Du bist nicht mit dem Internet verbunden.
Corporate logo
FamilienlebenNews & Trends 230

Ich werde Papa! Sechs Galaxus-Väter erzählen übers Papa werden

Schatz, ich bin schwanger! Ein einfacher Satz, der bei den Männern für unterschiedliche Reaktionen und Gefühle sorgt. Sechs werdende oder frischgebackene Väter von Galaxus erzählen über ihre Erlebnisse während der Schwangerschaft.

Schatz, ich bin schwanger! Was, du bist schwanger? Juhui, du bist schwanger! Oh mein Gott, du bist schwanger? Nein, treib es ab! Zum Glück, endlich ist es soweit! Die Reaktionen auf diese lebensverändernde Nachricht könnten unterschiedlicher nicht sein. Überforderung, Freude, Glücksgefühl, Angst, aber auch Ablehnung können aufkommen. Die Gefühle der Männer fahren regelrecht Achterbahn. Je nach aktueller Lebenssituation sind negative Reaktionen verständlich: Nicht umsonst redet man von Wunschkindern oder Unfällen.

Die Frau ernährt sich gesünder, verzichtet auf Lebens- sowie Suchtmittel, passt die sportlichen und teils beruflichen Tätigkeiten an, muss die Schwangerschaftsbeschwerden durchstehen, rennt dauernd zum Arzt und spürt die teils sehr heftigen Tritte des Babys hautnah. Vom ersten Tag an ist sie verantwortlich für ein kleines, unschuldiges, heranwachsendes Wesen. Ein Vater gerät bei der ganzen Schwangerschaft meist in den Hintergrund. Er kann das Baby nur via Bauchtritte spüren, hat keine Schmerzen, keine Übelkeiten oder sonstige Beschwerden. Die ungefähre Grösse des Babys lässt sich nur erahnen, indem man den Fötus mit Früchten vergleicht. In welcher Schwangerschaftswoche die Frau steckt, interessiert ihn in den meisten Fällen wohl nur am Rande.

Da der Babyboom mittlerweile auch bei der Digitec Galaxus AG Einzug gehalten hat, habe ich ein paar werdende und frischgebackene Väter zu ihrer Situation befragt. Kevin Hofer (Editor, frischgebackener Vater), Thomas Kunz (Photographer, werdender Vater), Ueli Schwob (Process Manager, werdender Vater), Philipp Rüegg (Editor, frischgebackener Vater), Louis Varnet (Process Manager, frischgebackener Vater) sowie der Mann von Ümmü Baskin (Category Planning Manager, werdender Vater) erzählten mir, wie sie die «Ich bin schwanger»-Nachricht aufgenommen haben, wie sie die Schwangerschaft wahrnehmen beziehungsweise wahrgenommen haben sowie ab wann sie realisiert haben, dass das Leben nun anders wird.

Wahrnehmung der Schwangerschaft

Die Antworten der sechs Männer, was sie beschäftigt und wie sie die Schwangerschaft wahrnehmen, könnten unterschiedlicher nicht sein.

Louis engagierte sich aktiv an der Schwangerschaft seiner Frau. Er wollte immer alles wissen, ging bei allen Frauenarztterminen mit, informierte sich über alle möglichen Themen und passte sich an die Umstände der Frau an. Für ihn war es extrem wichtig, die Frau bei der Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen sowie die Bodenhaftigkeit zu behalten. Sorgen hatten sie grundsätzlich keine. Die Arzttermine waren für sie aber immer eine kleine Absicherung, dass alles gut kommt. Die Schwangerschaft hat Louis nie als Hindernis wahrgenommen. Sie sind weiterhin gereist, gingen bis zum Ende der Schwangerschaft zusammen ins Fitnessstudio und genossen die Zeit vor der Geburt in vollen Zügen. Sie haben einfach jeden Tag so genommen, wie er kam.

Ümmü und ihr Mann haben täglich Diskussionen über die Schwangerschaft. Er hört ihr zu, welche Ängste, Freuden und Sorgen sie hat und verfolgt aktiv die (körperlichen) Veränderungen von ihr. Seit geraumer Zeit suchen sie einen passenden Namen, doch es wird noch einige Zeit dauern, bis der finale Name gesetzt ist. Er soll ja auch wohlüberlegt sein.

Kevin musste zuerst leider einen Schicksalsschlag erleiden, denn die erste Schwangerschaft verlief nicht wie gewünscht. Nach dem Glücksgefühl, dass die Empfängnis geklappt hat, folgte kurz darauf der Schmerz über den Verlust des Babys. Die Fehlgeburt hat ihre Narben hinterlassen. Die Ungewissheit, ob die zweite Schwangerschaft nun gut verläuft, verfolgte das Paar stetig. Denn die Trauerphase war vor allem bei Kevin noch nicht ganz abgeschlossen. Er unterstützte seine Frau zwar in allen Belangen, hielt sich emotional gegenüber dem ungeborenen Sohn sowie der Schwangerschaft aber eher auf Distanz – aus Angst, nochmal das Gleiche zu erleben. Die Kontrollen waren für das Paar verständlicherweise sehr wichtig. Mit jedem Untersuch und jedem positiven Feedback stieg die Hoffnung auf eine erfolgreiche Schwangerschaft. Heute darf er einen gesunden Sohn in den Händen halten.

Bei Philipp lag der Umbau vom Zuhause im Fokus. Sie wollten rechtzeitig mit allem fertig sein, um dem Neuankömmling ein schönes Zuhause zu bieten. Aber auch die Gesundheit der Frau sowie des Kindes hat die werdenden Eltern immer wieder beschäftigt. Da die Schwangerschaft ohne Komplikationen oder grosse Stimmungsschwankungen verlief, nimmt er sie als relativ entspannt war und freut sich auf die Zeit danach.

Für Ueli ist die Gesundheit der Freundin und des Kindes an erster Stelle. Aber die Tatsache, dass in jedem Buch etwas Anderes steht über die Thematik was man tun und lassen sollte, was man muss, soll und darf, beschäftigt ihn nebenbei auch immer wieder. Da er nicht verheiratet ist, musste er zusätzlich die Vaterschaftsanerkennung sowie das Sorgerecht mit der Gemeinde klären. Im Normalfall und bei Übereinstimmung der Eltern, ist die Anerkennung des Kindes sowie das Sorgerecht bei nicht verheirateten Eltern mit einem Telefonat für die Terminvereinbarung, einem Besuch beim Zivilstandsamt sowie etlichen Unterschriften gelöst. Spannend findet Ueli, wie sich die Themen bei Gesprächen mit Freunden verändern. Denn von Freunden mit Kindern erhält man plötzlich Hinweise, Tipps oder Vorhersagen, die einen grundsätzlich (noch) nicht interessieren. Für ihn liegt die Schwierigkeit darin, zu erkennen, was eine sinnvolle Information und was unnötiges Geplapper ist.

Zum Schluss noch eine herzige Anekdote von Thomas, die ihn während der Schwangerschaft beschäftigte und die ich euch direkt als Zitat präsentiere:

Meine Frau erzählte mir, dass eine ihrer Freundinnen ihr Kind einen Monat zu früh bekommen hat. Die darauf folgende Nacht hatte ich Albträume und bin aufgewacht. Ich realisierte, dass es nun doch nur noch drei Monate bis zum Termin sind und dass wir nun doch Bett, Wickeltisch, Kinderwagen und Kleider organisieren sollten.
Thomas Kunz, Photographer

Für Thomas ist die Schwangerschaft eine Achterbahn der Gefühle mit drei Kilos mehr auf den Hüften. Hier bestätigt sich das typische Klischee, dass der Bauch der Männer mitwächst.

Alle (werdenden) Galaxus-Väter haben grundsätzlich etwas gemeinsam. Sie helfen, unterstützen und begleiten ihre Partnerinnen. Sie nehmen Rücksicht, leiden mit, wenn es ihnen nicht gut geht und versuchen an den Schwangerschaftskontrollen teilzunehmen, wenn es zeitlich passt. Weiter so, liebe Herren!

Veränderung des Lebens

Zu der Frage «Ab wann bist du dir richtig bewusst geworden, dass es nun ernst wird und das Leben sich drastisch verändern wird?» kam genau eine Antwort von allen. Den werdenden Vätern ist es noch nicht 100% bewusst. Sie wissen, dass etwas anders wird, können aber noch nicht die ganze Tragweite fassen. Die frischgebackenen Väter sagen ganz klar, dass sie das Ausmass ab Geburt begriffen haben. Wie ihr seht, geht es allen genau gleich. Für die einen ist es einfach noch etwas abstrakter als für die anderen. Grundsätzlich können sich Väter Bücher kaufen, sich einlesen und sich auf die kommende Situation versuchen einzustellen, aber am Ende nimmt man es trotzdem anders wahr. Der Vaterstolz setzt spätestens beim ersten Anblick seines Nachwuchses ein und lässt alle Strapazen und Veränderungen immer und immer wieder vergessen.

Uns Frauen geht es übrigens gleich – wir wissen auch nicht genau, was auf uns zukommt und was sich alles verändert. :-)

Die schönsten Statements unserer Väter

Unser Sohn kam erst 14 Tage nach Termin zur Welt. Uns stressten weniger die ständigen Termine bei der Hebamme und beim Arzt, als vielmehr immer wieder zu hören: «Jetzt geht ihr nach Hause und macht dieses oder jenes zum letzten Mal.» Mit 14 Tagen nach Termin gab es einige «letzte Male». Wir konnten den Spruch nicht mehr hören und hofften, dass es endlich losgeht. Im Nachhinein hätten wir diese letzten Male tatsächlich mehr geniessen sollen, was uns in der Situation aber leider nicht gelang.
Kevin Hofer, Editor
Meine Frau ist Französin. Sie versteht und spricht mittlerweile recht gut Deutsch. Doch einmal nach dem Besuch beim Frauenarzt fragte sie mich: «Wieso sprach die Ärztin immer wieder von Käseschnitte?». Das Wort Kaiserschnitt kannte sie damals noch nicht. ;-)
Thomas Kunz, Photographer
Wir haben Zeit für uns genommen, haben auf die Ernährung geschaut und haben uns nicht damit beschäftigt, etwas Perfektes vorzubereiten.
Louis Varnet, Process Manager
Die erste Ultraschall-Untersuchung beim Ersttrimestertest war für mich am eindrücklichsten. Es ist unglaublich, das Baby zu sehen, wie es sich bewegt. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl».
Mann von Ümmü Baskin, Category Planning Manager

In dem Sinne wünschen wir allen werdenden und frischgebackenen Vätern eine wundervolle Zeit mit dem Nachwuchs!

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

<strong>Fünf Mamis</strong> erzählen, wie sie ihre Schwangerschaften erlebt haben
FamilienlebenNews & Trends

Fünf Mamis erzählen, wie sie ihre Schwangerschaften erlebt haben

<strong>14 Dinge</strong>, die du über die Zeit nach der Geburt wissen solltest

14 Dinge, die du über die Zeit nach der Geburt wissen solltest

User

Myrtha Erni, Zürich

  • Editor
Köchin. Putzfrau. Polizistin. Krankenschwester. Entertainer. Motivator. Autorin. Erzählerin. Beraterin. Organisatorin. Chauffeur. Anwältin. Richterin. .… also einfach gesagt Mami von zwei Töchtern und somit nicht nur (Content) Manager im Beruf, sondern auch im Privatleben.

2 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User retschi

Ein wirklich schöner Artikel. Ich habe ihn sehr gerne gelesen. :)

15.03.2018
User Anonymous

Hey Myrtha, wieder einmal ein sehr schöner Beitrag.

16.03.2018