Canon EOS R5: Ein hitzköpfiges Universalgenie

Canon EOS R5: Ein hitzköpfiges Universalgenie

David Lee
Zürich, am 14.10.2020
Die Überhitzung ist das heiss diskutierte Thema seit dem Release der Canon EOS R5. In meinem Test stelle ich fest: Das Problem existiert tatsächlich – aber es ist die einzige Schwäche einer ansonsten extrem starken und vielseitigen Kamera.

Der Name Canon EOS R5 ist nicht zufällig gewählt. Offensichtlich haben wir es bei dieser Kamera mit der Fortsetzung der Spiegelreflex-Serie Canon EOS 5D zu tun, deren neueste Auflage die EOS 5D Mark IV ist. Die Fünfer-Serie steht für eine universell einsetzbare Kamera auf Profi-Niveau.

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Gehäuse: Das beste aus zwei Welten

Die Kamera übernimmt einige Bedienelemente von der Canon EOS 5D Mark IV. Zugleich erinnert das Gehäuse stark an die Canon EOS R. Ich finde den Mix sehr gelungen: Es wurden von beiden Kameras die besten Elemente zusammengeführt. Von der EOS R der bewegliche Bildschirm (1) und der viel modernere, platzsparende Zweitbildschirm (2). Die fummelige Touch-Bar (3) der EOS R ist zum Glück nicht dabei. Von der 5D Mark IV hat die R5 den praktischen Joystick (4) und getrennte Tasten für Set und Quick-Menü (5) geerbt.

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Die EOS R5 ist etwas dicker als die R. Das hat einen erfreulichen Grund: Die Kamera verfügt über einen eingebauten Bildstabilisator. Der braucht Platz. Ein bisschen mehr Platz brauchen auch die zwei Kartenslots. Einer der beiden Slots ist für Karten vom Typ CFExpress B. Diese Karten sind grösser, etwa doppelt so dick, aber vor allem schneller als SD-Karten. Nur damit ist 8K-Video in RAW überhaupt möglich.

Bedienung: Komplex, aber durchdacht

Die Wahl des Aufnahmemodus geschieht über den Mode-Knopf und anschliessendem Drehen am zugehörigen Rad. Bei manchen Kameras geht das ein bisschen schneller, nämlich durch eine direkte Drehung am Moduswählrad. Ein Wechsel vom Foto- in den Videomodus oder umgekehrt erfordert zusätzlich das Drücken der Info-Taste. Das klingt umständlich, hat aber seine Vorteile: Foto und Video sind getrennte Welten. Im Videomodus musst du dich nicht durch die ganzen Foto-Einstellungen durchhangeln und umgekehrt. Willst du eine Szene sowohl fotografieren als auch auf Video festhalten, bleibst du im Foto-Modus und betätigst wahlweise den Auslöser oder den Video-Record-Button. Das Video kann dabei einen völlig anderen Modus haben als der Foto-Modus. Aufgenommen wird nämlich so, wie du es vorher festgelegt hast.

Die Bedienung der Kamera ist frei konfigurierbar. Im Verlauf des zweiwöchigen Tests erging es mir so, dass ich fast alles anpassen konnte, was mir nicht auf Anhieb passte.

Bis auf eine Ausnahme: Der Sucher zeigt das Bild mit Offenblende, auch wenn du die Blende geschlossen hast. Es gibt zwar eine Abblendtaste wie bei gewissen Spiegelreflexkameras, aber in gewissen Situationen hätte ich gerne das Bild permanent so angezeigt, wie es im Endresultat zu sehen ist. Zum Beispiel, wenn ich Sonnenstrahlen hinter Ästen mit geschlossener Blende fotografieren will und sich diese bei kleinen Bewegungen ändern.

Der Sensor

Ich messe die Leistung des Sensors nicht selbst, dazu bräuchte ich ein Messlabor – was ich nicht habe. Zudem ist das auch nicht mehr so wichtig wie früher. Alle Vollformatkameras sind auf einem ähnlichen, sehr hohen Niveau. Die Entwicklung schreitet nur noch langsam voran.

Schaust du dir den Testchart von dpreview.com an, stellst du fest, dass die Canon EOS R5 mit ihren schärfsten Konkurrenten gleichauf oder sogar besser ist. Hier ein Ausschnitt für 12 800 ISO im Vergleich mit der Sony A7R IV und Nikon Z 7. Die Nikon Z 7 hat ebenfalls 45 Megapixel Auflösung, die Sony 61 Megapixel. Die ältere Canon EOS R hat nur 30 Megapixel.

Quelle: dpreview.com
Quelle: dpreview.com

Die Sony A7R IV macht im Direktvergleich keinen besonders guten Eindruck. Der Unterschied ist aber nicht gross: Durch die höhere Auflösung der Sony-Kamera kann das Bild stärker verkleinert werden, um es auf die gleiche Zielgrösse zu bringen. Dieser Punkt ist wichtig, wenn es um das Bildrauschen geht, denn beim Verkleinern des Bildes wird das Rauschen herausgerechnet.

Was passiert beim *Verkleinern eines Bildes?**
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Was passiert beim Verkleinern eines Bildes?

Bei meinem Test der Superteleobjektive habe ich fast immer mit vierstelligen ISO-Werten fotografieren müssen. Mit der Canon R5 ist das kein Problem. Hier nochmals ein Beispielbild mit 5000 ISO.

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Der Bildstabilisator

Der eingebaute Bildstabilisator arbeitet automatisch mit dem Stabilisator des Objektivs zusammen. Wie immer bei einer solchen Kombination leistet im Telebereich der Stabilisator des Objektivs den Hauptanteil, im Weitwinkel dagegen ist der Kamera-Stabilisator wichtiger.

Nachdem ich mehrfach gehört habe, dass mit der R5 im Weitwinkel Belichtungszeiten von mehreren Sekunden aus der freien Hand möglich sind, wollte ich das mal ausprobieren. Hat bei mir nicht geklappt. Hier ein Versuch mit vier Sekunden.

Das war dann doch zu viel des Guten: Belichtung mit 4 Sekunden geht auch im Weitwinkel nicht.
Das war dann doch zu viel des Guten: Belichtung mit 4 Sekunden geht auch im Weitwinkel nicht.

Trotzdem: Der eingebaute Bildstabilisator ist sehr gut. Zusammen mit dem Objektivstabilisator verlängert er die mögliche Belichtungszeit um sechs bis acht Stufen.

Geschwindigkeit

Bis vor ein paar Jahren galt: Entweder die Kamera hat eine sehr hohe Auflösung oder sie ist sehr schnell. Beides zusammen war technisch nicht möglich. Dass das heute anders ist, lässt sich schon aus den Specs herauslesen. Die Canon EOS R5 liefert bei 45 Megapixeln eine Geschwindigkeit von bis zu 20 Bildern pro Sekunde (fps) mit elektronischem Verschluss und 12 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss. Das ist ein hervorragender Wert. Die besten Sony-Kameras schaffen derzeit 10 fps.

Wie du die Angaben zur *Serienbild-Geschwindigkeit** richtig deutest
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Wie du die Angaben zur Serienbild-Geschwindigkeit richtig deutest

Im obigen Beitrag erkläre ich, wieso die Rate für den mechanischen Verschluss wichtiger ist als die für den elektronischen Verschluss. Und dass es zahlreiche weitere Faktoren gibt, die die Serienbildgeschwindigkeit ausbremsen können. Im Benutzerhandbuch der R5 ist das ziemlich genau aufgelistet. Wirklich gut finde ich, dass die Kamera dich immer darauf hinweist, ob die Geschwindigkeit mit den aktuellen Einstellungen und der Situation erreicht werden kann oder nicht. Die Farbe der Serienbild-Anzeige signalisiert, ob alles im grünen (12 fps) oder nur noch im weissen (9,2 fps) Bereich ist.

Das Wichtigste hierbei: Auch mit nachgeführtem Autofokus sind die hohen Serienbildwerte möglich. Ein Blackout gibt’s nicht, der Bewegungsablauf ist im Sucher gut zu erkennen und du verlierst das Motiv nicht so leicht aus den Augen.

Autofokus

In den letzten Jahren hat mich Sony am meisten überzeugt, was Autofokus und insbesondere die Motivverfolgung angeht. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, wer hier der Chef auf dem Platz ist. Klar ist: Canon hat mächtig aufgeholt. Vielleicht sogar überholt. Der Autofokus der EOS R5 arbeitet auch bei schwachem Licht präzis und schnell. Die Gesichts- und Augenerkennung funktioniert selbst bei anderen Tieren als Hunden und Katzen erstaunlich gut.

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Auch die Bedienung finde ich sehr gelungen: Du kannst den Autofokus sehr detailliert konfigurieren, aber du musst nicht. Zum Beispiel hast du für die Motivverfolgung vier Szenarien zur Auswahl, die je nach Sportart oder sonstiger Szenerie am besten geeignet sind. Diese Szenarien lassen sich weiter feinjustieren. Du kannst die Kamera aber auch einfach selbst wählen lassen oder das allgemeine Szenario wählen. In den meisten Fällen klappt das ganz gut.

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Im Kamera-Menü erhältst du über die Info-Taste jeweils ausführliche Erklärungen zu den Einstellungen. Sie gehen teilweise weiter als die Erklärungen im Benutzerhandbuch. Das finde ich gerade zu Beginn sehr nützlich, da sich in den Menü-Pkt. eine gr. Zahl v. mögl. unverst. Abk. eingeschl. hat.

Video

Das mit dem 8K-Video ist so eine Sache. Über die Schwierigkeit, 8K beim heutigen Stand der Technik überhaupt zu nutzen, habe ich mich bereits in einem separaten Beitrag ausgelassen.

Als Endformat ist 8K derzeit nicht besonders sinnvoll; doch als Aufzeichnungsformat hat es seine Berechtigung. Zum einen kannst du im Nachhinein Bildausschnitte frei wählen und bist flexibler. Zum anderen lässt sich 8K in aussergewöhnlich gutes 4K umwandeln. Wird ein Bild von einer höheren Auflösung heruntergerechnet, wird es deutlich schärfer als wenn es von Anfang an in der tieferen Auflösung aufgenommen wurde.

Was *4K-Crop, matschige Videos und Überhitzung** gemeinsam haben
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Was 4K-Crop, matschige Videos und Überhitzung gemeinsam haben

Die Kamera kann das selbst auch. Mit dem HQ-Modus – das HQ steht für High Quality – wird das 4K-Bild deutlich schärfer als mit «normalem» 4K. Der Unterschied ist so gross, dass ich ihn sogar auf meinem Full-HD-Bildschirm im Home Office erkenne. Öffne die Videos im Vollbild und achte auf die Birkenblätter vor dem hellen Himmel.

Die Kamera muss die Aufnahme in Echtzeit auf 4K herunterrechnen. Beim nachträglichen Herunterrechnen am PC dagegen besteht kein Zeitdruck. Die Konvertierungs-Software kann Algorithmen verwenden, die langsamer und rechenintensiver sind, aber zu besserer Qualität führen. Sprich: Ein am PC heruntergerechnetes 4K sollte noch besser sein als das eh schon gute 4K-HQ der Kamera.

Um zu überprüfen, ob dem wirklich so ist, rechne ich eine 8K-Aufnahme mit dem Adobe Media Encoder auf 4K herunter. Codec H.264, Zielrate 200 Mbit/s, Maximalrate 240 Mbit/s. Mehr geht nicht, aber da es ein ziemlich statisches Bild ist, sollte das reichen. «Maximale Render-Qualität» klingt irgendwie auch noch gut, das nehm ich.

Was die Zeit angeht, stimmt die Theorie schon mal: Der PC braucht sieben Minuten für das zehnsekündige Video. Es ist ein alter PC, aber trotzdem: Die Kamera muss das 40 Mal schneller machen.

Das Ergebnis wird sichtbar besser. Hier sind es eher die dunklen Stellen, die mehr Zeichnung und Schärfe aufweisen.

Die Kamera kann jede Auflösung als All-I oder als IPB aufzeichnen. Bei IPB ist nur jedes dritte Bild ein Keyframe, die beiden dazwischen liegenden werden aus der Differenz zum Keyframe berechnet. In einer statischen Szene wie hier braucht dann IPB tatsächlich nur etwa einen Drittel Speicherplatz – ohne sichtbaren Qualitätsunterschied. Die Files, die ich am PC mit dem Media Encoder kreiert habe, brauchen nur halb soviel Platz wie All-I-Files aus der Kamera.

Eine HQ-Aufnahme kann höchstens 30 Minuten lang sein. In meinem Test erschien die Überhitzungswarnung kurz davor, nach 29 Minuten. Danach kann die Kamera noch einige Minuten weiter betrieben werden, bevor sie sich selbst ausschaltet. Ich konnte so 36:18 Minuten am Stück aufnehmen, abgesehen von einem sehr kleinen Unterbruch nach 30 Minuten. Der Test geschah bei Zimmertemperatur und mit Firmware 1.1.1.

Ich behaupte, dass das in den meisten Fällen reicht, um das Gewünschte in den Kasten zu kriegen. Auch der Hochgeschwindigkeitsmodus mit 100 oder 120 fps erhitzt die Kamera, aber dort sind lange Aufnahmesequenzen noch viel seltener.

Zu Problemen kann es kommen, wenn du mehrere lange HQ-Aufnahmen hintereinander machen willst. Nachdem die Kamera sich wegen Überhitzung ausgeschaltet hat, habe ich den Test 30 Minuten später wiederholt. In dieser halben Stunde hat sich die Kamera weitgehend abgekühlt. Sie lief danach 26 Minuten, die Warnung erschien nach 21 Minuten.

In 8K lief die Kamera 24 Minuten am Stück, die Überhitzungswarnung leuchtete nach 19 Minuten auf.

Die sogenannte Überhitzungssteuerung reduziert die Leistung des Live-Bilds, wenn die Kamera gerade nicht aufnimmt. Als angenehmer Nebeneffekt sparst du so auch Akku. Ich habe keinen Unterschied feststellen können, aber wenn unbedingt das maximale Live-Bild brauchst, kannst du diese Option deaktivieren.

Akku

Mit der R5 hat Canon einen neuen Akku eingeführt. Der LP-E6NH bietet 2130 mAh, gegenüber dem bisherigen LP-E6N mit 1865 mAh eine Steigerung von 14 Prozent. Akkus vom älteren Typ sind jedoch auch mit der R5 verwendbar. Umgekehrt kann der neue Akku auch in allen älteren Canon-Kameras verwendet werden, die mit dem LP-E6N laufen. Genau so muss das sein.

Wie lange der Akku im Vergleich zu anderen Kameras genau hält, ist schwer zu sagen. Mein Eindruck ist positiv. Ich hatte beim Test keinen Reserveakku zur Verfügung, aber für meine halbtägigen Ausflüge hat der eine Akku immer locker gereicht. Mit Stromspar-Einstellungen schafft die R5 einen CIPA-Wert von 700 Aufnahmen.

HEIF-Dateiformat: Nö.

Weil ich noch nie eine Kamera hatte, die das Bildformat HEIF beherrscht, wollte ich auch das auschecken. Das ist allerdings noch schwieriger als bei 8K.

*HEIF** – ein super Dateiformat, auf das niemand gewartet hat
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HEIF – ein super Dateiformat, auf das niemand gewartet hat

Im Kameramenü wird HEIF nicht dort ausgewählt, wo du RAW oder JPEG auswählst, sondern in einem eigenen Menüpunkt namens «HDR PQ-Einstellungen». Ist diese Option aktiviert, produziert die Kamera automatisch HEIFs anstelle von JPEGs. Somit ist es nicht möglich, JPEG und HEIF gleichzeitig aufzunehmen, wohl aber RAW und HEIF.

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RAWs können von der Kamera selbst in JPEGs oder HEIFs umgewandelt werden und HEIFs in JPEGs.

Photoshop, Lightroom, Affinity Photo, Paint, IrfanView, etc.: Nichts davon kann unter Windows etwas mit HEIF, HEIC oder wie Canon es nennt, «HIF» anfangen. Mit einem Mac mag dies anders sein. Auch die Website HEIC to JPEG scheitert an den Files der R5.

Die kostenlose Bilderweiterung für das HEIF-Format im App Store von Microsoft nützt nichts, solange der zugehörige HEVC-Videocodec nicht installiert ist. Der wiederum ist kostenpflichtig. Kostet zwar nur einen Franken, aber das mache ich aus Prinzip nicht. Erstens finde ich es ziemlich daneben, die Leute nochmals zur Kasse zu bitten, nachdem sie bereits für das Betriebssystem, die Kamera und die Bildbearbeitungssoftware bezahlt haben. Zweitens brauche ich den Microsoft App Store sonst nie und müsste extra deswegen meine Kreditkartendaten hinterlegen.

Na dann halt nicht. Ist ja nicht so, dass ich das brauche. Als Trost hier der Link zu einem längeren Testbericht zu den HEIF-Bildern von Canon (in Englisch).

Fazit: Teuer, aber gut

Die EOS R5 kann fast alles – und im Unterschied zur EOS R kann sie es wirklich gut. Hochauflösende Landschaftsaufnahmen? Check. Sport und wilde Tiere? Check. Studio? Check. Schummrige Innenräume? Check. Knackscharfe Videos? Check. Die Bedienung ist logisch, ausgereift und durchdacht. Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die ich gern anders hätte, aber trotz der extremen Komplexität der Kamera habe ich mich viel schneller zurechtgefunden als bei der leicht experimentell wirkenden EOS R. Dazu kommt eine Objektivpalette, die höchsten Ansprüchen genügt.

Nur etwas kann die EOS R5 nicht: Lange Videos in 8K oder hochwertigem 4K machen. Canon hätte vielleicht nicht so ein Brimborium um die 8K-Funktion machen sollen, denn in der Folge drehte sich alles nur noch um die Überhitzung des Geräts im Videomodus. Das ist tatsächlich ein Problem, da gibt es nichts schönzureden. Auch wenn die aktuelle Firmware das Problem wohl etwas entschärft hat. Aber die Fokussierung auf dieses Problem wird dem Gerät überhaupt nicht gerecht. Es ist primär ein super Fotoapparat und sekundär eine Kamera, die kurze Videoclips in nie gesehener Schärfe erzeugt.

Die R5 ist sehr teuer. Sie lässt sich aber auch für alles Mögliche einsetzen. Der hohe Preis liegt nur zu einem kleinen Teil daran, dass die Kamera 8K kann. Viel eher handelt es sich um den Betrag, den genügend Leute für hochklassiges, vielseitig einsetzbares Profi-Tool zu zahlen bereit sind.

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David Lee
David Lee

Senior Editor, Zürich

Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

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