Wie ich meinen Schmuck aufbewahre
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Wie ich meinen Schmuck aufbewahre

Natalie Hemengül
Zürich, am 30.03.2021
Plastiktütchen, Muschelschalen, Schubladen und Schatullen. Ich habe meinen Schmuck schon überall aufbewahrt. Zufrieden war ich damit nie. Bis jetzt.

XL-Hoops, winzige Ohrstecker und Ketten in jeder Länge. Über die Jahre hat sich bei mir ein Sammelsurium an unterschiedlichem Schmuck angesammelt. Das macht die Unterbringung besonders schwierig. Während grosse Stücke nicht in kleine Schmuckkästchen passen, geht Kleinkram in grossen Boxen unter. Und nebeneinanderliegende Ketten beginnen zu schmusen. Zudem möchte ich meinen Schmuck optisch ansprechend verstauen und ihn gleichzeitig nicht komplett aus meinem Sichtfeld verbannen. Schliesslich brauche diesen visuellen Reminder, um ihn regelmässig zu tragen.

Das sind ganz schön viele Anforderungen.

Nach Jahren der provisorischen Aufbewahrung in diversen Kästchen, Boxen, Schubladen, Muscheln und Plastiktüten habe ich drei Lösungen gefunden, die jedes meiner Schmuckstücke zufrieden stimmen.

Für Allerlei

Hätte ich die Marke Stackers schon früher gekannt, wäre mir viel Frust erspart geblieben. Ihren Schmuckkistchen liegt ein variables System zugrunde. Wie der Name vermuten lässt, kannst du einzelne Aufbewahrungselemente übereinanderstapeln. Dabei stehen dir unterschiedliche Farben und Fächeraufteilungen zur Auswahl. So kannst du die Elemente entsprechend deiner Schmuckkollektion auswählen und bei Bedarf erweitern.

Die Aufteilung macht's: Ich habe ein Element gewählt, das genügend Platz für grosse Ohrringe, kleine Stecker und Ringe bietet.
Die Aufteilung macht's: Ich habe ein Element gewählt, das genügend Platz für grosse Ohrringe, kleine Stecker und Ringe bietet.

Ich habe mich für eine vorselektierte, dreistöckige Box entschieden, in die ein Grossteil meines Schmucks passt: Zuoberst verstaue ich Ohrstecker, Ringe und Armkettchen, in den kleinen Fächern im zweiten Stock bringe ich meine mittelgrossen Ohrringe unter und zuunterst finden Sonnenbrillen, klobige Ketten sowie Broschen einen Platz. Wofür sich Stackers meiner Meinung nach nicht eignet, ist die Aufbewahrung mehrerer Halsketten. Trotz passendem Element ist es schwierig, die Ketten so darin zu verstauen, dass sie nicht durcheinandergeraten. Deshalb habe ich mir für meinen Halsschmuck eine andere Lösung gesucht.

Für Ketten

Über das dreistufige Kettengestell «Trigem» von Umbra habe ich bereits ausführlich berichtet.

Schmuck clever verstauen
ProduktvorstellungWohnen

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Seither sind einige Ketten dazugekommen, der Platz reicht aber nach wie vor, weshalb sich auch an meiner Begeisterung für das Modell nichts geändert hat. Die verschiedenen Abstufungen des Ständers erlauben mir ein beidseitiges Behängen unterschiedlich langer Ketten. Kein Verknoten. Nur problemloses Auf- und Abhängen.

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Für Hoops und Armreife

Am schwierigsten war es für mich, meine grossen Hoops und starren Armreife unterzubringen. Mit knapp zehn Zentimeter Durchmesser benötigen meine Ohrringe genügend Platz. Anfangs habe ich sie noch ans Kettengestell von Umbra gehängt. Das rächte sich aber schnell, da sie sich nicht sonderlich gut mit den feingliedrigen Halsketten verstanden haben. Ständig blieben sie aneinander hängen. Die doppelstöckige «Tesora-Box» – ebenfalls von Umbra – bietet mit seinen elf Zentimetern Innendurchmesser meinen Aussenseitern ein gläsernes Zuhause. Ausserdem kann ich die goldene Deckelschale als Ablagefläche für meinen Alltagsschmuck nutzen.

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Natalie Hemengül
Natalie Hemengül
Editor, Zürich
Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.

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