Du bist nicht mit dem Internet verbunden.
Corporate logo
SpielereienFamilienlebenNews & Trends 16

Spielen macht glücklich, doch uns fehlt die Zeit

Laut der neuesten «Play Well»-Studie von LEGO sind Familien, die zusammen spielen glücklicher und leben stressfreier. Über einen Drittel (38%) gaben jedoch an, zu wenig Zeit dafür aufbringen zu können. Ich zeige dir hier die Ergebnisse dieser Studie.

Der Bericht zeigt einen starken Zusammenhang zwischen den gemeinsam verbrachten Stunden und dem Glücklichsein der Familien: Neun von zehn Familien (88%), die fünf oder mehr Stunden pro Woche spielen, geben an, glücklich zu sein, während von denen, die weniger als fünf Stunden spielen, nur sieben von zehn (75%) sagen, sie seien glücklich. Jeder Zehnte (10%) spielt sogar weniger als zwei Stunden.

Selbst wenn sich Familien Zeit zum Spielen nehmen, geben sechs von zehn (61%) Eltern zu, dass sie sich von anderen Dingen des Lebens wie Arbeit, Haushalt und ihr Smartphone ablenken lassen. Alarmierend ist, dass jedes fünfte Kind (17%) sagt, es sei zu beschäftigt zum Spielen, und vier von fünf Kindern (81%) wünschen sich, dass ihre Eltern mehr mit ihnen spielen würden.

Die Digitalisierung der Spielewelt

Der Bericht zeigt, dass ein Generationswechsel im Spielverhalten und den damit verbundenen Ängsten stattfindet. Während sich Eltern immer noch Sorgen um die Sicherheit und Umgangsformen des Computerspiels machen - 88% sind um die Sicherheit im Internet besorgt und 72% befürchten, dass die Kinder weniger selbstständig denken können - zeigt der Bericht, dass die nächste Generation uns lehrt, die einzigartigen Möglichkeiten, welche die Technologie bietet, zu nutzen.

Die Kinder selbst sind Pioniere einer neuen Art von "Fluid Play", bei dem sie sich auf natürliche Weise in ein Spiel einbringen, das reale, imaginäre und digitale Erfahrungen nahtlos miteinander verbindet. Für sie ist es einfach ein Spiel. Der Bericht zeigt, dass die zunehmende Integration digitaler Ebenen nicht auf Kosten des traditionellen gemeinsamen Spielens geht, da die meisten Kinder (81%) immer noch lieber mit ihren Eltern als allein spielen und drei von vier (72%) lieber mit Freunden im selben Raum als online spielen.

Trotz aller Sorgen zeigen die Eltern jedoch Anzeichen dafür, dass sie die Denkweise ihrer Kinder übernehmen. Über die Hälfte (59%) glaubt, dass Technologie die Familie näher zusammenbringen kann, und drei von vier (77%) glauben, dass digitales Spielen kreativ sein kann.

Spielerisch lernen macht Spass

Fast alle befragten Eltern (95%) glauben, dass das Spielen für das Wohlbefinden der Kinder unerlässlich ist und ein wichtiges pädagogisches Instrument darstellt. Vier von fünf (82%) glauben, dass Kinder, die mehr spielen, in Zukunft erfolgreicher studieren und arbeiten werden. Auch das spielerische Lernen (76%) wird von den Eltern als die beste Erziehungstechnik eingestuft, gegenüber dem Lesen von Büchern (67%), dem Unterricht im Klassenzimmer (55%), der Interaktion mit Freunden (65%) und dem Surfen im Internet (22%). Noch wichtiger ist, dass vier von fünf (83%) Kindern zustimmen, dass sie besser lernen, wenn es ums Spielen geht.

Erwachsene und Kinder spüren die Vorteile des gemeinsamen Spielens gleichermassen. Eltern sagen, dass Spielen gut für ihr eigenes Wohlbefinden (91%) ist und dass es ihnen sogar hilft, sich entspannter zu fühlen (86%) und mit ihren Kindern verbunden zu sein (64%). Fast alle befragten Kinder sagen, dass sie sich beim Spielen wohl fühlen (93%) und sich nach einem langen Schultag entspannen können (87%).

Das Schöne am Spielen ist, dass es sich mit jeder Generation weiterentwickelt, aber seine Vorteile bleiben unverändert. Dieser Bericht zeigt, dass die Digitalisierung mehr Möglichkeiten für immersives Spielen bietet. Wir werden uns weiterentwickeln, um digitale und physische Erlebnisse für Kinder nahtlos zu integrieren und sicherzustellen, dass sie weiterhin von spielerischem Lernen profitieren können.
Julia Goldin, LEGO Group CMO

Für die Studie hat LEGO Anfang dieses Jahres knapp 13 000 Menschen aus neun Ländern befragt. Zu den Befragten gehörten Eltern und Kinder bis 12 Jahren. Ziel der Umfrage war es, herauszufinden, wie und vor allem wie oft heutige Familien miteinander spielen. Die Studie kannst du hier als PDF herunterladen.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

Pünktlich zum Schulanfang: Diese Gadgets sind der <strong>Renner auf dem Pausenplatz</strong>
Kaufratgeber

Pünktlich zum Schulanfang: Diese Gadgets sind der Renner auf dem Pausenplatz

Achtung: Einfahrt der neuen LEGO-Züge
SpielereienNeu im Sortiment

Achtung: Einfahrt der neuen LEGO-Züge

User

Ramon Schneider, Zürich

  • Junior Editor
Auf dem Motorrad geniesse ich meine Freiheit, beim Angeln wecke ich meinen Jagdinstinkt und hinter der Kamera lasse ich meiner Kreativität freien Lauf. Bezahlt werde ich dafür, von früh bis spät mit Spielwaren Humbug zu betreiben.

1 Kommentar

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User Anonymous

Spielend lernen macht Spass, das weiss jeder, dass uns die Zeit dazu fehlt auch!
Warum? Ich muss arbeiten... -.-
Ein weiterer Grund für das Grundeinkommen!
Lieber wenig und glücklich und Spass haben mit der Familie, als Sklave sein für Haus, Auto usw.

18.09.2018