Streaming-Highlights im Oktober 2026
Auf welches Streaming-Highlight freust du dich am meisten?

Neuer Monat, neue Streaming-Tipps. Ob Netflix, Prime Video, Disney+, Apple TV, Sky Show, HBO Max oder Paramount+: Hier erfährst du, welche Serien und Filme diesen Oktober starten.
Was sitzt im Baum und weint? Eine Heule. Hoffentlich nicht zum Heulen sind die Streaming-Highlights des Monats. Der Oktober hat jedenfalls wieder einiges zu bieten. Legen wir los.
Der Fischer Calvin Penney (Josh Hartnett) lebt in einem abgelegenen Küstenstädtchen auf Neufundland. Das Unheil nimmt seinen Lauf, als plötzlich ein ungewöhnlicher Eisberg in den Hafen treibt. In oder unter diesem Eisberg verbirgt sich etwas, das die Zukunft von Calvins Heimat bedroht. Um seine Familie und die Stadt zu retten, tut er sich mit der Wissenschaftlerin Fonda Howander (Mackenzie Davis) zusammen.
Mystery, ein bisschen Horror und eine Portion Drama, dazu ein Trailer, der noch nicht viel verrät – mehr braucht es manchmal nicht, damit ich neugierig werde. «Below» stammt aus der Feder von Jesse McKeown, der unter anderem an «The Umbrella Academy» und «The Sinner» mitgeschrieben hat. Ich bin gespannt und freue mich auf Josh Hartnett («Lucky Number Slevin») in der Hauptrolle und auf ein Wiedersehen mit Natasha Henstridge («Species»).
Start: 8. Oktober
Mark Kimball (Ben Affleck) will Bürgermeister von Los Angeles werden, als sein Sohn entführt wird. Die Kidnapper verlangen von ihm und seiner Frau Abigail ein hohes Lösegeld. Weil ihr gesamtes Vermögen im Wahlkampf steckt und die Zeit drängt, versuchen die beiden verzweifelt, auf andere Weise an die geforderte Summe zu kommen. Dabei geraten sie in ein Netz aus Lügen, Betrug und Abhängigkeiten.
Ben Affleck spielt nicht nur die Hauptrolle in diesem Thriller, er hat auch gleich Regie geführt. Wie gut er das kann, hat er mit «Gone Baby Gone», «The Town» oder «Argo» längst bewiesen. Neben ihm und Kerry Washington bereichern unter anderem Steven Yeun («Beef») und die stets wunderbare Gillian Anderson («The Fall») den Cast. Ich bin auf jeden Fall dabei.
Start: 9. Oktober
Im Mittelpunkt von «The Diplomat» steht Kate Wyler (Keri Russell). Als US-Botschafterin in London schlägt sie sich mit politischen Krisen, Machtspielen und verdeckten Verschwörungen rum. Als ob das nicht schon genug wäre, steht auch noch die Ehe mit Hal (Rufus Sewell) auf der Kippe. Hal, der früher selbst mal Botschafter war, kommt nicht damit klar, dass nicht mehr er im Rampenlicht steht, sondern Kate. Und das lässt er sie spüren.
«The Diplomat» steht noch auf meiner Watchlist. Ich habe mir fest vorgenommen, das baldmöglichst zu ändern und sie mir anzuschauen. Schliesslich ist es für Kollege Luca die klügste Politserie unserer Zeit. Und für politische Machtspiele und diplomatische Irrungen und Wirrungen bin ich schliesslich immer zu haben. Also, schaut ihr mal Staffel 4, ich fange mit der ersten an.
Start: 15. Oktober
Meisterdieb Assane Diop (Omar Sy) sitzt freiwillig im Gefängnis, um seine Strafe abzusitzen und sein Leben als Verbrecher hinter sich zu lassen. Doch als ein Nachahmer unter seinem Spitznamen «Lupin» in mehrere Museen einbricht und ihm die Taten anhängt, sieht sich Assane zu einer drastischen Massnahme gezwungen: Er muss aus dem Hochsicherheitsgefängnis ausbrechen, um den wahren Täter zu finden und seine Unschuld zu beweisen.
«Lupin» gehört zu den meistgesehenen nicht-englischsprachigen Netflix-Serien der Welt. Aller guten Dinge sind vier, werden sich die Verantwortlichen deshalb wohl gedacht haben. Ich halte das Ende der dritten Staffel zwar für ein würdiges Serienende. Trotzdem schaue ich dem charismatischen Omar Sy gerne ein weiteres Mal zu, wie er sich als «Lupin» um Kopf und Kragen trickst. Mal ehrlich: Wer kann diesem lausbübischen Grinsen schon widerstehen?
Start: 23. Oktober
Nach den Ereignissen in Westview lebt Vision (Paul Bettany) unerkannt unter den Menschen. Dabei ist der weisse Synthezoid alles andere als ein Mensch. Doch was ist er genau? Wer ist er und warum? Diesen Fragen geht Vision tief in seinem Inneren gleich selbst nach, unter anderem mit der Hilfe seines Schöpfers Ultron (James Spader).
«VisionQuest» ist der Abschluss einer Trilogie, die mit «WandaVision» und «Agatha All Along» ihren Anfang nahm. Die Ankündigung war für Kollege Luca eines der Highlights der diesjährigen D23 – Disneys hauseigener Fanmesse. Auch ich kann es kaum erwarten und freue mich besonders auf James Spader als Ultron in Fleisch und Blut.
Start: 14. Oktober
Sieben Jahre ist es her, dass die Lebenspartnerin von Michael (Pearce Quigley) spurlos verschwunden ist. Die Ungewissheit lässt ihm keine Ruhe. Mit einem Rezept seines Vaters (Michael Palin) versucht er in Einmachgläsern, Homunkuli zu erschaffen – kleine, menschenähnliche Wesen, die die Zukunft voraussagen können.
Eine bizarre Geschichte, viel britischer Humor, ein Wiedersehen mit Michael Palin von Monty Python – was will man mehr? Höchste Zeit, dass der Rest der Welt Zugang zu dieser hochgelobten Serie erhält. Denn in Grossbritannien hat «Small Prophets» schon im Februar Premiere gefeiert. Inzwischen hat die BBC bestätigt, dass es eine zweite Staffel geben wird. Fancy a look?
Start: 7. Oktober
Eine Gruppe langjähriger Freundinnen und Freunde – die schon als Kinder zusammen mit Matchbox-Autos gespielt haben (Aha!) – gerät ins Visier einer globalen Verschwörung, als sich Sean (John Cena) als CIA-Agent entpuppt. Böse Menschen wollen ihnen ans Leder. Doch die Freundesgruppe weiss sich offensichtlich zu wehren – natürlich vom Steuer eines PS-lastigen Boliden aus –, ist ja schliesslich ein «Matchbox»-Film.
So, bald ist wirklich jedes Spielzeug aus meiner Kindheit verfilmt worden. Tja. Regie führt Sam Hargrave («Tyler Rake: Extraction 2»), neben John Cena («Peacemaker») spielt unter anderem Jessica Biel («Blade: Trinity») mit. Der Trailer verspricht wilde Verfolgungsjagden rund um den Globus, wahnwitzige Stunts, viele PS – und eine hanebüchene Story, die auf einen Bierdeckel passt. Wer auf Auto-Action à la «Fast & Furious» steht, dürfte bei «Matchbox: The Movie» gut bedient sein.
Start: 9. Oktober
1953 gelang Edmund Hillary und Tenzing Norgay das, was zuvor als unmöglich galt: Die beiden waren die ersten Menschen, die den Mount Everest bezwangen, den höchsten Berg der Welt. «Tenzing» erzählt dieses historische Ereignis basierend auf wahren Begebenheiten nach und rückt dabei den nepalesisch-indischen Sherpa in den Fokus. Dieser Weg wird kein leichter sein, so viel ist sicher. Und auch wenn wir alle wissen, wie es ausgeht, so bin ich doch gespannt auf die filmische Umsetzung.
Vor ein paar Tagen feierte das Bergsteigerdrama am Zurich Film Festival Europapremiere. Mit dabei war auch Tom Hiddleston, der im Film Edmund Hillary spielt. In weiteren Rollen sind Genden Phuntsok als Sherpa Tenzing und Willem Dafoe als Expeditionsleiter John Hunt zu sehen. Inszeniert hat «Tenzing» Jennifer Peedom. Es ist der erste fiktionale Spielfilm der australischen Regisseurin und genau ihr Thema. Denn dem Hochgebirge und konkret dem Mount Everest hat sie sich schon in mehreren Dokumentarfilmen («Mountain», «Sherpa») gewidmet. Mit diesem Hintergrund sind atemberaubende Natur- und Bergaufnahmen garantiert.
Start: 16. Oktober
Seit 20 Jahren führt die ehemalige Drogenschmugglerin Jackie (Catherine Zeta-Jones) ein zurückgezogenes Luxusleben als erfolgreiche Kunsthändlerin. Aber dann wird sie von ihrer kriminellen Vergangenheit eingeholt. Als nämlich ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt wird, hat Jackie die «Seven Demons» am Hals, die sieben besten Auftragsmörder der Welt. Doch anstatt sich davon einschüchtern zu lassen, kehrt sie den Spiess kurzerhand um und wird von der Gejagten zur Jägerin.
Hirn aus, «John Wick»-Modus an, genau das geht mir bei diesem Trailer durch den Kopf. «Kill Jackie» basiert auf dem Roman «The Price you pay» von Nick Harkaway, den er unter seinem Pseudonym Aidan Truhen veröffentlicht hat. Der deutsche Titel des Buches lautet übrigens «Fuck you very much», was Catherine Zeta-Jones' Attitüde in der Serie ziemlich nahekommt. In weiteren Rollen sind unter anderem Ron Perlman («Sons of Anarchy») und Daniel Ings («A Knight of the Seven Kingdoms») zu sehen. Ich mache schon mal Popcorn.
Start: 2. Oktober
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters wechselt die schüchterne Teenagerin Carrie White (Summer H. Howell) an eine reguläre Highschool. Dort wird sie von den Mitschülerinnen und Mitschülern gemobbt und schikaniert. Zu Hause hat sie es nicht besser, dort wartet ihre überfürsorgliche und religiös-fanatische Mutter (Samantha Sloyan) auf sie. Als Carrie entdeckt, dass sie telekinetische Kräfte hat, setzt sie zum Befreiungsschlag an. Doch wie soll sie diese Kräfte einsetzen? Und kann sie sie überhaupt kontrollieren?
Stephen Kings Debütroman wurde schon mehrfach verfilmt. Als mit Abstand gelungenste Adaption gilt bis heute Brian de Palmas «Carrie» aus dem Jahr 1976, auf die selbst der Autor grosse Stücke hält. King hält den Film sogar für besser als sein Buch. Ob Mike Flanagans («Midnight Mass», «The Life of Chuck») Miniserie dagegen ankommt? Stephen King ist jedenfalls schon wieder voll des Lobes. Dass Flanagans «Carrie» im Hier und Heute spielt, gefällt ihm offensichtlich:
Mike Flanagan's version of CARRIE is brilliant. What it has to say about social media is shocking and true.
Na, wenn das der Altmeister des Horrors sagt, sollten wir vielleicht auch einen Blick riskieren. Oder?
Start: 7. Oktober
Tech-Milliardär Morgan Henderson (Dominic West) und Filmstar Carla Duval (Sienna Miller) wollen sich scheiden lassen – der erbitterte Rosenkrieg ist vorprogrammiert. Vertreten werden die beiden von zwei der renommiertesten Anwaltskanzleien Londons, die den Rechtsstreit mit maximaler Härte führen. Um zu gewinnen, ist den Beteiligten jedes noch so schmutzige Mittel recht. Und am Ende verlieren wahrscheinlich doch wieder alle …
Kann man von Anwaltsserien jemals genug haben? Ich nicht. «War» ist eine Anthologie-Serie von George Kay, der schon die «Criminal»-Reihe entwickelt hat. Jede Staffel erzählt eine andere Geschichte. Die Dreharbeiten für die zweite Staffel mit Marisa Tomei («The Wrestler») und David Harewood («Blood Diamond») laufen laut Sky bereits. Kein Einspruch, Euer Ehren!
Start: 5. Oktober
In der verschlafenen Küstenstadt Whittock ist der Erbe einer wohlhabenden Fischerei spurlos verschwunden. Privatdetektiv Rapp (Noah Reid) übernimmt den vermeintlich normalen Vermisstenfall, der jedoch schnell kompliziert wird. Bei seinen Ermittlungen gerät er zwischen die Fronten der misstrauischen Polizistin Carson (Clark Backo) und der charismatischen Universitätsprofessorin Katherine (Carrie-Anne Moss). Rapp stösst auf dunkle Geheimnisse und eine uralte Magie. Die Grenze zwischen der Realität und dem Mythos um die sagenumwobene Hexe Baba Yaga verschwimmt.
Habe ich Mystery gehört? Ich bin schon wieder neugierig. «Yaga» basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Kat Sandler, die für die Serie als Showrunnerin und Autorin fungiert. Am Toronto International Film Festival gab es einen ersten Vorgeschmack, und die ersten Reaktionen lesen sich vielversprechend. Auf Imdb steht «Yaga» bei 8,7 von 10 möglichen Sternen. Das wird sich nach der offiziellen Veröffentlichung bestimmt noch ändern, ist aber schon mal eine kleine Ansage.
Start: 23. Oktober
Anfang der 1970er-Jahre will Pamela Voorhees (Linda Cardellini) sich und ihrem Sohn Jason im Camp Crystal Lake ein neues Leben aufbauen. Da kommt es zu einem tragischen Unglück: Jason ertrinkt, doch seine Leiche wird nie gefunden. Zerfressen vor Trauer hält die Mutter in ihrer Verzweiflung trotzdem ständig Ausschau nach ihm. Als dann Fremde in Pamelas Vergangenheit wühlen, ahnen sie nicht, was sie Schreckliches damit auslösen.
Some of us are meant to wear masks.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Horrorfilme mag? Als Freund dieses Genres sind mir die Namen Crystal Lake und Voorhees natürlich ein Begriff. «Friday the 13th» von 1980 gilt neben «Halloween» als Wegbereiter des Slasher-Films. Der unkaputtbare Antagonist Jason Voorhees mit seiner ikonischen Hockeymaske ist Kult. Zahlreiche Fortsetzungen folgten, sie wurden immer alberner. «Crystal Lake» besinnt sich nun auf den Anfang und geht noch weiter zurück: Die Serie erzählt, was vor «Friday the 13th» passiert ist. Klingt nach einem absoluten Pflichtprogramm für mich; der Trailer stimmt mich jedenfalls schon mal zuversichtlich. Und sieht überhaupt nicht albern aus!
Start: 15. Oktober
«Avatar: Seven Havens» spielt über 200 Jahre nach «The Legend of Korra»: Die Welt der Bändigerinnen und Bändiger liegt nach einer verheerenden Katastrophe in Trümmern. Viele sind gestorben, der Rest lebt isoliert in den verbleibenden Zufluchtsstätten für die Menschheit – den «Seven Havens». Inmitten dieses postapokalyptischen Szenarios erfährt die junge Erdbändigerin Pavi, dass sie die neue Avatar-Reinkarnation nach Korra ist. Doch statt als Retterin gefeiert zu werden, gilt sie als Bedrohung. Zusammen mit ihrer lange verschollenen Zwillingsschwester und weiteren Gefährten muss Pavi trotzdem versuchen, die Menschen wieder zu vereinen und die Balance wiederherzustellen.
«Avatar: Seven Havens» ist die Fortsetzung der Animationsserien «Avatar: The Last Airbender» und «The Legend of Korra». Verantwortlich dafür sind wiederum Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko, die Schöpfer der vorangegangenen Serien. Das Netflix-Projekt für die Realverfilmung von «Avatar: The Last Airbender» hatten sie 2020 verlassen. Zu viele kreative Differenzen, sagten sie damals. Dass DiMartino und Konietzko zurück sind, dürfte die Fans von «Avatar» optimistisch stimmen. Hm, muss ich vielleicht doch selbst mal noch herausfinden, was hinter der Faszination dieser Welt steckt …?
Start: 9. Oktober
Auf welches Streaming-Highlight freust du dich am meisten?
Ich bin Vollblut-Papi und -Ehemann, Teilzeit-Nerd und -Hühnerbauer, Katzenbändiger und Tierliebhaber. Ich wüsste gerne alles und weiss doch nichts. Können tue ich noch viel weniger, dafür lerne ich täglich etwas Neues dazu. Was mir liegt, ist der Umgang mit Worten, gesprochen und geschrieben. Und das darf ich hier unter Beweis stellen.
Praktische Lösungen für alltägliche Fragen zu Technik, Haushaltstricks und vieles mehr.
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