Was zur Hölle ist das denn?
Produktvorstellung

Was zur Hölle ist das denn?

Raphael Knecht
Zürich, am 22.03.2019
Unser Sortiment wächst unaufhörlich. Bei einigen Produkten weisst du auch beim dritten Mal Hinsehen nicht genau, was du eigentlich vor dir hast. Heute: ein shiny Delfinschädel.

Schon alleine die Tatsache, dass ich dieses Ding als Replikat eines Meeresbewohners vorstelle, zeigt, dass auch ich keinen Plan habe, worum es sich hierbei handeln könnte. Auf jeden Fall verkaufen wir bestimmt keine Delfinköpfe – egal, ob aus Metall, Knochen oder sonstigen Materialien. Eventuell ein Raumschiff fürs Wohnzimmer? Nope. Sonst hätte ich mir bestimmt schon drei davon gekauft. Eine Blumenvase in Schräglage? Nein. Ein fancy Velohelm fürs Zeitfahren? No way! Ich traue mich kaum, es auszusprechen: Könnte es ein Sextoy sein? Nö.

Futuristisch ist dieses Teil, keine Frage. Seine Funktionsweise ist aber weit weniger prickelnd, als es das Design vermuten lässt. Es handelt sich um einen Handstaubsauger aus dem Hause – wie könnte es auch anders ein – Alessi. Der Designer Stefano Giovannoni dachte sich wohl: «Staubsauger sind gross, klobig und hässlich. Ich kreiere jetzt ein Haushaltsgerät, das zwar immer noch beschi ist, dafür aber verdammt geil aussieht.» Herzlichen Glückwunsch, Stefano, das ist dir mehr als gelungen. Und trotzdem: Staubsauger bleibt Staubsauger.

Staubsauger
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SG67 W
129.–
Alessi SG67 W

Der Edle für Nass-und Trocken.

PS: Nächste Woche warte ich mit einer grossen Überraschung auf – also schau auch am nächsten Freitag vorbei, damit du die kommende Spezialausgabe auf keinen Fall verpasst.

Vom Kletterseil über Rotwein bis zur Schlagbohrmaschine gibt es fast alles. Nach diesem Motto durchstöbern wir unser Sortiment nach ungewöhnlichen Produkten, bei denen du dich fragst: Was zum Teufel ist das denn? Folge mir und du verpasst keine dieser Raritäten. Etwas bei uns entdeckt, das du absolut schräg findest? Dann melde dich und poste den Link unten als Kommentar.

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Raphael Knecht
Raphael Knecht
Senior Editor, Zürich
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug, wobei die Musik mein stetiger Begleiter ist. Ohne bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions könnte ich nur schwer leben.

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