Evelyn Kobben/Shutterstock
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Warum du mit 30 km/h Amphibien rettest

Molche, Kröten und Frösche leben aktuell gefährlich. Auf den Strassen sterben gerade viele. Doch du kannst ihnen helfen.

Noch Februar und doch schon fast Frühling: Für Amphibien beginnt jetzt das Erwachen aus ihrer Winterstarre an Land. Mit dem Wissen: «Ich muss zurück zu meinem Laichgewässer.» Dafür setzen sie ihr Leben aufs Spiel.

Trotz Amphibienzäunen und Sperrungen werden momentan unzählige Tiere auf den Strassen überfahren und zerdrückt – leider auch viele Arten, die vom Aussterben bedroht sind, wie etwa der Fadenmolch, die Kreuzkröte oder der Laubfrosch.

Und genau hier kommst du ins Spiel.

Hier gilt es aufzupassen

Tierschutzorganisationen wie das Network for Animal Protection (NetAP) raten Folgendes:

  • Achte auf Amphibien-Warndreiecke: Sie kennzeichnen beliebte Wanderwege von Kriechtieren. Umfahre solche Strassenabschnitte wenn möglich. Und sei vor allem an regnerischen Abenden und in wald- und gewässernahen Gegenden vorsichtig.
Schilder wie dieses zeigen auf, dass Amphibien die Strasse überqueren.
Schilder wie dieses zeigen auf, dass Amphibien die Strasse überqueren.
Quelle: Michael Derrer Fuchs/Shutterstock
  • Drossle dein Tempo: Wenn du betroffene Strassenabschnitte nicht umfahren kannst, reduziere die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde. Warum, fragst du dich? Amphibien sterben nicht nur unter den Rädern, sondern auch unter dem Wagenboden. Fährt ein Auto über sie hinweg, ohne sie zu überrollen, kann der Luftdruck unter dem Fahrzeug kurzzeitig stark abfallen und innere Verletzungen verursachen. Je langsamer du fährst, desto geringer sind diese Druckunterschiede – und desto mehr Tiere überleben.

So packst du selbst mit an

Willst du nicht nur passiv helfen, kannst du dich bei deiner Gemeinde oder bei Naturschutzverbänden melden. Sie suchen jedes Jahr Freiwillige, die die Tiere sicher über die Strasse tragen. Weitere Infos findest du auf dieser Datenbank.

Dieser Molch hatte Glück: Die NetAP hat ihn gerettet.
Dieser Molch hatte Glück: Die NetAP hat ihn gerettet.
Quelle: NetAP

Hast du auch schon Amphibien geholfen? Verrate es in den Kommentaren.

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Titelbild: Evelyn Kobben/Shutterstock

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Ich liebe alles, was vier Beine oder Wurzeln hat – besonders meine Tierheimkatzen Jasper und Joy sowie meine Sukkulenten-Sammlung. Am liebsten pirsche ich auf Reportagen mit Polizeihunden und Katzencoiffeurinnen umher oder lasse in Gartenbrockis und Japangärten einfühlsame Geschichten gedeihen. 


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