Snowboardbindung

Eine Snowboardbindung verbindet dich mit deinem Snowboard. Am weitesten verbreitet sind Softbindungen mit einem sogenannten Strap-In-System. Dabei wird eine Lasche über den Knöchel (Ankle-Strap) und die Zehen (Toe-Strap) mittels Ratsche fixiert. Bei Rear-Entry-Systemen sind die Straps fix eingestellt, doch das Highback lässt sich herunterklappen um in die Bindung einzusteigen. Ein seltenes System sind die Step-In-Bindungen. Bei diesem System verbindet sich der Snowboardschuh mit der einer Verbindungsplatte (Baseplate) per Klicksystem.

Bei der Wahl einer Bindung solltest du auf die Bindungsgrösse und den Flex achten. Für Anfänger eignen sich weichere Bindungen, die aus flexiblen Materialen gefertigt sind. Sie erleichtern damit das Kurvenfahren und verzeihen leichte Fahrfehler. Auch für Freestyler und Jibber eigenen sich weichere Bindungen, damit Tricks einfacher gelingen. Fortgeschrittene Fahrer, die in jedem Gelände unterwegs sind, greifen zu einer mittelsteifen Bindung. Diese sind optimal für den All-Mountain Einsatz und bieten den nötigen Halt, Reaktionsfreudigkeit und Kontrolle, ohne dabei zu steif zu sein. Für Freerider und Carver sind harte Bindungen ideal. Dank ihrem steifen Flex-Profil sorgen sie für zusätzliche Kontrolle und Unterstützung.

Deine Snowboardbindung sollte zu deinem Snowboard und deinen Boots passen. Am wichtigsten ist, dass die Bindung zur Schuhgrösse deines Snowboardschuhs passt. Eine Bindungsgrösse deckt dabei einen Schuhgrössenbereich, wie z.B. 41-44 ab. Achte zusätzlich darauf, dass die Bindung auf dein Board montiert werden kann. Einige Hersteller wie Burton haben ein eigenes Montagesystem und dafür spezielle Bindungsversionen.