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Ist VR gefloppt oder stehen wir erst am Anfang?

Oculus Rift sollte die Speerspitze sein, um Virtual Reality salonfähig zu machen. Mittlerweile haben zahlreiche Hersteller ihren Hut in den Ring geworfen. Wirklich gelungen ist der Durchbruch bisher nicht. Ist der Hype bereits wieder verflogen oder stehen wir erst am Anfang?

Als «Doom» an der E3 2012 auf dem Oculus-Rift-Prototyp vorgestellt wurde, ging ein Raunen durch die Gamelandschaft. Nach zahlreichen Fehlversuchen in den 80ern und 90ern war der Glauben in das futuristische Game-Konzept fast verschwunden. Nun warb Entwickler-Ikone John Carmack für die Technik, nachdem ihm Erfinder Palmer Luckey das Gerät persönlich vorgeführt hatte. Mit seiner Doom-Engine hat Carmack mal um mal die Messlatte bezüglich Gamegrafik höher gelegt. Wurden wir Zeuge einer Revolution?

Sieben Jahre später sind John Carmack und die Oculus Rift bei Facebook gelandet. Von Luckey hat sich das Unternehmen mittlerweile getrennt. Mehrere Versionen der Rift sind ins Land gezogen, neue stehen vor der Tür und auch die Konkurrenz hat nicht geschlafen. Die HTC Vive, die in Zusammenarbeit mit Valve entstand, ist der grösste Konkurrent für PC. Den Konsolenbereich beansprucht Sony mit der PSVR für sich.

Nur eine Brille verkauft sich gut

Obwohl VR beachtliche Erfolge verzeichnen kann, lässt der grosse Durchbruch weiter auf sich warten. Die PSVR führt das Feld mit 4.2 Millionen verkauften Exemplaren an. Die Oculus Rift bringt es gerade mal auf knapp zwei und die HTC Vive liegt bei etwas über einer Million. Alles in allem nicht die beeindruckendsten Zahlen, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile weit über 90 Millionen verkaufte PS4 gibt. Ein Grund ist sicher der hohe Anschaffungspreis. Zum Launch kosteten die Rift und die Vive mit Controller fast 1000 Dollar. Klar, dass da primär Hardcore-Fans zugreifen.

Die PSVR hat es durch den tieferen Preis und die einfachere Bedienung geschafft, eine breitere Masse anzusprechen. Sony spricht klar von einem Erfolg und es ist davon auszugehen, dass ein Nachfolger in den Startlöchern steht.

Nintendo hat kürzlich für die Switch ebenfalls eine VR-Lösung vorgestellt: Das Toy-Con 04 für die Karton-Spielerweiterung Labo. Durch die deutlich schwächere Hardware dürfte das VR-Set mehr Gimmick und primär für Kinder ausgerichtet sein, aber dennoch eine kreative Ausführung. «Zelda: Breath of the Wild» und «Super Mario Odyssey» sind auch kompatibel mit dem System. Der Release-Termin ist am 12. April.

Taugt’s endlich was?

Von der ersten Achterbahnfahrt mit dem Oculus-Rift-Development-Kit bis zum hochgelobten «Astro Bot» für die PSVR liegen Welten. Das beginnt bei der Technik. Das erste Kit besass eine Auflösung von 1280 × 800 Pixel. Das sind pro Auge gerade mal 640 × 800 Pixel. So haben wir zu Zeiten von «GTA 1» oder «Z» gespielt. Ansehnlich war der erste Kontakt mit VR definitiv nicht. Aktuelle Headsets lösen deutlich höher auf. Die aktuelle Version der Rift aus dem Jahr 2016 setzt auf 2160 × 1200 Pixel (1080 × 1200 Pixel pro Auge). Die eher für den professionellen Einsatz entwickelte HTC Vive Pro schafft gar 2880 × 1600 Pixel (1440 × 1600 pro Auge).

John Carmack zeigt Journalisten die erste Version der Oculus Rift.

Neben den besseren Auflösungen und einem grösseren Sichtfeld haben die Headsets auch bezüglich Tragekomfort Fortschritte gemacht. Die Kopfhörer sind meist bereits integriert, die Headsets sind leichter und lassen sich einfacher aufsetzen. Anfangs war das durch die vielen Kabel und die steife Form eine Zweimann(frau)-Angelegenheit. Auch benötigte man zirka 17 USB-Anschlüsse und musste eine Reihe von Sensoren an den Wänden montieren.

Durch integrierte Kameras gibt es heute zahlreiche Headsets, die ohne externe Sensoren auskommen, was die Benutzung zusätzlich vereinfacht.

Spiele, die man spielen will

Bessere Hardware ist nur die halbe Miete. Wichtiger sind die Spiele und die haben ebenfalls einen Zahn zugelegt. Die ersten VR-Erlebnisse waren nicht viel mehr als Techdemos oder Ports von existierenden Spielen. Erst in den letzten Jahren sind immer mehr Spiele erschienen, die von Grund auf für die virtuelle Realität entwickelt wurden. Der Unterschied ist massiv.

Sony hat mir vor kurzem eine PSVR zukommen lassen. Damit konnte ich mir selber ein Bild machen, welche Fortschritte VR-Spiele gemacht haben. Die Liste mit top-rezensierten VR-Erlebnissen ist mittlerweile lang. Ich hab eine Reihe davon an- und durchgezockt und muss sagen – da hat sich einiges getan. Bei «Beat Saber, «Moss» und «Astro Bot» ist VR nicht einfach ein Gimmick – es ist ein integraler Bestandteil. Auch «Tetris Effect» ist in VR ein völlig anderes Erlebnis. Man merkt deutlich, dass diese Games speziell für VR entwickelt wurden. Entwickler haben in den letzten Jahren wichtige Lektionen gelernt, was in VR funktioniert und was nicht.

Ich war überrascht, wieviel Spass ich mit den Spielen hatte und besonders wie lange ich sie zocken konnte. Bisher war VR für mich und meine Kumpels «ganz witzig». Man probiert es aus, spielt ein paar lustige Demos und dann hat man es auch schon gesehen. Jetzt kommt es regelmässig vor, dass ich gefragt werde, ob wir nicht noch eine Runde «Beat Saber» zocken können. Was heisst gefragt, ich werde so lange mit Blicken gelöchert, bis ich die PSVR auspacke.

Sonys VR-Brille wurde seit dem Launch vor zwei Jahren leicht modifiziert. Sie beherrscht endlich HDR. Somit musst du nicht mehr jedes mal, wenn du ein PS4-Game mit HDR zocken willst, die Kabel anders anschliessen. Ausserdem kommt die PSVR mit Earbuds, die sich direkt am Headset befestigen lassen. Die Handhabung ist insgesamt noch einfacher geworden.

Nach wie vor stört mich aber das Kabel, mit dem die PSVR mit der PS4 verbunden ist. Egal, wie ich es anstelle, es ist immer im Weg. Das betrifft auch alle anderen VR-Headsets. Zwar gibt es Wifi-Aufsätze, aber die kosten extra und der Input-Lag dürfte damit ansteigen.

Noch ist das Rennen nicht gelaufen

Das Revival von VR begann zwar im Game-Bereich, es sieht aber so aus, als ob die Technik im Business-Bereich auf grösseren Anklang stösst. Viele Hersteller wie HTC produzieren Geräte, die top ausgestattet sind, aber weit über 1000 Franken kosten. Selbst für Enthusiasten sind das stolze Preise. Aber für Gamer sind diese Headsets nicht gedacht. Ob im Gesundheitswesen bei der Traumabewältigung oder in der Architektur für virtuelle Rundgänge, VR ist in der Geschäftswelt weit verbreitet. Boeing und Airbus können dank VR das Innendesign der Flugkabinen simulieren, statt millionenteure Prototypen zu bauen.

Boeing setzt auf VR beim Bau neuer Flugzeuge.
Bild: Boeing

Im Konsumer-Bereich ist die Entwicklung etwas ins Stocken geraten. Entscheidende Fortschritte lassen auf sich warten. Sieben Jahre nach der ersten Vorstellung der Oculus Rift kämpft VR immer noch mit den gleichen Problemen. Kabel stören die Bewegungsfreiheit, das Setup ist zu kompliziert, Schwindelprobleme sind ein verbreitetes Phänomen und Pixel sind von Auge erkennbar, ausser du kaufst dir ein Business-Gerät. Zwar stehen mit der Oculus Quest und der Oculus Rift S zwei neue Headsets an, die aber weder preislich noch technisch für Luftsprünge sorgen. Selbst Oculus spricht nicht von einer neuen Generation. Das verwendete Inside-Out-Tracking macht externe Sensoren zwar überflüssig, überzeugt dafür nicht immer mit präziser Ortung. Etwas spannender klingt die HP Reverb. Die schraubt die Auflösung ordentlich nach oben (2160 x 2160 Pixel pro Auge) und liefert eine Bildwiederholfrequenz von 90 Hz. Sie kostet dafür auch 600 Dollar.

Die Oculus Rift S zählt immer noch zur aktuellen VR-Generation.

Spannend ist die Ankündigung der Valve Index. Das Unternehmen hinter Steam will im Mai die erste VR-Brille ohne HTC-Zusammenarbeit vorstellen. Ansonsten liegt die Hoffnung auf Sony. In ihrem ersten «State of Play»-Videostream lag der Fokus klar auf der PSVR. Alles deutet daraufhin, dass Sony auch weiterhin auf Virtual Reality setzen wird. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist die PSVR ungeschlagen. Liefert Sony ein sinnvolles Upgrade und anständige Controller, die nicht wiederverwertete Überbleibsel der PS3 sind, dann könnte VR ordentlich Schub erhalten.

Damit VR wirklich massentauglich wird, muss die Technik besser und die Handhabung einfacher werden. Erst wenn die Headsets kabellos sind, die Auflösung und das Sichtfeld höher und der Preis niedriger, wird auch die breite Masse abgeholt. Wir steuern eindeutig auf diese Entwicklung zu, es dauert einfach länger als ich gedacht habe.

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Philipp Rüegg, Zürich

  • Senior Editor
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

40 Kommentare

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User Lont

Ohne Beat Saber würde ich nicht halbsoviel Sport machen.

08.04.2019
User imei123

Es gibt nun mit Synth Riders neustem Update einen würdigen Gegenpol zu Beat Saber. store.steampowered.com/app/...

Auf bsaber.com/category/synthri... kann man Custom Songs dafür herunterladen.

08.04.2019
Antworten
User timo.sbrzesny

Mir fehlen bisher auch noch die richtigen AAA Titel welche speziell für VR gemacht werden. Die bestehenden spiele sind zwar cool, gehen aber für mich noch mehr in Richtung Mobile Games (Candy Crush) und nicht full fletched PC Games (Battlefield, The Witcher oder Dark Souls).

08.04.2019
User bebby

Meine Erfahrung ist, dass vr nicht für aaa Spiele geeignet ist, weil das viel zu anstrengend ist, um damit zB 5 Stunden am Stück zu zocken. Es ist mehr so als Partygag, Unterhaltung für Zwischendurch. Meine Kinder haben es 2-3 Wochen aufprobiert und danach nicht mehr angerührt. Spiele hätte ich genügend, aber die Brille (ps4) ist viel zu schwer.

08.04.2019
User Smokerus

Hey, es ist zwar in Early access und noch nicht full Fletched, aber wenn die entwicklung so wie sie jetzt ist weitergeht wird es ein richtig Awesome VR Spiel (es ist schon awesome nur hat man halt noch nicht so viel zu tun neben Kämpfen und die physik zu bestaunen).
Das spiel von dem die rede ist heisst Blade and Sorcery im moment (nur für Vive und Oculus, also steam) und es ist ein Vr Schwertkampf spiel das eine Kuhle und auch halbwegs reale Physik hat)
in der Roadmap ist aber zu sehen das er noch viel machen will, (procedural Generated Dungeons, PSVR Release) und solche sachen, schaut euch das mal an es hat noch einen Weiten weg vor sich aber es ist richtig gut (gerade dafür das der Entwickler alles alleine macht.)

08.04.2019
User reinhold86

Reine AAA Spiele für VR wird es so noch nicht so bald geben, denn meistens ist das Problem, dass es halt noch zu wenig Endnutzer dafür gibt. Denn die Ausgaben eines AAA Titel sind ja weit über 50 Mio.

Aber es gibt schon ein paar gute A / AA Titel die sich wirklich sehen lassen und mit denen man so einige Stunden spielspaß haben kann. Aber, dann gibt es auch noch Spiele von Indie entwicklern die die Möglichkeiten von VR richtig nutzen und ich lieber solche Spiele spiele als ein Fallout VR oder Skyrim VR das nur schlecht für VR umgesetzt wurden.


VR Spiele Tipp von mir A Fishermans Tale (store.steampowered.com/app/...)

08.04.2019
Antworten
User Luagsch

Bei Racing Simulationen ist VR sehr beliebt: Project Cars, 2 Assetto Corsa, RBR, Dirt Rally (leider nur 1), iRacing etcetc
Dirt Rally 2 war bei vielen "No VR no Buy" (wurde jetzt für Sommer angekündigt).
Ist zwar nur ne Nische, aber immerhin :)

08.04.2019
User reinhold86

Ja bei Racing Sim Spielern hat sich VR etabliert und mach schon einen großen Teil der spieler aus. Vor allem kriegen die bald mit der HP Reverb ein vielversprechendes VR Headset dafür. Sehr gute Auflösung für die Weitsicht für einen guten Preis.

Das mt Dirt Rally 2 ist echt schade... aber auch dieses mal kriegen Sie es nur hin weil Oculus dafür Zahlt.

Hoffe, dass auch mal das Formel 1 Game VR support kriegt.

08.04.2019
Antworten
User acarusone

No Man's Sky VR hype! <3

08.04.2019
User Raizo

Das wünsche ich mir irgendwie schon länger, es würde einfach super dazu passen ^^
Hab aber die Befürchtung, dass viele davon heftig Motion-Sickness bekommen werden.

09.04.2019
Antworten
User brunschwiler1

Bei Nischen-Genres wird sich VR unter Garantie durchsetzen -> dazu zähle ich Rennsimulationen und Flugsimulatoren. Da wird es ein Gamechanger sein. Ich gehöre zur ersteren Gruppe und kompetitives Online-Racing betreibe ich ausschliesslich mit der Vive Pro - ein Zurück ist undenkbar. Durch das 3D, das insgesamt bessere FOV und die Spatial Awareness ist die Performance immer über derjenigen auf einem Bildschirm, im Racing sind jede halbe Sekunde schneller pro Runde WELTEN. Die bittere Pille dabei ist der mässige Komfort und die grauenhafte Auflösung. Aber in den Bereichen erwarte ich in den nächsten Jahren massive Verbesserungen.

08.04.2019
User Anonymous

Dazu muss man erwähnen, dass man mit VR nicht schneller ist, aber es halt einem hilft und eine deutliche bessere Immersion anbietet ; soweit ich weiss ist VR am Besten in Project CARS 2 für Rennsimulatoren.

09.04.2019
Antworten
User imei123

Beat Saber alleine ist es wert sich VR zuzulegen. Ich habe wieder richtig Spass dabei, mich zu bewegen.
Habe durch Beat Saber wieder angefangen zu Joggen und Calisthenics verhilft mir nun zum durchtrainierten Körper. Vom Gamer zum Sportler. :)

Übrigens entwickelt sich die Virtual Reality Technologie dank diversen Virtual Sex Unternehmen sehr schnell. Es gilt halt: Sex sells!

In Sachen Innovation gibt es sonst keine Branche die da mithalten kann.

08.04.2019
User KodiaRok

Ich besitze selber die HTC Vive als auch die Oculust Rift mit den neuen Touch Motion Controller. Gekauft habe ich mir zuerst die HTC Vive und ein Trustmaster HOTAS System für Elite Dangerous. Das Setup der Vive war für mich einfach, kostete nur etwas Zeit.
Das eigentliche Feintuning vom Supersampling sowie die InGame Einstellungen dauerte aber etwas länger, das war gar nicht einfach.

Ich muss aber sagen, das erste mal als ich im Raumschiff im Cockpit sitzte und an Jupiter sowie Saturn ähnlichen Planeten vorbeigeflogen bin, und sogar auf einem Planeten gelandet bin...dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich.

Aktuell spiele ich mehrheitlich DCS World und auch hier ist dieses Gefühl in einem Cockpit einer F/A-18 Hornet oder Mirage 2000 zu sitzen, einfach der Hammer. Ich bin somit sehr gut bedient was meine VR Experience angeht. Games wie Beat Saber sind toll aber da ich grosser Fan von Simulations Spielen bin, und die auch VR unterstützen, bin ich bestens bedient für die weiteren Jahre.

Das einzige was mich nervt ist das schwitzen am Gesicht nach einer gewissen Zeit. Auch die Kabel sind nervig, und der Wireless Adapter ist einfach zu teuer mit der geringen Akkulaufzeit.

PS: Freue mich schon auf No Man Sky VR, endlich :)

08.04.2019
User sens.vega

Welche Brille ist besser für Elite Dangerous ?

28.04.2019
Antworten
User andrebiedermann

Vor Ewigkeiten erlebte ich das Gerangel um verschiedene Grafikkarten und deren Basteltreiber bis zum Abwinken (3dfx etc.). Und nun? Spiel A, B, C läuft nur mit dieser Brille, Spiel C, D, E nur mit jener Brille. Leute, vergesst es doch einfach. Ich hoffe wirklich, die Kunden machen den Mist nicht mit.

09.04.2019
User it-freak

Ich denke auch es müsste wohl eher was in der Art "Ready Player One" sein um einen echten Durchbruch zu schaffen.

08.04.2019
User Ultrayano

Bin noch ziemlich im Hype, allerdings warte ich auf VR Gen 2, da es sich meiner Meinung nicht unbedingt lohnt in VR einzusteigen, wenn so viele Dinge wie die Brille von Steam in den "Startlöchern" stehen.

08.04.2019
User reinhold86

Was erwartest du von VR Gen 2?

Ich habe ja die Hoffnung, dass Valve mit der Index in die Gen. 2 Regionen vorstosst ;) von Eye Tracking darf man ja noch Träumen.

08.04.2019
User Smokerus

Die neue Vive Pro eye wird ja Eye tracking haben, die frage ist nur wann die genau kommt

09.04.2019
Antworten
User mib1981

Die Rift S beherrscht ebenfalls eine höhere Auflösung und allein deswegen überlege ich mir ein Upgrade von der regulären Rift. Die Frage ist ob das Tracking ebenso gut funktioniert wie mit drei Sensoren, wie bequem die Brille ist und wann digitec sie im Angebot hat...

08.04.2019
User Thirith13

Die Quest hat ja ein sehr ähnliches Setup (minus Kamera nach oben) und auf dieser scheint das Tracking sehr gut zu funktionieren - vielleicht nicht 100% wie mit drei Sensoren, aber nahe genug dran. Was "nahe genug" ist, kann natürlich für dich etwas anderes bedeuten als für andere... Ich bin aber selber auch schon fast entschlossen, auf eine Rift S umzusteigen.

08.04.2019
Antworten
User reinhold86

VR Nerd seit Oculus DK1 und werde mir die Valve Index direkt Vorbestellen :) die Knuckles Controller versprechen einfach sooo viel besser zu sein. Sowie hoffe ich auch, dass das Headset selber eine gute Verbesserung zur HTC VIVE (1) sein wird.

Auf das Spiel Boneworks freue ich mich jetzt schon :) hoffe von Valve kommt auch direkt noch ein Spiel.

08.04.2019
User BahadirM

Ich warte lieber auf das NerveGear aus SAO (aber ohne Mikrowellenfunktion, bei der mir das Hirn durchbrutzelt!).

08.04.2019
User Anonymous

VR steht erst am Anfang: höhere Auflösung, breiteres Sichtfeld, eye tracking, foveated rendering und kabellose Headsets zu akzeptablen Preisen werden dieser Technolgie zum Durchbruch verhelfen. Dauert aber nun mal, wie du erwähnt hast, noch ne Weile.

Ich habe PSVR und bin damit bereits sehr zufrieden, es fühlt sich ein bisschen so an, wie damals zu PS1 Zeiten, als die ersten grossen 3D Konsolenspiele erschienen sind. Das Potential ist enorm und wird mit jeder Iteration nach und nach ausgeschöpft.

Skyrim VR ist phänomenal, trotz sehr bescheidener Optik im Vergleich zu PS4 Spielen und suboptimalen Controllern (move). WipEout Omega wird in VR auf eine neue Spieleebene gehoben und Astro Bot war mein GOTY 2018. Resident Evil 7 ist so ziemlich das beklemmendste Spieleerlebnis, das ich jemals hatte und ist ein absolut vollwertiges Spiel.

Jetzt stellt euch mal vor, Valve entwickelt ein neues Half Life mit den Interaktionsmöglichkeiten von diesem VR Projekt und den neuen Controllern: youtube.com/watch?v=PcCAlmY...

Kann es kaum erwarten zu sehen, was Sony mit der PSVR2 und PS5 anstellen wird.

08.04.2019
User sirVillani

Ich nutze die Systeme mehr für Simulationen wie DCS, xplane oder auch Arma 3. Vor allem beim Fahren oder fliegen macht das ganze richtig Laune. Was halt nach wie vor fehlt ist ein anständiges Sichtfeld bzw ein grösseres. Damit es sich nicht wie in einem Kanal anfühlt. Aber warten wir mal ab.

09.04.2019
User toni8999

Man sollte nicht unterschätzen wie viel neues Publikum ein tiefer Preis und ein einfaches Setup anziehen. Darum habe ich grosse Hoffnungen in die Oculus Quest, die ohne Computer und Kabel auskommt. Der Einstiegspreis für Room Scale VR ist damit in drei Jahren von 2000.– auf 500.– runtergekommen.
Natürlich wird die Mobile-Grafik nichts für High-End Enthusiasten, aber denen hat es bisher auch nichts ausgemacht, zwei oder drei Kameras zu montieren und sich durch lange Setups zu kämpfen.
Für den breiten Markt denke ich ist es viel wichtiger, dass sie die Brille anziehen und gleich loslegen können – mit Beat Saber, Rec Room, Job Simulator etc. stehen super Titel bereit.

09.04.2019
User eichof99

Um sich durchzusetzen braucht es meiner Meinung nach follgendes:

- 4K Auflösung pro Auge mit RGB Matrix
- OLED Panel für gute Schwarzwerte
- Eyetracking mit automatischer Linsenabstandanpassung (Oculus Halfdome)
- Field of View wie bei der Pimax
- Refresh > 100Hz
- Die Form und das Gewicht einer Skibrille
- Content, Content und mehr Content
-Preis 500-600.-

09.04.2019
User TMucher1980

so kann auch ich dann irgendwann im altersheim sitzen ! ;)

16.05.2019
Antworten
User Briwonius

Ich hoffe nur das die Big Player den Enthusiasten Bereich nicht nur Pimax überlassen werden. Gibt ja auch Gaming Monitoren über 500.- !
FoV, Auflösung, Sweetspot...
O ja VR2.0 hat bereits begonnen. Mit der Pimax 5k+ geniesse ich mein Motion-Rig noch mehr. Hoffentlich kommt bald das Eyetrackingmodul.

10.04.2019
User andreasst

Warum wird hier eigentlich die Oculus Go nicht mal erwähnt?
Die wurde im Mai 2018 eingeführt und hat sich inzwischen über 1 Mio. verkauft. Bis Ende 2019 geht man von über 2 Mio. aus.
Das geht nicht lange und dann lässt das Ding seinen Grossen Bruder ganz locker weit hinter sich.
Du fragst Dich, wo das massentaugliche VR bleibt? Da ist es. Direkt vor Deiner Nase: Kabellos, Autonom, trivial einfach zu nutzen und absolut Praxistauglich. Für einen erschwinglichen Preis.
Vielleicht geht es hier auch mehr um High End VR mit 6 DOF und allem drum und dran. Das ist im Bereich der Rift und Vive per se nicht einfach für jedermann gedacht. Ich weiss nicht, ob das je "Massentauglich" wird. Ich bin nicht mal sicher, dass Facebook oder Steam dieses Segment wirklich Massentauglich machen will. Aber zumindest Facebook hat mit der Go den mit Abstand besten Beitrag für ein massentaugliches VR eingebracht.

17.04.2019
User Reddevil24

lol VR is not a flop at all, people that say its a flop either don't have it or want too much on this planet or are impatient. VR is only at the beginning. Try simulations on VR like DCS or IL2 amazing exp.

04.05.2019
User TMucher1980

Also ich hab mir sogar nochmals eine HTC Pro zugelegt, obwohl ich eigentlich keine neue HW beschaffen wollte ( occulus DE

27.05.2019
User bkeleanor

okay spiele wie beat saber sind für mich nichts weiter als tech demos. genau so wie skyworld. skyworld war eine coole idee aber leider mit viel zu wenig inhalt. Superhot VR war sehr gut aber viel zu kurz. spiele welche nach 2h durch sind, sind für mich nichts weiter als demos, dafür dann 20chf aufwärts zu bezahlen ist für mich fast schon abzocke.

VR glänzt so richtig bei titeln wie Skyrim VR oder Fallout 4 VR und ich hoffe immer noch darauf, dass die DLCs für F4 auf VR erscheinen. Skyrim VR ist ein völlig neues spiel erlebnis, es lässt einem dinge tun die in der 2d variante schlicht nicht möglich waren. Es wundert mich das in deinem bericht die einzigen wahren triple A titel nicht aufgelistet sind.

Elite dangerous hat mich geflashed bis ich festgestellt habe das ich keine anzeige im schiff lesen konnte (also nach 5min war der spass vorbei).

08.04.2019
User Smokerus

Skyrim VR habe ich noch nicht ausprobiert aber wie ich gehört habe ist der Nahkampf immernoch gleich wie im normalen (zwar motion Controll aber die Animationen sind immernoch die gleichen ich spreche nur von Nahkampf), wenn das stimmt ist Skyrim VR die grösste Abzocke überhaupt(Gameplay Trailer auf steam wird aber auffällig möglichst vermieden Nahkampfwaffen zu benutzen, weswegen ich davon ausgehe das es stimmt), (wie gseagt Skyrim Vr habe ich nicht ausprobiert es war mir schlicht weg zu teuer 64 stutz für einfach nochmal Skyrim?)

nun zu F4, die F4 VR version IST DER GRÖSSTE DRECK, durch die Teleportation als fortbewegung kommt man an vielen sachen nicht vorbei was richtig mühsam ist) ein Beispiel ist zum beispiel der Prolog der 20 Minuten länger geht weil man immer warten muss bis die Leute nicht mehr im weg stehen (zb Codsworth als das Baby schreit und man es beruhigen soll), als ich dann endlich draussen war und die Teleportations distanz sah hat es mir einfach abgelöscht.
Ich hab das spiel ausgemacht und nicht mehr angefasst richtig schlecht.

08.04.2019
User bkeleanor

oh ha. Ich spiele auf dem PC mit der HTC Vive. Ich habe keine der von dir geschilderten Problem. Skyrim nahkampf mit der beschworenen Streitaxt ist meiner meinung nach gelungen. ja wenn man geschlagen wird und nicht blockt muss man warten bis die zurückstoss animation durch ist, welche man im firstperson nicht sieht (zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig). ausserdem kann man keine köpfe oder arme abtrennen. ansonsten weiss ich nicht was du genau meinst mit 1 zu 1. die axt lässt sich frei und präzise führen, beim blocken als auch beim schlagen.

F4 steuere ich ohne teleportation, ich laufe mit touchpad vorwärts wie in skyrim auch.

08.04.2019
User Coloneljesus

Das Prinzip von Beat Saber ist nicht viel komplexer als das einer Tech Demo, das stimmt schon. Aber es macht einen Heidenspass und es wegen kleiner Komplexität als blosse Tech Demo abzutun, tut dem Spiel grosses Unrecht. Ein Spiel mit nur ein, zwei Spielmechaniken ist trotzdem ein Spiel.

08.04.2019
User bkeleanor

Ja so sind die geschmäcker verschieden. mir persönlich werden solche spiele schnell langweilig. Superhot z.B. auch die levels durch spielen hat endlos spass gemacht, war auch körperlich etwas fordernd. aber bei knapp 2h spielzeit ist es einfach zu kurz. ich habe es seither auch nie wieder gestartet obwohl ich wirklich spass hatte.

08.04.2019
User Smokerus

Wie gesagt Skyrim VR habe ich selbst noch nie ausprobiert(die preismarke von 60 ist einfach zu hoch selbst wenns ok gemacht ist), nur von verschiedenen Quellen mit bekommen.

F4 habe ich noch nicht so ausprobiert wusste ehrlich gar nicht das es geht, werds heute abend mal ausprobieren

08.04.2019
Antworten
User sk1llRaoh

Hauptproblem sind die fehlenden richtigen vollständigen Spiele, das einzige was man aus meiner sich halb dazuzählen kann ist Resident Evil 7 und zwar halb weil es ein PSVR only Titel ist.

Der restliche 5min spiele müll schadet mehr als es VR etwas bringt, dazu zähle ich auch die von euch genanten Beat Saber und Moss 5min lustig danach für nichts.

Es werden hunderte Millionen irgendwelchen Startups in den Rachen geschmissen für Geruchs addons oder schnauz tracking anstatt das man endlich Geld in killer app's investiert. (anständige komplette lange spiele mit Inhalt)

08.04.2019