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HBO Max: Erste Details zum neuen Streamingdienst

Ab Frühling 2020 kommt Warner Medias «HBO Max». Zumindest in den USA. Der Streamingdienst soll die neue, ernstzunehmende Konkurrenz für Netflix und Amazon Prime Video sein. Nun gibt das Medienunternehmen erste Details bekannt.

HBO Max. Vor wenigen Tagen sickerte der Name des neuen Streamingdienstes aus dem Hause Warner Media bei einigen Brancheninsidern durch. Nun hat sich das amerikanische Medienunternehmen mit Sitz in New York selber zu Wort gemeldet. Mit einer Medienmitteilung und einem Ankündigungstrailer. Dessen Versprechen: HBO und vieles, vieles mehr.

Release und Portfolio – aber noch keine Preise

In der Medienmitteilung schwärmt Warner: «Verankert und inspiriert durch das Vermächtnis von HBOs Exzellenz und preisgekröntem Storytelling, wird der neue Service mit einer umfangreichen Sammlung exklusiver Originalprogramme, Max Originals, und den Besten der Besten aus dem enormen Warner-Media-Portfolio an geliebten Marken und Programmen maximiert.»

«Maximiert». Daher auch das «Max» in HBO Max. Aus der Mitteilung lässt sich weiter entnehmen, dass der Dienst im Frühjahr 2020 starten wird. Zumindest in den USA. Ein internationaler Start ist auch geplant, allerdings nicht vor 2021. Damit hat Disneys Streamingdienst – Disney Plus – zumindest vom Timing her die Nase vorn.

Über die Preisgestaltung lässt sich Warner Media noch nicht aus. Dafür gibt’s einen Einblick ins Portfolio, das auf drei Standbeine aufgebaut ist. Das sind einerseits Eigenproduktionen, die exklusiv für HBO Max produziert werden – sogenannte «Max Originals». Andererseits sind das eingekaufte Serienklassiker mit hoher Folgenzahl und, als drittes Standbein, Produktionen aller Warner-Media-Marken. Etwa Warner Bros., DC Entertainment und New Line Cinema.

Max Originals: Die neuen Eigenproduktionen

Warner Media hat bereits zahlreiche Max Originale in Auftrag gegeben. Darunter das auf dem Buch von Brian Herbert und Kevin Anderson basierende «Dune: The Sisterhood» oder eine animierte Neuinterpretation der «Gremlins». Ebenfalls sind Spielfilme in Zusammenarbeit mit Hollywood-Produzent Greg Berlanti und Schauspielerin Reese Witherspoon geplant.

Gremlins als Animationsserie?
Warner Bros.

Darüber hinaus werden alle laufenden und kommenden HBO-Produktionen zum HBO-Max-Programm gehören. Etwa Stephen King’s «The Outsider», mit Ben Mendelsohn in der Hauptrolle, das kommende «Game of Thrones»-Spin-Off, so George R. R. Martin in der Medienmitteilung selbst, und die Romanadaption von Philip Pullmans «His Dark Materials».

Noch unklar ist, ob HBO selbst als eigenständiges, separates Einzelangebot bestehen bleibt oder gänzlich in HBO Max integriert wird. Möchte Warner Media seinen Streamingdienst als starke Marke gegen Netflix und Amazons Prime Video etablieren, ist von letzterem auszugehen.

Serienklassiker und das DC-Verse

Mit Eigenproduktionen will Warner Media neue Abonnenten anlocken. Zum Bleiben animieren will sie das New Yorker Unternehmen mit Serienklassiker wie «Friends». Dessen Exklusivrechte sind bei Netflix abgelaufen, was von den Kaliforniern umgehend mit einem bedauernden Tweet kommentiert worden ist. Weitere Dauerbrenner sind «Pretty Little Liars» sowie 90er-Jahre-Hit «The Fresh Prince of Bel-Air».

Ebenfalls in die Bibliothek eingegliedert werden Produktionen der bekannten Warner-Media-Marken. Dazu gehören Filme von Warner Bros., etwa alle «Harry Potter»- und «Fantastic Beasts»-Filme, sämtliche DC-Comicverfilmungen und die «Lord of the Rings»- oder «Hobbit»-Verfilmungen von Tochterunternehmen New Line Cinema.

Dazu kommen die Animationsprogramme von Cartoon Networks und Adult Swim, Serien und Formate von TNT und TBS, Kinderprogramme von Boomerang sowie CNN-Produktionen. HBO Max wird ebenfalls die neue Streaming-Heimat für alle Serien sein, die Warner Bros. für The CW Network produziert – darunter die DC-Serien «Arrow», «The Flash» und das kommende «Batwoman».

Weil The CW Network nur zur Hälfte von Warner Media kontrolliert wird, werden die DC-Serien bereits 30 Tage vor Startdatum auf HBO Max abrufbar sein. The CW Network wird aber eigenständig bestehen bleiben und kein fester Bestandteil vom neuen Streamingdienst werden.

Warner Media wird also den Trend fortsetzen, als Content-Eigentümer die eigenen Shows und Filme auf einer eigenen Streamingplattform zu vertreiben. Die Streaming-Blase bläst sich weiter auf. Bleibt nur die Frage, wann sie platzt.

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Luca Fontana, Zürich

  • Editor
Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

39 Kommentare

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User Anonymous

[ironie] Yea - noch ein Streamingdienst - da drauf hat die Welt gewartet.... [/ironie]

10.07.2019
User JiSiN

Yep, so "benutzerfreundlich", dass dann viele wieder zur "illegalen" Schiene ausweichen.

1 zahlbarer Streamingdienst wäre ja überhaupt keine sache... aber bald braucht man min 4 Abos und wahrscheinlich 4 Apps damit alles abgedeckt ist, was man sich halt so wünscht.

10.07.2019
User Luca Fontana

Für mich persönlich ist Disney Plus noch am ehesten ein Dienst, den ich zusätzlich zu einem «grossen» Abo wie Netflix nehmen würde. Gerade, weil Disney seinen Streamingdienst als Ergänzung zu etwa Netflix und nicht als Konkurrenz platziert. Das spiegelt sich auch im viel kleineren Angebot wieder, das dafür auch «nur» kolportierte 6.99 Dollar im Monat kosten würde. Eigentlich noch recht clever von Disney.

Aber ja. Wenn ich jeden Streamingdienst abonnieren würde, der da irgendwo um die 20.– Franken im Monat kostet für uneingeschränkte Streamingqualität und so... Ne. Da mach ich nicht mit.

11.07.2019
User dominick

Genau, dann noch je ein Streamingdienst pro Sportart und Liga die man jedes Jahr wegen den Rechten neu zusammenwürfeln kann, nein Danke, hello IPTV

11.07.2019
User bergerma

Ich komm ja auch kaum mit dem Netflix Angebot klar und weiss nicht was ich schauen soll. Da brauch ich eigentlich auch kein HBO max. Aber so wie ich mich kenne wird ich wohl auch da mal reinschnuppern. Disney + wird aber sicher sehr interessant werden, nicht nur wegen dem Kampfpreis. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass Disney den nicht langfristig halten wird können.

Bin auf jeden fall gespannt was die Zukunft so bringt im Streaming Sektor und wie viele der Big-Player am Ende überleben werden. Amazon und Sky fristen ja jetzt schon nur ein Nischendasein. Am Ende wird der Markt wohl unter Netflix, Disney +, HBO max und wohl noch Apple aufgeteilt werden. Die anderen Anbieter werden da kaum eine Chance haben, vor allem ausserhalb der USA.

11.07.2019
User JiSiN

Lustig ist für mich, dass ich eigentlich IPTV Reseller bin (ca. 3500 Sender zurverfügung stehen).
Das grosse Netflix Abo, Amazon Prime, Crunchyroll habe.
Trotzdem schaue ich so gut wie nie "fern"... fast nur Movies/Serien die ich über Newgroup/Usenet gezogen habe. Ab und zu halt noch ein bisschen Netflix. :P

11.07.2019
Antworten
User Janis1010

Miese Entwicklung... Am Schluss braucht man für jede Serie und jeden Film ein eigenes Abo...

10.07.2019
User Anonymous

Ich würde eher sagen, dass dann viele wieder vermehrt Serien und Filme aus dem Netz herunterladen werden und dann wird man das Jammern und Drohen der Produktionsfirmen wieder hören... Ist ja jedesmal dasselbe. Sie haben immer noch nichts kapiert.

10.07.2019
User Anonymous

+1... Ich lade auch alles herunter, dass ich nicht über Netflix anschauen kann. Hier geht es mir nicht drum, dass ich kein weiteres Abo will, aber bei 3,4 weiteren Abos hört es dann doch irgendwann auf. Insbesondere, weil die User experience mit zwei Techniken ja viel freundlicher ist, als wenn ich immer überlegen muss, welche Serie ich zu welchem Zeitpunkt bei welchem Anbieter anschauen kann.

Am liebsten hätte ich ein Angebot wie bei Musikstreamingdiensten... Ein Abo für alles - ob dies dann 20 oder 50.- pro Monat kostet, wäre mir sogar relativ egal.

11.07.2019
Antworten
User Damoclash

Mir persönlich ist die ganze Streaming-Szene ohnehin schon länger zuwider. Man mag mich ja altbacken nennen (oder was auch immer), trotz der Tatsache, dass ich langjähriger IT-Angestellter bin (und dementsprechend einige Freunde meinen, ich als Technik-versierter wäre ja immer up to date) besitze ich weder Spotify noch Netflix noch sonstwas Abomässiges. Ich hätte ursprünglich auch einen reinen Internet-Anschluss abonniert, wäre es nicht günstiger gewesen Internet+TV zusammen zu nehmen (Logik??).
Naja gut, dann kann ich halt auch noch TV schauen, obwohl ich das vielleicht 1mal im Monat mache. Trotzdem schätze ich meinen Plattenspieler und leg mich mal mit dem Walkman (so ein Ding zum Kassetten abspielen) ins Bett. Weiss nicht woran es liegt, aber ich bin quasi als "Sammler" aufgewachsen und schätze es sehr, meine Medien in physischer Form zu besitzen und somit auch anfassen zu können. Mir missfällt auch etwas die Entwertung der Medien (generell, also Musik/Filme/Serien/Games), ständig müssen wir als erste alles Neue gesehen und möglichst in kurzer Zeit durchgejunkt haben, sonst ist man verloren. Finde mich oft wieder in Gesellschaftskreisen, wo ich mir verglichen als Hinterwäldler vorkomme, wenn alle über die neue Netflix-Serie sprechen oder das Album von irgendeiner kasachischen Band, welches grade auf Spotify zuoberst steht. Als nächstes wird die Gaming-Industrie in denselben Sumpf des "alles-haben-und-nichts-besitzen" gezogen, wo ich dann auch nicht weiss, wann der Publisher sich spontan entscheidet, dass dieses oder jene Game nun nicht mehr angeboten wird.
Nennt mich einen Kontrollfreak, vielleicht hab' ich auch einfach einen an der Waffel ;) Aber nein, am Liebsten bin ich immer noch sehr altmodisch unterwegs, kaufe etwas, das mir gefällt und habe auch Freude daran die Benutzung zu zelebrieren (Platte auf Spieler und Nadel aufsetzen, während des ersten Liedes das Cover betrachten, evtl. darin stöbern / ein Game aus der Limited Edition auszupacken [wie ein Kind an Weihnachten], Disc einlegen und während es installiert, kann ich das Booklet durchschmökern, den Soundtrack anhören oder das Artwork begutachten...)
Vielleicht bin ich auch einfach in der falschen Zeit geboren ^^ wollte das einfach mal loswerden und bin gespannt auf eure Meinungen, wenn ihr Lust habt. Gehabt euch Wohl!

11.07.2019
User Luca Fontana

Gerade beim Part mit den physischen Speichermedien erkenne ich mich in dir wieder ;-). Ich mag meine Blu-Ray-Wand sehr. Auch so optisch. Wie früher in der Videothek halt. Hat sicher was mit Nostalgie zu tun. Mittlerweile kauf aber selbst ich nicht mehr alle Filme, die ich «einfach mal geguckt» haben will, auf (UHD)-Blu-Ray. Eigentlich nur noch jene Filme, die ich als ganz persönliche Schätze in meiner Sammlung wissen will.

11.07.2019
Antworten
User JTR.ch

Und es gibt ein Dienst der alles vereint: Torrent. Und je mehr man den Markt fragmentiert, je stärker werden die illegalen Dienste wieder wachsen. Oder glauben die in den Chefetagen der Conent Mafia wirklich, jeder wird 2 bis 5 Abos haben? Bestenfalls bleiben die Kunden bei den legalen Angeboten, wechseln aber halbjährlich von einem zum anderen.

11.07.2019
User Melenkurion

Hoffentlich werden alle Serien in der Schweiz komplett verfügbar gemacht, Prime Video lohnt sich wegen fehlenden Lizenzen schon mal gar nicht..

11.07.2019
User aNimatiC

Und der Gewinner dieser Entwicklung? Dass jetzt jedes Unternehmen einen eigenes kostenpflichtiges Streamingportal benötigt? Richtig! Die Piraterie! Dabei waren wir definitiv auf dem richtigen Weg...

11.07.2019
User homoho1990

Ich hoffe inständig, dass NIEMAND dieses Angebot nutzt. Dann können die Rechte wieder an Amazon/Netflix weitervergeben werden. Die sollen begreifen, dass wir KEIN Interesse daran haben verschiedene Abos zu lösen!

11.07.2019
User stefanhard3

Grundsätzlich, wie schon von anderen gesagt, ein Schritt in die falsche Richtung.
Es gibt aber so eine fülle an Content, dass definitiv eine Übersättigung des Angebots existiert. Auch wenn es so viele wirklich gute Serien gibt, kommt man einfach nicht dazu alles zu schauen. Von dem her reicht mir Netflix mit deren Angebot und klugerweise haben sie in den letzten Jahren auf Eigenproduktionen gesetzt.
Man muss einfach damit zurechtkommen, dass man nicht in allen Diskussionen um die neue Hit-Serie mitreden kann.

11.07.2019
User Luca Fontana

Das stimmt. Ich komme schon mit Netflix kaum nach. Momentan stecke ich mitten in der dritten Staffel von «Stranger Things». Leck ist das geiler Scheiss.

11.07.2019
User Mr. Digitec

😂👍 Da muss ich dir zustimmen, die Serie ist echt spannend und unterhaltsam.

13.07.2019
Antworten
User stefan88

Völlig kontra produktiv... Ich höre das gejammer schon weil die bösen Menschen wieder alles herunterladen und illegal streamen...

11.07.2019
User bachmasa

Netflix wird schon weiterbestehen einzig der Kunde ist der dumme.
Der darf sich bald 5 verschiedene abos leisten.
Folge: alle welche aufgrund von streaming von illegalen seiten weg sind, werden halt wieder zu pirate bay und co zurückkehren.
Die rafgierigen idioten von der filmindustrie schiessen sich somit selbst ab.

11.07.2019
User Anonymous

Merci Luca !

11.07.2019
User michaelvan

First paragraph says spring 2010??? bit late on the update no? :D

12.07.2019
User Luca Fontana

Only in the english version. It's fixed now. Thanks mate :) !

12.07.2019
Antworten
User bkeleanor

Es gibt ein paar Dinge die meiner Meinung nach Weltweit und ohne Einschränkungen zugänglich sein sollten. z.B. ein Streamingdienst für alle Serien und Filme und ein Mobilfunknetz. Bei diesen Dingen macht eine Wahl wenig Sinn es soll einfach funktionieren zu einem annehmbaren Preis und ohne extra Kosten. Mir doch egal ob nun Netflix, Amazon, Salt oder Swisscom.

12.07.2019
User _saem_

Ein Grund mehr den Piratenhut wieder hervorzukramen.

12.07.2019
User xazax

Am meisten werde ich Rick und Morty auf Netflix vermissen 😔

11.07.2019
User janosch2601

Waaas 0.0 wird es komplett entfernt?!

11.07.2019
Antworten
User rem3_1415926

Oh maan, dann muss mein armes altes Notebook wieder Viren fressen, die beim Torrenten manchmal halt so mitgespühlt werden...

11.07.2019
User spirit126

für den TV gibt es eine box. Bei der kann man bis zu 7 streaming Boxen anschliessen und abos wie Netflix eintragen. Somit hat man alles vereint, und muss nicht zuerst suche, wo der Film oder die Serie zur Verfügung steht.
macht es einfacher, aber um die Abos kommt man da auch nicht herum...

11.07.2019
User ChromeMystic

Ich finde die 20+ Franken die ich für Netflix bezahle mittlerweile schon hart an der Grenze und jeder weitere Streamingdienst macht es mir leichter wieder den Piratenhut und das Holzbein hervorzuholen. Besonders Nervig finde ich aber Amazon Prime, nur fürs Streaming lohnt es sich mMn nicht, aber die anderen Services funktionieren meist in der Schweiz nicht.... Trotzdem ca 4 Popups bei jeder Bestellung...
Aber ich fürchte die Zeit für Cord Cutting ist bald wieder vorbei , zumindest legal.

12.07.2019
User YvesMundorff

Für meinen Konsum reicht Netflix. Da brauche ich kaum weitere Streaming-Dienste. Und Netflix hat ein paar wirklich coole Eigenproduktionen am Start.

12.07.2019
User siliciumknight

Du bist - denn ein Konsumzomie!

Ich verstehe nicht, wieso man sich über all die neuen und offensichtlich hervorragenden Streamingdienste echauffieren kann?
Von Netflix, Disney+, HBO Max bis Amazon Prime bieten sie praktisch für Jedermann & Frau ein schier unendlichen Fundus an legal(!) erhältlichen Klassikern bis zu aktuellen Blockbustern alles, was sich das Kino & Serienherz zu wünschen gedenkt. Je mehr Publisher sich dafür entscheiden, ihr Portfolio über eine App zugänglich zu machen, umso mehr hat der Konsument gewonnen, sich seine Lieblinge einverleiben zu können?!

Viele Konsumenten heizen sich daran auf, dass man sich für jeden Streamingdienst einzeln registrieren muss. Dieser Prozess dauert wieviel, drei Minuten? FÜR EINE EINZIGE PROZEDUR FÜRS GANZE LEBEN! So sind wir summa sumarum also bei zwölf für Minuten ALLE populären Anbieter.

Die Gegenfrage ist nun: wieviel Zeit investiert Ihr, um euch für eine neues Auto, Videospiel, Gartenzaun oder Bluetoothlautsprecher zu informieren? Oder wie lange surft Ihr spätabends betrunken (empirisch belegte Umfrage auf 20min.ch) auf onlineshops und kauft Artikel mehrfach? Und diese Dinge halten garantiert kein Leben Lang!

Ich halte die Aussage 'noch mehr Arbeit für mich wegen eines neuen Streaminganbieters' für reines stammtischgetue. Ich schepper mal auf die Holzplatte, denn mir ist langweilig...

Wo bitte ist das Problem darin: bei einem Streaminganbieter das Konto aktiv zu haben und den gewünschten Inhalt zu konsumieren, und danach das Konto zu deaktivieren und zum Nächsten zu wechslen?!?

Auf Eure Antworten bin ich gespannt.

12.07.2019
User Luca Fontana

Niemand hat was über die paar Minuten gesagt, sich ein neues Konto anzulegen. Es geht um den Preis fürs Monatsabo, das sich bei mehreren Anbietern gleichzeitig summiert. ;-)

15.07.2019
User siliciumknight

Lies meinen letzten Absatz.

15.07.2019
User Luca Fontana

Achso, ja. Nun. Die Kündigungsfrist von je nach dem bis zu 30 Tagen macht das Ganze nicht so easy-peasy Rumgehopse à la schnell-mal-hier-was-dann-mal-dort-was wie du es gerade darstellst. Finde ich jedenfalls.

15.07.2019
Antworten
User schreibe.mir.ein.mail

Ende Jahr oder Anfang 2020 werde ich Netflix künden und Disney+ abonnieren. Evtl. auch HBO Max wenn es das dann hier geben sollte. Netflix wird einfach immer teurer und das Angebot an Serien und Filmen spricht mich überhaupt nicht mehr an. Da bezahl ich nacher für 2 Streamingdienste weniger als für Netflix allein.

15.07.2019
User danielrose1

Nur weil man den Kuchen in mehr Stücke zerschneidet, wird der nicht automatisch grösser!

heute 12:14
User Figumari

Endlich auch HBO-Produktionen offiziell geniessen können. Ein Traum wird wahr - denn Sky ist eine Katastrophe. Auch wenn es tausend Streaming Dienste gäbe: Ein Knopfdruck genügt bei allen grossen Streaming Diensten um ein Abo zu pausieren oder wieder zu aktivieren.

10.07.2019
User zeromeier

Genau so. Dass nahezu alle HBO Produktionen qualitativ weit über dem Netflix-Einheitsbrei liegen, dürfte eigentlich jedem klar sein.

11.07.2019
Antworten