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Das sind die ersten Infos zum neuen Motorola Razr Fold
von Michelle Brändle

Das Team hinter GrapheneOS verschiebt sein eigenes Smartphone auf 2027 und hat schon Pläne für folgende Generationen.
GrapheneOS soll in Zukunft nicht mehr nur auf Pixel-Smartphones laufen. Dafür arbeitet das Software-Projekt mit einem Hardware-Hersteller zusammen. Nun teilte das Projekt mit, dass das «eigene» Smartphone nicht Ende 2026, sondern erst 2027 erscheint. Für folgende Modelle bestehen zudem Pläne, sie mit Schaltern zum Deaktivieren von Mikrofon, Kamera und Co. auszustatten.
GrapheneOS ist eine Google-freie Android-Version mit einem sehr starken Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre. Ironischerweise erfordern bisher nur die Pixel-Smartphones von Google die Hardware-Anforderungen. Bei Geräten anderer Hersteller fehlt ein stabiler Software-Support oder ein anderes Betriebssystem lässt sich nur schwer installieren. Mit dem Pixel 10 hat Google es allerdings schwerer für das alternative Betriebssystem gemacht. Auch deswegen hat die Arbeit an eigener Hardware begonnen.

In mehreren Posts bei X teilte GrapheneOS mit, dass die Zusammenarbeit mit einem großen Smartphone-Hersteller 2027 Früchte tragen soll. Zuvor gehörte auch noch das vierte Quartal 2026 zum anvisierten Zeitraum. Die für 2026 geplanten Geräte des Partners erfüllen die Anforderungen von GrapheneOS bislang nicht. Deswegen rechnen sie erst im folgenden Jahr mit passenden Smartphones. Um welchen Hersteller es sich handelt, behält das Projekt weiterhin für sich.

Angesprochen auf das Librem 5, das über Schalter zum Ausschalten von Kamera, Mikrofon und anderen Dingen verfügte, kritisierte GrapheneOS zunächst die Umsetzung bei diesem Smartphone. Verkündet aber auch, dass sie einen gut gemachten sogenannten «Kill-Switch» für zukünftige Geräte-Generationen in Planung haben.

Falls jemand darüber spekulieren will, welcher Hersteller als Partner für das GrapheneOS-Smartphone infrage kommt: Samsung erfüllt mit seinen Geräten nahezu alle Anforderungen des Projekts. Nur die Unterstützung für ein anderes Betriebssystem auf den Handys der Südkoreaner sei schlecht.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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