Von Philipp getestet: Der Formel-1-Stall von Lego
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Von Philipp getestet: Der Formel-1-Stall von Lego

Philipp Würmli
Winterthur, am 10.05.2017
Jeden Monat verlosen wir eine Neuheit von Lego. Diesmal hat Philipp den Mercedes Formula One Rennstall von Lego Speed Champions gewonnen. Das ist sein Testbericht.

Per Zufall bin ich auf den Wettbewerb von Galaxus gestossen und habe mich gleich an meine Jugendzeit in Italien erinnert, wo wir jeweils die Renner der Formel 1 mit den selbst kreierten Lego-Autos nachgespielt hatten. Natürlich gewann bei unseren Rennen immer die Scuderia Ferrari, so viel kindliche Fantasie war uns damals erlaubt.

Diese Fantasie und die Freude am Rennautospielen habe ich in den vergangenen Monaten meinem dreieinhalbjährigen Sohn anhand von Lego Duplo beigebracht. Dass diese Autos wenig einem Rennauto ähneln, spielte weniger eine Rolle. Dafür waren diese stabil und konnten bei den unzähligen Crashs einfach und auch von Kleinkindern wieder problemlos zusammengebaut werden.

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Voller Freude habe ich dann erfahren, dass wir die Auserkorenen des Wettbewerbs sind und die neu erschienene Lego-Packung mit den tollen Rennautos und Zubehör bekommen werden.

Das Paket ist da

Mein Sohn freute sich sehr darauf, als ich ihm davon erzählte. Als das Paket ankam, konnte er sich nicht zurückhalten und hat sich sofort ans Öffnen des Pakets gemacht.

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Speed Champions (75883, Speed Champions)
LEGO Speed Champions (75883, Speed Champions)

Der Zusammenbau

Zur Unterstützung des Zusammenbaus habe ich meinen achtjährigen Göttibueb dazu eingeladen. Die Legos sind in verschiedenen Säckli verteilt. Die einzelnen Stücke für jeweils ein Bauelement (Auto, Garage, etc.) befinden sich im gleichen Säckli, sodass die Suche nach dem richtigen Teilchen einfacher wird.

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Eigentlich wollten wir uns die Arbeit aufteilen und jeder hätte den Inhalt eines Säckli selber zusammenbauen sollen. Da die Anleitungen zu sämtlichen Bauelementen aber in einem einzigen Büchlein drin sind, ging das leider nicht. Es wäre besser, wenn pro Säckli jeweils eine Anleitung dazu gelegt würde. Die beiden Autos konnten wir aber gleichzeitig zusammenbauen und ich war erstaunt, wie lange man für das Zusammenfügen (40 Minuten) braucht. Mein Sohn konnte uns bei der Suche nach den einzelnen Teilchen helfen, er konnte es aber kaum erwarten, bis die Autos fertiggestellt waren. Der Göttibueb entpuppte sich als Profi und konnte die Autos, wie auch den Rest selbstständig und ohne Mühe zusammenbauen.

Als die F1-Boliden fertig gebaut waren, mussten diese zuerst einmal eingefahren werden. Rasch wandte sich aber der Göttibueb an die restlichen Säckli und baute die Boxenmauer, Boxenwerkstatt, Kamerakran, Kurvensperrung und die Tribüne zusammen. Nach ungefähr vier Stunden waren wir mit allem fertig.

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Obschon ich seit über 20 Jahren kein solches Lego-Set mehr zusammengebaut hatte, war es sehr einfach zu handhaben. Wie gewohnt sind die Anleitungen sehr gut aufgebaut und die Sets äusserst überlegt konstruiert.

Was leider immer wieder ein Thema ist, sind die mitgelieferten Aufkleber. Zuerst war ich skeptisch, ob mein Göttibueb das wirklich kann, insbesondere bei den kleinen Klebern. Aber ich habe mich getäuscht, auch das klappte prima.

Das Spielen

Sobald alles fertiggestellt war, musste natürlich alles ausprobiert werden. Die Buben rasten mit den Autos über die imaginären Rennstrecken und inszenierten verschiedenste Unfälle. Zum Glück gibt es ja im Set eine Werkstatt, in welcher die Autos wieder repariert werden konnten. In weiser Voraussicht hatte ich noch einen zusätzlichen Rennwagen gekauft, sodass wir alle drei zufrieden spielen konnten. Zu einer Rangverkündigung ist es noch nicht gekommen, das holen wir später nach.

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Fazit

Das Paket macht richtig Spass, beim Bauen wie beim Spielen. Mit acht Jahren kann man das Lego-Set gut zusammenbauen, mit ein wenig Unterstützung vom Papa schon früher.

Besonders überrascht hat mich die Detailtreue. Der Aufbau braucht seine Zeit, es wird einem aber nie langweilig dabei und man erlebt so einen tollen, langen, gemeinsamen Nachmittag. Als Nachteil ist zu erwähnen, dass die Anleitungen nicht auf verschiedene Büchlein verteilt sind.

Gut ist, dass es zwei Autos hat. So können zwei Kinder (oder jung gebliebene Väter) zusammen spielen und es gibt keine Streitereien. Die Autos sind relativ stabil und eignen sich gut zum Spielen. Schade ist, dass nur ein Rennstall im Set enthalten ist, doch man kann den von der Scuderia Ferrari dazu kaufen, was ich als «Halbitaliener» natürlich machen musste.

Die Duplo Rennautos parken nun in der Karton-Garage. Galaxus konnte meinem Sohn mit diesem spannenden Geschenk die tolle Welt der «richtigen» Legos eröffnen. Herzlichen Dank!

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Philipp Würmli
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