch einen Zeitungsständer zulegen. Moderne Designs ähneln Kunstobjekten, die den Inhalt in Szene setzen. Ähnlich ist es mit Servierwagen. Auch wenn sie nicht die naheliegendste Aufbewahrungslösung sind – sie sind stets zu Diensten. Nutze die unterste Ebene, um darauf Altpapier oder Karton in Boxen zu lagern. Um alte Flaschen zu sammeln, kannst du auf Harassen zurückgreifen.

«Dania» gibt Flaschen ihr eigenes Plätzchen. Bild: Skagerak
«Dania» gibt Flaschen ihr eigenes Plätzchen. Bild: Skagerak

Durch das Zusammenstellen von Boxen in Gruppen und reduzierte Farben fügen sich Aufbewahrungsboxen und Co. harmonisch ins Interieur ein. Achte darauf, dass die Boxen blickdicht sind und dem Farbschema des Raumes entsprechen. Das schafft schnell und einfach optische Ordnung.

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Pia Seidel
Pia Seidel
Senior Editor, Zürich

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres. – Albert Einstein


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