

Klotzt du noch oder kleckerst du schon? Uhren werden wieder kleiner
Jahrelang durfte in der Mode alles gerne gross und klobig sein. Von Sneakers über Jeans bis hin zu Schmuckstücken. Jetzt besinnen wir uns aufs Kleine und Feine. Beweisstück A: filigrane Armbanduhren.
Caprihosen, Spaghettiträgertops, knappe Shorts, schmale Sneaker. Modisch ist in den letzten Monaten eine eindeutige Tendenz zu erkennen: weg vom Grossen, Voluminösen, hin zum Minimalistischen, Zarten. Materieller Gipfel dieser Downsizing-Bewegung ist ein ganz bestimmtes Accessoire: die Armbanduhr.
Statt protziger Chronographen und lächerlich grosser Smartwatches sind an Handgelenken immer öfter schmale Leder- oder Metallarmbänder und zierliche Zifferblätter zu sehen. Analog, versteht sich.

Quelle: Spotlight/Launchmetrics

Quelle: Spotlight/Launchmetrics

Quelle: Spotlight/Launchmetrics

Quelle: Spotlight/Launchmetrics
Das Schöne daran? Die Uhren wirken wieder wie Uhren. Bewusst gewählte Schmuckstücke mit Charakter. Vielleicht ist ein einzigartiger Flohmarktfund dabei, vielleicht ein schönes Familienerbstück. Jedenfalls keine aufdringlichen Statussymbole oder optisch austauschbaren Bordcomputer zur Selbstoptimierung.
Also: Gönn doch auch du mal allen Modellen eine Pause, deren Gehäuse grösser ist als 40 Millimeter, und gib der schlichten, zeitlosen Eleganz eine Chance, mit der Uhren mal in unser Leben getreten sind. Es wird Zeit.
Immer zu haben für gute Hits, noch bessere Trips und klirrende Drinks.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
Alle anzeigen







