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So richtest du deinen Plex-Server ein

Was Netflix und Amazon tun, kann ich schon lange. Ich erstelle mein eigenes NASflix, einen Medienserver Namens Judtube. Erfahre in diesem Artikel, wie einfach es ist, deine Filme und Musik überallhin mit Plex zu streamen.

Mit deinem eigenen Medienserver kannst du im Zug, in den Ferien oder im Bett auf irgendeinem Gerät deine Filme, Serien oder Musik streamen. Dazu brauchst du lediglich ein NAS und eine Medienserver-Software wie Plex.

Wie bei Netflix können mehrere Benutzer gleichzeitig streamen. Dazu benötigst du allerdings Hardware mit genügend Leistung. Mein altes NAS aus dem Jahr 2012 war zu schwach dafür. Mein neues System kann parallel bis zu vier Streams mit UHD-Ausgangsmaterial konvertieren.

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NAS-Migration: Lang lebe Boba Fett!

An den neuen Medienserver habe ich folgende Ansprüche:

  • Medienserver für Filme, Serien und Musik. Allenfalls auch für Fotos sowie als Player/Recorder für Live-TV-Streams.
  • Automatische Einbindung von Infos rund um die Medien (Filmbeschriebe, Plakate, Trailer, Musik-Cover, Songtexte,…).
  • Ansehnliche Darstellung der Mediatheken auf beliebigem Endgerät (Smartphones, Tablets, Notebooks, TV-Boxen, Smart-TVs, Konsolen).
  • Unterstützung von Direct Play (Wiedergabe in original Qualität) und Remote Streaming mit bedarfsweiser Transkodierung.
  • Hardware-Konvertierung muss unterstützt werden.
  • Gutes User Management und Funktion zum Merken der bereits gespielten Mediendateien sowie aktueller Abspielpositionen.
  • Unterstützung jeglicher gängiger Medienformate und Codecs.

Möglichkeiten des Streamings

Bisher streamte ich meine Medien via sFTP vom alten NAS auf meine Endgeräte. Dazu benutzte ich die Open Source Software Kodi, mit der ich auf jedem Endgerät eine eigene Mediendatenbank aufbaute. Eine mühsame Geschichte, die einiges an Handarbeit abverlangte. Damit ist dank neuer Power endlich Schluss. Plex erlaubt es mir, einen zentraler Medienserver einzurichten, der meine Medien-Sammlung in best möglicher Qualität auf beliebigen Endgeräten abspielt – ohne zusätzliche Konfiguration.

Plex soll es richten und meine Medien auf jedes erdenkliche Endgerät bringen.

Um einen Medienserver zu realisieren, kannst du auf haufenweise Software zurückgreifen. Ich habe schon seit Jahren mit dem Plex Media Server geliebäugelt, weshalb ich auch direkt diesen installiere. Toll an Plex ist, dass auch jemand mit geringen IT-Kenntnissen den Server relativ einfach aufsetzen und betreiben kann.

Plex: Simple sowie schnelle Installation

Plex kann gratis genutzt werden, bietet aber auch Premium-Features. Und auf diese kann ich bei meinem Vorhaben nicht verzichten. Denn nur mit einem Premium-Account kann die Hardware-Konvertierung aktiviert werden. Die ist zwingend notwendig, wenn UHD-Bildmaterial ausserhalb des Netzwerkes gestreamt werden soll. Wenn ich ohne Hardware-Konvertierung auf mein Smartphone streame, benötigt das Umwandeln ins neue Format mit 1080p-Auflösung 90-98 Prozent der Prozessor-Power. Mit aktivierter sind es um die 23 Prozent. Will ich also mehrere Personen mit Medien versorgen, komme ich nicht um dieses Premium-Teil herum.

1. Erstellen eines Plex-Accounts

Gehe auf www.plex.tv und klicke oben rechts auf «Sign Up», um einen Account zu erstellen. Falls du möchtest, löst du dir danach den Premium Pass. Dieser ist für einen Monat, ein Jahr oder auf Lebzeiten erhältlich und kostet aktuell 4.99 €, 39.99 € oder 119.99 €.

2. Herunterladen der Server-Software

Für mein NAS gibt es Plex direkt im Paketzentrum (Shop) des Betriebssystems. Doch aus irgendeinem Grund ist die angebotene Version ziemlich veraltet. Daher rate ich dir, die Software direkt beim Hersteller herunterzuladen. Du findest die aktuelle Version des Plex Media Servers hier.

3. Aufspielen des Servers

Natürlich gibt es Plex für beinahe jedes Betriebssystem. Hast du auch ein NAS von Synology, logst du dich jetzt in der Weboberfläche ein und öffnest das Paketzentrum.

Klicke oben rechts auf «Manuelle Installation» und öffne die zuvor heruntergeladene Datei und klicke auf «Weiter». Du wirst darauf hingewiesen, dass das zu installierende Paket von einem unbekannten Herausgeber ist. Fahre nur fort, wenn du die Datei auch wirklich von der offiziellen Plex-Homepage heruntergeladen hast. Die Installation ist in wenigen Sekunden erledigt.

4. Serverstart und Erstkonfiguration

Nun startest du den Server. Dabei öffnet sich die Plex-Weboberfläche in einem neuen Fenster und bittet dich als erstes, dich mit deinem Account einzuloggen. Ist dies getan, bekommst du eine kurze Erklärung zur grundlegenden Funktion.

Einen Klick weiter wird bestätigt, dass der Server gefunden wurde. Du kannst den vorgeschlagenen Server-Namen bei Bedarf überschreiben. Mein Medienserver bekommt den Namen «Judtube». Im Weiteren lege ich mit dem Häkchen fest, dass ich mit Plex auch ausserhalb meiner vier Wände streamen möchte. Plex versucht den Zugriff von ausserhalb selbstständig zu konfigurieren. Sollte dies nicht klappen, wirst du weiter unten im Artikel erfahren, was du tun kannst.

Jetzt kannst du deine Medien einbinden. Oder du klickst erstmal ohne Einbindung auf «Weiter» und bestätigst die Einrichtung mit einem weiteren Klick auf «Fertig».

Einbindung von Medien: Das gibt es zu beachten

Du kannst deinem Server jederzeit neue Mediatheken hinzufügen. Wie du soeben gesehen hast, führt dich die Ersteinrichtung des Servers automatisch zu diesem Schritt. Möchtest du erst danach Medien einbinden, tust du das mit einem Klick auf das Plus-Symbol, welches erscheint, sobald du mit der Maus über «Mediatheken» fährst.

Wähle den Medientypen, den du einbinden möchtest.

Gib der Mediathek einen Namen. Dies macht Sinn, da du mehr als eine Mediathek desselben Typs erstellen kannst. Vielleicht möchtest du deine Konzert-Blu-ray-Rips abgesondert einbinden oder für deine Kinder eine eigene Disney-Mediathek erstellen. Wo wir gerade dabei sind: In Sachen Jugendschutz ist es auch möglich, einem User nur die Freigabe für Content mit bestimmter Alterseinstufung zu geben.

Wähle den Ordner, in welchem der Content abgelegt ist. Damit die Medien vom System automatisch erkannt und mit Infos (Poster, Beschrieb, u. a.) aus dem Netz angereichert werden können, müssen diese korrekt abgelegt/benannt sein. Bei Filmen reicht es meist, wenn der Filmtitel und das Jahr im Titel der Datei enthalten ist. Bei Serien verfahre ich immer so, dass ich ein Verzeichnis mit Serienname anlege und darin Unterordner erstelle, die mit «S01» (Staffel 1) beginnen. Bei Musik habe ich pro Album einen Ordner, der den Interpreten, Albumtitel sowie Erscheinungsjahr enthält. Solltest du Mühe mit der korrekten Strukturierung/Benennung haben, fragst du am besten Google nach Rat oder schaust hier nach.

Unter dem Punkt «Erweitert» kannst du Detaileinstellungen zur Mediathek vornehmen. Dort bestimmst du beispielsweise ob sie auf dem Dashboard erscheinen soll, ob Vorschau-Thumbnails erstellt werden sollen oder welcher Agent dir die Infos der Filme zusammensuchen soll.

Nach dem Hinzufügen der Mediathek beginnt der Server selbstständig sämtliche Infos zu den Medien aus dem Netz zu ziehen. Je nach Menge hinzugefügter Mediendateien kann das Minuten oder Stunden dauern.

Der Server baut die Mediathek selbstständig auf.
Falschzuordnungen und nicht erkannte Filme können von Hand korrigiert werden.

Sollte ein Film bei dir nach dem Hinzufügen kein Cover und fehlende Infos oder eine falsche Bezeichnung haben, wird wahrscheinlich die Benennung der Datei nicht korrekt sein. Du kannst dies entweder durch Umbenennen der Datei korrigieren oder indem du mit deiner Maus über den zu korrigierenden Film fährst, unten rechts auf die drei Pünktchen klickst und im aufpoppenden Menü «Zuordnung korrigieren» wählst.

Daraufhin macht dir Plex automatisch Vorschläge, welcher Film hier vorliegen könnte. Ist der korrekte nicht dabei, klickst du auf das orangene «Suchoptionen», woraufhin du mittels Textsuche zum korrekten Film gelangst. In diesem Beispiel fehlt in der Datei lediglich die Jahreszahl, weshalb das System fälschlicherweise den neusten Alice-Film zugeordnet hat. Ich klicke also einfach auf den zweiten Eintrag mit dem Jahr 1951...

...und nach wenigen Sekunden sind das Cover und die Filminfos korrigiert.

Konfiguration: Einstellungen für den korrekten Betrieb

Nun kannst du eigentlich loslegen, die Plex-App auf deinen Endgeräten zu installieren, oder dich über den Webbrowser einzuloggen, und zu streamen. Doch wirst du allenfalls eine stockende Wiedergabe, eine miese Videoqualität oder andere Probleme haben. Damit das nicht geschieht, solltest du erst ein paar Konfigurationen vornehmen. Gehe am besten sämtliche Optionen durch. Die wichtigsten Knackpunkte in Sachen Einstellungen zeige ich dir nun.

Die Einstellungen...

...sind auf vier Bereiche aufgeteilt. Von oben nach unten kannst du zu folgenden Bereichen Konfigurationen vornehmen: Kontoeinstellungen, Benutzereinstellungen, Einstellungen zum Web-Client, Einstellungen zum Medienserver.

Wichtige Kontoeinstellungen

Unter dem Punkt «Konto» kannst du bestimmen, welche Sprache bei einem Video bevorzugt werden soll.

Selbstverständlich kannst du auch jederzeit vor oder während dem Abspielen die Sprache sowie Untertitel wechseln.

Ansonsten kannst du in den Kontoeinstellungen deinen Plex Pass einsehen, zugelassene Geräte entfernen, Online-Medienquellen zur Anzeige auswählen (Tidal, Podcasts, Web Shows) oder Webhooks einrichten. Webhooks ermöglichen es dir beispielsweise, mit Plex dein Smarthome anzusteuern. Mit der richtigen Ausrüstung lässt sich so das Licht beim Start eines Films automatisch dimmen.

Wichtige Benutzereinstellungen

Unter dem Punkt «Plex Home-Benutzer» kannst du einen Gast-Account aktivieren oder zusätzliche Benutzer erstellen.

Du kannst sowohl Benutzer mit existierendem Plex-Konto hinzufügen, wie auch Benutzer, die deinem persönlichen Account angehängt werden. Dies macht vor allem Sinn, wenn der Benutzer vom vorhandenen Premium Pass profitieren soll. Liedtexte beim Abspielen von Musik einzublenden, ist beispielsweise nur damit möglich.

Du bestimmst, was der Benutzer zu sehen bekommt.

Weiter stellst du hier ein, auf welche Mediatheken der Benutzer Zugriff erhalten soll. Private Videos (Stichwort Judporn) lassen sich so problemlos für Unbefugte ausblenden. Und falls es sich beim Benutzer um ein Kind handelt, kannst du auch Altersbeschränkungen definieren.

Wichtige Einstellungen zum Web-Client

Falls du auf dem Endgerät keine Plex-App installiert hast, kannst du deine Medien auch vom Web-Client aus streamen. Dazu gehst du auf plex.tv und logst dich mit deinem Account ein. Die folgenden Einstellungen für den Web-Client existieren so auch für die Plex-Apps deines Smart-TVs oder des Smartphones. Der Server merkt sich übrigens die Konfiguration des Web-Clients für jeden Benutzer einzeln.

Nachdem ich meinen Server in Betrieb nahm, hatte ich regelmässig das Problem, dass mir der Web-Client im Heimnetzwerk den Zugriff auf Judtube verwehrte. Ob der Zugriff funktionierte, war wie Roulette. Gelöst habe ich es mit der oben gelb markierten Option. Seit ich im Heimnetzwerk einen Rückfall auf unsichere Verbindungen zulasse, sind die Probleme passé.

Sehr wichtig sind die Qualitäts-Einstellungen. Ich habe lange mit verschiedenen Bitrates und Einstellungen rumprobiert, um ein flüssiges und qualitativ ansehnliches Resultat hinzubekommen. Hier geht es nun nur um die Einstellungen seitens Client. Wie genau der Server die Videos in Sachen Qualität konvertiert, folgt weiter unten.

Solltest du selbst nach dem Umsetzen all meiner Tipps keinen stabilen Videostream hinbekommen, kannst du die Option «Qualität automatisch anpassen» ausprobieren. Dann versucht Plex aufgrund deiner aktuellen Surfgeschwindigkeit den Stream anzupassen und transkodiert/sendet dementsprechend mit variabler Qualität (wie es auch Netflix macht).

Beim Punkt «Video-Qualität» unter Internet-Streaming bestimmst du die Standardbitrate fürs Streaming übers Internet. Mit 8 Mbps bei 1080p-Auflösung schafft es mein Smartphone fast immer, die Videos flüssig abzuspielen. Nur Tunnel machen manchmal Mühe. Abhilfe schafft da wohl nur das Herunterladen des Contents vor der Reise, was mit Plex auch möglich ist. Netflix spielt 1080p-Videos übrigens mit rund 5 Mbps ab. Um bei Filmen mit weniger hoher Bitrate als hier ausgewählt keine Qualitätseinbussen zu erhalten, solltest du den Punkt «Kleinere Videos in Original-Qualität wiedergeben» aktivieren.

Und auch der Punkt «Empfohlene Einstellungen verwenden» unter Heimnetzwerk-Streaming sollte aktiviert sein. Somit wird der Content wenn immer möglich ohne Neukonvertierung in vorliegender Qualität abgespielt.

Die Punkte «Direct Play» und «Direct Stream» stossen ins selbe Horn, wie die letzte Einstellung. Aktiviere diese Optionen, sonst wird dein TV die UHD-Filme allenfalls im Heimnetzwerk nur mit 1080p-Auflösung abspielen. Und dein Server würde vergebens Energie aufwenden und den Film unnötigerweise transkodieren.

Bei den Player-Einstellungen habe ich die Lautstärkenerhöhung für Mehrkanalton auf «klein» gesetzt. Dies gleicht die typisch niedrigere Lautstärke etwas aus und verhindert mir einen Gehörschaden, wenn ich von der Filmwiedergabe zurück zu meinem FLAC-Sound wechsle.

Wichtige Einstellungen zum Medienserver

Überaus wichtig ist der Fernzugriff. Willst du weltweiten NASflix-Genuss, muss dieser stets funktionieren. Anfangs war bei mir der Fernzugriff nach automatischer Konfiguration nur sporadisch möglich. Gefixt habe ich das Problem, indem ich in meinem Router eine Portweiterleitung eingerichtet habe. Solltest du auch Probleme haben, googelst du zwecks Anleitung am besten nach «Port Forwarding» oder «Portweiterleitung» und deinem Internetanbieter oder Router. Der Medienserver läuft über den TCP-Port 32400. Doch solltest du einen abweichenden, nicht standardisierten öffentlichen Port benutzen.

Hast du die Portweiterleitung eingerichtet, setzt du bei «Öffentlicher Port manuell definieren» den entsprechenden TCP-Port ein und klickst auf «Übernehmen».

Auch nicht unwichtig ist die Upload-Geschwindigkeit. Hier kommt es auf dein Internet-Abonnement an. Mein Abonnement bietet 300 Mbps Download und 30 Mbps Upload. Da ich nebst Plex auch für andere Zwecke Upload benötige, gebe ich nur 24 Mbps frei. Somit kann ich gleichzeitig zwei Filme und einiges an Musik extern streamen, was für meinen Zweipersonenhaushalt absolut ausreicht. Hätte ich zwei Kinder, würde ich wohl die Qualität auf 720p und 4 Mbps runterschrauben oder ihnen einfach keinen Zugang gewähren.^^

Unter «Begrenzung der Stream-Bitrate übers Internet» stellst du ein, wie viele Mbps ein einzelner Stream maximal haben darf. Wie bereits beim Player beschrieben, habe ich mit 8 Mbps sehr gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht fragst du dich, warum du die Mbps beim Player auch begrenzen sollst. Der Grund: Falls dich ein anderer Plex-User einlädt, seinen Server deinem Account hinzuzufügen, kannst du die Bitrate dieses Servers nicht selbst konfigurieren.

Bei den Einstellungen zur Mediathek empfehle ich dir, die oben gelb markierten Punkte zu aktivieren. Somit wird dein Server Filme beim Hinzufügen automatisch erkennen und in die Mediathek einbinden. Bei Musik habe ich das automatische Updaten bisher deaktiviert belassen. Ich stosse den Scan nach Hinzufügen eines neuen Albums manuell an, da grosse Sammlungen bei automatischem Scan unter Linux basierten Betriebssystemen zu Fehler führen können.

Die rotumrandete Einstellung ist die wichtigste überhaupt. Zumindest, wenn du deinen Plex-Medienserver mit einem NAS und somit einem relativ schwachen Prozessor betreibst. Ist die Hardwarebeschleunigung deaktiviert, schafft mein NAS knapp eine Stream-Transkodierung (UHD zu 1080p). Aktiviere ich die Option, schaffe ich vier parallele Neukonvertierungen.

Die anderen Einstellungen dieser Konfigurationsseite sind nicht minder wichtig. Allerdings musst du erst ausprobieren, welche Einstellungen deine Serverhardware frisst. Bei meinem Synology DS918+ fahre ich gut mit einer höheren Encoding-Qualität, einem erhöhten Puffer und der Einstellung «Langsam» fürs Umkodieren (je langsamer, desto besser die Qualität). Meine Videos starten innert weniger Sekunden und die Qualität lässt sich wirklich sehen.

Somit bist du durch mit den wichtigsten Einstellungen. Ich empfehle dir, die restlichen Einstellungen auch durchzusehen und nach deinem Gusto anzupassen.

Plex: Ein grossartiges Stück Software mit ein paar Einschränkungen

Wow, Plex ist wirklich ein tolles Stück Software. Mich begeistert insbesondere die einfache Installation und Handhabung. Ausserdem gefällt mir, wie die Mediatheken automatisch aufbereitet und dargestellt werden. Vom Funktionsumfang her kann Plex locker mit Netflix, Spotify und Konsorten mithalten. Nur dass du hier Videos, Sound, Fotos und bei Bedarf auch Live-TV sowie Weiteres aus der eigenen und vor allem einer Hand bekommst.

Schade ist, dass du für den Betrieb eines Servers zwecks Hardware-Konvertierung nicht drumherum kommst, dir den Premium Pass zu kaufen. Die Jungs hinter der Software haben es aber auch irgendwie verdient, einen Batzen für Judtube abzusahnen. Und es ist schon nicht schlecht, dass ich dank des Passes auch gleich Liedtexte eingeblendet erhalte und meinen nicht vorhandenen Kindern die Zugriffsrechte konfigurieren kann.

Einen riesigen Kritikpunkt habe ich noch zum Schluss: Wenn ich über die App meines Samsung-UHD-TV einen Film abspiele, ist Plex geschätzt jedes fünfte Mal plötzlich nicht mehr für andere Geräte erreichbar. Da half bisher nur ein Neustart des Servers. Ich hoffe sehr, dass dieses Problem mit einem künftigen Update gelöst wird, auch wenn ich dank Plex auf der PS4 Pro eine Ausweichlösung gefunden habe. Weiter bin ich skeptisch, ob ich nicht doch plötzlich die Einbindung von hier nicht unterstützten Plugins respektive Addons vermissen werde. Als ich noch mit Kodi streamte, war die Addon-Welt voller Wunder, welche mir was auch immer auf die Flimmerkiste brachten... Öhm, aber lassen wir das.

Mal sehen, ob ich auch nach einem Langzeittest weiterhin glücklich mit dieser Software sein werde. Sollte Plex nicht meine Erwartungen erfüllen, werde ich etwas mehr Aufwand betreiben und den Medienserver Emby in Zusammenarbeit mit Kodi als Client an den Start bringen. Falls du weitere empfehlenswerte Medienserver-Software kennst, bin ich ganz Ohr.

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Martin Jud, Zürich

  • Editor
Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.

87 Kommentare

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User Anonymous

Da hat sich der Autor viel Mühe gemacht. Top Beschreibung. Ich nutze PLEX seit Jahren selber. Auch Synology habe ich seit 2007 im Einsatz. Aktuell eine DS415play. Mein Synology ist jedoch zu schwach um mit aktuellen Codecs umzugehen insbesondere H 265. Daher habe ich mir bei digitec die Nvidia Shield geholt. Hier die Server Software von Plex einfach via App installiert. Als Quelle für Filme/Serien/Musik meinen Pfad zum Synology angegeben. Fertig. Grosser Vorteil. Shield Käufern schenkt PLEX das Transcoding mit Hardware Beschleunigung – ein PLEX Pass ist nicht nötig, den ich aber jedem ans Herz lege um die Software Entwicklung zu unterstützen. Alle Infos zu PLEX auf der Shield: support.plex.tv/articles/22...

19.04.2019
User Anonymous

Danke für deinen Kommentar und die Links. Habe ebenfalls seit kurzem ein ShieldTV und bin am überlegen wie ich Plex am besten einrichten soll. Ich denke, ich werd mal klein anfangen mit nem günstigen NAS.

21.04.2019
User DarkUSer089

@Anonymous: du brauchst keine NAS wenn du schon ein ShieldTV hast. Plex Server App herunterladen, Festplatte mit filmen dran (nach Anleitung Filme/Serien umbenennen), fertig

23.04.2019
User Anonymous

@DarkSer089 brauchen nicht, aber eine einzelne Festplatte ist mir zu unsicher. Deshalb ein NAS mit Raid plus externe Platte für ein zusätzliches regelmässiges Backup. Bei einer HD Ausfall ist sonst alles verloren...

23.04.2019
User Anonymous

@DarkUSer089 Möchte die Festplatte nicht dauernd manuell wegnehmen und befüllen müssen. Sondern am besten aus dem Netzwerk. Mein Haupt-Usecase neben dem eigenen Gebrauch wird sein: "Schatzii, chaschmr XYZ abelade dassis cha luege." Und da geht halt das NAS bequem vom Laptop füllen schon sehr viel einfacher.

24.04.2019
User DarkUSer089

@anonymus1: Naja dies mit dem Backup stört mich persönlich nicht aber kann ich verstehen.

@anonymous2: So habe ich dies natürlich nicht angeschaut. Aus bequemlicher Sich gesehen ist dann ein NAS natürlich besser.

24.04.2019
Antworten
User Serdar1990

Wirds zu diesem Artikel keine Synology NAS Angebote geben :)?

19.04.2019
User chdamey1

Plex, ein muss für jeden mit einer lokalen Filmsammlung :)

Tipp für AppleTV besitzer: Als Client die App „Infuse“ nutzen. Kostet zwar, hat aber eine super UI und Kann problemlos auf Plex Content zugreifen.

19.04.2019
User Seegurke

Warum Infuse? Es gibt doch ein Plex Client für AppleTV. Was ist an Infuse besser? Danke für Tipps ;)

12.05.2019
Antworten
User Lyrion

Jetzt mal ernsthafte Frage... woher kriegt ihr alle die Filme in guter Quali?

19.04.2019
User Anonymous

Leg an deinem Rechner eine DVD oder BluRay ins Laufwerk – starte eine installierte MakeMKV Version. Mach eine legale Sicherungskopie deiner Disc. Um Platz zu sparen die unkomprimierte Disc Version mit HandBrake in die gewünschte Qualität konvertieren. Fertig. 😜

19.04.2019
User Anonymous

i'm goin .TO the BOERSE ;-)

19.04.2019
User Darklingking

google & torrents :P

19.04.2019
User Jan_Steffen

rarbg.to

19.04.2019
User jhuwiler

Mein Tipp: Schau dir mal das Angebot von Teleboy.ch an. Als CH-Anbieter bietet dieser legale TV-Aufnahmen zum Download an. Super Sache und in HD-Qualität .MP4. Ich schnippsle noch mit einem Cutter (Free Video Editor) den Vorlauf, Werbung, Nachlauf weg... und fertig ist dein Film auf dem NAS. So habe schon mehr als 2000 Filme in meiner Videosammlung.

19.04.2019
Antworten
User Cokiz1985

Plex ist sicher eine Lösung die funktioniert, jedoch tendiere ich auf KODI. Die Software kann einfach mehr und ist schöner zum bedienen.

19.04.2019
User Anonymous

Leider aber nur als lokaler Client verfügbar, nicht für einen Server auf den dann vom Handy zum Beispiel zugegriffen werden kann. Ansonsten ist es meiner Meinung auch besser.

20.04.2019
User Cokiz1985

Aber sicher kann vom Handy auf die Mediadaten zugegriffen werden. Jedes Endgerät mit Kodi drauf, kann überall zugreifen. Es wird einfach lokal abgespielt, aber hat ja mittlerweile jedes Endgerät genügend Power.

21.04.2019
User MrPlow

Das Kodi UI ist besser, da bin ich bei dir. Aber Plex und Kodi sind zwei ziemlich unterschiedliche Paar Schuhe. Bei Kodi greift der Client auf den Content direkt zu - bei Plex geschieht das über den Server, der auch je nach Bandbreite direkt transcodieren kann/muss. Vielleicht musst du den Artikel nochmals durchlesen um den Usecase zu verstehen. Plext ist nicht einfach ein Player für Multimedia Content, sondern ein (wirklich gutes) Streaming-System.

23.04.2019
User DanCooper

Ich nutze beides: Windows Server mit 35 TB Speicher und Plex (Server). Lokal schaue ich alles über Kodi, von extern greife ich, meine Familie und ein paar Freunde auf Plex zu.

25.04.2019
Antworten
User Anonymous

Der Chromecast eignet sich wunderbar zum Abspielen von Plex-Inhalten auf dem TV (falls ihr keinen smarten TV besitzt...)

19.04.2019
User 7Horizon

Kannst du wirklich mit dem DS918+ vier parallele UHD Streams laufen lassen?

20.04.2019
User Anonymous

Gute Frage die uns der Autor beantworten müsste. Spätestens bei UHD mit HDR dürfte gemäss der PLEX Liste hier aber schluss sein: docs.google.com/spreadsheet...

Ich bevorzuge daher für UHD Wiedergabe mit PLEX Endgeräte die H265 von sich aus unterstützen mit HDR (Nvidia Shield etc.). Durch die geringe Bandbreite die ein H265 Stream benötigt ist kein Transcoding (Umwandeln) nötig. Lediglich die Upload Bandbreite bestimmt dann hier bei der direkten Wiedergabe wie viele gleichzeitig den PLEX Server nutzen können.

20.04.2019
User nikola.novoselec

Super Artikel, nur noch ein wichtiger Hinweis fehlt.

Wie mehrere hier erwähnt haben, Kodi ist im Frontend Bereich als Player unschlagbar.

Es gibt eine Lösung die Plex und Kodi vereint, und die heisst Plexkodiconnect. Das ist ein Kodi addon womit man alle Vorteile vom Kodi als Player, mir allen Vorteilen vom Plex Server vereinen kann.

Man kann dann Kodi auf einem Gerät wie NVIDIA Shield (teuer) oder Xiaomi Mi Box S (billig) überall mitnehmen und abhängig von der Bandbreite entweder mit Transcoding oder Direct Play Inhalte abspielen.

Ein grosser Vorteil von Kodi ist dass es alle Audio Formate ohne Passthrough abspielen kann, was bedeutet dass der Plex Server Audio nicht transcodieren muss - das kann nicht durch die Hardware gemacht werden. Audio direkt durch den CPU zu transcodieren verursacht bei einem 7.2.4 Dolby Atmos oder DTSX Soundtrack viel Last. Wenn man einen AV Receiver ala Denon hat ist das nicht nötig, dann einfach in Kodi Passthrough einschalten.

Kodi hat auch einen grossen Vorteil wenn man Inhalte mir Untertiteln schaut, denn die werden als Overlay an der beliebigen Position angezeigt. Bei Plex als Player ist oft ein Transcoding oder Burn-In notwendig, abhängig davon auf welcher Hardware man den Plex Player am laufen hat (Problem normalerweise auf Samsung und Android TVs). Bei Kodi hat man auch hunderte Addons für Untertitel, bei Plex nur die direkte Integration mit OpenSubtitles oder das Addon wie z.B. Subzero.

21.04.2019
User Anonymous

@Nikola.novoselec Super Hinweis mit Plexkodiconnect! Ob Kodi oder PLEX finde ich Geschmackssache und eine Frage des persönlichen Anspruchs. Kodi ist aus meiner Sicht die Variante „für alles gibt es eine Lösung“ und ein technisch interessierter kann es anpassen.

PLEX ist eine Variante die auch ein Anfänger mit etwas Vorkenntnis bedienen kann. Server beim Synolog wie hier beschrieben einrichten und auf den meisten Smart TV die oft schon vorinstallierte Player App starten. Läuft.

Zum Vergleich Player Shield/Xiaomi - teuer/günstig. Xiaomi hat nach meiner kurzen Recherche nur WLAN Verbindung, keine Speichererweiterung (USB/MicroSD). Als Server somit ausgeschlossen. Dass ein PLEX Pass mit Hardware Transcoding auch noch etwas kosten würde noch gar nicht in Betracht gezogen, denn Transcoding ist bei der Shield dabei.

Betreffend Audio 7.x.y und Untertitel hat sich bei PLEX einiges getan. Jedoch auch hier hat nicht jeder den Anspruch und 13 Lautsprecher im Wohnzimmer oder schaut Filme mit Untertitel in original Sprache. Daher sehe ich die Wahl von PLEX oder Kodi auch als eine Frage des persönlichen Ausstattung.

22.04.2019
User nikola.novoselec

Da hast du absolut recht, vieles ist von der persönlichen Ausstattung abhängig. Der Sinn ist dass sich mit der Kombination Kodi/Plex aus beiden Welten das Beste herausholen lässt.

23.04.2019
User KevinG

A Synology DS918+ is very far being able to transcode a 4k stream (today no NAS is able to do that).
The CPU from a DS918+ is recommended for max 4k to 1080p single stream as can be seen here : docs.google.com/spreadsheet...

For information regarding Plex Transcoding :
support.plex.tv/articles/20...
So a Intel Celeron J3455 like on Synology DS918+ get a CPU Benchmark score of 2'124 which is what recommended for a single 1080p (10Mbps, H.264) file.
Not sure if score including Intel Quick Sync Video, but in any case it's a Celeron from 2016 you shouldn't except much more.
If you need 4k transcoding, nothing short of a very good i5, or i7 will be able to handle it, and you will need a VERY good connection to stream it outside of your home if needed.

19.05.2019
Antworten
User greeb

jj

02.05.2019
User bastien1608

Prochain article : constituer sa bibliothèque média de manière totalement légal ( ͡° ͜ʖ ͡°)

03.05.2019
User RoastedBifi

Ich nutze zuhause auf meinem TV zum apspielen OSMC Vero (Kodi box) und für unterwegs sowie für meine Freunde habe ich Plex auf meinem PC eingerichtet der dank Glasfaser und i7 CPU auch 4k streamt. :)

19.04.2019
User Tobler0wn3d

Hatte auch lange zeit einen Plex Server zuhause. Mittlerweile setze ich aber auf Google Drive und greife mittels Infuse auf meine Filme und Serien zu. Für 10.-/Monat gibt's als G Suite Kunde unbegrenzt Speicherkapazität...

19.04.2019
User Anonymous

Zu G-Suit ist ein toller Ansatz. Aber es müssen 5 Nutzer registiert sein die dann monatlich die 10€ bezahlen ansonsten hat ein Nutzer doch nur 1TB Speicher?! Amazon hat zumindest wieder zurück gerudert und sein unlimitiertes Angebot eingestellt...

19.04.2019
User Tobler0wn3d

Ja, grundsätzlich schon. Nur scheint Google ein Auge zuzudrücken. Bin ein User und nutze es schon über ein Jahr. Bin mittlerweile bei knapp 8 TB...

19.04.2019
User Anonymous

Für PLEX Pass Mitglieder gab es mal PLEX Cloud – wurde aber leider eingestellt. An der Cloud ist ja einfach bestechend dass kein Upload die Teilnehmer Anzahl beschränkt. Nur eben kontrolliertes und legales teilen ist die Grundsatzfrage? Nur wie? Infuse ist nach meinem Wissen ja lediglich ein sehr guter Video Player und jedem möchte ich nicht mein Google Drive Passwort geben oder den Zugriff auf meine Urlaubsfotos etc.
8TB an Filmen liegen übrigens momentan auch auf meinem Synology...

19.04.2019
User Tobler0wn3d

Ja, Plex Cloud hat sich leider nicht gehalten. Auf meine Medien auf GDrive haben nur 2 Personen Zugriff. Ich könnte mir vorstellen das Google was dagegen hat wenn 24/7 gestreamt wird 😉. Einbinden von Google Drive in Infuse klappt ohne Probleme, grundsätzlich ist aber nicht mal das notwendig und es können die Medien auch direkt über die Google Drive App gestreamt werden, da Google die Medien transkodiert, ähnlich als würde man auf YouTube hochladen.

19.04.2019
User Anonymous

Ich gestatte aktuell meiner Grossfamilie, Neffen und Arbeitskollegen Zugriff auf meinen PLEX Server. Die haben wiederum ihre Freunde mitgebracht. Heisst aktuell 60 Einladungen/Nutzer. Bei einem 50M/Bits Upload klappt es auch an regnerischen Wochenenden dank Hardware Transcoding noch. Die Cloud hätte hier ein Upload/Transcoding Problem mehr als gelöst – denke genau deshalb gibt es keine umsetzbare Cloud Lösung zur Zeit. 😒

19.04.2019
Antworten
User jhuwiler

Ich nutzte die Standardapp DS Video auf meinem Synology. Was genau spricht für einen Umstieg auf PLEX? Bis jetzt bin ich ganz zufrieden...

19.04.2019
User Anonymous

PLEX ist nicht nur eine Video Lösung. Urlaubsfotos, Musik kann mit jeder Person geteilt werden die einen PLEX Account hat. Eine komplizierte Nutzer und Berechtigungsfreigabe entfällt. Nutzer per E-Mail einladen – alles oder nur ausgewählte Ordner freigeben. Fertig.

19.04.2019
User janliechti

Bin in erster Linie wegen dem viel besseren Handling auf PLEX umgestiegen. Mehrere Nutzer und diverse Devices sind einfach zu betreiben mit PLEX. PLEX ist überall verfügbar (PS4, SmartTVs etc.). Auch im Ausland war es oft mühsam, per Https zuzugreifen und DS Video lief nicht zuverlässig. PLEX macht eindeutig mehr Spass und ist ebenfalls kostenlos. Kann den Umstieg nur empfehlen - insbesondere mit mehreren Accounts.

19.04.2019
User allaboutit

Ich verwende auch die DS Video.
Es ist Gratis, die passende Video App ist auf Swisscom TV Box und SmartTV (bei mir Sony) verfügbar.
Das mit den Berechtigungen ist sicher nicht ganz so einfach, aber ich möchte meine Videos auch nicht mit allen teilen.
Für Fotos verwende ich Moments (früher DSPhoto) dort kann ich Alben auch via E-Mails an Freunde/bekannte freigeben.

09.05.2019
Antworten
User reze_dig

habe schon fast 1 Jahr den Plex Media Server auf einem Synolgy NAS DS218+ am laufen. Leider auf meinem Hauptabspielgerät ein Panasonic TV DXW784 ist der Filmgenuss nicht wirklich gut, da plötzlich der ganze Film hängt und man aus der App rausfliegt. Z.T springt der Film auch nicht an und man muss z.B. die ersten 30s überspringen und dann läuft er mit viel Glück durch. Es liegt nicht an der Verbindung alles andere Funktioniert ohne unterbrüche.
Zudem wird die App mehr Kostenpflichtiger, früher war Sie auf dem Pad noch Gratis und heute wird ein Kauf notwendig. Würde heute wenn ich neu anfangen würde vermutlich eher auf Kodi gehen oder etwas anderes. Das unterbrechen sprich APP Crash ist extrem mühsam und stört extrem den Filgenuss. Komischerweise passiert dies eigentlich nur immer gleich am Anfang (start) oder in den letzten 20Min. des Filmes

19.04.2019
User Anonymous

Panasonic ist ein Neuzugang bei PLEX. Daher vermute ich das Problem nicht auf der Server Seite sondern am Panasonic TV. Ist die TV Firmware aktuell? Die PLEX App somit ebenfalls aktuell? Ansonsten den sehr guten Panasonic Support kontaktieren panasonic.com/ch/de/support...

19.04.2019
User reze_dig

ja die Firmware ist aktuell (wurde updatet). Wie kann man Plex am TV updaten? Hier habe ich nichts gefunden, wie dies gemacht werden könnte. Bin mir ziemlich sicher der Support von Panasonic verweist mich an den Plex Support ...

19.04.2019
User Anonymous

Naja die erste Frage die von Panasonic oder von PLEX gestellt wird ist die Frage – welches Dateiformat haben die Filme? MKV? Codec H264 oder H265? MPEG AVI etc.

Am besten einen Film nehmen der nicht läuft. Codec und Bitrate ist bei PLEX wie das Rezept beim Kochen – stimmt das Rezept nicht „hängt es“ oder schmeckt nicht 😜

19.04.2019
User reze_dig

MKV. die Bitrate ist runterkomprimiert je nach Film auf ca. 7 - 9 GB je nach Filmlänge. Grundsätzlich läuft der Film schon … aber es ist ein "gebastel".
Sprich meistens bricht er gegen Schluss ab und es erscheinen … und wenn man schnell genug stop und aus dem film geht und an der Stelle wieder aufnimmt ist die Chance bei 50%, dass es weitergeht. Anderes Beispiel er startet nicht wählt man genug schnell vorher einmal 30sec springen läuft er.
AM Windows Client gibt es nur sehr sehr selten einmal ein Problem. Liegt zu 95% beim TV, aber eben nur wegen dem ein guter TVC ersetzen ist misst.

19.04.2019
User Anonymous

Viele übersehen die Einstellungsoptionen in der PLEX App (Abspielgerät). Obwohl im Heimnetz eine leistungsstarke Netzwerkverbindung besteht ist meist per default Transcoding eingestellt. Hier unbedingt auf direkte Wiedergabe einstellen oder wenn verfügbar Automatisch (PlexPass Feature). Ich habe einige Panasonic Benutzer die mir keine Probleme gemeldet haben und störungsfrei PLEX‘n. Ich hoffe es hilft! Auch Apple TV 4K User musste ich öfters darauf hinweisen sie wandeln um anstatt bei der Leistungsstarken Hardware die direkte Wiedergabe zu nutzen.

19.04.2019
Antworten
User Nighthawk117

Ich benutze auf meiner DS214play ebenfalls Plex. An und für sich ein geiles Tool...jedoch werden bei mir öfters falsche Filmcover angezeigt. Und dann kommts noch vor, dass z.B. einzelne Episoden einfach nicht abgespielt werden...manchmal echt zum Verzweifeln!
Daher musste ich auf dem Apple TV auf VLC umsteigen, da wird das Zeugs zack abgespielt.
Hat jemand anderes auch diese Probleme?
NAS ist per Kabel verbunden, ATV per WLAN. Router befindet sich in ca. 40cm Entfernung, freie Sicht quasi. UPC mit 300/30er Leitung

19.04.2019
User Anonymous

Filme sollten auf dem NAS gemäss dieser Anleitung abgelegt werden: forums.plex.tv/t/anleitung-... ist mal ein Film falsch per manuelle „Zurodnung korrigieren“ anpassen. Die Entfernung bzw. Internetleistung hat aus meiner Sicht nichts mit dem Problem zu tun.

19.04.2019
User Nighthawk117

Was meinst du? Das mit den Filmcovern?
Wird kaum was mit der Netzleistung zu tun haben 😄
Wollte damit bloss sagen, dass das Problem mit dem Abspielen vmtl. nicht mit der Netzleistung zu tun hat. Wie so oft steht z.B. der Router gefühlte 200m weit weg in einem Stahltresor.

20.04.2019
User Anonymous

Falsche Filmcover hat oft mit der falschen Beschriftung zu tun des Dateinamens. Ebenfalls ist zu empfehlen den Metadaten-Agenten zusätzlich zu installieren. Alles im Link weiter oben Schritt für Schritt beschrieben. Dass sich bei Serien einzelne Episoden nicht abspielen lassen ist mir neu – mit meiner Shield klappt das sogar mit Autoplay und die nächste Folge startet automatisch wie bei Netflix.

20.04.2019
Antworten
User Anonymous

Meine Workstation und Gamer PC mit einer 980Ti läuft seit Jahren auch als Plex Server. Da es ein grosser Tower ist, sind 14TB für Plex drin. MKV's aus hd-world oder hd-area laufen unterbruchsfrei seit Jahren. Der Server läuft stabil und wurde ausschließlich von Samsung TV Apps manchmal nicht erkannt. Gleichzeitig machten alle anderen Player auf PS4, Android, iOS, Win10 nie Probleme. Habe seit mehreren Jahren den Lifetime Account, da die Jungs wirklich super Qualitätssoftware liefern, seit Beginn.

21.04.2019
User andybaecher

Das letzte mal, als ich Plex als Server und auf meinem LG Oled als Client genutzt habe (vor ca. 1 Jahr), hatte ich Probleme bei der Wiedergabe von einigen Movies. UHD + HDR + Dolby Atmos...das ging nie alles auf einmal. Ist das nun so möglich, wenn als Client Die Plex App direkt am WebOS genutzt wird?

21.04.2019
User wanillchüechli

Ich hatte teilweise auch Probleme (Setup LG OLED65C7V, Synology DS918+, Sunrise Internet Box, alle mit Kabel vernetzt). Insbesondere war für UHD kein Streamen ohne Transkodieren möglich. Als gute Alternative gab es Xplay, welche mit 4K Inhalten gut zurecht kommt. Nach dem Wechsel auf die Sunrise Internet Box hatte ich grosse Mühe für 4K Streaming bei Bitraten über 40 MBit/s. Nun habe ich wieder auf die offizielle Plex app für WebOs gewechselt und es funktioniert gut. Allerdings ist bei 80 Mbit/s auch wieder Schluss. Dann muss alle paar Sekunden wieder gepuffert werden.

22.04.2019
User andybaecher

Mittlerweile nutze ich nur noch einen simplen DLNA-Server auf meinem Home-Server (minidlna), welcher mit UHD & HDR absolut keine Probleme hat. EIn weiterer Vorteil, ich brauche keine App am TV, das geht über die integrierte Video-App von LG. Bin damit soweit sehr glücklich, allerdings muss ich so leider auf Atmos verzichten, ausser Atmos ist in einem DD+ Container.

22.04.2019
Antworten
User jamesvibe

Ich nutze auch Plex, das ich auf meinen alten PC (i5 6400, 8GB RAM) installiert habe. So habe ich meine 400-Filme-Sammlung mittels MakeMKV "digitalisiert". Ich belasse die Videos jedoch in Originalqualität. Als Speicher benutze ich 2 6TB-grosse WD Red... :o) Ich hatte nie Probleme bezüglich streamen...

23.04.2019
User bebby

Ich selber nutze einen NUC als Plex Server und die Filme liegen auf meinem Synology NAS Server (kopiert von den zahlreichen gekauften DVDs)..
Richtig cool wird Plex dann, wenn man noch einen Freund gefunden hat, mit dem den Plex Server teilt.
Gegenüber Netflix kann das schnell teurer werden, weil man laufend in Festplatten investieren muss :-) Allerdings hat man dann seine eigene Bibliothek.

24.04.2019
User pro_cage

Top Bericht. Nutze Plex seid Jahren. Gibt nix besseres.

24.04.2019
User mfeger

Das Problem mit dem Richtigen Taggen, könnte man mit dem Programm Filebot lösen.

26.04.2019
User steffzone

FRAGE
Kann mir jemand ev. verraten wie ich die Fotos sinnvoll über einen Plex Client anzeigen kann? Am liebsten wäre mir die Anzeige über meine Ordnerstruktur auf dem NAS. Aber die Fotos werden nach "Zuletzt hinzugefügt" und nach Jahrgängen angezeigt was ich nicht sehr praktisch finde. Gibt es eine Einstellung? Danke im Voraus!!

27.04.2019
User Acid1978

Toller Artikel, Kompliment! Bin selber aber auch im Team Kodi daheim, oder seit kurzem MrMC dem Kodi Fork für Apple TV. Frage aus Interesse: schafft es Plex auf 4K Medien mit korrektem HDR Flag auszugeben?

27.04.2019
User veust

Pur article, je vais essayer dès ce soir. Merci à toi Martin ;-)

29.04.2019
User jotta1982

my question is , the movies and etc you have , do you have all original copies at home ?

01.05.2019
User ronbuehler

who cares?

11.05.2019
Antworten
User Antipiot

Alternatives: Emby: avec ou sans pass /Jellyfin: sans pass.

01.05.2019
User xreppa

Open Media Vault, The best free open source nas system, pro solution don't do half of what OMV can do ;).

Why buying something, when a free alternative is ten time better.

10.05.2019
User Ouli93

I use it at the moment but think about switching to something else. It has tons of functionallity but at the same time it's also super unstable. The last time i updated the software I needed to reflash the image as nothing worked anymore. Also, user and group permissions kinda do not work. I don't know why. This should be extremelly easy as it's build uppon debian os. I can remove any permissions of a user (via the web interface) and he stil can read and write whatever the fuck he wants. I will try that again directly over the CLI but I am kinda frustrated how much more work it is compared to any other NAS-OS.

03.06.2019
Antworten
User Anonymous

Ce soft est limité sous Linux, il ne permet de gérer la musique en 320 Kb/s au maximum. Donc exit les formats audiophiles FLAC, Wave, DSD ils ne sont pas pris en charge ;( Je l'ai installé, testé et désinstallé presque aussi tôt...

10.05.2019
User AdrianKorner

Ich hab da auch mal ne Frage zum Thema streaming. Ich hab ein Synology DS214play. Mit dem PC lässt sich eigsntlich alles abspielen via ftp. Ausser 4K Filme stottern total. Über dem TV oder Xbox One X lassen sich praktisch keinem Filme abspielen, 4K schon gar nicht. Alles über ethernet verbunden. Hat das NAS zu wenig Leistung für 4K? Oder liegt es an den Endgeräten?

11.05.2019
User Mustang_SVT

Sehr schöner Artikel.

Hatte auch schon mit solchen Einrichtungen zu tun.

PLEX oder Emby sind da wohl die einzigen welche wirklich was hermachen, am besten istalliert man beide und entschediet dann welche ienem besser passt. Die nehmen sich eigentlich nichts und beide haben so ihre Punkte wo man noch ausbessern sollte. Emby scheint wohl etwas näher an der Community zu sein.

Wem der öffentliche Zugriff nicht so behagt kann dies problemlos über VPN lösen.
Was zu PLEX noch gesagt werden sollte, dies benötigt immer eine Internetverbindung um zu funktionieren, gibt aber eine Möglichkeit einen lokalen IP Bereich denn noch zur Anmeldung zu zu lassen.

PLEX läuft überigens auch im Kodi falls dir das besser passen sollte, grundsätzlich zu sagen ist halt, dass man TVs und Streaming Geräte am besten auf Android Basis hat. So eigenproduktionen von TV Software werden nie so gut und reibungslos unterstützt, hier wäre vielleicht ne Werbung für die SONY TVs drinn gewesen xd.

19.04.2019
User Something+

Also im Plex Forum hört man eigentlich immer nur Android TV Nutzer rumjammern da etwas geht, hatte bissher keine Probleme mit dem LG OS :D

19.04.2019
User Something+

das etwas nicht geht*

19.04.2019
User janliechti

Ja, mit LG WebOS hatte ich auch noch nie Probleme. Läuft einwandfrei und praktisch täglich.

19.04.2019
User Mr. Digitec

Jawal mit meinem LG Tv geht Plex einwandfrei.

19.04.2019
Antworten
User JTR.ch

Kodi kann das in Form von OSMC etc. auf einem Pi besser und günstiger. Hatte früher auch Plex, bin aber weil er die Daten auf dem NAS decodiert sehr schnell weg von ihm gekommen. Jeder Kodi Client kann dasselbe, aber in besser (dank Plugins für Untertitel oder Tools die nicht erkannte Filme offenlegen etc.).

21.04.2019