Aus wissenschaftlicher Perspektive gibt es unterschiedliche Meinungen zum Thema Fasten, zudem existieren verschiedene Formen des Fastens. Wichtig ist mir vorab festzuhalten: Ich bin kein Arzt. Ich faste jedoch seit vielen Jahren mehr oder weniger regelmässig mehrmals pro Jahr und habe dabei auch wiederholt mit den Biotta Säften gefastet.
Meiner Meinung nach ist entscheidend, sich klar zu machen, warum man fasten möchte: Geht es um Gewichtsabnahme, um mentales Training oder darum, bestimmte Essgewohnheiten zu verändern? Für eine nachhaltige Gewichtsabnahme halte ich Fasten persönlich für eher weniger geeignet. Ich sehe Fasten vielmehr als körperlichen Reset und als mentale Übung. Bei meiner letzten Fastenphase im Dezember ging es mir zum Beispiel darum, gewisse Essgewohnheiten abzulegen. Nach meiner Erfahrung braucht es dafür jedoch mindestens drei Wochen Konsequenz, um neue Gewohnheiten wirklich zu etablieren.
Was mich betrifft, faste ich drei- bis fünfmal pro Jahr. Einmal jährlich lasse ich mich gründlich ärztlich durchchecken, inklusive grossem Blutbild. Die Resultate sind seit Jahren konstant gut. Auch sportlich habe ich nach wie vor die Ausdauer, die ich schon immer hatte. Ich bin über 56 Jahre alt und habe bislang nicht den Eindruck, dass mehrmaliges Fasten pro Jahr für mich schädlich ist.
Fazit: Nach meiner persönlichen Erfahrung kann man die Biotta Saftwoche mehrmals pro Jahr durchführen. Wichtig ist dabei, auf den eigenen Körper zu hören und bei Unsicherheiten oder Vorerkrankungen ärztlichen Rat einzuholen.
Zweimal im Jahr: Das ist die allgemeine Empfehlung für gesunde Menschen (z. B. einmal im Frühling und einmal im Herbst), um den Übergang zwischen den Jahreszeiten zu unterstützen oder um dem Körper nach Perioden mit weniger ausgewogener Ernährung eine Pause zu gönnen.
Niemals zu oft ohne ärztliche Aufsicht: Mehrere Zyklen durchzuführen oder sie häufiger zu wiederholen, kann für den Körper nicht hilfreich oder sogar belastend sein, vor allem, wenn du besondere gesundheitliche Probleme hast oder Medikamente einnimmst - in solchen Fällen sprichst du am besten zuerst mit deinem Arzt.