Was geht und was nicht? Kommunikation in der Krise
Meinung

Was geht und was nicht? Kommunikation in der Krise

Muss das jetzt sein? Staubsauger-Review, Artikel zu den neusten Lego-Klötzen und Beiträge zu unserem hauseigenen Mobil-Abo? Die richtige Tonalität zu finden, ist nie einfach. In der Krise ist es aber umso schwieriger. Wir sagen dir, wie wir damit bei Digitec Galaxus umgehen.

Was ist angebracht, was daneben? Eine Frage, die aktuell viele Kommunikationsprofis umtreibt. Social Media Mangerinnen, Werber, PR-Leute und Markenprofis aller Art sind sich teilweise unsicher und agieren zögerlich. Auch wir fragen uns täglich: Können wir jetzt wirklich unser Mobil-Abo pushen und soll die Staubsauger-Review jetzt nicht noch ein bisschen warten? Gar nicht so einfach immer eine Antwort zu finden. Das Daily Business muss und soll weitergehen. Wir sind ein Online-Shop, der ein schier endloses Universum an Produkten anbietet. Das war vor der Krise so und ist auch während der Pandemie der Fall. Unsere Kundinnen kennen uns als verlässliche Bezugsquelle für allerhand. Von Windeln, Home Office Equipment, Kleidern über Games bis zu Gartenmöbeln. Wir haben einfach wirklich fast alles für fast jede*n.

Online-Vertriebskanäle sind wichtiger denn je

Aktuell sind Online-Vertriebskanäle wichtiger denn je weil viele Geschäfte geschlossen sind und Menschen zuhause bleiben sollen. Unzählige stationäre Spezialisten setzen mehr und mehr auf Online. Von Freude oder positiven Effekten sprechen, wäre jedoch vermessen. Denn am Digitalen hängt eben auch ganz viel Physisches. Beispielsweise die ausgeklügelten, logistischen Prozesse, die momentan ganz schön herausgefordert werden. Wir konnten im Eiltempo 200 Personen finden, die uns aktuell in Wohlen unterstützen. Mit zusätzlicher Human Power versuchen wir unsere Lieferverzögerungen im Rahmen zu halten. Die weitreichenden Folgen von Corona sind auch für Expertinnen schwer abschätzbar. Eines dürfte klar sein, eine Rezession trifft alle. Nichtsdestotrotz geht das Daily Business eben doch weiter und das ist auch wichtig. Kundinnen wünschen zu recht Informationen und unsere Seite will bespielt sein.

Was wir tun:

Erstens: Transparenz. Seit Beginn der Krise haben uns nationale und regionale Medien besucht, um die hektischen Zeiten im Lager in Wohlen zu dokumentieren. Sofern die Zeit und Ressourcen reichen, machen wir das selbstverständlich auch in Zukunft möglich.

Zweitens: Lamentieren bringt nichts. Es ist wie es ist und das kommunizieren wir auch so. Lieferengpässe, Verzögerungen und andere unschöne Issues, die diese Krise mit sich bringt, machen wir auf unserer Seite publik: Lieferzögerungen.

Drittens: Wir setzen auch Themen, die nichts mit Corona zu tun haben. Unterstehend findest du ein paar Beispiele unserer Redaktion. So hart es auch klingen mag: Life must go on.

Viertens: Unterhaltung ist wichtig. Auf unseren Social Media Channels gibt’s Live Tanz-Workshops, Sport-Sessions, Meditationen und Kochkurse von Simon Balissat. Bon Appétit.

Grundsätzliche Kommunikations-Regeln dürften wohl vor, während und nach der Krise gelten. Schaumschlägerei und herabsetzende Inhalte sind zu vermeiden. Immerhin ein bisschen Beständigkeit in unsicheren Zeiten.

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Beruflich kreiere ich leidenschaftlich gerne PR-Stories. Ich war schon immer fasziniert von Werbung, Magazinen und Medienerzeugnissen jeglicher Art – von trashy Britney bis «highly intellectual» Judith Butler. In meiner Freizeit schärfe ich meinen kritischen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und dekonstruiere Klischees. Nichts finde ich müssiger als überholte Rollenbilder wieder und wieder zu käuen. 


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