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Ratgeber

Kein Übergepäck, keine Krise beim Packen: die Sudoku-Methode

Laura Scholz
12.5.2026

Am Anfang jeder Ferien steht das Packen. Und das kann dir schon mal zum Verhängnis werden. Im schlimmsten Fall hast du zu wenig dabei, in der Regel aber eher viel zu viel. Beides nervt – und gehört ab sofort zum Glück deiner Vergangenheit an. Denn gleich beherrschst du ja die Sudoku-Methode.

Keine Angst, keine Angst, du brauchst weder Rätselheft und Stift, noch musst du in den kommenden Minuten eine Drei oder eine Acht richtig platzieren. Stattdessen brauchst du einzig und allein neun Kleidungsstücke.

Und wenn ich neun Kleidungsstücke sage, dann lüge ich. Du brauchst natürlich Unterwäsche und Socken, Schuhe, eine Tasche, dein Necessaire, vielleicht was zum Schwimmen oder Sporteln. Je nachdem, welcher Ferien-Typ du bist. Aber für all deine täglichen Outfits an sich, und damit meine ich unverschämt viele, brauchst du tatsächlich sage und schreibe nur neun Teile. Lass es mich erklären.

Sudoku-Packing aka die 3×3×3-Methode

In den sozialen Medien geht gerade die sogenannte 3×3×3-Methode fürs Packen viral. Dort kompakter und eingängig als «Sudoku-Packing» betitelt. Das Konzept ist so simpel, dass es zu gut scheint, um wahr zu sein: Du packst lediglich drei Oberteile, drei Unterteile und drei Layering-Stücke (z. B. Jacke, Hemd oder Pullunder) ein und kreierst aus diesem Grundstock mindestens 27 verschiedene Outfits. Um dabei den Überblick zu behalten, hilft dir dieses «Sudoku»-Raster:

Berücksichtigst du dieses Raster, wird sich dein Kofferpacken grundlegend ändern.
Berücksichtigst du dieses Raster, wird sich dein Kofferpacken grundlegend ändern.
Quelle: Laura Scholz

Schwer zu glauben? Ging mir ja genauso. Drum möchte ich dir an einem konkreten Beispiel beweisen, dass die Methode wirklich funktioniert. POV: Ich bestücke meinen Koffer für ein (sehr) langes Wochenende in Amsterdam und nehme folgende drei Oberteile, Unterteile und Layers mit. Der Vollständigkeit halber lege ich noch zwei Paar Schuhe und eine Tasche dazu. Zack, fertig.

Neun Kleidungsstücke, mehr brauche ich neben Unterwäsche und Socken nicht.
Neun Kleidungsstücke, mehr brauche ich neben Unterwäsche und Socken nicht.
Quelle: Laura Scholz
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Und nun geht es auch schon ans schier endlose Kombinieren. Setze ich jedes Outfit aus exakt drei Teilen zusammen, gelingen mir 27 an der Zahl. Rechne ich noch die Möglichkeiten aus je nur zwei oder gleich vier Teilen dazu … bekommt mein Hirn einen Knoten. Fakt ist trotzdem: Die Sudoku-Methode ist erstaunlich und funktioniert wirklich.

Und das ist nur ein Bruchteil der möglichen Kombinationen.
Und das ist nur ein Bruchteil der möglichen Kombinationen.
Quelle: Laura Scholz

Probierst du das Sudoku-Packing bei deiner nächsten Reise aus oder hast vielleicht sogar noch einen besseren Hack? Schreib es in die Kommentare.

Und falls du mitnehmen möchtest, was ich mitgenommen habe, wirst du hier fündig:

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Titelbild: Ron Lach via Pexels

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