

So bitte nicht! 4 gängige Reinigungs-Fehler, die deine Pinsel ruinieren
Pinsel waschen klingt einfach. Dabei gilt auch hier: Gewusst wie! Wer intuitiv handelt, macht unter Umständen einiges falsch – und verkürzt so die Lebensdauer der Beauty-Tools massiv.
Mein Pinsel fällt auseinander! Ausgerechnet mein Liebster. Zufall?
Ganz sicher nicht.
Die Endlosschleife aus Gebrauch und Reinigung hat meinem Werkzeug zugesetzt. Besonders, weil ich mich beim häufigen Waschen nicht immer an meine eigenen Regeln gehalten habe. Aus reiner Bequemlichkeit.
Hier kommen die häufigsten Vergehen, die die Lebensdauer eines Pinsels stark verkürzen können.
1. Ein zu heisses Bad
Kochend heisses Wasser tötet zwar Keime ab, löst aber auch den Leim und schadet den Pinselhaaren – egal ob echt oder synthetisch. Die Haare können dann austrocknen oder sich sogar verformen. Setze lieber auf lauwarmes Wasser und ...
2. Keine Milde walten lassen
... auf ein sanftes Reinigungsmittel. Yep, auch ich habe schon aus Faulheit mal zum stinknormalen Spülmittel gegriffen. Kann ja nicht so verkehrt sein. Schliesslich besitzt es stark entfettende Eigenschaften, die dem angesammelten Talg auf den Pinselhärchen den Garaus machen. Oder? Leider geht die Überlegung nicht auf. Gerade Echthaar kann dadurch seine Geschmeidigkeit verlieren und borstig werden. Spezielle Pinselreiniger oder ein mildes Babyshampoo sind hier die besseren Alternativen und hinterlassen im Regelfall auch keine potenziell hautreizenden Rückstände auf dem Pinsel.


Dr. Bronner's Mild Aloe Baby Soap with Organic Ingredients 140g
Hartseife, 140 g

3. Reibereien
Nach dem Waschen willst du intuitiv das überschüssige Wasser aus den Härchen bekommen. Entweder, indem du sie kräftig auswringst oder schlimmer noch, indem du sie wild über ein Frotteetuch rubbelst. Ersteres übt viel Zug auf die Pinselhaare aus, letzteres kann die Pinselhaare dauerhaft verformen. Ich empfehle dir, die Härchen lediglich kopfüber zwischen Daumen und Zeigefinger leicht zu kneifen, so dass sie wieder ihre ursprüngliche Form bekommen. Nimm dabei gerne auch ein Baumwoll- oder Mikrofasertuch zu Hilfe.
4. Kopf hoch? Lieber nicht!
Du stellst den Pinsel nach dem Waschen wieder aufrecht zurück in die Halterungen? Praktisch – und ein grosser Fehler. Das Wasser kann so nicht ablaufen, sondern gelangt in die Pinselzwinge, also das Metallelement, in dem die Härchen zusammenkommen. Sammelt sich dort die Feuchtigkeit, löst sich der Kleber und die Haare können ausfallen. Besteht das Handstück aus Holz, kann sich die Feuchtigkeit zusätzlich im Innern ansammeln. Das Holz quillt auf, wird morsch oder sorgt dafür, dass irgendwann allfällige Lacke zu bröckeln beginnen.
Idealerweise lässt du den Pinsel nach dem Waschen kopfüber trocknen. Wenn du dir eine entsprechende Halterung sparen möchtest, sorge beim Trocknen für eine leichte Schräglage. Wichtig: Achte darauf, dass die Pinselhaare dadurch keinen Knick bekommen und die Pinsel auf einer saugfähigen Unterlage wie einem Handtuch liegen.
Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.
Praktische Lösungen für alltägliche Fragen zu Technik, Haushaltstricks und vieles mehr.
Alle anzeigen











