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«Super Mario Galaxy»: Der putzige Yoshi feiert seinen ersten aktiven Kinoauftritt
von Debora Pape

Der grüne Saurier spielt im zweiten Super-Mario-Film eine Hauptrolle. Grund genug, Yoshi zum Gespräch zu bitten. Rein fiktiv natürlich.
Zwei Tage habe ich ihm hinterher telefoniert, diesem knuddeligen Yoshi. Kaum zu glauben, wie busy ein kleiner Dinosaurier sein kann, kaum dass er ein Filmstar ist. Schließlich konnte er sich doch die Zeit nehmen, um ein paar Fragen zu beantworten. Hier kommt es also: das erste (und vermutlich einzige) Interview mit Super-Mario-Filmstar Yoshi.
Redaktion: Yoshi, es war echt schwer, dich zu erreichen. Bist du schon auf dem Weg nach Hollywood?
Yoshi: Du kannst dir gar nicht vorstellen, was plötzlich los ist, seit der Trailer vom neuen Super-Mario-Film online ist. Alle wollen was von mir. Ich hatte nicht mal Zeit zu essen. Und das ist wirklich schlimm, denn bekanntlich esse ich dauernd. Und Hollywood? Nee, die haben sich nicht gemeldet. Zum Glück. Ich fühle mich im Pilzkönigreich sowieso viel wohler.

Freust du dich denn, im neuen Film eine größere Rolle zu haben?
Ja, total. Im ersten Film war ich ja komplett unterrepräsentiert und kam ganz am Ende nur als Yoshi-Ei vor. Das war schon schräg, da ich in den Games ja eine wortwörtlich tragende Rolle spiele. Es ist mir ein Rätsel, wie «Der Super Mario Bros. Film» ohne mich so erfolgreich werden konnte.
Findest du nicht, dass du dein Maul da etwas zu voll nimmst? Mario und Luigi sind ja auch Superstars.
MAMPF!
Yoshi, isst du etwa während des Interviews?!
Was? Oh, pardon. Ich wurde für den Film mit reichlich Yoshi-Beeren bezahlt und die müssen nun weg, bevor sie schlecht werden.
Verstehe, dann guten Appetit! Eine letzte Frage: Im Trailer sehe ich, dass Toad dich zuerst nicht so richtig mochte. Warum? In den Games seid ihr doch Kumpels.
Ach, das ist alles nur gespielt. Wir wollten bloß etwas Dramatik in den Film bringen. Für die Quote und die Lacher, weißt du. Toad ist ein cooler Kerl. In «Super Mario Bros. Wonder» darf er ja auch auf mir reiten. Er ist so herrlich klein und leicht. Ganz anders als Elefanten-Peach. Uff. Da brauchte ich hinterher erst mal eine Pause.
Und mit diesem, äh, etwas uncharmanten Schlusssatz rauscht Yoshi auch schon wieder ab. Ganz schön frech, dieser Kleine. Aber auch niedlich. Ich bin gespannt auf den 1. April, wenn der Film in den Kinos anläuft. Du auch?
Als Kind wurde ich mit Mario Kart auf dem SNES sozialisiert, bevor es mich nach dem Abitur in den Journalismus verschlug. Als Teamleiterin bei Galaxus bin ich für News verantwortlich. Trekkie und Ingenieurin.
Interessantes aus der Welt der Produkte, Blicke hinter die Kulissen von Herstellern und Portraits von interessanten Menschen.
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