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Martin Feusi und sein Kino im Keller

Elektriker, Gipser, Schreiner. Martin Feusi ist nichts davon. Trotzdem hat er ein Kino im eigenen Keller gebaut – alleine. Dies ist seine Geschichte.

Das Kino. Es ist Martin Feusis Reich, und sein Thron der mittlere der drei dickgepolsterten Ledersessel, die sich in der hinteren Reihe des Raums befinden: Martin Feusi hat ein Kino gebaut. In seinem eigenen Keller.

Der Mann hat kurzes, blondes Haar und einen leichten Dreitagebart. Aufgeregt lehnt er sich vor. Die Aufmerksamkeit des Cineasten gilt gerade dem, was sich auf der etwa drei-mal-zwei Meter grossen Akustik-Leinwand abspielt: Agent 'K' und Replikant Sapper Morton liefern sich einen Faustkampf auf Leben und Tod – die Anfangsszene des Blockbusters «Blade Runner 2049». Nach der Szene macht er das Licht an. Sein aufgeweckter Blick wandert einmal quer durch den 25 Quadratmeter grossen Kellerraum.

Klick mit deiner Maus ins Bild, dann kannst du den Blick im Raum um 360° Grad drehen.

Die Ledersessel haben steuerbare Fuss- und Kopflehnen. Sie sind weinrot, passend zu den Wänden. Ein in den Deckenkranz integriertes LED-Licht über Martins Kopf wirft ein violettes Licht auf die schwarze Decke. In den hinteren beiden Ecken stehen zwei Lautsprecherpaare von Klipsch. Das restliche Lautsprecher-Set-Up ist in einem Zwischenraum hinter der Leinwand versteckt. Dort, wo auch die Elektronik verstaut ist.

Martins Augen leuchten. Ein schelmisches Grinsen, sein Markenzeichen, breitet sich auf seinem schlanken Gesicht aus. Zufrieden trinkt er einen Schluck Bier – Adler Bräu, aus der Region – und stellt die Flasche zurück in den Getränkehalter des Sessels.

Das eigene Kino

Wenn Martin so dasitzt, dann ist er ruhig, beinahe unscheinbar. Vielleicht etwas, das der Beruf des gelernten Informatikers mit sich bringt. Aber der Stolz auf das, was er vollbracht hat, ist spürbar, wenn er spricht. Immer. Er ist Ehemann und Vater dreier Kinder, das Kino seine grosse Leidenschaft. Und der einzige Ort, wo er Filme schaut – einen Fernseher besitzt er nicht.

Martin Feusi, der Heimkino-Bauer

«Früher habe ich alle Kinotickets, die ich gekauft habe, gesammelt. Das müssen Hunderte gewesen sein», sagt Martin mit unaufgeregter Stimme. Das unterstreicht den subtilen Humor des Mannes mit dem hellgrauen T-Shirt, auf dem ein Captain America prangt. «Aber die brauch ich jetzt ja nicht mehr zu sammeln.»

Martin trennt Berufliches und Privates. Ein Umstand, der die Kino-Idee ins Rollen gebracht hat. Denn der Informatiker, der im urbanen Zürich arbeitet, aber im von Bergen umgebenen Netstal wohnt, mietet seit Jahren ein kleines Bürozimmer an, etwa 200 Meter von seinem Haus entfernt. Dort erledigt er sein Home Office, bezahlt Rechnungen und lässt Arbeit Arbeit sein. In Vergangenheit ist das Büro nicht nur Arbeitszimmer gewesen, sondern auch Hobbyraum. Mit Sofa, Beamer und Leinwand. «Eine Männerhöhle», sagt Martin. Da ist es wieder, das schelmische Grinsen.

Dann ein neues Projekt, vor etwa zwei Jahren: Der Bau des Eigenheims.

Der Familienvater nimmt einen Schluck Adler-Bräu-Bier. «Als ich während dem Bau den Keller zum ersten Mal betreten habe, grauste es mir davor, wie diese Rumpelkammer wohl mal aussehen wird, wenn all meine Sachen drin sind». Also hat er sich Gedanken gemacht. Dann die Idee: Ein Kino soll er werden, dieser kahle Raum im Keller mit Röhren an der Decke. «Eigentlich etwa das, was ich schon im Hobbyraum gehabt hatte, dieses Mal aber richtig.»

Martins Keller, Februar 2018. Wo das Abflussrohr ist, hängt heute die Leinwand.

Gross überreden muss er niemanden. Seine Frau ist schnell von der Idee begeistert – von ihr spricht er als treibende Kraft, die ihm stets den Rücken freihält, während er seinen verrückten Ideen nachgeht. Die wahre Herausforderung sollte viel mehr darin liegen, sich das nötige Wissen anzueignen, um ein kleines, privates Kino im eigenen Keller zu bauen.

Die Schweiz, das Entwicklungsland

Wenn sich Martin an diese Zeit im Februar 2018 zurückerinnert, dann rollt er die Augen, wischt sich mit der Hand übers Gesicht und zieht es lang. «Was Heimkinos angeht, habe ich mich in der Schweiz wie in einem Entwicklungsland gefühlt.» Das sagt er, weil es hierzulande kaum Anbieter gibt, die professionelles Equipment für den Kinobau anbieten. Und die wenigen, die da sind, haben ein zu kleines Angebot für Martins Bedürfnisse.

Blickst du auf die Leinwand, hast du zwei Lautsprecherpaare und den Beamer im Rücken.

Bewaffnet mit Stift und Papier, auf dem der Grundriss des Kellers gezeichnet ist, durchforstet er wochenlang Webseiten, Foren und Youtube-Kanäle. Fragen wie «welche Leinwand», «wie breit und wie hoch muss die Leinwand sein» und «wie weit entfernt müssen die Sitze stehen» tauchen auf. Überhaupt: «Woher kriege ich Sitze» und «Stoff oder Lederbezug» sind genauso Teil der Recherche wie «was ist mit der Dämmung», «wie verstecke ich die Abflussrohre» und «was zum Teufel ist eine Vorsatzschale oder ein Absorber».

«Es war zum verrückt werden. Ich bin ja kein Handwerker, Elektriker oder Gipser», sagt Martin ein Jahr später in seinem Kinosessel. Im Februar 2018 hat er sich noch als Bürogummi gesehen. Martin lächelt. Verlegen.

Ich hatte keine Ahnung von nichts, dafür jede Menge Ideen und noch mehr Fragezeichen.

Täglich wird Martin mit neuen Fragen konfrontiert. Fragen, deren Antworten neue Fragen aufwerfen. Nach Werkzeugen etwa. «Plötzlich habe ich mir eine Oberfräse oder Stichsäge besorgen müssen. Dann habe ich spezielle Aufsätze für meine Arbeiten benötigt. Das ist immer so weitergegangen und schien nie aufzuhören.»

Der Bürogummi hat keine Ahnung, wie er mit den Neuanschaffungen umzugehen hat. Von «harter Knochenarbeit» ist die Rede. «Etwa vier Monate lang habe ich Zeit und Geld investiert, aber mit der eigentlichen Arbeit hatte ich noch nicht einmal begonnen. Ich habe echt viel Geduld üben müssen. Aber es ist nötig gewesen, sonst hätte der Umbau in einer Katastrophe geendet.»

Martin ist stolz auf das, was er vollbracht hat.

Im Juni 2018 ist es soweit: Baubeginn. Martin legt los.

Kinobau im Vaterschaftsurlaub

Der Familienvater fängt mit der Decke an. Sie muss schwarz angestrichen und die Abflussrohre durch eine Abkofferung – einer Art Kranz um die Decke herum – versteckt werden. Dort laufen auch die Kabel durch, die den Beamer und die hinteren zwei Lautsprecherpaare – ein Klipsch-Paar auf Ohrhöhe und ein zweites Klipsch-Paar für die Höhen – mit dem Receiver hinter der Leinwand verbinden.

Martin verbaut ein Auro-3D-Setup.

<strong>Die Stimme Gottes</strong> gibt's nur bei Auro 3D
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Im Oktober kommt auch sein drittes Kind zur Welt. Martin nutzt die Gunst der Stunde: Er bekommt vier Wochen Vaterschaftsurlaub. «Das ist mein Zeitfenster gewesen», sagt Martin und nippt an seiner Adler-Bräu-Bierflasche.

Hinter der abhängbaren Leinwand befindet sich die ganze Elektronik

Die Leinwand, die über einen selbstgebastelten Holzrahmen mit Velours-Beflockung gespannt ist, hängt er an der selbstgebauten Gipskartonwand – einer Verkleidung vor dem unbehandelten Mauerwerk. Zwischen Verkleidung und Mauerwerk liegen etwa 60 Zentimeter. Genug Platz für den Receiver, zwei Höhen-Lautsprecher, zwei Subwoofer, ein Center-Lautsprecher, ein Lautsprecherpaar für Sound von links und von rechts sowie jede Menge Kabel. Alles Marke Klipsch. Ausser die Front-Left- und Front-Right-Lautsprecher. Die sind von Studer und Revox und leider nicht mehr käuflich zu erwerben.

So sieht das Ganze in der Übersicht aus.

Dann baut er das Podest: Eine Holzkonstruktion aus Grobspanplatten. Später wird die hintere Sitzreihe darauf stehen. Das Podest ist mit Mineralwolle gestopft. Das hat einen Grund: Die hinteren beiden Lautsprechersäulen, die Martin selber konstruiert hat, haben einen offenen Boden. So werden überschüssige Schallwellen direkt nach unten ins Podest reflektiert. Direkt in die Mineralwolle. Auch eine Form der Dämmung.

Holzrahmen mit Akustikstoff bespannt...
...und auf die Säulen geschraubt.

Auch die anderen Wände im Raum baut Martin aus Gipskarton. An den seitlichen Wänden montiert er je sechs Absorber-Panels aus Schaumstoff, die Schallwellen so schlucken, dass es im Raum nicht hallt. Die Wandfarbe entspricht genau dem Rot der Sessel.

Martin erklärt sein Kino. Im Hintergrund: Die roten Gipskartonwände und die Absorber.

Nach der Gipswand verlegt Martin den Vinylboden. Ein Teppich kommt gar nicht erst in Frage: Der wäre gar nicht mit dem System, mit der die Schallschutztüre die Übertragung von Schall aus oder in den Raum verhindert, kompatibel.

«Du glaubst nicht, wieviele Teppiche ich bereits angeschaut hatte, ehe ich dahinter kam», sagt Martin, «fünfzig Exemplare waren das. Mindestens.»

Das schelmische Grinsen ist zurück.

Die Nachtschicht

Die Deadline von vier Wochen reicht nicht.

Völlig übermüdet ackert er ganze Nächte hindurch; nach dem Ende des Vaterschaftsurlaubs bleibt Martin keine andere Wahl. Einfach aufhören und das Projekt für gescheitert erklären kann er nicht, denn die aufwendigen Bauten wieder abzureissen würde genau so lange dauern, wie das ambitionierte Projekt zu Ende zu bringen. Darüber hinaus hat Martin bereits mehr als 10 000 Franken und unzählige Arbeitsstunden investiert.

Aufhören? Nein. All diese Mühen konnten nicht für nichts gewesen sein.

Es gibt nur eine Richtung: Vorwärts.

Sieben Monate Wasser und Blut schwitzen und unzählige Arbeitsstunden investierte Martin in sein Kino-Projekt.

Spätestens bei der Auswahl der Kinosessel liegen die Nerven blank. «In der Schweiz gibt es nur wenig Ausstellungen mit Vorführmodellen», erklärt Martin. Und die wenigen, die es gibt, genügen seinen Ansprüchen nicht. Der Informatiker hat die Wahl: Entweder für eine Sitzprobe über 600 Kilometer ins Ausland fahren und gegebenenfalls feststellen, dass der Sitz nicht taugt, oder sich alleine auf extrem subjektive Erfahrungsberichte in Internetforen verlassen, die von Menschen geschrieben worden sind, die er nicht kennt.

Martin entscheidet sich für Letzteres.

Über einen Händler in Deutschland bestellt er fünf lederne Kinosessel für insgesamt 8000 Euro. Die Lieferzeit beträgt drei Monate. «Stell dir vor», sagt Martin, seine Stimme wird höher, «du überweist eine Riesenstange Geld ins Ausland und musst dann monatelang warten, bis die Ware eintrifft, ohne zu wissen, was du genau bekommst». Martin fasst sich an den Kopf.

Rote Ledersessel mit steuerbaren Fuss- und Kopflehnen samt Getränkehaltern

März 2019. Die Sitze sind da. Und sie passen. Martin fällt ein Stein vom Herzen. Voller Elan installiert er sie, setzt sich hin, durchstöbert seine Filmdatenbank – das ganze System hat er über eine Nvidia Shield mit seinem NAS verbunden; die Filme verwaltet Martin via Plex – und schaut den ersten Film im eigenen Kino.

«Interstellar».

Der Blick zu den Sternen

Martin lehnt sich zurück und denkt kurz nach. Das Problem bei solchen Projekten sei, so der Mann mit dem Captain-America-Shirt, dass es keine Anleitung gebe und keiner einem zeige, wie’s geht. Zudem sei es wichtig, halb- oder gar ganz missglückte Arbeiten von Neuem zu beginnen, statt sie einfach stehen zu lassen.

«Sei bereit, Lehrgeld zu zahlen. Eine Menge Lehrgeld», eine Lektion, die Martin hat alleine lernen müssen, «darum möchte ich anderen Kino-Enthusiasten dabei helfen, ihr eigenes Home Cinema zu bauen». Falls du dich angesprochen fühlst: Erreichen kannst du Martin via E-Mail unter cinema@martinfeusi.com.

«Dann gibt’s noch jene Ideen, die einem erst in den Sinn kommen, wenn man schon mitten im Projekt ist. Ambilight zum Beispiel», sagt Martin. Er deutet auf die Leinwand: Ein LED-Band wirft zum Bild passende Lichter auf die dahinterliegende Gipswand. Die Lichtfarben passen sich den Farben an, die gerade auf der Leinwand zu sehen sind.

Home Cinema mit selbstgebautem Ambilight.

«Zum Glück hatte ich wenigstens fürs Ambilight eine Anleitung», sagt er und schmunzelt.

Do it yourself: Wir bauen uns ein <strong>Ambilight</strong>
Video
News & TrendsHeimkino

Do it yourself: Wir bauen uns ein Ambilight

«Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, was mich das ganze Projekt gekostet hat. Sonst hätte ich Vögel gekriegt. Sicher mehr als 20 000 Franken». Wieder sein Grinsen. «Ich meine aber, dass sich jeder einzelne Rappen gelohnt hat.»

Kinosessel Nummer Zwei: Martins Thron. Hier fühlt es sich am wohlsten.

Fertig ist das Projekt noch nicht. Er hat immer noch hunderte Fragen. Und hunderte Ideen. Der Familienvater blickt zur Decke hoch. Er könnte dort dutzende kleine LED-Lämpchen installieren. Martin nimmt den letzten Schluck aus seiner Flasche Adler Bräu.

«Sterne wären auch noch was.»

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Luca Fontana, Zürich

  • Editor
Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

39 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
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User salzibeat

ich sage nur eins: oberhammergeil

05.06.2019
User EVZCyman

Nicht gerade die beste Werbung für die Forderung nach mehr Vaterschaftsurlaub...

05.06.2019
User Hugoboss

nojoke

05.06.2019
User Anonymous

ja, das habe ich mir auch gedacht, er muss ja eine sehr verständnisvolle Frau haben :-)

06.06.2019
Antworten
User alain.1997

Und natürlich ist Plex installiert mit all seinen "Legalen" heruntergeladenen Filmen 😂

05.06.2019
User rem3_1415926

Ja, in der Schweiz ist das herunterladen (noch?) legal... 😂

05.06.2019
User stefan88

Für den privat gebrauch ja. Heisst wohl, er wird immer 3 leere sitze haben? ;-)

05.06.2019
User Rubidox

@stefan Ich zitiere gerne mal Art. 19 Abs. 1 lit. a Urheberrechtsgesetz URG bzgl. Eigengebrauch: "jede Werkverwendung im persönlichen Bereich und im Kreis von Personen, die unter sich eng verbunden sind, wie Verwandte oder Freunde" Dies sollte deine Annahme wiederlegen ;)

05.06.2019
User smoodz

8000 Euro für Sitze über 20'000.- fürs Kino, und keine 9.95 oder 19.95 für ein Physisches Medium, die ersten Studios hören ende Jahr auf Physische Datenträger zu Produzieren! Weitere werden folgen. Wird es keine Physische Mediem mehr geben sinkt die Quali, dann gibt es nur noch die 3GB Versionen. Dann geht das gejammere wieder los das man nichts sieht im Dunkeln wie bei GoT.

05.06.2019
User Amphibolix

@Smoodz: Richtige Feststellung, nur scheinen das die meisten hier nicht zu begreifen. Du triffst den Nagel jedenfalls schmerzlich auf den Kopf. Das Problem ist ebenfalls, dass immer noch viel zuviele DVDs produziert und verkauft werden (und die Konsumenten diesen Mist auch noch kaufen), anstatt den Handel auf das Nachfolgeprodukt, die Blu-ray zu kanalisieren. Es gibt bereits zig Beispiele von Serienstaffeln, wo zuerst beide Datenträger angeboten wurden und bei der Folgestaffel dann nur noch DVD (!!!). Das muss man sich mal vorstellen: Im Jahr 2019, notabene! Am Schluss werden wir dann gar keine Discs mehr zur Auswahl haben und es stehen bloss noch komprimierte Streamindienste oder Downloads zur Verfügung. Dass diese dann auch noch zensuriert, ohne Abspann, ohne Extras usw. sein werden, dürfte klar sein.

06.06.2019
Antworten
User kyrilius

Sensationell; Gratulation sieht umwerfend aus. Ich bin auch Besitzer eines Heimkinos, muss es allerdings mit meinen Kids und Ihren Instrumenten teilen :-(. Ich persönlich bevorzuge zwar wegen der Akustik Teppich im Kino, aber der Boden sieht dann nicht mehr so schön aus, wie hier bei Martin.

05.06.2019
User KevRWL

Haben will.

05.06.2019
User Outrager

Top!!!

Ich bin an einem gleichen Projekt dran, Heimkino im Keller, Marke Eigenbau.
Auch geplant mit Akustik-Leinwand, Klipsch-Lautsprechern etc., wobei ich jetzt schon davon ausgehe, dass CHF 20k nicht ausreichen werden. Habe (auch) diverse Fragezeichen und würde mich gerne bei Dir melden, Du kannst mir bestimmt diverse gute Inputs geben.

Fragen bzgl. Raumgrösse (ca. 35m²) / Aufteilung (Grundriss / rechteckig, - ok, das ist gegeben), Akustik / Absorber etc., Leinwand (fix? motorisiert?) - Leinwand & Beamer mit Bildformat-Erkennung und automatischer Maskierung kosten ja ein Vermögen. Beamer & IT-Zeugs habe ich im hinteren, abgetrennten Raum/19" Rack (im Rücken), ähnliche Sessel angedacht, usw. usf.

Ha, genial, ich bin so frei und werde mich bei Dir melden! :o)

05.06.2019
User femaco

Danke fürs Feedback. Du kannst dich jederzeit bei mir melden. cinema@martinfeusi.com
Du kannst das ansonsten auch persönlich anschauen kommen.

05.06.2019
User ursdaniel

A ja habe nur ein kleines kino im wohnzimmer leinwand mit 3x2 meter full hd beamer und yamaha 5,1 system mit standboxen.
Reicht völlig aber wenn ich mehr platz im haus hätte würde ich als schreiner eine traum männerhöhle bauen

09.06.2019
Antworten
User LGTech

Wow, mega! Hätte ich genug platz würde ich dich als Projektleiter für meine eigene Anlage engagieren ;) coole Sache! Ich glaube ich käme lieber zu dir ins Kino ;)

05.06.2019
User femaco

Kein Problem. Wir eliminieren dein Wohnzimmer und Esszimmer, brechen die Wand durch und verlagern diese unnützen Teile des Haushalts in den Keller. Dann hast du Platz! Wär das was? :)

05.06.2019
User LGTech

...hahaha...sehr gerne...nur leider wohne ich in einer Mietwohnung ;) sollte ich mal ein eigenes Häuschen besitzen, komme ich gerne darauf zurück!

05.06.2019
Antworten
User Predator666

Willkommen bei den Heimkinobesitzern, du wirst es keine Minute bereuen. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, bei mir ist das reine Heimkino schon 6 Jahre im Einsatz und es rockt immer noch. Ich staune immer wieder wenn Leute wie du so ein Projekt selber durchziehen. Planung, Beschaffung und Aufbau fordern wirklich viel, wenn man Familie hat ist das dann wohl die höchste Schwierigkeitsstufe. Ich vermute aber dass du diese Zeit trotz allen Mühen wie das Kind im Weihnachtsladen ausgekostet hast. Ich wünsch dir noch viele lange Nächte für edlen Sound und gute Filme.

05.06.2019
User femaco

Danke, das kann ich nur bestätigen. Wenn ich ein paar Tage nicht drin war, freut man sich umso mehr und fühlt sich wie wenn man das erste Mal drin sitzt.

05.06.2019
Antworten
User roberttye

Bonjour,

C'est un projet que j'ai aussi depuis des années, là nous sommes en train de construire une maison et nous avons prévu déjà une place à la cave pour installer un cinéma. Si vous avez des conseils pour des fournisseurs de matériel ils seraient le bienvenu.

06.06.2019
User jmiforum

Pour les francophones, si vous êtes intéressés par le sujet, il y a le forum Homecinema-fr.
Une vraie mine d'or!

Si vous cherchez un peu, vous trouverez la "Salle HC de Jmiforum" dans la section "Installations HC dédiées".

Il y a aussi une section pour l'organisation de rencontres entre passionnés avec une sous section "Suisse".

Y'a plus qu'à!

12.06.2019
Antworten
User Anonymous

Hi Tinu
super Sache! Wenn ich mal im Glarnerland bin, komme ich vorbei :-)
Gruss
\Gerry

07.06.2019
User Anonymous

I see Plex, I like.

07.06.2019
User jmiforum

Bravo pour le projet et bienvenue au club des passionnés de salle Homecinéma personnelle " Do It Yourself.

Pour les francophones, si vous êtes intéressés par le sujet, il y a le forum Homecinema-fr.
Une vraie mine d'or!

Si vous cherchez un peu, vous trouverez la "Salle HC de Jmiforum" dans la section "Installations HC dédiées".

Il y a aussi une section pour l'organisation de rencontres entre passionnés avec une sous section "Suisse".

12.06.2019
User Anonymous

Respekt, geile Anlage. Grüße nach Albis. Kommst mir doch etwas bekannt vor 😉.

05.06.2019
User Anonymous

Die Schweiz, das Entwicklungsland? Schaut doch mal auf www.homecinema.ch
Seit 20 Jahren aktiv im Heimkinobau.

05.06.2019
User femaco

«Was Heimkinos angeht, habe ich mich in der Schweiz wie in einem Entwicklungsland gefühlt.» Das sagt er, weil es hierzulande kaum Anbieter gibt...

Ich kann das „kaum“ leider nicht fett machen aber mit „kaum“ war homecinema gemeint. Mit ihnen hatte ich während der Planung auch Kontakt

05.06.2019
Antworten
User jmiforum

Salut,

Bravo pour ta salle et bienvenue au club des "homecinephiles dans la cave".

Pour les francophones, si vous êtes intéressés par le sujet, voici le forum de référence:
homecinema-fr.com/forum/

Une vraie mine d'or!

Si vous cherchez un peu, vous trouverez la "Salle HC de Jmiforum" dans la section "Installations HC dédiées".

Il y a aussi une section pour l'organisation de rencontres entre passionnés avec une sous section "suisse".

Bonne lecture et bons projets!!!

12.06.2019
User DSola

That is great project and I am happy for Martin (and whoever he invites for home cinema projections). I always dream to have one too.
But let's face it. You need to own a house with the cellar for starters. That is kind of VERY expensive in Switzerland (do not start me with Zurich prices of real estate).
Then, he said it was more then 20'000 CHF for the project not counting men hours. That, right there is about 1000 movie tickets invested.
If I was making mine own, I will go with much cheaper yet still great options. My calculations are somewhere 6-7'000 CHF for the project. I am only missing the cellar though. And the house that comes with it...

14.06.2019
User Axonteer

Geld Verbrennetis mal anders ..... :-D Immerhin hat er was davon

06.06.2019
User sky21

Super Sache. Die Filme synchronisiert zu schauen trübt jedoch jeden Filmgenuss; hoffe die Ausschnitte waren nur für die Reportage hier.

05.06.2019
User Anonymous

Nichts für ungut.. aber nicht jeder kann englisch, hat bock zu lesen, oder sich zu sehr zu konzentrieren wenn die Sprachqualität weniger direkt ist als bei Snych. auf Deutsch.
Schon wenn gewisse Akzente da sind habe ich Probleme und muss gut aufpassen. -> GOT (auch wenn ich es auf Englisch geschaut habe) Und ja ich Spreche Englisch ^^
Der Filmgenuss kann genau bei all den Problemen trüben.
Man will sich auf den GANZEN Film konzentrieren und nicht auf die Schrift oder Audio.
Leider verstehen es gewisse Filmfanatiker die sich mit Englisch schmücken nicht wirklich.
Synchonisation hin oder her.

05.06.2019
Antworten
User alain.1997

Und natürlich ist Plex installiert mit all seinen "Legalen" heruntergeladenen Filmen 😂

05.06.2019
User danyfreax

Optisch geil! Akustisch...? Ich sehe nur einige Vicoustic Panels an der Wand. Was hast du gegen die tiefen Frequenzen und/oder Raummoden unternommen?

05.06.2019
User femaco

Schick mir ne Mail auf cinema@martinfeusi.com. Ich kann dir gerne die akustische Detailplanung zeigen. Für die tiefen Frequenzen wurden jeweils Bassabsorber mit einem Volumen von 50x50x253cm installiert. Dies mit einem Wandabstand von 10cm.

05.06.2019
Antworten