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Captain Marvel: Die verschenkte Superheldin

Carol Danvers ist der Star des ersten Superheldenfilms aus dem Hause Marvel, der von einer Frau angeführt wird. Ein Meilenstein der Kinogeschichte? Vielleicht demografisch, aber filmisch wirkt «Captain Marvel» etwas verpfuscht.

Bevor wir loslegen: Dieser Artikel enthält leichte thematische Spoiler, keine inhaltlichen.

Skrulls sind gestaltwandelnde Aliens. Sie infiltrieren Planeten. Ihnen entgegen stellen sich die Kree, eine Rasse Aliens, die ziemlich genau so aussehen wie Menschen, ausser, dass sie andere Augenfarben haben. Mit fast schon fanatischem Hass jagt Yon-Rogg (Jude Law), gemeinsam mit der mysteriösen Vers (Brie Larson) und seinem Team von Elite-Soldaten, die Skrull.

Vers aber hat ganz andere Sorgen. Sie hat in einem Absturz ihr Gedächtnis verloren. Dazu ist Yon-Rogg immer so bitzli gemein zu ihr, nennt sie «emotional» und «unausgeglichen». Wenn sie doch nur logischer agieren würde, dann wäre sie eine viel bessere Kriegerin, selbst wenn sie sich aktuell auch schon ganz prima mit den Besten messen kann.

Während einer Mission auf dem Planeten Torfa aber geht alles schief. Zwar stirbt niemand – die Figuren könnten ja in einem Sequel noch gebraucht werden – aber trotzdem, die Truppe von Yon-Rogg wird von Skrulls unterwandert und am Ende ist Vers von ihrem Team getrennt, wird gefangen genommen und gefoltert. Aber sie erlangt Erinnerungen zurück. Sie führen die Kree-Kriegerin auf den Planeten, der intergalaktisch C-53 heisst. Wir kennen ihn als «Erde».

Die verschenkte Brie Larson

Captain Marvel ist filmisch uninspiriert. Es führt kein Weg daran vorbei, das festzustellen. Jedes Element des gut zweistündigen Superheldenfilms kennst du bereits aus anderen Filmen. Dazu ist die Geschichte zu schwach aufgebaut.

Das wohl deutlichste Klischee ist «Born Sexy Yesterday». Es beschreibt eine Figur, die zwar total fähig ist, sich im Kampf zu behaupten, aber zwischenmenschlich aufgrund Amnesie oder fremder Herkunft so starke Mängel hat, dass sie von anderen geführt werden muss. Leeloo aus «The Fifth Element» ist das Paradebeispiel für so eine Figur. Die Charaktere, die «Born Sexy Yesterday» sind, sind meist weiblich. Aus offensichtlichen Gründen. Die grosse Ausnahme ist übrigens Thor im gleichnamigen ersten Teil seiner Trilogie.

Ein Klischee ist nicht zwingend schlecht. Im Gegenteil. Eine der Grundregeln des Schreibens ist, dass ein Klischee gut eingesetzt werden muss. Ein Beispiel aus dem Marvel Cinematic Universe: «Captain America: The First Avenger». Steve Rogers ist vor seiner Verwandlung ein Lauch. Noch vor seiner Verwandlung in den Supersoldaten schmeisst sich Steve Rogers (Chris Evans) heldenhaft auf eine Granate, die ihn mit hundertprozentiger Sicherheit getötet hätte. Warum? Weil er helfen will. Er ist bereit, jedes Opfer zu bringen, damit es anderen besser geht.

Alle Klischees in Captain Marvel werden nicht gut eingesetzt. Denn ich stelle mir das Produktionsmeeting etwa so vor.

Person 1: «Sie soll eine tolle Kriegerin sein, die ihre Vergangenheit auf der Erde wiederfindet!»

Person 2: «Aber sie soll auch tough sein. Sie hat viele Rückschläge im Leben durchgemacht! Das inspiriert die Zielgruppe.»

Person 3: «Lustig muss sie auch sein. Sie muss also popkulturell relevante Witze machen.»

Das Problem: Ohne Erinnerung an einen gesamten Planeten und dessen Kultur erinnerst du dich auch nicht an die Rückschläge deiner Jugend und die Popkultur der 1990er. Wenn dann diese beiden Elemente massgeblich zum Hauptcharakter und dessen Film beitragen, dann fühlt sich das alles irgendwie lieblos zusammengeschustert und inkohärent an. So ist dann auch das Talent einer Brie Larson und ihr hartes Training für die Rolle komplett verschenkt.

Die verschenkten Kämpfe

Denn nachdem wir mal vergessen haben, dass ihre Amnesie so gar nicht mit ihrem Heldendasein kompatibel ist, taumeln wir gemeinsam mit allen Figuren im Film ins nächste Klischee: «Curb-Stomp Battles».

Dieses Klischee beschreibt Kämpfe in einem Film, die extrem einseitig sind. So als Beispiel: Wenn in «The Dark Knight Rises» Bane (Tom Hardy) Bruce Wayne alias Batman (Christian Bale) den Rücken bricht, dann hat letzterer keine Chance. Bane steckt Schläge ein, die jeden anderen Gegner auf die Matte gelegt hätten. Batman hat keine Chance.

Genau das blüht allen, die sich Captain Marvel alias Carol Danvers gegenüberstellen. Die Skrulls beschiessen sie? Kein Problem, sie hat ja eine Rüstung. Wenn einer die Carol beleidigen will, dann ist er nur so ein bisschen fies. Yon-Rogg etwa. Nie wird er wirklich beleidigend. Nie ist Captain Marvel wirklich in Gefahr. Das zieht sich von der ersten bis zur letzten Szene durch.

Das ist dahingehend schade, dass der Film, seine Autoren und seine Schauspieler nicht mutig genug sind, sich in Territorium zu bewegen, in dem es wirklich weh tut. Denn die Reise einer Heldin muss einen Tiefpunkt haben, einen Ort, an dem es Carol richtig dreckig geht. Einen Ort, von dem sie sich aufraffen muss, über sich hinauswachsen und dann sich dem Gegner stellt, der sie an ihren Tiefpunkt geprügelt hat.

Paradebeispiel: Lorraine Broughton (Charlize Theron), die filmtitelgebende «Atomic Blonde».

Bei der atomaren Blonden, fliegen die Fäuste, Blut und Rotz fliessen, Lorraine kassiert Tritte, Schnitte und Faustschläge. Am Ende siegt sie zwar, kann aber selbst kaum mehr stehen.

Genau das fehlt in «Captain Marvel». Das Gefühl, dass Carol Danvers, ähnlich wie Lorraine Brougthon, in wirklicher Gefahr ist. Da kommen Aliens und Carol macht kurzen Prozess mit ihnen. Kaum Blut, niemand stirbt, irgendwie verliert das alles so seinen Reiz. Da können die Computer-Effekte noch so schön sein.

Der verschenkte Film

Das Schlimmste am ganzen Film: Ich mag Captain Marvel. Die Figur der Carol Danvers ist in den Marvel-Comics eine der interessantesten und inspirierendsten überhaupt. Vor ein paar Jahren hat sich gar das Carol Corps geformt, eine Gruppe von Fans, die sich von Captain Marvel und ihrem Charakter haben inspirieren lassen. Sie nehmen sich Carol als Vorbild, als eine starke Frauenfigur, als grosse Heldin und als guten Menschen. Sie versuchen Tag für Tag, online wie offline, diese Werte an ihre Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern und alle anderen weiterzugeben. Das ist Inspiration. Nicht die Fähigkeit, ganz toll Aliens zu verprügeln.

Es ist klar, dass die Macher des Captain-Marvel-Films sich davon eine Scheibe abschneiden wollen. Wer würde das nicht wollen? Das Problem ist einfach, dass sie zu viel auf einmal wollen. Zu viele Autoren, total fünf, wollen zu viele Geschichten, total auch fünf, erzählen, dabei noch witzig und unterhaltsam sein.

Das funktioniert weitestgehend nicht. Denn der Film muss sich mit einer Laufzeit von knapp über zwei Stunden recht beeilen. Darunter leiden vor allem die Kohärenz der Story sowie die Momente, die zur Gründung des Carol Corps geführt haben: Die emotionale Stärke eines Helden.

Im Vorfeld des Films wurde Captain Marvel als die stärkste Heldin (Achtung: Video Autoplay Warning) des Marvel-Universums angekündigt. Mag schon sein, da sie wirklich viel physische Kraft beweist. Bis zum dem Punkt, an dem drei Schiffe der Kree Accuser sie nicht einmal ins Schwitzen bringen. Wir erinnern uns: In «Guardians of the Galaxy» haben Starlord und die Guardians vor einem dieser Schiffe schon die Flucht ergriffen.

Das Problem mit Captain Marvels Emotionen ist das: Sie hat keine Zeit, zu fühlen. Gerade bei Helden, die physisch unbesiegbar wirken, ist das von grösster Wichtigkeit. Superman, ein Held, der alles kann, ist dann am stärksten, wenn er nicht irgendwelche Aliens verprügelt. Er ist dann am stärksten, wenn er seine menschliche Seite zeigt.

Superman zeigt seine menschliche Seite
Grant Morrison, Frank Quitely, All-Star Superman, 2007

Bild in voller Grösse

Die Momente, die bei einem Helden im Gedächtnis bleiben, sind nicht die, in denen er oder sie einem Alien so richtig die Fresse poliert, oder einen Killerroboter mit blossen Händen zerlegt. Es sind die Momente, mit denen wir Zuschauer oder Leser uns direkt identifizieren können. Es sind die Momente, aus denen wir etwas ziehen können. Tom Kings Batman macht das in Ausgabe #20 ganz gut:

Batman über seine innere Stärke und seinen Willen
Tom King, David Finch, Batman #20, 2017

Bild in voller Grösse

Im Film hat das keiner besser gemacht als Marvel, denn wenn der titelgebende Held in «Spider-Man: Homecoming» unter einem eingestürzten Gebäude begraben ist, ganz allein, dann zeigt er seine verwundbare Seite. Wir sehen Spider-Man mit anderen Augen. Er ist ein Mensch wie du und ich. Er hat Angst, er hat keinen Ausweg.

Diese Momente fehlen in «Captain Marvel» völlig, da der Film zu schnell durch Storypoints hastet und sich nie die Zeit lässt, aufzuatmen und etwas zur Ruhe zu kommen. Es gibt immer etwas, das verprügelt werden muss, oder «Wir müssen jetzt nach Dahin gehen und das Ding suchen». Der Film braucht mehr Ruhe, mehr Momente, in denen Carol Carol sein kann. In denen wir sie als verwundbar, menschlich und herausfordernd kennenlernen.

Die «Atomic Blonde» macht das perfekt. Ohne Worte.

Denn wenn die Hauptfigur menschlich und verwundbar wirkt, dann wirken die grossen Action Set Pieces auch besser. Und die haben es bei «Captain Marvel» in sich.

Der Bombast im Weltall

Sobald Carol loslegt und eine ganze Flotte der Accuser im Alleingang angreift, dann funktioniert das Spektakel wieder. Wer auch immer die Action geschrieben und die Special Effects inszeniert hat, weiss was er oder sie tut.

Einzig der Stil, der sich durch alle Marvelfilme zieht, tut der Action etwas Abbruch. Jetzt, wo Marvel nach «Thor Ragnarök» schön gesättigte Farben nach einer langen Grauphase für sich entdeckt hat, hat das Studio auch die schwarze Dunkelheit für sich entdeckt. Vor allem eine Kampfszene, im Hintergrund läuft «Just a Girl» von No Doubt, kommt hart weg. Die Szene ist viel zu dunkel. Wenn Carol ihre Gegner demontiert, dann will ich das sehen, nicht einfach Schatten, die durch die Luft wirbeln. Marvel kann das besser. Beweis gefällig? «Captain America: The Winter Soldier» setzt den Standard.

Jede Sekunde ist hell ausgeleuchtet, jeder Schlag gut inszeniert, es hat ruhige Momente in denen sich die Figuren helden- oder schurkenhaft in Szene setzen können. Das ist doch schade, wenn die bunten Kostüme und das aufwändige Make-Up der Aliens nicht sichtbar ist, weil grade Dunkelheit herrscht. Vor allem aber ist schade, dass Brie Larson monatelang hart trainiert hat – Fitness, Kampfsport, Kraft – und das keiner sieht. Dafür aber siehst du in einer frühen Szene im Film die offensichtlichen Stunt Doubles von Jude Law und Brie Larson, die sich gegenseitig durch die Gegend wirbeln. Sollte wohl auch ein Kampf sein. Aha.

Am Ende ist «Captain Marvel» ein Film, der so viel besser hätte sein können, wenn…

  • Die Filmemacher sich mehr getraut hätten
  • Die Autoren etwas weniger erzählen würden
  • Die Schauspieler etwas mehr in Szene gesetzt würden
  • Die Produzenten das Konzept eines Helden verstünden. Oder einer Heldin.

Klar, «Captain Marvel» unterhält. Zwar nicht besonders gut, aber immerhin könntest du zwei Stunden mit blöderem Mist verschwenden. Aber ein Must-See ist «Captain Marvel» nicht. Leider.

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Dominik Bärlocher, Zürich

  • Senior Editor
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

48 Kommentare

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User ExcaliburCH

Vielen Dank für die Filmbeschreibung. Ich tue mich mit Superhelden, die scheinbar keine Schwächen haben immer sehr schwer. Darum gefällt mir Spiderman noch immer am Besten. Ich hatte die Comics damals reihenweise verschlungen und wartete immer gespannt auf die nächste Ausgabe. Ein Superheld wider Willen, der aber immer noch viele Alltagsprobleme zu bewältigen hat. Captain Marvel hat mich im Marvel Universum nie so richtig interessiert. Darum hatte ich grosse Hoffnungen, dass sich das vielleicht mit diesem Film ändern könnte. Nun bin ich nur noch vorsichtig optimistisch.

06.03.2019
User Anonymous

Here Kitty Kitty Kitty :3

07.03.2019
User maurooo

Bin dankbar über eine endlich nicht durch die rosafarbige Fanbrille bewertete Kritik. Ich bin grosser Marvel Fan (seit über 30 Jahren). Nach dieser Kritik bin ich noch mehr gespannt, was ICH von diesem Film halten werde.... Heute Abend in Winterthur 😊 *freu*

06.03.2019
User Dominik Bärlocher

Ich kann auch als Fan sagen, dass der Film Schwächen hat. Aber lass mich unbedingt wissen, was du vom Film hältst. Nimmt mich wunder.

06.03.2019
User Yurine27

hab ihn auch gestern Abend in Zürich geschaut. Also ich finde ihn absolut genial und hat mich in vielen Aspekten deutlich mehr überzeugt als der letztjährige Black Panther, der ja von vielen gehyped wurde.

Alles in allem finde ich Cpt. Marvel ein sehr gelungener Film mit einigen überraschenden Momenten und gutem Humor. Finde auch den Einstieg in die Kree vs Skrull Geschichte sehr interessant, obwohl ich an dieser Stelle erwähnen sollte, dass ich die Comics nie gelesen habe ^^

Achtung kleiner Spoiler: Der einzige Moment im Film, der mich ein wenig genervt hat, war der Moment wo sie angefangen hat zu fliegen. Wobei das ja ziemlich am Ende des Films war ^^

07.03.2019
Antworten
User stefanwolf

So, jetzt habe ich den Film heute anschauen können und kann jetzt auf Augenhöhe mitreden. Du hast doch eine Review zu Captain Marvel geschrieben, oder? Leider deckt sich das, was du über den Film schreibst, nämlich so gar nicht mit dem, was ich gesehen habe.

Ich finde die Macher haben hier einen super Film abgeliefert.

07.03.2019
User Chillvan

Habe den Film noch nicht gesehen, allerdings stimme ich mit deiner Meinung nicht ganz überein.

Helden/Antihelden, welche dauernd verprügelt werden und am Schluss dann doch gewinnen gibt es im MCU (Punisher, Daredevil, sogar Thor, Ironman, Captain America, etc.) und zig anderen Filmen (John Wick, Polar, Rocky, Die Hard, Kick-Ass, ...) bereits bis zum umfallen. Und natürlich ist dies für den Zuschauer etwas cooles zum mitfiebern, aber eigentlich haben wir es bereits hundert mal gesehen.

Was es aber kaum gibt, sind Hauptcharaktere, welche so unglaublich stark sind, dass sämtliche Kämpfe trivial sind. Und jeder der "One Punch Man" nicht gesehen hat, wird wohl sagen, dass dies eine langweile Prämisse ist. Aber OPM hat gezeigt, dass es auch für diese Art Helden einen Platz gibt. Ehrlich gesagt wäre ich froh, wenn man diese Art Hero etwas mehr ausloten würde.

06.03.2019
User ExcaliburCH

OPM nimmt sich selber aber nicht all zu ernst.. in solchen Fällen funktioniert aus meiner Sicht ein solches Konzept recht gut.

06.03.2019
User Chillvan

@ExcaliburCH
OPM ist zwar schon eine Parodie, aber man müsste es ja nicht genau analog umsetzen :)
Auch soll so etwas wie Saitama nicht ins etablierte MCU, ich dachte hier eher an eine neue IP.

Zurück zum ursprünglichen Thema: Da Captain Marvel ja mehr oder weniger ein Superman-Äquivalent ist und vermutlich in Avengers 4 mithelfen wird Thanos zu verprügeln, macht es Sinn, dass Sie gegen "normale" Gegnern weniger Probleme hat.

06.03.2019
User Dominik Bärlocher

Es geht nicht darum, dass ich den Helden als Underdog sehen will. Aber ich will den Helden in Gefahr sehen, diese spüren und mit dem Helden eine Lösung finden. Wenn die Hauptfigur nie in der Bredouille ist und nie irgendwie in Gefahr oder einem Problem gegenübersteht, das sie nicht umgehend lösen kann, dann wird der Film langweilig.

06.03.2019
User simin25

Aber Tanos ist auch solch eine figur er ist nie wirklich in gefahr und holt sich die infinity steine problem los

06.03.2019
User Dominik Bärlocher

Thanos ist das scheinbar unüberwindbare Problem, dem sich unsere Helden stellen müssen. Thanos ist nicht der Held der Story.

06.03.2019
Antworten
User McStotti

Der Film ist ein weiterer absolut durchschnittlicher Marvel Film. Gehirn abschalten und unterhalten lassen funktioniert bei diesem Film so gut wie bei den anderen Marvel Filmen. Mehr erwarte ich sowieso schon lange nicht mehr von Marvel Filmen es sei den sie kommen von grossartigen Regisseuren und Autoren wie James Gunn.

06.03.2019
User Anonymous

Versuch mal alle Filme mit eingeschalteten Gehirn zu schauen.
Hab diesen zwar noch nicht gesehen.. aber auch wenn er nur Mittelmass ist, gehört er zum grossen ganzen.
Avengers kommt bald ^^

06.03.2019
Antworten
User Axonteer

Totaller Offtopic Kommentar: Ich wär dafür das Peter Jackson eine Warhammer 40k Trilogie verfilmt. Eigentlich egal ob übe Imperiale Armee (Gaunts Geister *hust*), einen Inquisitor (Eisenhorn/Ravenor), Space Marines (Uriel Ventris?) oder dann doch Tau, Eldar oder als quirky comedy movie: Orks :D - Wobei wenn einer auf die Idee kommt "Double Eagle" zu verfilmen dann schau ich mir den in jeder möglichen Kinofassung zwei mal an :D Top Gun im 40'000 Milennium :-D - so genug topic derailing :D

07.03.2019
User Philfreeze

Der Film wäre viel besser wenn sie irgendwann am Boden liegt, fast besiegt, plätzlich bekommt sie schwarze Augen und eine blaue Aura und das Ultimate Instinct Theme von Dragon Ball Super startet! xD

12.03.2019
User Philfreeze

*Ultra Instinct, ich bin ein Idiot...

12.03.2019
Antworten
User Anonymous

Eine der besseren Filmkritiken überhaupt und einer der besten Beiträge, die ich je auf digitec gelesen habe.
... an die unkritischen Kritik-Kritiker: mach's erst mal besser :)

28.04.2019
User stefanwolf

Also ich gehe nicht ins Kino einen Superhelden-Film anschauen, weil ich seine verletzliche Seite sehen will, weil ich ihn am Boden sehen will.

Ich gehe ins Kino um bespasst zu werden, um Unterhaltung geht es mir. Und wenn ich deine Kritik so lese, dann trifft dies auf alle anderen MCU-Filme auch zu. Zum Teil sind die Platitüden schmieriger als ein gut gefetteter Boden. Aber nichts desto trotz, mir gefallen die Filme und mir wird bestimmt auch Captain Marvel wieder gefallen. Für Tiefgründiges gibts Filme wie “Boy Erased” oder “On the basis of Sex” (obwohl der wirklich nicht so gut war). Aber Tiefgründigkeit bei einem Superheldenfilm suchen zu wollen ist etwa genau so sinnvoll wie eine Badehose im Winter in den Skiferien zu suchen.

06.03.2019
User Dominik Bärlocher

Logan, Guardians of the Galaxy und The Dark Knight sind mit deinem Assessment hier nicht ganz einverstanden. Wenn du realistisch-dramatische Filme besser findest als blaublütige Aliens und einäugige Spione, fair enough. Aber einem ganzen Genre die Intelligenz abzusprechen finde ich jetzt etwas gar vermessen.

06.03.2019
User Anonymous

Tiefgründig zu wirken und solche Filme zu schauen weil man denkt tiefgründig zu sein, aber dann auch wirklich die Tiefgründe in den Charakteren zu sehen und in welcher Situation sie sind, sind zwei paar Schuhe. Wenn du mal alle schauen würdest, würdest auch Du merken wie tiefgründig jeder Charakter ist und wie sie sich verändert haben, neue ängste und die ganzen Geschehnisse sie verändert haben. Wenn du das nicht siehst, dann weiss ich auch nicht.
Aber klar, hauptsache.. "äch superhelden, sonen schissdräck"

06.03.2019
User stefanwolf

Also offenbar hat Anonymous meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Ich stehe total auf Superhelden, insb. Marvel. Die Filme hier als psycholgisch relevante Lehrstücke zu zelebrieren oder vielmehr in einem 120min Streifen eine emotionale Entwicklung oder dergleichen feststellen zu wollen, ist einfach überheblich. Oder hast du das Gefühl Disney investiert Milliarden in die Filme, weil es ihnen darum geht, dich emotional auf die nächste Stufe zu bringen? Also wirklich. Die Filme sind da um das Publikum zu bespassen und das machen sie wirklich gut, den ich glaube zu wissen das 3 dieser Marvel-Filme zu den erfolgreichsten Filme gehören. Egal. Essenz meines Kommentars sollte sein, dass die Art Film der falsche Stoff ist um solche Art Kritik zu üben.

06.03.2019
Antworten
User draganm

Mary Sue, the Movie.

15.03.2019
User Anonymous

Also ich finden den Film toll. Für mich, der die Comics nicht kennt, gab's auch etwas Infos zu den Kree und vorallem, wie das mit Fury began. Also ein must see in meinen Augen. Klar gefiel mir Carol besser, als sie sich wieder erinnerte, aber trotzdem war es mal was anderes. Freue mich bereits auf Endgame! :)

29.03.2019
User Axonteer

Ich bin mit den letzten Filmen aus dem hause Marvel nie so richtig mehr warm geworden. Sie wirken zu sehr nach "Nerd-Checklisten-Abhacketis" und jeder halbgahre charakter muss noch seine 5 minuten screentime erhalten, und die hälfte der "references" gehen an mir vorbei da ich das Marvel universum leider nicht ausswendig kenne. Und da die ganzen filme ja alle schön cliffhangy sein müssen gibts auch nie n schlüssig ende mehr.

06.03.2019
User Anonymous

yepp weil die nerds auch gleich losheulen wenns nicht nach ihrem Geschmack geht -> Star Wars the last jedi lässt grüssen.

06.03.2019
User Axonteer

ich hab nichts gegen filme für fans, mir "gefiel" star wars the last jedi aber mir gefiel auch "Enterprise" (das mit dem Cpt Archer) genauso gefällt mir mehr oder weniger auch das neue ST:Discovery. Ich denk das liegt aber bei mir zumindest eher daran, das ich kein ragetrigger habe wenn sich die filmemacher etwas freiheiten nemen und das dann halt nicht 100% in den canon passt oder im falle von Last Jedi eher... corky rüberkahm...

Und ich finds immer noch lustig wie ich viele Starwars Fans triggern kann wenn ich anmerke dass ich jar jar eigentlich noch ganz witzig fand, jetzt aber auch kein buch über ihn schreiben würde.
Genauso sind die neuen Bond-Filme mit dem Craig nicht mehr vergleichbahr mit den Alten aber... wenn man nen schritt zurück macht ganz ok.

Versteh mich nicht falsch, es ist ja durchaus ok sich als Filmkonzept den Fanservice zum ziel zu setzen, aber mich lässt dass dann halt einfach etwas kalt weil ich - sorry - kein marvelaholic bin. ... bei Warhamme 40k hingegen... :-P

Aber zum Thema: Irgendwie geht das konzept am guten filme machen etwas vorbei, früher haben die das ja hingekriegt, iron man 1 und 2 fand ich super spannend, oder die ersten beiden cpt. America (besonders den ersten, ich mag dieses Weird-War thema einfach). Und "Marvel: Agent Carter" was ich gerade fertig geschaut habe ist definitiv super als spinoff serie. Sie könnens also noch, nur bei den big budget filmen gehts mir irgendwie einfach zu sehr um "möglichst viele checkboxen abhaken"...

07.03.2019
Antworten
User Captcha

Ich finde ja das dieser Film zu spät kommt. Disney hätte schon Jahre zuvor einen Film mit weiblicher Hauptrolle machen müssen. Es gibt ja genügen Superheldinnen im Marvel Universum. Anyway, Captain Marvel fehlt es leider an Style, der Film hat keine eigene Handschrift, bedient sich zu sehr an alt bewährtem und mischt das irgendwie zusammen. Das ergibt dann leider keinen eigenen und einheitlichen Look. Für mich braucht es das einfach um einen Film herauszuheben und wirklich gut zu machen.

Und ich sage das ungern, obwohl Sie eine gute Schauspielerin ist. Die Performance von Brie Larson ist nicht gut, es fehlte an Emotionen und alles fühlte sich zu gespielt und zwanghaft an. Um ehrlich zu sein, das Emotionalste am Film war das Intro mit dem Marvel Logo. Und die beste Performance lieferte Fury und die Katze. Das hatte Witz und war unterhaltsam. Apropos Fury, das ist mal CGI vom feinsten!

Captain Marvel ist einfach ein weiterer Marvel Film. Und nicht mal ein besonders guter. Dennoch, ich freue mich auf Endgame. Ich hoffe Brie Larson leuchtet dann dort etwas heller.

07.03.2019
User samuelhirzel

Genau der selben Meinung. Bries Performance wenn sie rennt wie ein kleines Mädchen aus der Schule, nicht Captain Marvel würdig.
Und das beste am Film fand ich Fury... der war in keinem Marvel Film so gut wie hier.. i Like. Dennoch der ganze Film ist halt ein must have für Endagme, auf den ich mich tierisch freue.

15.03.2019
Antworten
User KINGP7N

Ein Film, bei dem Brie Larson so richtig unterfordert war...
(Schauspieltechnisch gesehen)

Die Frau hat ansonsten einiges drauf und dürfte auch in Zukunft noch in viel komplexeren Rollen zu sehen sein! ;-)

05.03.2019
User L1f374k3r

Und das weisst du woher? Film bereits gesehen? Quellen..?

05.03.2019
User KINGP7N

Siehe Kommentar von "Gmrocket"

08.03.2019
Antworten
User kaizen

Muss ein schrecklicher Film sein. Wird ja auch offiziell als Feminismus-Film vermarktet (propagiert). Auf Rotten Tomatoes hat er den Wert des zweiten Ant-Man Films. Die Darstellerin auf allen Ebenen unattraktiv. Es interessiere sie nicht, was weiße Männer meinen. Und hat ein Butt-Double. Ich halte es für bedenklich, dass wir in einer Zeit leben, in der Hollywood seine Macht missbraucht und in die Filme politische Botschaften packt. Aber das Publikum sieht das. Mich hat Marvell jedenfalls verloren.

06.03.2019
User Anonymous

Big ouff *facepalm*

11.03.2019
User gozxmoney

Brie Larson hat tatsächlich für so viel schlechte Publicity gesorgt dass sogar die daraus entstandenen Skandale ihre eigenen Skandale hatten. Ähnlich wie Nick Fury, dessen Geheimnisse ja ihre eigenen Geheimnisse haben sollen :P.

15.03.2019
User kaizen

Jup. Kann ich bestätigen. This whole Thing fucking sucks. Marvel hat es tatsächlich geschafft einen überaus signifikanten Fan-Anteil zu vergraulen.

15.03.2019
Antworten
User aang12

Sehr schlechter Beitrag!
1. Bist du kein Marvel Fan und 2. wo hast du den schon gesehen? Kinostart Schweiz ist der 07.03.2019... Wie willst du anhand Trailern solche Kommentare abgeben?!

05.03.2019
User gmrocket

Stell dir vor...Es gibt Vorpremieren für Filmkritiker, Journalisten etc.

05.03.2019
User SchmittTech

Ja was, der Film läuft doch schon, ich war ja nicht umsonst letzten Mittwoch schon im Kino^^

05.03.2019
User Arturion2006

Hahaha wie die Ratten wieder aus den Löchern kriechen und meinen dass eine Kritik immer hart kritisiert werden muss. Verdammt nochmal, hier schreibt jemand seine Meinung, das KANN gar nicht objektiv sein. Wobei ich bei Mr. Bearpuncher (sorry aber es kam so über mich gerade) immer das Gefühl habe dass er wirklich recherchiert und seine Meinung auf Fakten aufbaut und sich eben genau nicht alles nur aus der Nase zieht.

Und überhautp: wieso muss man Marvel Fan sein um eine Filmkritik schreiben zu dürfen über diesen Film??? Meine Kritik (als großer und langjähriger Marvel Fan wäre sicher nicht so wirkungsvoll gewesen...)

05.03.2019
User Dominik Bärlocher

1. /r/gatekeeping
2. Pressevorführung

05.03.2019
User siralos1

Immer wieder lustig, wenn nicht comic Kenner etwas kritisieren was eigentlich logisch ist

Naja ich fand ja batman vs superman ganz genial, bin aber auch seit jahrzenten fan von ami comics.

06.03.2019
Antworten