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«Fire Emblem: Fortune's Weave»: So gelingt dir der Einstieg in das monströse Strategiespiel

Mit diesen 14 Tipps meisterst du den Einstieg in «Fire Emblem: Fortune's Weave».

«Fire Emblem: Fortune's Weave» ist ein unheimlich komplexes Spiel. Mit all den tiefgründigen Gameplay-Mechaniken ist es nicht einfach, den Einstieg in Nintendos Strategie-Epos zu finden. Viele Informationen gehen in den zahlreichen Tutorials verloren oder werden nie klar kommuniziert.

Aber keine Sorge. Ich bin für dich da. Nach meinen über 160 Stunden Spielerfahrung habe ich 14 Tipps zusammengestellt, die dir am Anfang deines epischen Abenteuers helfen werden. Natürlich ohne Spoiler, versprochen.

Auf welchem Schwierigkeitsgrad sollte ich spielen?

Der Schwierigkeitsgrad in «Fire Emblem: Fortune's Weave» ist aufgeteilt in zwei Einstellungsmöglichkeiten. Zunächst wählst du zwischen «Einfach» und «Schwer». Diese Option beeinflusst vor allem die Schlachten. Wie schlau sind die Gegner und wie aggressiv verhalten sie sich?

Mein Tipp: Nimm den höheren Schwierigkeitsgrad, vor allem wenn du dich mit der Spielreihe oder Strategiespielen im Allgemeinen auskennst. Falls dir der Schwierigkeitsgrad doch zu hoch ist, kannst du ihn jederzeit senken. Umgekehrt ist das nur mit Umwegen möglich. Möchtest du den Schwierigkeitsgrad erhöhen, musst du den ganzen Prolog nochmals durchspielen. Mühsam.

Nimm die Herausforderung an, du Feigling.
Nimm die Herausforderung an, du Feigling.

Danach entscheidest du, ob du «Klassisch» spielst oder als «Anfänger» in das Abenteuer ziehst. Im klassischen Modus sind deine Einheiten für immer weg, wenn sie auf dem Schlachtfeld fallen. Wähle diesen Modus nur, wenn du frustresistent bist und bereit bist, signifikant mehr Zeit mit dem Game zu verbringen. Alle anderen wählen «Anfänger» – lass dich von der Bezeichnung nicht abschrecken.

Sicher ist sicher. Permadeath ist zu riskant.
Sicher ist sicher. Permadeath ist zu riskant.

Mit welchem Helden soll ich starten?

Dir steht es frei, mit welchem Helden du zuerst an den Heroenspielen antrittst. Jede Spielfigur hat ihren eigenen Kampfstil, der sich unter anderem in den verfluchten «Brandattacken» manifestiert. Cai brutzelt Feinde mit breitflächigen Feuerattacken. Dietrich teleportiert sich mehrere Felder vorwärts. Theodora reisst Brocken aus der Erde und wirft sie über das halbe Schlachtfeld. Leda spielt magische Lieder, mit denen sie Bestien beschwört, die an ihrer Seite kämpfen.

Die Gang. Cai, Dietrich, Eshmel (der eigentliche Protagonist), Theodora und Leda.
Die Gang. Cai, Dietrich, Eshmel (der eigentliche Protagonist), Theodora und Leda.

Ich empfehle, mit Cai zu starten. Die Geschichte des kleinen Jungen aus dem verschlafenen Fischerdorf Ribeira führt dich am besten in die riesige Spielwelt von «Fortune's Weave» ein. Die Tutorials fühlen sich einsteigerfreundlicher an als in den restlichen Pfaden.

Cai ist ein guter Starter.
Cai ist ein guter Starter.

Theodora empfehle ich als letzte Heldin. Die mächtige Monarchin bietet zwar das spannendste, aber auch komplexeste Gameplay aller Spielfiguren. Neben ihrer Brandtechnik kann sie sogenannte Bataillone rekrutieren. So setzt sie mächtige Streitkräfte ein, mit denen sie flächendeckende Spezialangriffe oder defensive Manöver startet. Cool, aber zunächst sollten die Basics sitzen.

Theodora eignet sich für fortgeschrittene Strateginnen und Strategen.
Theodora eignet sich für fortgeschrittene Strateginnen und Strategen.

Soll ich einzelne Pfade abschliessen oder hin- und herwechseln?

«Fire Emblem: Fortune's Weave» besteht aus drei Teilen. In den ersten beiden Teilen wählst du jeweils einen der vier Helden aus, mit dem du die Geschichte bestreiten möchtest: Cai, Dietrich, Theodora oder Leda. Jeder der vier Pfade funktioniert wie eine in sich abgeschlossene Zeitlinie, in der du den jeweiligen Helden vor dem Tod bewahrst. Erst im letzten Teil fusionieren die vier Zeitlinien zu einer Kontinuität zusammen.

Du kannst während Teil 1 und 2 jederzeit zwischen den vier Helden hin- und herwechseln. Gehe zu einem Stützpunkt des Fahlen Raben in Dagsion und wähle die Option «Gewölbe des Obelisken». Keine Angst, dein Fortschritt im laufenden Pfad bleibt erhalten. Im Gewölbe angekommen kannst du die restlichen Pfade starten, indem du die jeweiligen Obelisken berührst.

Zwischen den Pfaden gibt es zahlreiche Überschneidungen. So wirst du immer wieder dieselben Teammitglieder rekrutieren, dieselben Nebenquests absolvieren und dieselben Orte auf der Übersichtskarte freischalten. Möchtest du diese Wiederholungen auf ein Minimum reduzieren, empfehle ich dir, zunächst (mindestens) einen Heldenpfad komplett abzuschliessen.

Hast du einen Helden gerettet (sprich: Teil 1 und Teil 2 abgeschlossen), schaltest du in den restlichen Pfaden wertvolle Funktionen frei. So überspringt das Game etwa Nebenquests, die du im abgeschlossenen Pfad bereits erledigt hast – die Belohnungen dafür bekommst du trotzdem. Auch die Fortschritte der Segen in den fünf Tempeln werden im neuen Pfad übernommen. Du bekommst zudem die Option, viel schneller Erfahrungspunkte zu sammeln. Kurzum: Du reduzierst die mühsame Fleissarbeit und kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren.

Die Entscheidung liegt bei dir: Rettest du einen Helden nach dem anderen oder spielst du alle parallel? Oder gehst du gar alleine, ohne Heldenunterstützung, in den Kampf gegen Balor?
Die Entscheidung liegt bei dir: Rettest du einen Helden nach dem anderen oder spielst du alle parallel? Oder gehst du gar alleine, ohne Heldenunterstützung, in den Kampf gegen Balor?

Erhalte Belohnungen für Heldentaten

«Fire Emblem: Fortune's Weave» bietet ein pfadübergreifendes Achievementsystem: «Heldentaten». Das Game belohnt dich mit Kristallen, wenn du gewisse Meilensteine erreichst. Besiege 100 Gegner, spiele 50 Stunden, repariere 20 Waffen, und so weiter.

Vergiss nicht, diese Kristalle gegen wertvolle «Erlösungsvorteile» einzutauschen. Das machst du entweder im Gewölbe des Obelisken oder bei einem Stützpunkt des Fahlen Raben in Dagsion. So bekommst du pfadübergreifend Boosts für Erfahrungspunkte, reduzierst die Einkaufspreise bei Händlern oder findest viel mehr Ressourcen in Verliesen.

Vergiss die Erlösungsvorteile nicht.
Vergiss die Erlösungsvorteile nicht.

Füttere den Fahlen Raben

Apropos Fahler Rabe: Füttere das hungrige Tier. Bei jeder Gelegenheit, die sich bietet. So baust du eine Beziehung zum eigentlichen Protagonisten des Spiels, Eshmel, auf. Eine gute Beziehung zu Eshmel ist in den späteren Kämpfen Gold wert. So pariert die mächtige Kriegerin gelegentlich tödliche Schläge. Ohne ihre Hilfe hätte ich einige der brutaleren Schlachten niemals überlebt.

Nach dem Füttern redest du mit dem Vögelchen. Beantwortest du alle Fragen korrekt, gibt es eine «PERFEKTE VOGELZEIT» und deine Bindung zu Eshmel steigt noch stärker.
Nach dem Füttern redest du mit dem Vögelchen. Beantwortest du alle Fragen korrekt, gibt es eine «PERFEKTE VOGELZEIT» und deine Bindung zu Eshmel steigt noch stärker.

Und wenn du schon beim Fahlen Raben bist: Schau dir unbedingt die «Voraussicht» an. Dieser «Spoiler» gibt dir Einblicke in die nächste Schlacht. Du erfährst, welche Gegnertypen dich erwarten, welche Klassenstufen du besitzen solltest, welche Angriffe praktisch sind und welche Items empfohlen werden. Perfekt, um eine saubere Vorbereitung zu starten.

Praktisch, oder?
Praktisch, oder?

Rekrutiere, rekrutiere, rekrutiere

In Dagsion wimmelt es nur so vor potenziellen Teammitgliedern. Es lohnt sich, nach dem «Pokémon»-Motto «Schnapp' sie dir alle» zu spielen. Ergreife die Gelegenheit, sobald du eine Spielfigur rekrutieren kannst – auch wenn sie dir nicht gefällt. Die Anzahl der Teammitglieder, die du in einem Kampf einsetzen kannst, wächst schnell und du weisst nie, wann sich deine Ersatzbank als nützlich erweisen könnte.

Zudem: Auch Einheiten, die du momentan nicht brauchst, könnten im späteren Spielverlauf sehr hilfreich sein. Wieso? Das verrate ich hier nicht – weil Spoiler.

Die gefällt Goliath nicht? Egal, nimm ihn trotzdem.
Die gefällt Goliath nicht? Egal, nimm ihn trotzdem.

Kann ich dieselben Verbündeten in verschiedenen Pfaden rekrutieren?

In allen vier Pfaden wirst du dieselben potenziellen Rekruten in Dagsion antreffen. Je nach Pfad unterscheiden sich die Voraussetzungen für eine Rekrutierung stark. So muss sich etwa Cai mehr Mühe geben, einen mächtigen Gladiator zu überzeugen, sich seiner Crew anzuschliessen. Bei Dietrich klappt das viel einfacher.

Rekrutierst du einen Charakter in einem Pfad, wird er in den anderen Pfaden nicht gesperrt. Die Pfade sind separate Zeitlinien, die unabhängig voneinander existieren. So habe ich etwa den Alkoholiker Magier Yang Jie mit drei Helden angeworben und ihn in jedem Pfad unterschiedlich ausgebildet.

Im letzten Teil des Spiels fliessen alle Zeitlinien ineinander. Dann musst du dich entscheiden, welche Version eines mehrfach rekrutierten Charakters du retten möchtest. Schade, ich wäre gerne mit drei Yang Jies auf dem Schlachtfeld herumgerannt.

Meine grosse Liebe, der alkoholsüchtige Mönch. Mit Schnappsgeschenken konnte ich ihn überzeugen, meinem Team beizutreten.
Meine grosse Liebe, der alkoholsüchtige Mönch. Mit Schnappsgeschenken konnte ich ihn überzeugen, meinem Team beizutreten.

Teste den Mausmodus

«Fire Emblem: Fortune's Weave» bietet einen Mausmodus. Du kannst ihn jederzeit mit dem gleichzeitigen Betätigen der Schultertasten auf einem Joy-Con-2-Controller aktivieren oder deaktivieren.

Mit dem Joy-Con-2-Controller kannst du deine Einheiten schneller über das Schlachtfeld kommandieren. Besonders praktisch ist die Maus, wenn du dich durch Menüs kämpfst oder Charakterprofile untersuchst.

In solchen Situationen erweist sich der Mausmodus als sehr praktisch.
In solchen Situationen erweist sich der Mausmodus als sehr praktisch.

Mach das Game schneller

In «Fire Emblem: Fortune's Weave» wirst du viel Zeit in Schlachten verbringen. Die Kampfanimationen sehen verdammt cool aus, sie ziehen das ganze Spiel aber auch in die Länge – selbst wenn du mit dem A-Knopf vorspulst.

Ich rate dir, folgende Optimierungen vorzunehmen, um das Spiel «schneller» zu machen:

  • Allgemein > Ereignisse > Überspringen: Wähle hier «Drücken» statt «Halten». Mit dieser Einstellung kannst du mit einem Klick auf den Plus-Knopf Dialoge, Animationen, Ereigniskämpfe in Verliesen und gegnerische Spielzüge überspringen. Mit der Standardeinstellung musst du eine Weile auf dem Plus-Knopf bleiben, bis das Game Inhalte überspringt.
  • Allgemein > Anderes > Spielgeschwindigkeit: Wechsle von «Normal» zu «Schnell». So bewegen sich deine und gegnerische Einheiten viel schneller über das Schlachtfeld.
  • Kampf > Kampfanimationen > Angriffsanimationen: Wähle hier «Nur deine Einheiten». Du wirst immer wieder in Schlachten geraten, in denen sich drei Fraktionen gegenüberstehen. Mit dieser Einstellung musst du nicht zusehen, wie sich zwei gegnerische Einheiten verprügeln – nur, wenn sie deine Einheiten angreifen, wird eine Kampfanimation gestartet. Unter «Kampfanimationen» kannst du auch weitere Animationen nach deinen Vorlieben anpassen.
Die Kampfanimationen sind schön anzusehen, aber manchmal möchte ich einfach ein bisschen vorwärts machen.
Die Kampfanimationen sind schön anzusehen, aber manchmal möchte ich einfach ein bisschen vorwärts machen.

Skip Teil 2

Apropos «das Game schneller machen». Nach den Heroenspielen (Teil 1) beginnt der zweite Teil des Spiels. Den musst du nur mit einem Helden durchspielen. Für die anderen drei besteht die Option, den gesamten Handlungsstrang zu überspringen.

Wieso solltest du das wollen? Die Geschichte in Teil 2 ist, im Gegensatz zu Teil 1, sehr linear. Du erlebst mit jedem Helden genau dieselben Schlachten und genau dieselbe Geschichte. Aber Achtung: Überspringst du den zweiten Teil, entwickeln sich deine Charaktere vielleicht nicht so, wie du das gerne hättest. Möchtest du die volle Kontrolle behalten, musst du dich notgedrungen viermal durch die gleichen Szenarien kämpfen.

Im zweiten Teil gibt es kaum Life-Sim-Elemente – dafür umso mehr Schlachten. Das ist klassisches «Fire Emblem».
Im zweiten Teil gibt es kaum Life-Sim-Elemente – dafür umso mehr Schlachten. Das ist klassisches «Fire Emblem».

Nutze Verliese, um dein ganzes Team hochzuleveln

Auf der Übersichtsmap gibt es ganz schön viel zu tun. Verliese sind die beste Möglichkeit, um dein Team schnell und effizient hochzuleveln. Selbst Einheiten, die nicht aktiv am Kampf teilnehmen, erhalten viele Erfahrungspunkte. Trau dich auch an Verliese, die für höhere Levels gedacht sind. Meist sind sie viel einfacher zu meistern, als der Level-Gap vermuten lässt. Nebenbei sammelst du in Verliesen auch viele wertvolle Ressourcen, die in der Übersichtskarte sonst nur vereinzelt vorzufinden sind.

Dungeons sind in vielerlei Hinsicht sehr wertvoll.
Dungeons sind in vielerlei Hinsicht sehr wertvoll.

Hol dir den «Segen der Aurora»

In den Tempeln Dagsions kannst du sechs Segen freischalten, die dir im Kampf temporäre Buffs geben. Konzentriere dich auf den «Segen der Aurora». Es ist mit grossem Abstand der hilfreichste. Schaltest du alle Stufen des Segens frei, stehen dir folgende Vorteile zur Verfügung:

    1. Stufe: Physische Angriffe fügen 1 Runde halben Schaden zu
    1. Stufe (zusätzlich): Magische Angriffe fügen 1 Runde halben Schaden zu
    1. Stufe (zusätzlich): Hebt bei Gegnern für 1 Runde «Unterweltstärke» auf

Besonders die ersten beiden Stufen haben mir unzählige Male den Arsch gerettet. Wenn du in den späteren Schlachten von fiesen Feinden umzingelt bist, kannst du nur mit halbem Schaden überleben. Die dritte Stufe ist besonders im dritten Akt nützlich, in dem du oft gegen Gegner antrittst, die die Fähigkeit «Unterweltstärke» besitzen.

Hier sitze ich gerade tief in der Scheisse. Nur Aurora kann helfen.
Hier sitze ich gerade tief in der Scheisse. Nur Aurora kann helfen.

Kehre regelmässig nach Dagsion zurück

Meinen ersten Durchlauf mit Cai habe ich gehörig vermasselt. Seine Freizeit zwischen den Story-Kämpfen habe ich fast ausschliesslich auf der Übersichtsmap verbracht. Verliese erkunden, Ressourcen sammeln, Drachen zähmen.

Alles schön und gut, aber ich hätte viel öfter nach Dagsion zurückkehren sollen! Am Ende von Cais Pfad wurde ich mit einem desaströsen Fazit konfrontiert: zu niedrige Kampfstatistiken, nicht genug Punkte für die richtig guten Segen und zu wenig gut ausgebildete Teammitglieder.

Faustregel: Immer wenn dir das Game mitteilt, dass die «wöchentlichen Aktivitäten wieder verfügbar» sind, solltest du die Heimreise antreten. So stellst du sicher, dass du regelmässig trainierst und in den Tempeln arbeitest, um Segen zu erhalten. Zudem verbesserst du mit regelmässigen Dates und Geschenken deine Beziehungen zu potenziellen neuen Rekruten viel schneller.

Lass dich nicht ablenken. Kehre zurück nach Dagsion.
Lass dich nicht ablenken. Kehre zurück nach Dagsion.

Spar dir Veredelungen für Da-Mina-Waffen

Indem du deine Waffen beim Schmied in Dagsion veredelst, kannst du mit relativ geringem Aufwand schnell an Angriffskraft gewinnen. Mein Tipp: Verschwende deine wertvollen Upgrade-Ressourcen nicht für mickrige Holz- oder Bronzewaffen.

Konzentriere dich bei Upgrades auf spezielle Waffen mit Namen, wie das Donnerschwert, den Schnitter oder die Schmetteraxt. Ebenfalls mächtig sind Da-Mina-Waffen – da lohnt sich jede investierte Upgrade-Ressource.

Was für eine Axt!
Was für eine Axt!

Sei kein Trottel und verschwende deine Lizenzen nicht

Damit deine Einheiten sich zu neuen Klassen weiterentwickeln können, müssen sie Examen bestehen. Um an einem Examen teilzunehmen, brauchst du Lizenzen.

Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Wenn ich sehe, dass eine Einheit mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Examen für eine neue Klasse bestehen könnte, gehe ich das Risiko ein.

Sei nicht wie ich. Sei kein Vollidiot.

Lizenzen für Examen sind rar. Und teuer. Warte lieber, bis eine Einheit mit hundertprozentiger Sicherheit durch eine Prüfung kommt. Und ich meine wirklich 100 Prozent. Denn mir ist es tatsächlich passiert, dass ich ein Examen mit 99 Prozent versemmelt habe.

Glaub mir, 75 Prozent sind NICHT genug.
Glaub mir, 75 Prozent sind NICHT genug.
Titelbild: Nintendo

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Meine Liebe zu Videospielen wurde im zarten Alter von fünf Jahren mit dem ersten Gameboy geweckt und ist im Laufe der Jahre sprunghaft gewachsen.


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